Nachtrag: Online-Radio mit Snakeberry

Nun gut – es gibt eine kleine Änderung… ursprünglich hatte ich ja meine Raspberry Pi zu einem Online-Radio verbastelt, so dass jetzt meine Küchenplatte praktisch unsichtbar und völlig dezent Radio spielen kann – siehe den Beitrag hier. Dazu hatte ich das Mediencenter XBMC installiert und mit “Yatse”, einer Android-App, über das Handy gesteuert.

Online-Radio mit Raspberry Pi

Leider hat sich das als nicht ganz so optimal herausgestellt, denn das Ganze scheint etwas buggy zu sein… träge, die Verbindung klappte oft erst beim dritten Anlauf und so weiter. Man kann sich vorstellen, dass das also im Alltag nicht viel Spaß macht und man sich dann eher ärgert oder gleich auf den Musik-Genuss verzichtet. So war das aber nicht gedacht.

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Unsichtbares Küchenradio

So – nach einigen Umwegen und völlig anderen Ansätzen, habe ich seit heute mein kleines, digitales Online-Streaming-Radio in der Küche. Das Ganze um ca. 40 Euro mit allem Drum und Dran – mit der bereits erwähnten Himbeere “Raspberry Pi“, ein wenig Linux und meinem Handy als Fernsteuerung.

Raspberry Pi Handy-Steuerung

Unter meiner Holzküchenplatte klebt nämlich jetzt in einem Eck das kleine Gerät, schön versteckt und dennoch erreichbar. Ursprünglich hatte ich ja dutzende Ideen, was man damit alles machen könnte… angefangen vom Webserver bis hin zum abendlichen Kino im kleinen Zimmer, um Filme abzuspielen beziehungsweise zu Streamen. Nein, kann nix.

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Etwas Retro-Geschichte

Ich bin momentan gerade nicht so sehr in der Stimmung, um hier große Einträge zu schreiben. Dürfte irgendwie anscheinend am Wetter liegen und diesem ständigen Auf und Ab mit Grippe – dann wieder gesund – bis zur nächsten Warm-Kalt-Wetterfront, die mir zugegeben ganz schön zusetzt. Ein Tag Schnupfen, ein Tag heiß, ein Tag alles ok – all das gehört zur Zeit irgendwie zum Alltag und ja, muss man halt akzeptieren.

Telephone exchange, Anthony Hordern & Sons department store, ca. 1933-1938

Wenn es wenigstens richtig kalt wäre und bleiben würde – oder von mir aus auch sommerlich warm… Naja, wie auch immer. Abseits von diesem Alltagskampf und diverser anderer Kleinigkeiten, die man so Tag für Tag im Hamsterrad bestreiten muss, kommt auch hinzu, dass mein technisches Glück mich momentan ein wenig verlassen hat und ich mich gerade daran gewöhne, dass prinzipiell nichts auf Anhieb klappt. Aber solche Phasen gehören vermutlich ebenso dazu.

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Die kollaborative Suchmaschine YaCy

Nachdem ich gestern ein bisschen über Wikipedia hergezogen bin und die Grundlage der sozialen Strukturen ein bisschen bezweifle und hinterfrage, habe ich mir gedacht, werfen wir mal einen kleinen Blick auf ein anderes, kollaboratives Projekt, dessen Idee ich großartig finde. Zumindest die Idee als solches…

YaCy Suchmaschine

YaCy ist sowas wie Google, Yahoo und Bing – also eine Suchmaschine – nur mit dem feinen Unterschied dazu, dass sie dezentral aufgebaut ist. Jeder kann sich diese Suchmaschine am eigenen Rechner installieren, Seiten im Internet erfassen und indexieren – die “erfassten” Seiten werden dann wiederum dezentral (via P2P) in das gemeinsame Netzwerk der anderen User eingespielt… spannend.

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Reduktion des Nichts

Nachdem der Herbst langsam über das Land bricht und man sich schön langsam Sorgen machen sollte, ob denn noch die Haube und Winterjacke auffindbar ist und die Schuhe noch genug abdichtendes, veganes Schuhfett in sich tragen, ist es mal wieder Zeit über den Alltag zu sinnieren. Eigentlich.

Datenschutz durch Minimalismus

Aber. Ja, aber – ich finde das schön, wenn man immer wieder so ein Aber in den Raum wirft, ohne dass es überhaupt eines gibt. Also nochmal – aber ich wollte eigentlich etwas Emotionales schreiben, etwas Persönliches, habe jedoch kurzerhand beschlossen, mir das für den nächsten Beitrag aufzuheben und stattdessen noch passend zu den letzten beiden Einträgen ein wenig virtuellen Alltag einzuschleusen.

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Abgekoppelt

Recht unbemerkt von uns Europäern und vor allem sicherlich auch im Kreise meiner Leserschaft, ist heute die Nachricht herum gegeistert, dass das amerikanische Portal Groklaw nach mehr als 10 Jahren seine Pforten schließt. Die Begründung der anonymen Pamela Jones – Gründerin und “Macherin” der Seite – ist, dass sie der Meinung ist, dass die Privatsphäre im Netz einfach nicht mehr gewahrt werden kann beziehungsweise ihr nicht möglich ist.

Datenschutz adé

“I’m just an ordinary person. But I really know, after all my research and some serious thinking things through, that I can’t stay online personally without losing my humanness, now that I know that ensuring privacy online is impossible. I find myself unable to write. I’ve always been a private person. That’s why I never wanted to be a celebrity and why I fought hard to maintain both my privacy and yours. (…) So this is the last Groklaw article.”

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Minimales Organisieren

Irgendwie fehlt momentan ein wenig dieser Flow, der einem über die kleinen Alltagsfreuden und Hürden des Lebens schreiben lässt, vor allem wo beginnen und wo aufhören… ich kann nämlich jetzt schon sagen, dass der Sommer viel zu kurz war. Zuwenig genützt und es gab auch keinen Urlaub außerhalb des Landes. Tristesse und Fadesse muss man da wohl dazu sagen.

Leben mit Textdateien

Und so liegt man Abends da und überlegt, was man denn alternativ so tun könnte. Und da drängt sich doch wiedermal nach langer Zeit die Erkenntnis nach vor “Emanuel, was hast du bloß mit Deinem Laptop gemacht?” Sprach ich, setzte mich auf und begutachtete das Teil. Aufdrehen, starten und feststellen, so geht das einfach nicht… es muss etwas getan werden!

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