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	<title>Journal Emanuel-S</title>
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	<description>Leben, Gedanken und Ansichten. Aus Wien von Emanuel Sprosec.</description>
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		<title>Freie Zeit. Nur wo ist sie?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 08:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so viele Studien, so viele Unterlagen und dergleichen, die uns alle ständig bestätigen, dass wir alle mehr Freizeit haben, als in all den vorherigen Generationen. Denn damals war es mit der simplen Büroarbeit &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/05/freie-zeit-nur-wo-ist-sie/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so viele Studien, so viele Unterlagen und dergleichen, die uns alle ständig bestätigen, dass wir alle mehr Freizeit haben, als in all den vorherigen Generationen. Denn damals war es mit der simplen Büroarbeit nicht getan &#8211; abgesehen davon, dass die Arbeit damals vielleicht mental geringer war, war sie dafür körperlich umso fordernder.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Geschäfte-in-Milli-Sekunden.-Das-Multi-Milliardenspiel-der-Finanzmärkte-findet-nicht-mehr-auf-dem-Börsenparkett-sondern-auf-Servern-statt-Copyright-DJV-001.jpg" alt="Geschäfte in Milli-Sekunden. Das Multi-Milliardenspiel der Finanzmärkte findet nicht mehr auf dem Börsenparkett, sondern auf Servern statt - Copyright DJV-001" width="900" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-7863" /></p>
<p>Danach ging es heim &#8211; und man musste sich um Familie, Kinder, Tiere, den Hof und die alten Eltern kümmern. Da war das Waschen nicht einfach damit erledigt, in dem man die Maschinen-Klappe zuknallt und zwei Stunden später alles fertig getrocknet raus zieht. Nicht umsonst gab es eigene Waschtage. Und mal eben mit der Familie zum See baden fahren, war auch ein größeres und teures Unterfangen, sogar als es bereits die ersten Autos gab. Und statt Emails abrufen per Smartphone zwischen Klo und Kühlschrank leer futtern, musste man die 5 Kilometer zur nächsten Brief-Aufgabestelle marschieren. Von Einkaufen und dergleichen reden wir mal gar nicht. Und von Online-Shoppen und der bequemen Lieferung per Knopfdruck bis zur Haustüre sowieso nicht.</p>
<p><span id="more-7859"></span></p>
<p>Und trotzdem &#8211; es mag auch an meinem Alter liegen, es mag auch daran liegen, dass um dieses Thema generell ein Hype gemacht wird und zudem obliegt es nach wie vor der eigenen Fürsorge, das Handy auch mal abzudrehen und nicht auf jedes Mail, Like oder Posting anderer Menschen augenblicklich zu reagieren&#8230; aber trotzdem zerrinnt mir die freie Zeit zwischen den Fingern. </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Rädchen-im-Beschleunigungssystem-wie-Figuren-in-der-Spielzeuglandschaft-Copyright-DJV-001.jpg" alt="Rädchen im Beschleunigungssystem - wie Figuren in der Spielzeuglandschaft - Copyright DJV-001" width="900" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-7864" /></p>
<p>Die liebe Arbeit zum Broterwerb verschlingt den größten Teil der Woche, inklusive der Fahrzeiten und diese kleinen, oft ungeplanten Zusätze, die eine große und ständig flexible Koordination des Alltages erfordert&#8230; danach aktuell noch der FS-Kurs, der dreimal die Woche abends plus zweimal die Woche tagsüber auch mit eingebunden werden muss, zusätzlich muss man sich &#8211; ob man will oder nicht &#8211; auch um den eigenen Haushalt kümmern und schlussendlich gilt es auch noch das soziale Leben zu bedienen, das aktuell jedoch und leider sehr kurz gehalten ist. </p>
<p>Da Freunde zu treffen, ist aus zeitlichen Distanz-Gründen oft kaum möglich und die reine Kommunikation über das intelligente Telefon der heutigen Zeit auch eher nur ein halb befriedigendes Erlebnis, das vor allem eher Brüchiges formt und erhält. Dazu passt übrigens der aktuelle Film von Florian Opitz &#8220;SPEED &#8211; Auf der Suche nach der verlorenen Zeit&#8221;. Mal ein wenig antrailern hier:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/45118318" width="780" height="439" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<blockquote><p>&#8220;In seinem Kinodokumentarfilm begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Er geht der Frage nach, wo all die Zeit geblieben ist, die wir mühsam mit neuesten Technologien und Effizienzmodellen glaubten, eingespart zu haben. Dabei trifft er auf Menschen, die die ständige Beschleunigung unseres Lebens vorantreiben und solche, die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu leben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nichts Neues in dem Sinn &#8211; wir kennen alle bereits die ganze Diskussion um die neue, moderne Gesellschaft, die immer schneller und schneller lebt &#8211; aber dabei sich selber auch antreiben lässt und am Rad eigenständig mit dreht und jeden Hype und jeden Geschwindigkeits-Zuwachs begrüßt&#8230; aber man muss sich schon die Frage stellen &#8211; und das sage ich jetzt als jemand, der ein reales Raumschiff Enterprise, Google Glass und medizinische Scanner in Salzstreuer-Größe nicht abwarten können &#8211; ob man nicht doch mal ein wenig pausiert und die Geschwindigkeit zumindest mal einigermaßen gleichmäßig halten sollte. </p>
<p>Fakt ist auf jeden Fall, dass die neue Technologie uns wirklich tolle Möglichkeiten beschert und ich dankbar bin, dass ich diesen Anfang von Computer, Internet und Vernetzung hautnah erleben durfte und darf. Spannender Abschnitt in der Geschichte. Und zugleich fühlt es sich aber wie ein freier Fall an &#8211; und es ist kein Ende in Sicht. </p>
<p>Zudem &#8211; je schneller man fällt, umso härter schlägt man auf&#8230; und das ist nicht philosophisch gemeint, sondern ganz sachlich und physikalisch. Denn Fakt ist: ich sehe und treffe kaum Freunde und ich eile von einem zum anderen Ort&#8230; alles nur, um das kleine, unbedeutende Leben zwischen den anderen Milliarden Leben zu erhalten. Und kann hoffentlich diesen Film zeitlich irgendwann einschieben&#8230; Geht es Euch auch so? Was denkt ihr? Habt ihr mehr Freizeit als früher &#8211; oder weniger?</p>
<p><a href="http://www.speed-derfilm.de">www.speed-derfilm.de</a></p>
<p><small>Pressebilder [Copyright: DJV ~ Camino Filmverleih / Speed-derfilm.de]</small> </p>
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		<title>Alt bleibt neu und umgekehrt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 08:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Update]]></category>

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		<description><![CDATA[Treuen Lesern ist es vermutlich aufgefallen, dass ich gestern das Layout hier mal eben ein wenig umgestellt habe. Breiter, eine größere Schrift für die Alteingesessenen und irgendwie aufgeräumter. Zumindest fühlt es sich aktuell so an. &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/05/alt-bleibt-neu-und-umgekehrt/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Treuen Lesern ist es vermutlich aufgefallen, dass ich gestern das Layout hier mal eben ein wenig umgestellt habe. Breiter, eine größere Schrift für die Alteingesessenen und irgendwie aufgeräumter. Zumindest fühlt es sich aktuell so an. Auch das Bild oben hat sich geändert &#8211; ob das jetzt allen gefällt, sei aber dahingestellt. Aber ich vermisse das alte Buswrack jetzt schon, also mal schauen, was da noch so kommt.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/IMG_3841.jpg" alt="IMG_3841" width="900" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-7850" /></p>
<p>Und dann habe ich mal nebenbei am späten Abend noch Etwas etwas gebastelt&#8230; nachdem ich ja nicht unbedingt zu diesen Menschen der Exklusivität gehöre, die sich ein Haus und den Garten rundherum leisten wollen und vor allem können, obliegt es der eigenen Kreativität, sich Grünzeugs in die Wohnung zu holen, ohne dass man sogleich auch seine Stubentiger vergiftet. Denn grüne Halme in der Wohnung müssen bissfest sein, ungiftig und entspannt, um jeglichen Blattverlust durch einen Biss der Fellkugeln zu überstehen.</p>
<p><span id="more-7849"></span></p>
<p>Klappt aber nur selten, deswegen habe ich mir ein &#8211; wie Tofugotchi es nennt &#8211; <em>Pflanzengefängnis</em> aus Kaninchengitter-Draht und ein paar Holzleisten gebaut. Geschützt an einem hellen Platz, immerhin mit ein paar Sonnenstrahlen fallweise, und geschützt vor natürlicher Selektion durch Abbeißen. Darin wachsen (oder auch nicht) bunt gemischt Blumen, Kletterzeugs, etwas grüne Nahrung für mich selber und auch das gerade aufkeimende Katzengras.  </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/IMG_3845.jpg" alt="IMG_3845" width="900" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-7851" /></p>
<p>Man könnte sagen, dass es sich hier um die schlechteste und zugleich praktischste Form von Wohnungspflanzen handelt. Eingepfercht in einen schweren Käfig und etwas unpassend in der visuellen Wahrnehmung, wenn man zuhause fadisiert rumsitzen und dabei zum Fenster starren würde &#8211; und der Platz ist natürlich auch sehr begrenzt. Aber immerhin muss ich mir so keine Gedanken mehr machen, ob ich heute Abend beim Tierarzt sitzen und eine Magenauspumpung vornehmen lassen muss. </p>
<p>Einzig &#8211; das schattige und leicht düstere, gräuliche Stadtwohnungsflair kommt der Aufzucht nicht gerade gelegen. Also die Chancen, dass es hier Früchte gibt, sind eher gering, aber zumindest habe ich es probiert&#8230; ein Vorwurf weniger im Leben. Und wie ich unlängst mal verlautbart habe &#8211; sollte es so gar nicht klappen, dann züchte ich mir halt eine kleine, simple Wiese in diesem Käfig. Immerhin würde es sich dann ausgehen, die müden Füße bei der Arbeit am Laptop auf echtes, ganz reales Gras zu setzen&#8230; psychisch hilfreich, wenn man den ganzen Tag bereits über die luftdicht verschlossene Decke der Betonlandschaft seines Lebens-Molochs gewandert ist.</p>
<p>Wer züchtet sich zuhause noch so seine eigenen Kräuterchen? Oder bleibt es generell bei der Grünzeug-Tasse aus dem Supermarkt-Regal?</p>
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		<title>Truck &amp; Box für die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 12:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[3D]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Grafik]]></category>
		<category><![CDATA[Portabel]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwann in ferner Zukunft oder in einem anderen Leben&#8230; dann entwerfe und zeichne ich mir den nicht nur digital auf so wie hier, sondern schraube ihn mir auch im &#8220;real life&#8221; zusammen. Jaja, damit geht &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/05/truck-box-fur-die-zukunft/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann in ferner Zukunft oder in einem anderen Leben&#8230; dann entwerfe und zeichne ich mir den nicht nur digital auf so wie hier, sondern schraube ihn mir auch im &#8220;real life&#8221; zusammen. Jaja, damit geht es dann auf Reisen quer durch die weite Welt und so, ihr wisst schon! Allerdings &#8211; bis es soweit ist, ist die Romantik der Weite vermutlich sowieso schon wieder verloren gegangen und wir schrammen stattdessen vielbeschäftigt alle gemeinsam an sozialen Krisen und Kriegen entlang &#8211; also leider keine Zukunftsperspektive alias Raumschiff Enterprise. </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/truck01_by_Emanuel-s.com_.jpg" alt="Truck by Emanuel-s.com" width="1182" height="2100" class="aligncenter size-full wp-image-7813" /></p>
<p>&#8220;Der Weltraum&#8230; unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft.&#8221; So sollte es dann klingen, aber realistisch gesehen surren bis dahin maximal digitale Sklaven alias Elektroautos oder sonstige HighTech-Dinger vorbei oder man steht einfach im überquellenden Billig-Mofa-Moped-Stau, weil in Europa die Krisen zugeschlagen haben und wir in dem Zeitalter angekommen sind, das die asiatischen Länder gerade verlassen.</p>
<p><span id="more-7805"></span></p>
<p>Und wenn das mit dem eigenen Truck nicht klappt, dann greife ich wenigstens auf meine Minibox zurück, die natürlich aus Holz gebaut wird und ebenso auf jeden LKW passt. Portabilität wird in Zukunft nämlich das Schutzschild gegenüber Verlust &#8211; so meine Prophezeiung. </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/Collagen3.jpg" alt="Containerbox" width="900" height="637" class="aligncenter size-full wp-image-7814" /></p>
<p>Aber im Endeffekt ist&#8217;s eh nichts anderes als der Grundriss der bereits üblichen und klassischen Massen-Wohnungen von sinnlosen Studenten der heutigen Generation. Aber nachdem wir ja alle weiter wachsen wie Unkraut und alle noch immer eigene Kinder wollen, der Staat ja wachsen und die Wirtschaft weiter angekurbelt werden muss &#8211; und das Wohnen immer teurer&#8230; wird das feste und solide Eigentum wohl eben nur schwer leist- und erhaltbar.</p>
<p>Es sei denn natürlich man schaut stattdessen einfach nur depressiv in die Zukunft, dann eliminieren und &#8220;reinigen&#8221; wir uns ja sowieso eh selber beim nächsten großen Konflikt-Knall innerhalb von Europa. Jugoslawien anno dazumal war nur ein Beispiel, Syrien und Co. sind andere, vielleicht schlechtere Beispiele, aber dennoch &#8211; sie sind sicherlich kein einmaliges und schon gar nicht ein begrenztes Phänomen. Das hiesige Volk wird also eines Tages ebenfalls zu den Grund-Instinkten des Lebens zurückkehren und eine &#8220;natürliche&#8221;, gegenseitige Dezimierung wird in den Geschichtsbüchern verzeichnet werden. Auch da wird eine gewisse Portabilität von Vorteil sein&#8230;</p>
<p>Äh moment, eigentlich wollte ich da nur kurz 3D-Zeugs online stellen&#8230; *hust*</p>
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		<title>Nicht viel&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 04:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt zur Zeit nicht viel zu sagen. Nichts Erwähnenswertes, nichts Besonderes oder Sonstiges, das sich ausreichend lohnt, es hier näher und im Detail zu beleuchten. Es ist also eher eine Zeit des Schweigens und &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/05/nicht-viel/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zur Zeit nicht viel zu sagen. Nichts Erwähnenswertes, nichts Besonderes oder Sonstiges, das sich ausreichend lohnt, es hier näher und im Detail zu beleuchten. Es ist also eher eine Zeit des Schweigens und der Stille, sozusagen eingefasst vom Alltagsrad und einem verwobenen Netz an Aufgaben, die außer einer Gleichtönigkeit kaum einen warmen, freundlichen Sonnenstrahl hervorbringen zu vermögen.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/IMG_3496.jpg" alt="Im Nest sitzen" width="900" height="453" class="aligncenter size-full wp-image-7778" /> </p>
<p>Eigentlich würde ich gerne reisen gehen, aber das ist, wie wir alle wissen, nicht so einfach mal eben möglich. Man steigt nicht in das Auto ein und fährt ab. Man muss schließlich packen, überlegen, was man so braucht und auch eine Unterkunft schickt sich, möchte man es bequem haben. Ganz zu schweigen von dem Rest des Lebens, das sich dreht und an dessen Dynamik man ständig zu kurbeln hat &#8211; bevor es ganz still steht ungewollt. </p>
<p><span id="more-7776"></span></p>
<p>Aus dem Alltagstopf geschöpft, könnte man hier vielleicht einschenken, dass der Schein der Mobilität sich langsam und bedächtig formt, die ersten Fahrten durch das Grüne und die nahe Landschaft in der Umgebung &#8211; und auch die Müßigkeit von Ampelstau und LKW-Zärtlichkeiten darf ich in meinen Lebenserfahrungen nun ergänzen.</p>
<p>Geht es auf der einen Spur voran, bleibt man auf der Anderen liegen &#8211; das ist keine Weisheit, sondern ebenfalls Lebenserfahrung, deswegen schleppt sich der <a href="http://muli.cc">Relaunch von Blosxom</a> gehörig und von den anderen Sachen wie dem Zoologen-Projekt ganz zu schweigen. Bei Ersterem stehe ich vor einem unlösbaren Problem, dass ich ein komplexes Format in das Andere bringen muss und sollte, insgesamt 563 mal, aber nicht weiß, wie ich das machen könnte. Für manuelle Handarbeit so wie früher fehlt mir die Zeit und die Freude.</p>
<p>Und zudem steht auch die Frage im Raum, welches visuelle Auftreten das Projekt in Zukunft haben soll, also wie man die Optik formt und ansprechend macht. Die Überwindung dazu ist nicht leicht, denn es handelt sich hier ja mehr oder weniger um etwas Wiederbelebtes, das aber heute in der falschen Zeit lebt und rein nostalgisch erhalten wird &#8211; hier Energie zu investieren ist also eine reine Kopfsache. Man muss für die eigene, ganz persönliche Genugtuung gehörig arbeiten.</p>
<p>Das ist so wie mit Freundschaften der aktuellen Zeit, von denen mittlerweile Einige leider nur mehr durch die Erinnerung an &#8220;damals&#8221; zusammengehalten werden. Fragmente der Zeit, die damals viel geschenkt haben, aber zugleich heute sehr zerbrechlich geworden sind und man sie deshalb mehr oder weniger auch nur mehr im Glaskasten betrachtet, um nichts kaputt zu machen. </p>
<p>Dabei müsste man sie eigentlich mit neuem Mut aus einem frischen Baumstamm schnitzen, daran hobeln, schleifen und somit völlig neu ausformen&#8230; an die größer gewordene Handfläche anpassen, damit man sie wieder im festen Griff hat. Eigentlich. Aber wenn man dann so vor sich hin hobelt und spänt und dann etwas überrascht feststellen muss, dass sich unter der weißen, zarten Birkenrinde nur fasriges, rissiges und undankbares Weidenholz findet, das zudem wenig Bestand hat, dann stellt man sich die Sinnfrage, wohin diese Freundschaft noch führen soll. </p>
<p>Von Weiden findet man nämlich mehr als genug, da braucht man sich keine Sorgen machen. Also nichts im Vergleich zu einem freundlichen Birken- oder einem beständigen und soliden Eichenholz. Aber gesunde Eichen gibt es leider nur mehr da und dort &#8211; und sie wachsen auch nicht von einem Tag auf den anderen in die Höhe, nein, sondern man braucht Geduld und Hingabe. Man muss es wollen. Nur scheinbar stehe ich mit dem &#8220;Hobby&#8221; des Eichen-Hochziehens gerade alleine da.</p>
<p>Aber gut&#8230; auch von hohen, kräftigen und festen Bäumen kann das leichte, schützende Nest herab geblasen werden. Die Wertigkeit der Beständigkeit ist so oder so zerbrechlich.</p>
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		<title>Bloggen in der eigenen Nudel-Sphäre</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 20:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Community]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich lese den guten, genießerischen Don Alphonso am liebsten als Blog-Lektüre, doch manchmal wage ich auch den Blick hinüber zu dem Plastikgebilde eines Lobos, dessen Art, Weise und Auftreten man mögen muss &#8211; was mir &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/05/bloggen-in-der-eigenen-nudel-sphare/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese den guten, genießerischen <a href="http://rebellmarkt.blogger.de/">Don Alphonso</a> am liebsten als Blog-Lektüre, doch manchmal wage ich auch den Blick hinüber zu dem Plastikgebilde eines <a href="http://saschalobo.com/">Lobos</a>, dessen Art, Weise und Auftreten man mögen muss &#8211; was mir meistens allerdings eher schwer fällt. Nur dennoch möchte ich dieses Mal einen Lese-Tipp anführen, denn sein Beitrag trifft den Kern des heutigen Blogger-Problemes wirklich sehr gut und spricht dabei die Eckpfeiler an, bei denen es eben in der Netzwelt so oft scheitert.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/IMG_3817.jpg" alt="Bloggerlandschaft" width="900" height="452" class="aligncenter size-full wp-image-7768" /></p>
<p>Unbedingt ganz lesen. Ja, ich weiß, es ist viel, aber das passt schon, einfach durchhalten &#8211; es handelt sich um eine Zusammenfassung der Bloglandschaft und das Selbstbild der Blogger und ihrer Mütter, die von all dem keine Ahnung haben&#8230; und ich stimme ihm da dieses Mal voll und ganz zu: <a href="http://saschalobo.com/2013/03/22/unsere-muetter-unsere-fehler/">UNSERE MÜTTER, UNSERE FEHLER</a>.</p>
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		<title>Alltagsräder</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 09:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da bin ich wieder. Das liebe Alltagsrad hat in der Zwischenzeit leider wieder zugeschlagen und futtert nun die Freiheiten des Lebens auf&#8230; vor allem auch deshalb, weil das Rädchen der Gleichtönigkeit durchsetzt von Fettnäpfchen, Konfrontationen, &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/05/alltagsrader/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich wieder. Das liebe Alltagsrad hat in der Zwischenzeit leider wieder zugeschlagen und futtert nun die Freiheiten des Lebens auf&#8230; vor allem auch deshalb, weil das Rädchen der Gleichtönigkeit durchsetzt von Fettnäpfchen, Konfrontationen, Desorganisation sowie Desinteresse geprägt ist &#8211; und damit meine ich nicht mich, sondern eher das Umfeld. Das birgt einen gewissen Frust in sich &#8211; und deswegen lohnt es sich auch nicht, es hier weiter auszuführen.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/DSC_0303.jpg" alt="Waldsee" width="900" height="442" class="aligncenter size-full wp-image-7757" /></p>
<p>Auch das liebe Wandern fällt mal in der nächsten Zeit, Wochen und Monate flach, denn die freien Tage sind mit organisatorischem Zeugs durchsetzt, Führerschein und alle diese Dinge, die man mit über 30 eigentlich nicht mehr machen wollte (oder sollte). Da sollte die Freizeit eigentlich mit Familie, Katze, Hund, Kind und sonstigen Kegeln im heimatlichen Garten vor dem eigenen Haus gestaltet werden, aber nun ja&#8230; die Realität schaut ja dann eben doch anders aus.</p>
<p><span id="more-7756"></span></p>
<p>Und so nebenbei darf ich mich jetzt gerade in den stillen Stunden der Erholung mit technischem Firlefanz auseinandersetzen, so zum Beispiel, dass das Wiki von dem Blosxom-Projekt seit gestern wieder mal tot ist &#8211; und meine Vermutung in die Richtung von neuerlichen Hacks bzw. Cracks geht, da das Projekt schon öfter solchen Attacken ausgesetzt war. Böses Netz, du bist in den letzten Jahren immer bissiger und bissiger geworden. Etwas also, das einem also die Lust an solchen Dingen deutlich nimmt und außer Aufwand nicht wirklich zur Erheiterung beiträgt. Und das Traurige ist auch, dass es leider immer schwieriger wird, offene Projekte zu führen &#8211; denn Trolle oder Bots im Kollektiv übersteigen mittlerweile fast den Schwarm der fleißigen und guten Bienen.</p>
<p>Da könnte man doch glatt die Metapher von Pestiziden und den Bienen heranziehen &#8211; denn so ähnlich fühlt sich der Kampf gegen die technischen Windmühlen an. Entweder man verschließt alles komplett und lässt nur geschlossene Kreise und Gruppierungen an Projekten mitwirken &#8211; oder es kommt zu Vergiftungserscheinungen und zu Verunreinigungen, die gerne auch gezielt oder unabsichtlich eingestreut werden. Monsantonisches Gedankengut lässt sich da quasi überall finden. Im technischen, im realen und auch im herkömmlichen Sinn der Symbolik. Nun ja.</p>
<p>Ansonsten steht der Tag auch im Zeichen der häuslichen Minimalisierung &#8211; abermals und für altgediente LeserInnen nichts besonderes mehr. Dieses Mal heißt es Dinge von A nach B in der Wohnung zu räumen und dabei versuchsweise unterwegs wie zufällig diverse Kleinigkeiten loszuwerden. Nachdem Katzen entgegen der üblichen Erfahrung doch nicht alles fressen, was am Boden so rumliegt, müsste ich zudem also auch das alte Sieb, die alten Fahrradteile und dergleichen nun wohl doch selber entfernen. </p>
<p><em>Edit: ah, die Projekt-Seite ist wieder online &#8211; danke an meinen Provider. </em></p>
<p>So, das nächste Mal gibt es wieder mehr, denn jetzt gibt es anderes zu tun&#8230;</p>
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		<title>Wanderlust im Grünen</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 21:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Berge]]></category>
		<category><![CDATA[Gotchis]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor die graue Alltagsroutine wieder ihren Lauf nimmt, bin ich heute noch einen kleinen Sprung zum guten, alten Mike in die grüne Nicht-Stadt rausgefahren. Natur, entspannen, genießen und zudem haben wir uns auch ganz unspontan &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/04/wanderlust-im-grunen/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor die graue Alltagsroutine wieder ihren Lauf nimmt, bin ich heute noch einen kleinen Sprung zum guten, alten Mike in die grüne Nicht-Stadt rausgefahren. Natur, entspannen, genießen und zudem haben wir uns auch ganz unspontan entschlossen, mal zur Abwechslung eine kleine Wanderung zu unternehmen. Über die Berge und durch die Landschaft und so&#8230;</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/berg-23.jpg" alt="Wandern" width="900" height="394" class="aligncenter size-full wp-image-7750" /></p>
<p>Ca. 4 Stunden Wandern waren es dann am Schluss, wobei wir dazwischen auch einen Anstieg durch einen unberührten, ungepfadeten Wald, eine &#8220;Alm&#8221;-Anhöhe, Elektrozaun-Robben und eine Jausen-Rast in einem Gasthaus mit einberechnen müssen &#8211; hat aber gut getan, ich mag sowas! Und damit man sich das alles ein bisschen besser vorstellen kann, gibt es natürlich auch dieses Mal wieder ein paar Schnappschüsse mit den Erklärbär-Texten dazu &#8211; und zwar <a href="http://mulischaf.com/2013-04-27/berg.html">hier im <strong>Bildarchiv</strong></a>!</p>
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		<title>Computer-Minimalismus</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 15:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Laptop]]></category>
		<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<category><![CDATA[Workflow]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor ich ein wenig von den Wanderungen und so weiter der letzten Tage berichte, noch ein wenig anderes Material. So zum Beispiel, dass ich in letzter Zeit mal wieder bemerkt habe, wie stark sich mein &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/04/computer-minimalismus/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich ein wenig von den Wanderungen und so weiter der letzten Tage berichte, noch ein wenig anderes Material. So zum Beispiel, dass ich in letzter Zeit mal wieder bemerkt habe, wie stark sich mein Zugang zu Computern und Co. geändert hat&#8230; die fetten Jahre, also technisch gesehen, sind wirklich schön langsam vorbei. Ich avanciere vom nächtlichen Nerd-Bastler immer mehr und mehr zum bequemen <del>Hausmann</del> sonnigen Nachmittags-Praktiker.</p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/tiergarten-06.jpg" alt="Minimales Computer-Leben" width="900" height="394" class="aligncenter size-full wp-image-7736" /></p>
<p><strong>RSS</strong><br />
So zum Beispiel verwende ich mittlerweile nicht mal mehr einen RSS-Reader um meine Lieblingsblogs zu stalken. Die paar wenigen Textschleudern, die ich regelmäßig lesen, merke ich mir sowieso bereits auswendig, die paar anderen Worthaufen-Blogs fallen mir spontan immer wieder mal ein und der Rest bleibt quasi Zufall und eine gewisse Einmaligkeit sozusagen. Ich lese mittlerweile auch nicht mehr 1000+ Blogs gleichzeitig (Stand im RSS-Reader 2012), sondern heutzutage vermutlich nur mehr 10 oder 20 &#8211; wenn es gut geht &#8211; und das auch in unterschiedlichen Kombinationen und Intervallen. Obwohl ich weiterhin begeisterter Blogger und Leser bin, aber irgendwann will man dann halt doch seine Liebslingsautoren &#8211; trotz aller Neugierde zu Neuem &#8211; und verlässt sich auf deren Qualität und Kontinuität.</p>
<p><span id="more-7735"></span></p>
<p><strong>Lesezeichen</strong><br />
Haltet Euch fest, die habe ich alle gekillt. Im Schnitt habe ich gerade mal ca. 20 oder so und die werden laufend wieder gelöscht oder neu ersetzt. Früher waren es mal an die 2000 oder mehr im Schnitt und man konnte quasi Wochen verbringen um die ganzen Listen durchzugehen&#8230; heute hebe ich mir nur kleine, echte Perlen im Netz auf und die auch nur solange ich mich nicht satt gesehen habe. Man muss ja auch sagen &#8211; über Google, Bing oder was auch immer findet man heutzutage fast alles wieder oder sogar in besserer Form und ganz aktuell.</p>
<p><strong>Emails</strong><br />
Was&#8217;n das? Seitdem ich <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=org.kman.AquaMail">Aquamail</a> auf meinem Smartphone laufen habe und die Emails unterwegs bereits mal eben zwischen Supermarkt-Kassa und Türe aufsperren kurz anlese (und danach eh nicht mehr beachte, da ja eh schon als gelesen markiert *hust*) und ich zudem so gut wie jede Nachricht bei Unwichtigkeit und nach Möglichkeit gleich komplett lösche, habe ich mich schon seit Monaten kaum noch in meine Mail-Accounts am Laptop eingeloggt. Gibt aber auch generell nicht viel zu lesen &#8211; Gmail für 2-3 Freunde ist da die Ausnahme und bei dem einen Zoologen-Online-Projekt, was gerade wieder angekurbelt wird. Newsletter empfange ich auch nur mehr von zwei Seiten und auch da versäumt man in Wirklichkeit ebenso nicht besonders viel, wenn man sie gleich als gelesen markiert und danach bei Gelegenheit löscht. Einfach die Seiten ansurfen hilft genauso.</p>
<p><strong>Chats</strong><br />
Whatsapp und gTalk haben ca. 98% meiner kompletten, elektronische Kommunikation übernommen &#8211; und das zur vollen Zufriedenheit. Ein wenig IRC-Luft habe ich nach langem mal wieder geschnuppert und würde ich gerne öfter, aber leider ist das Protokoll ja doch schon etwas tot und bis auf ein paar Nerd-Ecken eher nur noch Fassade. Leider! Ansonsten war es das &#8211; hin und wieder schaue ich da und dort in kleine, aber feine Foren, aber es hat sich auch dort schon recht viel nach Facebook und Google+ ausgelagert. Schade irgendwie.</p>
<p><strong>Telefonieren</strong><br />
Tue ich nicht. Privat. Jeder der mich gut kennt, weiß, dass ich telefonieren hasse. Gemeinsam auf einen Cafe gehen, gemeinsam im Sofa hängen oder Wandern gehen &#8211; und dabei viel reden&#8230; all das sind wunderbare Dinge. Aber bitte nicht über ein kleines, elektronisches Kästchen am Ohr. Telefonate sind zeitlich erzwungen, stressen mich und sind meistens mit &#8220;ToDo&#8217;s&#8221; verbunden. Ausnahmen gibt es da nur bei einer sehr nahen Person, da jedoch mit großer Freude. Aber ansonsten bezeichne ich mich gerne als &#8220;Fononix&#8221;. Ach ja&#8230; Skype und Videotelefonieren war mal, irgendwie hat da keiner mehr Lust drauf oder es geht sich Kontinenten-Zeitverschubsmäßig nicht ganz aus.</p>
<p><strong>Bildbearbeitung</strong><br />
Unter Windoof am Schlepptop röhrt ein altes Photoshop, am alten Kisterl sogar ein Neues, ansonsten <a href="http://www.irfanview.de/">Irfanview</a> oder <a href="http://picasa.google.com/">Picasa</a>, unter Linux hingegen <a href="http://www.darktable.org/">Darktable</a>, <a href="http://www.imagemagick.org/script/index.php">ImageMagick</a> oder gar nix. Nö, kein Gimp. Pfui!</p>
<p><strong>Schreiben</strong><br />
Eigentlich nur noch im klassischen Old-School-Editor, soll heißen unter der Fensterkiste kommt nur <a href="http://notepad-plus-plus.org/">Notepad++</a> zum Einsatz, während unter Linux ganz klassisch, fast bisserl fad, <a href="http://projects.gnome.org/gedit/">gEdit</a> seinen Dienst vollbringt. Mehr brauche ich nicht. <a href="http://de.libreoffice.org/">Libre Office</a> bleibt zwar abrufbereit, aber ernsthaft&#8230; wozu? Ich schreibe eh nur puristisches Textmaterial und Formatierungen sind sowieso nur Käse. </p>
<p><strong>Das soziale Netzwerk</strong><br />
Facebook bleibt die Quelle um meine wenigen Freunde zu stalken, wobei die auch schon alle recht nach gelassen haben und vermehrt nur mehr eher fade Links und Videos posten (ist ja wahr), Privates und Interessantes bleibt da immer mehr und mehr auf der Strecke. Facebook nervt zudem auch immer mehr, sagt man mir. Ich weiß. Die Alternative Google+ hingegen hat bei mir sozusagen RSS und Co. abgelöst, dort bin ich mittlerweile auch mehr als auf Facebook und genieße es zudem, dass dort (noch!) richtig diskutiert und auch mal lange Texte geschrieben werden. Auch folge ich dort diversen Nerd-Bloggern und Co&#8230; ja&#8230; und sonst? Twitter &#8211; aja, da war noch was&#8230; ganz ehrlich? Ich schaue immer wieder mal rein und entdecke viele spannende Dinge, aber nachdem ich ohne richtiger Tastatur das Schreiben am Handy verabscheue unterwegs (ich &#8220;vertouche&#8221; mich zu oft und im Sonnenlicht ist das sch****öööne *hust* Display recht Käse) nütze ich meinen Account vielleicht nur mehr einmal die Woche. Ich bin quasi zu langsam mit meinem Handy-Getippse und es ist anstrengend &#8211; und zugleich bin ich auch zu bequem um meine kostbare Lebenszeit am Laptop dann dafür zu investieren.<br />
Der ganze Rest wie XING, Linkedin und so weiter &#8211; nun ja&#8230; entweder ich habe mich dort bereits abgemeldet oder es ist nur mehr eine reine Karteileiche geworden und wird bei einer meiner regelmäßigen Säuberungsaktionen sowieso dann mal wieder gelöscht.</p>
<p><strong>Handyapps</strong><br />
Wie oben schon erwähnt zählen <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.whatsapp&#038;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImNvbS53aGF0c2FwcCJd">Whatsapp</a> und gTalk zu den Pflicht-Tools, dann gibt es noch <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.hafas.android.oebb&#038;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImRlLmhhZmFzLmFuZHJvaWQub2ViYiJd">Scotty</a> für die ÖBB-Züge und natürlich <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=net.osmand">Osmand</a> für die besseren Offline-Karten unterwegs. <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.audible.application&#038;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImNvbS5hdWRpYmxlLmFwcGxpY2F0aW9uIl0.">Audible</a> für meine Hörbücher bei Bedarf und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.spotify.mobile.android.ui&#038;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImNvbS5zcG90aWZ5Lm1vYmlsZS5hbmRyb2lkLnVpIl0.">Spotify</a> für die musikalische Unterhaltung unterwegs. <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.keep&#038;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwxLDEsImNvbS5nb29nbGUuYW5kcm9pZC5rZWVwIl0.">Googles Keep</a> läuft auch, aber im ungenützen Modus bisher. Das war es und dabei bleibt es auch&#8230; </p>
<p>Naja&#8230; und das war es eigentlich schon?! Überall läuft Chrome zum Surfen, bei Linux auch manchmal ein Firefox&#8230; aja und <a href="https://www.dropbox.com/">Dropbox</a> um Fotos und Blog-Beiträge abzugleichen zwischen den Geräten sowie <a href="https://filezilla-project.org/">Filezilla</a>. Keepass und Truecrypt zur Datensicherheit, SVN bzw. Git habe ich aber zum Beispiel wieder über Bord geworfen (normale Ordner und simple Backups reichen) und dann haben wir es tatsächlich. Sonst kommt mir nichts auf den Rechner mehr &#8211; ausgenommen aktuell und spaßeshalber <a href="https://kerbalspaceprogram.com/about.php">Kerbals Space Program</a>, wobei die Linux-Version sich leider nicht verwenden lässt bei mir. :/</p>
<p>Und bei Euch? Zen-Computern oder ein überfrachtetes Containerschiff am Laufen?</p>
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		<title>Abendliche Katzenstimmung</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 19:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich poste heute mal was Anderes als sonst&#8230; und zwar einen Auszug aus meiner Playliste bei Youtube&#8230; genauer gesagt die Lieder oder Stücke, die nicht nur ich gerne höre, sondern interessanterweise auch meine Katzen&#8230; wenn &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/04/abendliche-katzenstimmung/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich poste heute mal was Anderes als sonst&#8230; und zwar einen Auszug aus meiner Playliste bei Youtube&#8230; genauer gesagt die Lieder oder Stücke, die nicht nur ich gerne höre, sondern interessanterweise auch meine Katzen&#8230; wenn diese Gitarren-Klänge durch das abendliche Zimmer klingen, wird viel geschnurrt, gekuschelt und wohlig gegähnt. Und ja, es sind keine Mainstream-Videos, sondern eben die aus den kleinen Hinterzimmern und Co. &#8211; mit Fehlern, falscher Stimme, Krachen, Rauschen und so weiter&#8230; </p>
<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/gitarre.jpg" alt="Gitarre" width="900" height="435" class="aligncenter size-full wp-image-7727" /></p>
<p>Aber es geht schließlich auch nicht um Perfektion oder eine großartige Show, sondern einfach um die Emotion dabei und die passende Genuss-Stimmung an einem Abend unter der Woche&#8230; Hinweis: Es werden 5 Videos geladen.</p>
<p><span id="more-7725"></span></p>
<p><iframe width="780" height="585" src="http://www.youtube.com/embed/roisxM1_2uM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="780" height="439" src="http://www.youtube.com/embed/etLDAdrzaMg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="780" height="585" src="http://www.youtube.com/embed/x3KGc8D8K2c?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="780" height="439" src="http://www.youtube.com/embed/mt6svoGy95Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe width="780" height="439" src="http://www.youtube.com/embed/b9GB9S1h0FY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mag ich alle.</p>
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		<title>Sonnenbrand, Fotos und Waldschatten</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 06:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Emanuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Wiese]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinder&#8230; ich habe einen Sonnenbrand! Ja, ich. Sonnenbrand! Im Gesicht, auf der Stirn und überhaupt. Tragisch, oder? Da kommt zum ersten Mal nach dem langen Winter endlich die Sonne raus und man liegt nur ein &#8230; <a href="http://muli.nl/2013/04/von-oben-uberrascht/">Weiterlesen</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://muli.nl/wp-content/uploads/IMG-20130418-WA0009.jpg" alt="Sonnebrand" width="900" height="435" class="aligncenter size-full wp-image-7687" /></p>
<p>Kinder&#8230; ich habe einen Sonnenbrand! Ja, ich. Sonnenbrand! Im Gesicht, auf der Stirn und überhaupt. Tragisch, oder? Da kommt zum ersten Mal nach dem langen Winter endlich die Sonne raus und man liegt nur ein wenig kollektiv und sinnierend in der Wiese&#8230; zack&#8230; schon wird man hinterrücks oder besser gesagt oberrücks überrascht. Ganz toll. Und ich hab mich beim Heimfahren gestern noch gewundert, dass mich in den Öffis die ganzen blassen Neonlicht-Büromenschen alle so komisch anschauen. Sonnenbrand. *hust* </p>
<p>Und übrigens &#8211; weil ich noch nicht zum bloggen gekommen bin. Ich war am WE beim guten Mike in der Waldnatur draußen zu Besuch, die Fotos könnt ihr Euch <strong><a href="http://mulischaf.com/2013-04-13/katzenwald.html">hier anschauen</a></strong> (1), dann am Sonntag hatte ich einen richtigen Wander-Ausflug gemacht und bin lange über die Perchtoldsdorfer Heide und dann durch den Föhrenwald rauf zu den Schutzhütten gewandert&#8230; die Fotos könnt ihr Euch <strong><a href="http://mulischaf.com/2013-04-14/foehrenwald.html">hier anschauen</a></strong> (2). Leider hat die Kamera ihren Geist aufgegeben und deswegen gibt es kaum Bilder von der Wanderung oder den Ausblicken. Aja und im Zoo war ich <strong><a href="http://mulischaf.com/2013-04-17/tiergarten.html">vorgestern auch</a></strong> (3). Da gibts aber nur Handy-Fotos.</p>
<p>Und noch was&#8230; Kinder, ich bin 32 Jahre alt. Stehe <del datetime="2013-04-19T06:27:47+00:00">felsenfest</del> irgendwo im Leben. Gehen gerne in die Natur wandern, bin ein Computermensch, lebe in einer Großstadt-Metropole und <del datetime="2013-04-19T06:37:23+00:00">sollte</del> habe eigentlich schon eine ansehnliche Karriere *hust* und sollte *husthust* das obligatorische Haus im Grünen mit Kind und Kegel haben&#8230; aber jetzt mache ich erst mal den Führerschein. Ja, ernsthaft. Mit 32. Ich habe und hatte keinen bisher &#8211; wozu auch als <del datetime="2013-04-19T06:27:47+00:00">Moloch</del> Stadtmensch? Aber das berufliche Umfeld erfordert es heutzutage und mittlerweile. :/</p>
<p>Ich, Auto, Steuer, wieder lernen, fahren&#8230; und das in dem Alter. Ich werde mich vermutlich wie ein alter Greis zwischen den L17-Schülern fühlen und alles acht bis zwölfmal mal durchlesen müssen, um überhaupt irgendwas in mein demenziges Gehirn noch zu speichern. Somit gut, dass ich schon als Jugendlicher immer sehr fleißig wochenlang <strong><a href="http://youtu.be/c1a9__QqCag?t=48s">Power Drive</a></strong> (!) am Super Nintendo gespielt habe. Ich war Meister darin und bin somit tipptop vorbereitet!</p>
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