Analoge Grüße gewünscht…

Was eure müden Augen da am frühen Morgen hier erblicken, ist meine kleine Postkarten-Wand. Gibt eigentlich nicht viel dazu zu sagen, außer dass die halt da rumkleben (und manchmal in der Hitze wieder abfallen, weil sich der Kleber frech und avanciert in eine zähflüssige Masse verwandelt). So weit, so gut – damit könnte man den Eintrag auch schon wieder beenden, gäbe es da aber nicht noch einen kleinen Haken – sie ist recht klein und unscheinbar.

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Pseudo-Lebensweisheiten

Ich habe gerade beschlossen, dass ich mir ein Neues Lebensgefühl auferlege. Das wurde mir nämlich gerade beim Bahnfahren klar, als ich über die sonnige, flache Landschaft der nord-westlichen Pampa schaute, heimwärts fahrend in den Moloch der Großstadt.

Es ist endlich Zeit, in mir selber dieses “Pah, wozu mir die Welt erklären? Ich weiß alles…” endlich hochzustilisieren und als gelebte Anschauung des Alltags nicht nur zu philosophieren, sondern auch so zu handeln. Mit 31 Jahren auf dem durchhängenden Kreuz muss da nämlich mal Schluss sein. Vorbei mit der inneren Erniedrigung des eigenen Beileids zur Unterentwicklung innerhalb der Gesellschaft.

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Arroganz

Menschen, die bloggen, hängt ja generell der Ruf und Geruch von ‘Arroganz’ nach, die dadurch entsteht, dass man sich wohltuend erdreist, sein echtes oder gefaktes Leben nach außen zu kehren, zu durchleuchten und in wohlgeformten Häppchen im weiten Netz zu präsentiert – noch dazu in der Annahme, dass das auch jeden interessiert und der geneigte Leser voller Gier die Wörter in sich schlingt, alles aufsaugt und als Grundlage für das eigene, weiterführende Denken nimmt, sich mit wohlwollendem Nicken den Text zu Gemüte führt und diese gewisste Bestimmtheit in sich trägt, dass der Blogger dabei auch allen aus der Seele spricht.

Kann ich nur bestätigen. Mit erhobenen Haupt.

Dezenter Frust

Bin gerade angeödet. Von gewissen Umständen, Zuständen und Begebenheiten, in deren Sog man sich unverweigerlich ziehen lässt, weil man ja leider gar nicht anders kann irgendwie und man sowieso keine wirklich Wahl in dem Umfeld da hat.

Das ärgert mich. Ich habe ja eigentlich selber durchaus und schon genug damit zu tun, für mich als Mensch die Verantwortung zu übernehmen, mich selber sinnvoll zu koordinieren und zu organisieren – sprich zu ‘leben’. Und bin deshalb auch froh, wenn Umstehende das bei sich selber auch hinbekommen und versuchen, die zahlreichen Möglichkeiten unserer hiesigen Welt zu nützen – oder zumindest es zu probieren und diesen Willen von Eigen-Arroganz zu zeigen, der dazu führt, dass man im Leben fest am Boden steht und vielleicht sogar weiter kommt.

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Zeichnen

Nachdem ich gestern sehr feine Bilder von einem Künstler per Zufall gefunden und ihn einfach ohne lang nachzudenken kurzerhand angeschrieben habe, dass ich ein paar seiner Zeichnungen bzw. Gemälde irgendwie gerne als Poster hätte, merke ich, dass es wieder Zeit wäre für ein paar eigene Sketches. Denn die Letzten liegen ja auch schon wieder eine Zeit lang zurück…

Deswegen geht es heute gleich mal in’s Geschäft – paar Stifte und Farben kaufen. Notiz/Zeichen-Bücher habe ich nämlich sowieso mehr als genug… so kleine, die man gut unterwegs mitnehmen kann – ideal um mal ein bisschen “Urban Sketching” zu probieren. Zwar werden die Ergebnisse ziemlich niedrig und auf dem Niveau von einem Volksschulkind in der ersten Klasse liegen, aber gut… was soll’s – soll ja einfach nur Spass machen! Das Ergebnis ist da eher zweitrangig.