Beatmen

Todgeweihtes lebt länger – oder so ähnlich, zumindest geisterte gestern dieser Spruch durch meinen Kopf, als ich einfach kurzerhand das Forum vom Blosoxm-Projekt in die ewigen Jagdgründe schickte.

Littlefuk und Lolicum aus Russland, auch ihre Freundinnen,  wollen nämlich schon länger ihre reizvollen Schmollmünder und langen Beine dort in Textform einpflanzen und nachdem dies langsam die Oberhand gewinnt und ich des ständigen Spamfilterns müde werde, schiebe ich diesen unnötigen Balast eben vom Server… direkt in den elektronischen Mistkübel.

Weiterlesen…

Radtour: Von Wien nach Tulln an der Donau

Blauer Himmel, strahlende Sonne, praktisch gar kein Wind – ein herrliches Wetter für meinen bereits vor ein paar Tagen geplanten Ausflug nach Tulln an der Donau. Nachdem ich es hier also schon großspurig kundgetan hatte, konnte ich trotz der Trägheit heute morgen um 7 Uhr nicht anders und raffte mich eben auf. Rad mal eben zusammenbauen, etwas zum Essen und Trinken besorgen – und schon ging es los…

Der Start war nach einer zügigen S-Bahn-Hinfahrt eine halbe Stunde zuvor um Punkt 9 Uhr bei Heiligenstadt – der gut ausgebaute und beschilderte Radweg führte dann anschließend entlang der Donau auf der Südufer-Seite in einem Stück bis nach Tulln rüber.

Ich hatte natürlich meine kleine Kompakt-Kamera dabei und deswegen entstanden fast alle Fotos während dem Fahren aus dem Handgelenk – sorry also für etwaige komische Bildausschnitte. Aber dafür gibt es auch viele Bilder für den “Tour-Bericht”… somit also viel Spass beim Weiterlesen! (PS: es laden viele Bilder!)

Weiterlesen…

Touren-Philosophieren…

Heute habe ich per Zufall ein älteres Rennrad bei einem unserer Abschnitts-Kontrollen im Dienst entdeckt, leider recht beschädigt sowie leicht verzogen, schaut nach Sturz oder Zusammenstoß aus, und es muss natürlich zudem seinem rechtmäßigem Eigentümer wieder zurückgegeben werden – aber ansonsten habe ich gemerkt, wie extrem gut mir so was gefallen würde (das Foto hier zeigt nur ein in etwa ähnliches Rad, aber zum besseren visualisieren)…

Nicht nur wegen dem Gewicht, das gleich um etliche Kilo unter meinem jetzigen Rad liegt, sondern es fühlt sich auch viel handlicher (und natürlich filigraner) an, als so ein klassisch-klobig-modernes City-Irgendwas-Bike. So eines könnte ich problemlos und viel leichter die Stufen bei mir hoch und auch sonst so in der Wohnung herumtragen bzw. leichter an der Wand befestigen, außerdem gefallen mir die alten, geklebten Schlauchreifen (beim gefundenen Rad handgenäht) und die Bügelgriff-Schaltungen natürlich wesentlich besser…

Weiterlesen…

Unter Beobachtung…

Krankenhausbesuche haben ja prinzipiell und generell immer etwas abstoßendes an sich, es sei denn man ist ein junger, aufstrebender Medizinstudent(in), der vor Neugierde auf das menschliche Fleisch platzt oder ein Neurotiker, der sich dort seine Nestwärme holt.

Ich gehöre zu keine der beiden Seiten und deshalb überkommt mich, immer noch und bis heute, dieser leichte Schub an Kälte und einer gewissen Müdigkeit, die in der Resignierung des Gemüts ihre Wurzeln hat. So auch gestern…

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wieviele tausende Menschen tagein und tagaus in das AKH strömen und wieder flüchten, der Massenbetrieb ist hier nicht nur eine Bezeichnung, sondern zugleich auch ein Zustand. Zwar verebbt die biologische Masse der Menschen im Inneren des architektonischen Kolosses, aber dennoch – da drinnen Ruhezonen ohne Menschen zu finden, gleicht wohl eher einem Kunststück.

Weiterlesen…

Treten, lenken und essen. So der Plan.

…und dann – als ich den Zug mit dem Werbe-Aufkleber “Burgenland” entdeckte, hatte ich sogleich kurz beschlossen, vielleicht Anfang der Woche einfach dort ein zu steigen und mal eben rüber an den Neusiedlersee zu fahren. Das Wetter wäre anscheinend und aktuell ideal dazu. Die Massen-Saison ist vorbei, wenig Menschen, es ist glücklicherweise nicht mehr drückend heiß und Wien liegt aktuell und menschlich gesehen gerade ohnehin leer und ausgelaugt unter den Füßen.

Ein kurzer Blick in die Fahrpläne hat mich aber gleich eines besseren belehrt, denn mehr als zwei Stunden lang die Gleise entlang zu fahren (inklusive dem Weg von hier durch die Stadt und dann noch eine weitere halbe Stunde mit dem Bus dort), ist zwar prinzipiell nett und würde mich generell auch nicht sonderlich abschrecken – da aber die Zeit nur auf einen Tag begrenzt wäre – ein wenig zu aufwändig irgendwie.

Dann dachte ich kurz alternativ an eine größere Fahrrad-Tour, auf die ich nämlich schon länger Lust hätte – aber auch hier fehlt wiederum das ausgebaute Radnetz durch die westliche Hügel-Landschaft… und an einer humanoiden Konfrontation mit Autofahrern auf den Bundesstraßen habe ich eigentlich so gar keine Lust. Straßenfahren mit dem Rad ist öd – für beide Seiten.

Weiterlesen…

Fotos sammeln

Der heutige Tag war irgendwie etwas durchwachsen und chaotisch, aber immerhin konnte ich mich in einer der vielen Stunden des Tages dazu aufraffen, ein paar der Fotos, die da und dort auf meiner Festplatte rumkleben, online zu stellen – und zwar hier auf Saforge. Das wollte ich schon länger machen alles, aber bisher war ich einfach zu faul dazu.

Wohlgemerkt geht es hier um die kleinen, fast täglichen Alltagsschnappschüsse mit dem Handy oder der kleinen Taschenformat-Kamera meinerseits, die ich meistens mache, um irgendwann irgendeinen Beitrag hier in diesem Blog zu bebildern – oder einfach, weil mir gerade danach ist oder etwas gefällt. Was dort aber nicht zu finden sein wird, sind Backstage/Event-Fotos oder andere, private Bilder mit Menschen bzw. Freunden meinerseits – die bleiben woanders gut geschützt und sind dort auch besser aufgehoben.

Weiterlesen…

Fernweh

Die schlechte Nachricht: Wien ist wieder ein Stück leerer an Gotchis geworden, denn wie ja einige schon wissen, ist Tofugotchi nun endgültig dem – bereits in den letzten Monaten vorgezeichneten – Weg gefolgt und hat das Land am Wochenende verlassen… für eine neue berufliche Zukunft in einem unserer Nachbarländer. Aua.

Einerseits natürlich auch eine Freude, wenn sich im Leben bei Freunden (oder bei einem selber) wieder ein Zahnrad bewegt und sich damit neue Türen und Möglichkeit öffnen, dadurch neue Abenteuer auf alle zukommen und so weiter und so fort – aber natürlich sind dadurch auch die feinen Autobahnausflüge, die Hundegotchis und die Kürbis-Sessions für längere Zeit nicht mehr möglich… leider.

Dazu ist die Distanz einfach zu groß – und das trübt den Alltag und beschwert das Gemüt in den letzten Tagen natürlich ein wenig… aber glücklicherweise und immerhin bietet das Netz heute wenigstens genügend Möglichkeiten, um sich weiterhin auszutauschen.

Weiterlesen…