Die andere Seite des Lebens

An manchen Tagen merke ich, wie sehr nahestehende Menschen wo ganz wo anders sind. Weit weg, in einer ganz anderen Realität, in einem ganz anderen Leben und dennoch im gleichen Alltag. Die Gespräche am Tisch sind vertraut, man kennt das alles – aber dennoch ist es nicht greifbar.

Die Dimensionen, mit denen hantiert wird, sind völlig unterschiedlich, eigentlich völlig fremd. Die Problemstellungen sind die Gleichen, aber dann auch wieder nicht. Schwer zu erklären.

Und schwer damit umzugehen. Wie spricht man mit jemanden, der das selbe Leben führt, aber trotzdem auf einem ganz anderen Level lebt? Und dabei ist das Level nicht unbedingt höher, sondern auf der gleichen Ebene, aber eben woanders. Wie erklärt man jemanden seinen Alltag, wenn der andere dabei sein Sektglas schlürft? Im gehobenen Ambiente noch dazu.

Weiterlesen…

Wie jetzt?

Ich mag meinen Blog – bis auf den ständigen Kampf mit der dunklen Seite der Blogosphäre. Wer einen eigenen Blog schreibt, kennt nämlich Spam zur Genüge. Und wer gar ohne Filter bloggt, der kann sich mit bis zu hunderten Kommentaren am Tag herum schlagen – bei einer Löschquote von praktisch 99 Prozent oder mehr. Aber sogar wenn man einen Filter hat, gibt es trotzdem immer wieder welche, die durch schlüpfen und wo man auch mit viel Erfahrung kurz stutzig wird. So wie ich heute morgen im Halbschlaf…

Weiterlesen…

Schuld daran ist Rio

Ich finde es herrlich, dass es solche Filme gibt und man sie auch noch immer sehen kann. Wenig Handlung, aber doch soviel. Zwei großartige Schauspieler im Gegenstrom in einer lockeren Geschichte, die nebenbei im Freizeit-Alltag laufen kann, aber wo man dennoch dabei ist. Humorvoll und gleichzeitig auch neutral. Schade, dass diese Ära solcher Filme vorbei ist – anscheinend und irgendwie.

Die Suche…

Wenn ich eines lernen muss im Leben, dann sicherlich, dass man freie Tage in Ruhe genießen soll. Etwas, das mir nicht immer leicht fällt, weil ich mich gerne getrieben leben lasse. Das tut jedoch keiner Seele gut, macht unruhig – und deshalb habe ich mich mal eben dazu gezwungen ein wenig zu entspannen…

…und die Zeit damit verbracht, ein wenig zu recherchieren, zu suchen und abzugrasen, um mein Projekt weiter voran zu bringen. Leicht ist es durchaus, aber sogleich auch gar nicht. Man findet schnell die Teile, die man bräuchte, aber andererseits auch wieder nicht. Sei es, dass das Hindernis meistens das liebe Geld ist, oder aber auch banal der Zustand oder die eventuell unzuverlässige Quelle.

Welche Farbe der Rahmen des zukünftigen, wieder aufgebauten Rennrades haben soll, weiß ich schon in etwa. Aber die einzelnen Komponenten bereiten mir noch Kopfzerbrechen. Einfach und simpel mit billigsten Standardkomponenten belassen? Geht schnell. Oder doch gezielt nach bestimmten Klassiker-Teilen suchen und langfristig gesehen kleinweise da und dort etwas investieren – verteilt über den “langen” Winter?

Weiterlesen…

Eh wie immer… und so halt.

Nun ja, die geplante und optische Umstellung vom Blog ist doch anders gelaufen als gedacht – also ganz anders. Eigentlich wollte ich ja was ganz Eigenes und habe auch so ein Design erstellt. Mit allem drum und dran.

Aber so wie immer im Leben, kommt ja dann doch alles ganz anders und deswegen schaut die Seite jetzt genauso aus wie vorher, nur noch minimalistischer. Aber mal abwarten – entweder es bleibt so oder es geht wieder zurück zum alten Layout. Ich lasse mich selber überraschen.

Minimal ist auf jeden Fall mal gut, weniger ist mehr und vor allem ist die Schrift auf älteren Geräten auch besser lesbar. Ich könnte etwas mehr Farbe reinbringen vielleicht… Naja, egal – mehr gibt’s da eh nicht zu berichten.

Nicht wundern…

Falls sich jemand über die kleine Stille wundert, ich erarbeite mir gerade nebenbei, so zwischen Schlafen, Aufstehen und Frühstücken ein neues Outfit für diesen Blog.

Und ich muss gestehen, es wird ziemlich fad, konservativ und erinnert an ein Design aus 1999, kleiner, übersichtlicher und auch unübersichtlich zugleich und in feste Strukturen gedrängt. Vereinfacht gesagt, der Blog wird – sofern ich mich dazu überwinde dann und nicht wieder alles über den mentalen Berg werfe kurzerhand – ein kleines Kasterl.

Zu dick aufgetragen fühle ich mich in diesem Layout zur Zeit, wobei es dafür freundlich ist. Hell und nett – vielleicht kann ich das noch übernehmen, aber ansonsten wird’s ein wenig seriöser und dezenter.

Natürlich auch weiterhin Handy-tauglich, aber auch ein bisschen lesbarer am normalen Bildschirm – jetzt wirkt oft alles zu groß, so flächig… Ich will wieder kompakter werden und mich dadurch selber anreizen lassen, viel zu schreiben, um die Kompaktheit zu füllen. Wenn ich je fertig werde.

Heute wird es schon mal nicht klappen – keine Zeit. Ein erfreulicher Tofugotchi-Ausflug steht nämlich auf der Tagesordnung.