Kalender

Mein eigener Kalender

Wie vielleicht so manche von Euch bereits mitbekommen haben, besitze ich seit einiger Zeit nun ein Nokia Handy mit Windows 8 darauf – Lumia lässt grüßen. So weit so gut, so weit so schlecht… als Android-Nutzer ist man natürlich gewöhnt, entweder in der Google-Wolke zu leben oder mit freien Applikationen den Alltag zu bestreiten. Mit dem Lumia aber ist man davon recht abgeschnitten und in seinem Spielraum eingegrenzt.

Das hat sich speziell bei dem Google-Kalender bemerkbar gemacht, der sich natürlich nur ungern mit der Konkurrenz paart und sowieso immer schon so eine Sache war, die mich etwas gestört hat – man braucht einen Account bei einem Provider und ist von seinen Änderungen und Service abhängig, abgesehen davon, dass die Funktionen meinen Alltags-Bedarf bei weitem sprengen.

Jaja, die ewig gleiche Jammer-Leier meinerseits. Da man aber nicht nur immer Jammern und Weinen soll, sondern stattdessen auch einfach mal selber etwas “tun” und aktiv werden sollte, habe ich mich also die letzten Tage in der Früh im Zug hingesetzt und mir nun einen eigenen Kalender gebastelt.
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Tellerrand-Denken

Ich bin mal wieder frustriert. Jaja, das Übliche und das kennen wir schon alles. Was ist es denn dieses Mal, mh? Ein paar Stunden auf Youtube haben mir gestern Nacht gereicht, um mal wieder das sowieso schon kaum vorhandene Urvertrauen in die Menschheit endgültig über Bord zu werfen. Das gute Ende? Gibt es nicht, solange es Menschen gibt… möge es noch so viele Blümchen-Revolten geben.

Irgendwo bin ich bei einer Nachrichten-Seite auf ein Youtube-Video aus Syrien gestoßen – also mal angeschaut und sich der Gewalt hingegeben. So weit so gut, so weit so normal. Zugleich wird überall ständig an Friedensplänen gearbeitet, an einem Miteinander und an einer gemeinsamen, glorreichen Zukunft. Und dabei haben all diese Ansätze irgendwie etwas Dekadentes an sich, ebenso eine gewisse Naivität, die Köpfen entsprungen ist, die wohl aus guten Häusern kamen oder eine gute Kindheit hatten.
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Alle Fotos: http://www.offgridquest.com/homes-2/steve-s-5-year-cabin-build/122-5-years-of-steve-s-log-cabin-construction

Ein Holzhäuschen bauen

Gerade zufällig entdeckt – eine kleine Link-Ressource mal zur Abwechslung. Steve hat sich da nämlich ein “kleines” Holzhäuschen gebaut und zusätzlich das Ganze auch noch fotografisch dokumentiert. So sieht man recht schön, wie anfänglich aus wenigen Steinen, einem staubigen Boden und ein paar Brettern ein durchaus ansehnliches, klassisches Holzhaus der alten Manier, inklusive Kamin, entsteht.
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Emails mit Roundcube

Das ist nur eine kleine Zwischenmeldung… die letzten Tage habe ich still und leise daran gearbeitet, meine Kommunikation völlig neu zu ordnen und mich technisch neu aufzustellen. Und bin so wie viele Blog-Kollegen in letzter Zeit auf eine eigene Installation von Roundcube umgestiegen – einer freien, Opensource & webbasierenden Email-Oberfläche, ähnlich wie ihr es vielleicht von Gmail, Outlook, Yahoo oder GMX kennt.

Roundcube - Posteingang

Warum der Wechsel? Ich rufe meine Mails sehr oft von unterschiedlichen Computern ab und zudem besitze ich seit kurzem ein Nokia “Lumia” Handy mit Windows 8 darauf, was prinzipiell eine interessante Erfahrung ist, jedoch im Alltag durchaus zu einigen Problemen führt – denn die Integration der Konkurrenten Microsoft und Google ist so eine Sache bzw. klappt nur teilweise. Da lernt man den Begriff abgeschnitten wieder recht gut kennen. Wird übrigens auch mein letztes Windows-Phone sein… und ich möchte einen zentralen Ort meiner Kommunikation schaffen.
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Abgewatschte Deppen

Jetzt mal ganz ehrlich – jeder Vogel, der bei der Demo in Wien letztens irgendetwas geworfen, geschmissen, zertrümmert und so weiter hat… gehört einmal kräftig abgewatscht. Aber ordentlich! Wie blöd, dumm und geistig begrenzt muss die eigenen Sichtweise sein, wenn man der “Gegenseite” damit so wunderbar herrlich naiv und völlig verblödet in die Hände spielt?!

Hat es die zertrümmerte Schaufensterscheibe, die zerstörte Windschutzscheibe(n) und der Mistkübel wirklich gebracht? Geht es Euch jetzt besser? Den großen Durchbruch und Anarchie-Orgasmus erlebt?

Müsste man nicht prinzipiell von einer generellen Verblödung der meisten Humanoiden ausgehen, dann würde ich ja sagen, dass so wie üblich darunter viele schwarze Schafe waren, die eher in Richtung des Agent Provocateur geht… sprich “Da hobt’s bissl wos zum einsteckn, jo? Losst es krochen, versuchts die Meute mitzuziehen und schaut’s, dass de Stimmung sich aufheizt, gö – damit ‘ma für die nächstn Demos no mehr Grund hobn und a gleich de Innenstadt prinzipiell sperren können, ja?!”.

War und wäre eigentlich mein erster und logischer Gedanke gewesen, dass Sympathieträger der Hofburg-Tänzer hier geschickt sowie gezielt die Aufregung und Empörung nützen und somit etwas Benzin in die offene Flamme gießen…
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So ist das am Tag.

Verschwommene Augen. Das war das Erste, das ich mir dachte, als ich heute durch den hiesigen Supermarkt stapfte, geblendet von bunten und grellen Farben, dem Lärm und der Vielfalt an Produkten, die man sich alle wohl nie je kaufen kann. Resultat einer zu langen Session vor dem Laptop.

Also Grund genug wieder nach der Rückkehr ein paar Zeilen in diesen Blog zu tippen und ein wenig weiter zu sinnieren. Ziellos, so wie der Katzenschlaf neben mir, der sich räkelnd dem Nichtstun hingibt und von einer Zukunft wohl nicht mal ansatzweise träumt. Welcher denn auch?
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Wo ist das Licht am Ende des Weges?

Handtaschen-Wühlen

Irgendwann habe ich das schon mal festgehalten… dieses unverständliche Wühlen in Handtaschen bei Frauen. Da wird nur mal eben kurz nach dem Handy gesucht und schon eröffnet sich eine visuell recht amüsant anzuschauende Expedition in ein Reich der Mystik, Geheimnisse und versteckter Pfade und Gänge. Zumindest wirkt es danach – es empfiehlt sich da oft, etwas zum Trinken mitzunehmen.

Mir war irgendwie nie klar, was Frauen ganz ernsthaft dazu bewegt, die gefühlte Hälfte ihres Lebens eine Tasche am Arm zu tragen oder gar dauerhaft in der Hand zu halten – ich meine, man muss sich das ja mal wirklich verdeutlichen! Die laufen durch die Straßen und beinahe jede trägt so einen runden oder eckigen Beutel in einer Hand mit sich – und manche sind größer als mein Rucksack, da passen vermutlich sogar 30% meiner Wohnung hinein. WARUM?
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