Biokisten-Futter

Kalt ist es draußen, innen treibt einem die Heizung den Schweiß aus den Poren und dazwischen im Stiegenhaus ereilt einem der Grippe-Tod, der um’s Eck beim Stufenabgang lauert und auf seine düstere Gelegenheit wartet. Und so sitzt man mitsamt dem Müßiggang, der sich im Gesicht wiederspiegelt, besser zuhause im Sessel und betrachtet seine gealterten Hände, sein Antlitz im spiegelndem Monitor und darunter die staubige Tastatur. Schreiben, das wär’s.

Biokiste

Doch so weit kommt es gar nicht, denn der Bote der Vitamine steht vor der Türe und bringt sie. Die Symbolhaftigkeit der Vitamine, der Gesundheit, des modernen Widerstands gegenüber der Massen und der Nahrungskultur, die aus Stereo schon lange Mono gemacht hat. Eine Biokiste.

Vorbei sind die Zeiten, als man noch ohne Bedenken auf dem Feld die Zuckerrüben aus dem Boden zog, vorbei sind die Zeiten, als man einfach in die Karotte biss oder die geklauten Erbsen vom Feld in den heimischen Kochtopf kullern ließ. Heute muss man sich die Frage stellen “Ess ich das jetzt? Die Autobahn, die da drei Meter daneben läuft – ob das gesund ist?. Oder der Traktor mit dem Chemie-Tank am Heck? Die braune Erde, die so güllig riecht?”

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Samstags-Gedankenwolke

Also eigentlich würde ich ja auch jetzt gerne irgendeinen tollen Beitrag schreiben, bei dem ihr entweder ganz beeindruckt oder schockiert seid, so mit Tiefe und mit viel Recherche zu einem Thema und Euch etwas erklären, von dem ihr noch nie etwas gehört habt und Euch dann denkt “Jo, mei… auf diesem Blog da lernt man ja richtig wos!”.

Drucker

Aber nada. Da ist nichts. Ich wollte schon gestern soviel schreiben, aber dann habe ich mir wieder gedacht “Who kratzt es?!”. Vor allem verschrecke ich dann auch noch Euch armen Seelen, die nur wenig Interesse an Technik haben, was ich übrigens sehr gut verstehen und nachvollziehen kann. Und nichts ist langweiliger, als über irgendwelche Tools oder Plugins zu schreiben, speziell dann wenn man eher zu der Sorte Mensch gehört, die lieber ein echtes Buch lesen oder lieber in der Stadt sitzen und Café schlürfen, als zuhause den Computer zu umklammern und sich an Releases Nummer 2.32.1 zu erfreuen… ja, eh.

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Atmen, Essen und Starren

Achtung, ein ziemlich chaotischer, sprunghafter Eintrag heute!
Hey, mal wieder ein Blogeintrag… naja. Die letzten Tage waren nämlich irgendwie nicht ganz meins, speziell der gestrige Tag hat sich nicht so ganz gut angefühlt. Keine Ahnung warum, aber er hatte was Tristes an sich. Außerdem habe ich ihn nicht wirklich gut genützt, wobei nützen – was ist das schon? Wie nützt man denn einen freien Tag richtig?

Camel slaughtering in Mauritania

Schoko fressen? TV glotzen? Freunde treffen? Die Welt retten? Nachdenken? Forschen? Mit den beiden, staubigen Fellkugeln spielen, die heute morgen übrigens gleich zweimal den Ficus umgeworfen haben, so dass sich die ganze Erde im Wohnzimmer verteilte? Also ich weiß nicht. Macht irgendwie alles keinen großen Sinn. Und die Welt retten… mh, ok.

In letzter Zeit hat mich Tofugotchi mit “gesundem Essen” angesteckt… soll heißen, da wurde durchleuchtet, was wir eigentlich alles so reinstopfen und fressen essen und was an Giften Zutaten da überall so drinnen ist. Und ernsthaft – es ist wirklich nicht leicht geworden heutzutage, sich noch “einfach normal” zu ernähren. Mal abgesehen vom “sich leisten können” und dergleichen.

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Rehflüstern

Heute bin ich, wie es für einen Sonntag gut passend ist, schon sehr zeitig in den Wald gestapft – raus in die frische Natur, das Ganze auch bei einem relativ milden Wetter und leider einem sehr gatschigen Waldboden. Dafür waren die Gerüche des Bodens und der Bäume umso intensiver… man sollte eigentlich glatt Zelten gehen!

Rehaugen

Unterwegs sind mir, wie so oft in der Gegend, auch etliche Rehe über den Weg gelaufen und so Manche waren sogar recht furchtlos, wenn nicht sogar neugierig. Mhhh, sehr fein sowas… auch der Ausblick über die Landschaft hat der inneren Seele gut getan, auch wenn es leider recht dunstig war und die Sonne nur sehr zaghaft einen Blick durch die Wolkendecke wagte.

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Passwortkarte

Ich breche nochmal kurz mein gestriges, kleines Versprechen, dass mit dem Technischen hier nun wieder Schluss ist, schließlich ist das ja kein Technik-Blog oder sowas, sondern mein Alltagsleben-Blog, aber ich habe mir gestern noch fast ein Dutzend jeweils unterschiedlicher, kleiner Passwort-Karten selber erstellt. Wollte ich nur kurz dokumentieren…

Passwortkarte

Die zufälligen Ketten sind mit dem in KeePass integrierten Passwort-Generator erstellt, dann via Notepad++ in Excel übertragen und dort farblich ein wenig aufgepeppt, damit das Auge bessere Anhaltspunkte hat und auch das Gedächtnis sich ein wenig leichter tut. Hier oben drei Test-Karten und mit Farbe markierte Beispiel-Passwort-Kombinationen. Man sieht, dass man eigentlich nur kreativ sein muss – man kann sich eigentlich so ziemlich jedes Muster ausdenken und vorwärts oder rückwärts dann lesen, splitten, usw… die Möglichkeiten sind unglaublich vielfältig und absolut ausreichend für ein mehr an Sicherheit im kleinen Lebens-Alltag zuhause.

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