Beste Nebenbeschäftigung

Nerd-Outing! Was ist – nach Sex, Schokolade, Fotos machen und mit Freunden abhängen – das Beste, was man mit 31 Jahren als erwachsener und ernsthafter Mann, der felsenfest und seriös mitten in der Blüte seines Leben steht, so nebenbei am Abend machen kann…? Richtig!

Und wer sich übrigens ebenfalls zu den Nerds oder Geeks zählt oder mehr darüber wissen möchte, sollte am Samstag, dem 28. April um 22 Uhr ARTE schauen – da gibt es den Dokumentarfilm “Nerd-Alarm! Von Gamern, Geeks und großen Brillen“. Über das Klischee von verlorenen Nerd-Losern und erfolgreichen Geeks mit ihren gesellschaftlichen und finanziellen Erfolgen.

Und nein, ich habe keine Brille oder Kontaktlinsen. Ich glotze auch so in das Kasterl. Und nein, ich bin nicht übergewichtig. Und nein, ich trinke kein Cola, sondern trinke Bio-Karottensaft und futtere Kernölchips.

Gewitter-Stimmung

Mhhhhh! Ich liebe Gewitter! Gerade eben zieht eine Front über die Stadt und Umgebung. Es grummelt angenehm tief, man spürt dieses leichte Dröhnen und die Luft bekommt diesen ganz eigenen Geruch. Gewitter sind einfach herrlich und im Laufe der Zeit für mich auch so was wie Glücksbringer geworden – obwohl ich ansonsten keinerlei Bezug zu diesen eher abergläubischen Dingen habe.

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Foto: Gewitter-Wolken von minasanor @ Flickr

Erst unlängst habe ich einem Gotchi erzählt, dass schon anno dazumal ein Gewitter fast immer ein Garant für einen Erfolg in meinem Leben war. Zum Beispiel hatte ich die besten Momente in meiner kläglichen und dunklen Schulzeit, wenn es draußen blitzte und donnerte und ich dabei gerade mein Wissen mündlich oder schriftlich unter Beweis stellen musste… ich konnte mich fast hundertprozentig darauf verlassen, dass ich eine gute Note bekam. Aber auch meinem Körper ging es nach einem Gewitter immer deutlich am Besten. Und als Erwachsener ist die Bedeutung für mich noch intensiver geworden als früher – Gewitter sind sozusagen so was wie Schokolade für meine Seele.

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Schlepptop

Und dann sage ich so “Ja, aber das ist schon praktisch“.
Und ich dann zurück “Ja, komm – es gibt immer einen Grund, wenn man einen finden will“.
Ich zu mir dann “Du bist immer dagegen, sei offener“.
Ich schau mich an und sag “Bitte nerv mich nicht. Dann tu’s halt“.
Und ich “Naja, vielleicht hast eh recht, aber worauf warten?“.
Und antworte mir “Ja, schon – aber morgen schaut es wieder anders aus – dann ärgerst Dich.
Denke kurz nach und sag “Stimmt. Aber das tue ich andersrum auch dann?“.
Und ich wieder “Du kannst keine Entscheidungen treffen.
Ich zu mir “Uff, ja – scheint so, hilft jetzt aber auch nicht?!“.
Und dann sage ich so “Ja, aber es wäre schon praktisch“.
Und ich dann zurück “Ja, da wären wir jetzt wieder beim Anfang“.

Sinnfrei. Morgens im Badezimmer.

Der König

Gerade per Zufall in meinem alten Archiv gefunden – vor ein paar Jahren mal zum Spass zusammengebastelt (Sonnenschein hat’s nach Indien geschickt bekommen). Kinderzeichnung sozusagen, aber irgendwie im nachhinein auch amüsant. Hier ein kleiner Auszug – ich werde das Ganze zusammenfassen und als Mini-Heft drucken… und ja, für Nicht-Insider ist das Ganze natürlich etwas zusammenhangslos…

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Aufgeschnappt – verlorenes Bloggen

Normalerweise versuche ich ja brav zu sein und – ausgenommen der Musikvideos – so wenig fremden Content wie nur irgendwie möglich hier in den Blog zu klatschen. Oder vorher zu fragen. Heute bin ich mal so frech und kopiere da kurz was aus einem anderen Blog, einfach weil es mir gut gefällt. Frau J von Quartier-Vier.de hat nämlich über das “alte Bloggen” anno dazumal kurz was geschrieben… wo ich nur zustimmen und mit dem Kopf nicken kann.

“Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich in der Anfangsphase meines Bloggens in eine sehr gute Zeit hineingeraten bin, nämlich in die, in der Leute damals noch gar nicht wussten, was das ist. Da kam auch keiner auf die Idee, mich zu googlen, was heute ja das erste ist, was man so tut, um über jemanden mehr zu erfahren. Und ich lese das alles heute noch gerne. So schwulstig es teilweise doch war.”

“Ich bin dankbar dafür, einfach nur geschrieben zu haben, ohne nachzudenken, wer mich finden könnte, weil es die Art zu bloggen ist, die ich mal liebte, und der ich heute nicht mehr nachgehen “kann” oder will. Der viele heutzutage nicht mehr nachgehen. Gefühle und etwas tiefgründigere Gedanken im WWW darzustellen ist heute mehr als “verpöhnt”, weil es ja jeder nachlesen und demnach auch jeder darauf herum trampeln kann. Oder die Angst, dass jeder nun “zu viel” weiß.”

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Japanischer Soul

エミ・マイヤー Mal wieder ein kleiner Blick über die Grenzen unseres Kontinents… ein wenig weiblicher, japanischer Soul zum Aufstehen.

Richtungen

Die spannendsten Entscheidungen im Leben sind die, wenn man sie kurzerhand direkt aus dem Bauch heraus trifft. Und wenn es mitten auf der Autobahn ist… und man einfach los fährt – oder auch einfach wieder umdreht. Unabhängig ob vernünftig oder nicht – es gibt kein Richtig oder Falsch. Wie heißt es so schön? Alle Wege führen nach Rom. Nur das Rom muss man selber definieren… :)