Farbsehen testen

Heute auf Google+ nach langem wieder aufgeschnappt – ein kleiner Farbtest für die Augen. Auf der Seite von x-rite.com bietet sich die Möglichkeit, seine Fähigkeit für das Farbsehen zu testen. Selber bin ich gerade eben auf Anhieb bei 0 gelandet – somit also “Perfect color vision” und damit das beste Ergebnis. Wer hätte das gedacht… meine Augen trotzen noch immer der täglichen Bildschirmarbeit!

Wer Farbenblindheit oder dergleichen hat, tut sich hier natürlich wesentlich schwerer – bietet aber damit natürlich auch eine gute Möglichkeit, sich mal eben selber zu testen… Hier geht’s zum Farbtest: Online Color Challenge – welche Werte habt ihr?

Das liebe Training

Irgendwann, mit knappen 31, kommt man ja doch schön langsam in die Jahre – wenn wir uns alle mal ehrlich sind. Vor allem, wenn man ein Computer-Schildkrötenhaltungs-Mensch ist, wie ich bekannterweise. Zwar habe ich das Glück von schlanken Genen und laufe daher wie ein abgemagerter Blumendraht sportlich durch die Landschaft, aber dennoch sammeln sich durch die täglichen Tonnen an Süßigkeiten durch die tägliche Ernährung da und dort “Ablagerungen” an. Wie es halt bei Männern so ist, lässt da dann zum Beispiel ein leicht genährter Bauch grüßen. Und das geht nicht. Wirklich. Sicher nicht.

Vor zwei oder drei Jahren – oder doch vier? – hatte ich mal eine sehr brave Phase, wo ich monatelang jeden Tag ein braves Training machte, mich zuhause an der Stange hochzog, mir selber in ganz kleinen Etappen und mit minimalen Erweiterungen Stück für Stück eine richtige Ausdauer heranzüchtete… da waren tägliche Liegestützen und Co. praktisch kein Problem. Von einer Einzigen ging es dann erst im 5er-Takt aufwärts, später wurde bereits in 10er und 20er-Einheiten gemessen. Aus heutiger Sicht kann ich mir das fast gar nicht mehr vorstellen. Und das ärgert mich und frustriert. Der leichte Waschbrettbauch hat sich schon lange verabschiedet – leider. Zeit also dagegen anzukämpfen.

Vollständigen Artikel lesen…

Essen und Frühlingsnachmittag

Momentan ist es wieder soweit. Es spricht mich nicht wirklich was an… ich wandere durch den Supermarkt, durch die bunten Regale, den farbenfrohen Plastikpackungen und dem glänzenden Obst- und Gemüseregalen. Nur was essen? Die Frage stelle ich mir fast immer und wiederkehrend jedes Jahr beim Beginn des Frühlings.

Irgendwie ist schon alles durch. Egal ob Suppe, Reis, Salat oder Teigzeugs alias Nudeln. Die ganzen Tiefkühlpackungen reizen mich immer weniger, Fertig-Gericht-Beutelware ist halt auch nur von Zeit zu Zeit mal drinnen, erschöpft sich aber auch schnell – nicht nur geschmacklich. Und alles andere erfordert längere Kochzeiten. Eine Zeit, die ich alleine für mich nur schwer aufbringe, da fehlt der Anreiz anscheinend. Warum stundenlang kochen, wenn man nachher das Ganze alleine aus der Pfanne kratzt, vielleicht sogar noch am Abend, wo es dunkel ist und man das liebevoll zubereitete Gericht nicht mal richtig sieht? Fleisch reizt mich auch immer weniger. Fleisch ist reine fette Stopfnahrung und so oder so – auch wenn ich kein Veganer oder sonstig radikales Etwas bin und nicht mal werden möchte – natürlich ökologisch ein Wahnsinn. Zudem – es gab eh gestern das letzte Mal eins… aber schon auch alleine deswegen muss ich das heute nicht wieder haben. Auch wenn’s gut schmeckt und ich es sicher nie sein lassen werde.

Heute Abend werden es aber trotzdem also wohl fade Spaghetti mit Salat und einer Bergkäse-Soße. Welche ein Abenteuer. Dazu noch einen Multivitaminsaft und noch mehr Wasser zur Abrundung. Und irgendwann in der Nacht stehe ich dann da und stopfe die zachen und salzigen Bio-Kernöl-Chips in mich, weil ich was deftiges brauche. Und schiele dabei heimlich auf den daneben liegenden Marsriegel. Essen ist fad zur Zeit.

Ich war heute übrigens dreimal draußen – weil das Wetter so schön war und ist. Sogar Windstille – so gehört sich das. Jetzt gerade habe ich mich in mein kleines Zimmer zurück gezogen, es laufen dezent und begleitend Kina Grannis-Songs im Hintergrund, irgendwie ist die Stimmung entspannt. Im Wohnzimmer freut es mich immer weniger, nachdem man mir diesen fetten Betonwohn-Block vor die Fenster hingepflanzt hat. Seitdem fühle ich mich wie in einem abgewohnten Büro im Erdgeschoss in dem Zimmer. Der liebliche Charme der Wohnung ist endgültig verschwunden und ich möchte tatsächlich sehr bald von hier weg. Wenigstens hier im kleinen Zimmer mit den Blick auf die Hinterhöfe, der untergehenden Sonne, die die Dächer und Rauchfänge gegenüber in ein sanftes Licht taucht, dazwischen die Amseln, die zwitschernd vorbei fliegen und singen – und man ganz leicht die Baumblüten riecht – da ist die Welt noch irgendwie in Ordnung. Das hat was nettes, ruhiges, schönes. Unten spielen zwei kleine Mädchen angenehme lebendig auf dem Mini-Mini-Spielplatz und einer der Satellitenschüsseln gegenüber wirft das Licht kegelförmig hier auf die Wand. Klingt blöd, aber es ist gerade sozusagen “beschaulich”. Ein kleiner Fleck der Ruhe in der Großstadt.

Und eben auch endlich wieder mal den ganzen Tag die Fenster offen lassen können – und wenn man dazwischen mal raus geht um komplett Sonne zu tanken, dann muss man sich nicht mehr mühselig umziehen oder dergleichen, man hat keine nassen Schuhe oder diverse Schals mit sich zu schleppen… man geht einfach rein und wieder raus. Ohne das viel Unterschied ist – das mag ich. Aus irgendeinem Grund habe ich übrigens leider mein Aufnahmegerät verräumt, sobald ich es aber wieder habe, gibt es hier mal einen abendlichen Amsel-Song als MP3 zur Untermalung…

So, mein Netbook, SNES Emulator mit Donkey Kong Country I und ich werden uns jetzt der verschwindenden Abendsonne widmen. Oder ich gehe noch eine Runde. Hey… es ist Frühling!!! Ich freue mich auch auf lange, schöne Sommerabende…

Langsam laufen

Ich bin vorhin gerade eine Runde spazieren gegangen um ein wenig Sonne zu tanken und damit die leeren Batterien aufzufüllen. Dabei ist mir mal auch wieder bewusst geworden, wie schnell ich oft gehe. Mir passert es so gut wie nie beispielsweise, dass mich jemand auf dem Gehsteig überholt. So etwas kenne ich gar nicht – ich ziehe durch die Straßen und kann sicherlich mit so manchen Fahrradfahrer beinahe mithalten. Auch in meinem Freundeskreis, Marygotchi, Sonnenschein, Tofugotchi, Chaigotchi – sie gehören ebenfalls zu den Schnellen. So richtig langsam vor sich hintrotten und bei einer kurzen Ampelphase dann mal keuchen müssen – davon gibt’s in meiner Umgebung nur wenige.

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Stört im Alltag auch nicht, ich lege dadurch große Strecken zurück, gehe in der Stadt fast alles zu Fuß (mehr oder weniger alles, was unter einer Stunde ist – natürlich vorausgesetzt, dass beispielsweise Termine nicht zu knapp sind oder es in Strömen regnet). Aber heute habe ich mich mal gebremst und bin langsamen Schrittes (für andere sicherlich noch immer zu schnell) durch die Seitengassen, dem Bahn/Industriegebiet und ein paar grünen Fleckerl spaziert. Und habe mir auch bewusst die einzelnen Häuser näher angeschaut. So gibt es beispielsweise etliche Wohnhäuser, die nur bis zum zweiten Stock Altbau vor 1945 sind, während die Stockwerke darüber eindeutig nachträglich hinzugefügt wurden – sei es aus Erweiterung oder wegen Bombenschäden. Oder auch alte Graffitis, die vermutlich schon Jahrzehnte alt sein müssen, aber vollständig überwachsen sind und ganze Reviere hier in der Gegend abgrenzen, alte Straßenlampen mit noch älteren Glühbirnen oder kleine Verzierungen an den Hauseingängen. Oder auch die Bahnstation, dessen Überdachung vollständig aus alten Holzbalken besteht. War nett… als getriebene Seele ist das aber nicht leicht – das langsame Laufen.

Schokolade. Kinder. Schokolade.

… ein Grund mehr, den Schokoladekonsum zu überdenken. Trifft aber leider auf fast alle dieser Nahrungsmittel zu. Mahlzeit.

Wie die Fruchtfliegen, aber echt!

Sorry, das wird jetzt ein depressiv-genervt-schimpf-Eintrag, aber es ist soooo unglaublich mühsam in den Öffis zu fahren! Nicht wegen den Öffis an sich, sondern wegen den Fahrgästen. Heute musste ich bereits um fünf in der Früh auf und bin um sechs Uhr bereits in der dunklen Stadt und der Straßenbahn unterwegs gewesen. Quer durch Wien – zum anderen Ende der Stadt. Stundenlange Fahrt, die aber noch einigermaßen erträglich war… Abgesehen von dem Termin, der für mich nur Zuschauen und Abwarten bedeutete, war der Vormittag auch noch in Ordnung.

Aber dann ging es den selben Weg durch die mittlerweile belebte Stadt zurück. Straßenbahnen und andere Verkehrsmittel sind durchsetzt von Mitbürgern – und Krankheitserregern. Ich bin ja sonst sehr unbedarft und keiner der ständig mit einer Chlor-Seife sich abschrubbt und jedes Glas und Dose viermal abwischt… ich habe als kleines Kind schon im Dreck und Schlamm herumgewühlt und ich denke, das hat mich auch vor vielen Erkrankungen bewahrt – einfach weil es den Körper abhärtet, er besser Abwehren kann, da geschult und nicht wegen jedem Bazillus gleich kippt. Aber gegen das was in den Öffis und auf den Straßen und Geschäften los ist, ist das ein Dreck dagegen.

Kennt jemand diese Punkte, die Fliegen hinterlassen, wenn sie auf Gläsern, Wänden, Fenstern und Lampen sitzen? Das sind kleine Speicheltropfen. Bei Fruchtfliegen kann man das gut beobachten. Jetzt nehme man diese Hinterlassenschaften und multipliziert sie mit dem Faktor 100. Das enstpricht ungefähr dem “Auswurf” eines Mitbürgers.

Da wird gehustet, gerotzt, geschleimt, gekratzt, geschlatzt und was weiß ich noch alles. Speziell in den Nacken der Mitbürger oder in das Gesichtsprofil.

Ich habe ganze zwei volle Straßenbahnstrecken gebraucht, um einen dieser humanen Bazillenschleudern los zu werden. Erst steht der Typ hinter mir und erstickt fast an seinem eigenen Sekret, das er in regelmäßigen Abständen aus sich rinnen lässt, nur um in der nächsten Straßenbahn sich vor mich zu pflanzen und gezielt einzelne Bazillen, Viren und Sekrete auf mich prasseln zu lassen. Ein Attentat könnte man nicht besser machen… wer braucht Autobomben? Man gehe in eine Menge und rotze und schlatze mal rum – der Effekt ist auch verherrend. Echt. Ich bin richtig angefressen.

Ich wette, dass mindestens die Hälfte aller Grippe-Erkrankungen locker vermeidbare wären, wenn sie A) zuhause bleiben würden oder B) sich wenigstens in ihre Jacken, Ärmel oder sonstige verdeckenden Textilien ergießen würden. Man muss doch nicht röchelnd und mit weit offenen Mund quer durch ein Verkehrsmittel husten – noch dazu im 10-Sekunden-Takt, stundenlang. Nicht, dass mir der andere nicht leid tut – aber ein wenig Humanität seitens des Betroffenen ist ja wohl nicht zuviel verlangt?!

Eine der Unsitten ist auch das Schlatzen bei den Stationen. Fruchtfliegen auf einem Kuchen sind ein Dreck dagegen – soviel Speichelfluss können die nicht mal produzieren, als ein – zumeist jüngerer, männlicher – Mitbürger bei einer Straßenbahnstation!? Da rinnen literweise Speichelflüsse vorbei… was da cool sein soll, verstehe ich nicht.

Für Bazillen und Co. sind wir Menschen echt sowas wie Disneyland oder ein anderer Vergnügungspark. Man kann sich austoben und wird dabei noch an der Hand geführt zur nächsten Attraktion.

Also wenn ich morgen nicht krank bin, dann wäre es fast ein Wunder. Ächz.

Minus Zucker

Nachdem Tofugotchi und ich gestern am Naschmarkt asiatisch shoppen waren, bin ich ein wenig angesteckt worden von der “Nahrungsparanoia” ihrerseits. Man versuche mal ein asiatisches Produkt ohne Inhaltstoffen mit “E” zu finden. Somit widme mich deswegen ein wenig meiner eigenen Ernährung und durchleuchte das Ganze ein wenig. Ich lasse jetzt mal bewusst das Diskussions-Thema Fleischfresser und Veganer-Kauen beiseite, denn dazu reicht der Platz hier nicht aus – und ich sowieso durch mein Umfeld geprägt immer weniger und weniger Fleisch futtere (ich glaube in meinen Freundeskreis gibt es mittlerweile keine Frau mehr, die nicht Veganerin ist)…

Also thematisch reduziert gesehen: ich esse vermutlich generell relativ ausgewogen und einigermaßen gesund. Gemüse, Obst, Käse, Milch, Wurst, Brot, andere Backwaren, Suppen, Fruchtsäfte, Wasser, Kaffee, usw… von jedem etwas und je nach Woche und Monat sowie Verfassung in unterschiedlicher Häufung und Konzentration – im Großen und Ganzen aber vermutlich gut verteilt.

Somit wäre eigentlich alles fein, wenn… ja wenn nicht mein Schokoladen- oder sagen wir besser Zucker-Konsum da nicht reinpfuschen würde. Fast kein Tag ohne einer Tafel Schokolade, Schokobananen, Marzipanröllchen oder einer sonstigen blockartigen Zucker-Masse. Und man kann jetzt nicht unbedingt sagen, dass es einem auf Dauer gut tut. Schlechte Haut oder schlechte Zähne, Müdigkeit und andere Dinge, die sich mal da und dort bemerkbar machen – und eigentlich ein Signal wären auch die Finger mal zur Abwechslung davon zu lassen.

Das Jänner-Projekt: ich bin ja gerne experimentierfreudig und deshalb probieren wir es mal wieder. Einen Versuch gab es bereits vor zwei Jahren im alten Blog – hat allerdings tatsächlich nicht lange geklappt. Das Fleisch war stark, der Wille jedoch schwach. Also ein neuer Versuch und dabei ein wenig mehr auf das geneigte Alter und die stärker gewordenen, gealterte Vernunft des Körpers hoffen. Nachdem man aber natürlich nicht einfach von heute auf morgen sagt “Aus” – vor allem nach soviel Jahren Gewohnheit – suche ich mir für den Anfang mal ein Alternativ-Produkt in Form von Knabberzeugs – besser gesagt Trockenfrüchten und anderen dezente Kleinigkeiten. Das letztes Wochenende ohne Schokolade hat beispielsweise nur deswegen funktioniert, weil ich zufällig ein Säckchen Bio-Chips zuhause hatten (so Naturzeugs-Chips mit Kernöl)… die waren dafür innerhalb weniger Minuten weg – also spielt auch die “Handlung” eine gewisse Rolle… und diesen Trott werde ich damit anfänglich abfangen.

Bin gespannt, ich länger als 2-4 Tage durchhalte und falls ja, wielange danach… und ob ich positive, körperliche Effekte auch bemerke. Schließlich müsste mein Schokokonsum der letzten Jahre glatt für die nächsten hundertsechzig Jahre ausreichen… Schauen wir mal – werde täglich hier mein “Weg mit Schoko”-Logbuch führen. Jetzt muss ich aber erstmal Knabberzeugs kaufe! :)