Ja klar – wir sind alleine. Pfff.

Argh. Ich ärgere mich schon wieder. Über diese Enstirnigkeit von “Selbstverständlich sind wir alleine im Universum, das kann kein Zufall sein”. Warum, warum, warum nur? Warum tue ich mir solche Diskussionen nur an – sie machen einem nur psychisch fertig. Wirklich. Wie kann man nur als Mensch auf sich selber so kleben, sich selber behindern und seine eigene Sicht so enorm verstellen? Tut mir leid, ich gehöre zur anderen Fraktion. Das Universum ist so “fett” und “groß”, es sind so viele Billionen, Myriaden und mehr Brösel da draußen und dann will mir jemand erzählen, dass wir da im Mittelpunkt der Intelligenz und des Seins stehen. Na klar – und die Sonne dreht sich um die Erde.

Ich habe da mal eine – vom Maßstab her mit den Sandkisten sicherlich völlig falsch – Visualisierung erstellt. Unsere Erde ist in einem Sonnensystem. Das sind schon paar Brösel. Von diesen Sonnensystemen gibt es noch viel mehr, die bilden alle zusammen auf einem gewaltigen Haufen Galaxien. Aber auch von denen gibt es wiederum wirklich enorm viele, die auch in Haufen herumkurven. Die bilden wiederum weitere Haufen bzw. Cluster, die wiederum noch größere Super-Haufen bilden die dann – nach dem heutigen Wissensstand – fast schaumartig herum wabbern. Was danach kommt, weiß man nicht… aber unabhängig davon, muss man sich doch mal diese gigantische Menge schon alleine bei den Galaxien mal vorstellen. Und sich klar machen, dass wir zwar weit schauen können, aber nicht mal unsere eigene Galaxie richtig erforscht haben (so gut wie “kaum”), geschweige denn, dass wir nicht mal einen vollständigen Einblick in unsere Sonnensystem haben – und sogar noch über Pluto und Co. streiten bzw. wieder deklassifizieren.

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