Wow, tolle Bilder! Mag ich sehr, wäre auch genau meines und so. Aber das wissen wir eh alle. Noch mehr großartige Bilder dieser Art findet man übrigens direkt auf der Seite von FreeCabinPorn.com.
Für so Blockhütten- und Natur-Freaks wie mich natürlich ein großartiges Bilder-Sammelsurium – es gibt dort einige spannende und beeindruckende Wohnideen zu entdecken. Kann die Seite nur empfehlen! Credits – Bild 1: Allison Jacobel, Bild 2: leider unbekannt @ FreeCabinPorn
Der eine mag es kühl, der andere steril, der eine modern, der andere aus Plastik und Leute wie mich – wie man sehr gut sehen kann – die mögen es bunt und lebendig-chaotisch. Heute war es also soweit… die Holzplatte hat ihre Beine bekommen, ihr Spülbecken, den Wasserhahn, bisschen Öl und etwas Leben. Aber der Reihe nach… wer die Vorgeschichte zu dem Ganzen wissen möchte, der sollte sich erst durch die alten Beiträge lesen, um zu verstehen, was da so alles im Hintergrund gelaufen ist.
Für treue Blog-Leser geht’s gleich ans Eingemachte, den der erste Schritt nach dem Aufstehen führte mich bei strahlend schönem Wetter ins Bauhaus. Dort Schrauben, Schlauchverlängerungen, Zwischengewinde und Co. gekauft und schon ging es wieder munter zurück. Nicht lange fackeln war meine Devise, aus Prinzip wird auf Maßband und sonstige Sachen verzichtet – stattdessen nimmt man einfach Gegenstände, die irgendwie das richtige Maß haben – halt so in etwa ungefähr irgendwie. Bohrmaschine, Winkelblech und Schrauben waren also die Ersten, die heute dran glauben mussten.
Ich muss mich ja entschuldigen, dass ich zur Zeit erstens wenig schreibe und zweitens kaum Neues präsentiere – aber noch ein~zwei Tage und es wäre geschafft. Heute waren die Holzstreben dran, morgen folgen dann als finale Winkelblech und Schrauben – und der Küchenplatte wird der Einschnitt für die Spüle verpasst. Langsam wird es ja was, auch wenn es jetzt doch länger gedauert hat, als geplant. Aber so ist es halt, wenn man mit sperrigen Dingen herum werkt.
Übrigens die Holzleisten sind ganz simpel rau gesägte Bauholzlatten/streben…. herrlich billig – gerade mal 12~14 Euro dafür gezahlt, dabei sind es doch an die 10 Meter insgesamt gewesen. Ich werde später dann mal je nach Lust und Laune mit dem Bandschleifer drüber gehen und ebenfalls mit Öl einlassen, dann bekommen die auch ein “feineres” Gesicht – auch wenn sie so oder so im Hintergrund stehen und kaum zu sehen sind bzw. beachtet werden. Aber gut Ding braucht Weile und hat auch keine Eile. Die Streben werden mit gebohrten Löchern und Schrauben via Winkelblech verbunden, damit ist das Ganze jederzeit Abbaubar bzw. flexibel bleibt. Und “kaputte” Teile lassen sich um wenige Euros umtauschen oder auch generell erweitern.
So, morgen gibt’s dann ein größeres Update als heute… PS: und das dunkle Holzbrett auf den Bildern – das ist was anderes und eine eigene Geschichte für ein anderes Mal.
Und es geht munter weiter… dieses Mal waren das Spülbecken, eine klassische Mischbatterie mit nostalgischen Drehknöpfen sowie Schüsseln, Besteckbehälter und Co. dran. In Kürze folgen dann – wenn alles gut geht – endlich die fehlenden Stützbeine und diverse Rohre und Co. um das Spülbecken auch anzuschließen und die Platte richtig aufzustellen. Das Spülbecken wird via Stichsäge in die Buchenholzplatte eingeschnitten und eingehängt – die passenden Klammern, die man unter der Platte fixiert für die Einhängung sind bereits beim Kauf dabei gewesen. Rundherum auf der Unterseite ist auch eine Gummiabdichtung, die aber dann noch mit Extra-Silikon – genauso wie beim Mischhahn – zusätzlich verstärkt wird.
Der Mischhahn ist praktisch Plug-Play, hier muss man ebenfalls nur noch ein Loch in die Holzplatte sägen – das könnte vielleicht noch eine kleine Herausforderung werden, aber ist vom Prinzip her trotzdem sehr simpel und in wenigen Minuten erledigt. Die notwendigen Halterungen zur Fixierung unter der Platte sind ebenfalls auch hier beim Kauf dabei gewesen. Zwei Flaschen Holzöl ohne Zusätze bzw. Giftstoffe, extra für den Küchengebrauch, liegen übrigens ebenfalls bereit – damit wird dann nach dem Zuschnitt und der Säuberung die Oberfläche der Holzplatte eingelassen. Unten dann noch die Vierkantholz-Beine und Querstreben – und das Holzplatten-Küche-Projekt nähert sich ihrem ersten Finale.
Kurz und bündig heute der Eintrag. Die Buchen-Holzplatte ist da. Mit ihren 80 oder mehr Kilo erst die Stufen hoch schleppen und dann mit der Stichsäge zuschneiden. Geschafft, ein 50 cm Stück steht noch frei zur Verwendung und wird als Kochfeld-Unterlage oder zu zwei Schneidebrettern verarbeitet – ich überlege noch. Arbeitsaufwand inklusive Stufen, herum wuchten, abmessen und schneiden: ca. 20 Minuten. Das geht ja sogar. Stützbeine und Spülbecken folgen noch. Auch das Holz muss noch mit Öl eingelassen werden… aber der aufwendigste Schritt bei dem ganzen Projekt ist damit abgehakt.
Es geht heute mit dem Thema Holz nochmals weiter… dieses Mal mit den Vorbereitungen für das portable Zen-Küchenleben mit dem Minimalismus-Hauch. Soll auf Deutsch heißen, dass ich mal die alten Teile, die seit mehr als 10 Jahren und vermutlich noch weiteren 8-10 Jahren unangetastet dort standen, zerlegte. Keine leichte Aufgabe – der ganze Spass hat mehr als 3 Stunden gedauert, aber es hat sich ausgezahlt… der erste Schritt war mal das Abwaschbecken mitsamt den Anschlüssen abzureißen abzulösen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schäbig und dreckig es unter und hinter den alten Küchenkasterl so ist. Zudem stellt man nachträglich fest, dass der Vormieter praktisch kaum Schrauben und Dübel verwendet haben muss, sondern ausschließlich alles mit verschiedenen Schrauben und eingeschlagenen Gewinden irgendwie nach bunter Kreativität “fixiert” hat.
Hier sieht man nicht nur die Spuren von alten Wänden und quasi Jahrzehnten an Alltagsgebrauch, sondern auch die kleinen Leitungs-Schrauben, mit denen das Wasser so einigermaßen in den Bahnen gehalten wird. Das Aufdrehen war ein kleiner Kraftakt, aber immerhin hat sich gezeigt, dass die Gummidichtung trotz der Befürchtungen noch in ziemlich gutem Zustand sind. Zwar stark verhärtet, aber kaum porös und noch einigermaßen brauchbar. In Zukunft kommen hier keine starren und zugebogene Leitungen, sondern flexible, lange Schläuche mit einem einfachen Drehverschluss. Portabilität ist ein wichtiges Kriterium, schließlich will ich im Fall des Falles das Ganze woanders auch wieder problemlos aufbauen oder einlagern können.