
Der eine mag es kühl, der andere steril, der eine modern, der andere aus Plastik und Leute wie mich – wie man sehr gut sehen kann – die mögen es bunt und lebendig-chaotisch. Heute war es also soweit… die Holzplatte hat ihre Beine bekommen, ihr Spülbecken, den Wasserhahn, bisschen Öl und etwas Leben. Aber der Reihe nach… wer die Vorgeschichte zu dem Ganzen wissen möchte, der sollte sich erst durch die alten Beiträge lesen, um zu verstehen, was da so alles im Hintergrund gelaufen ist.
Für treue Blog-Leser geht’s gleich ans Eingemachte, den der erste Schritt nach dem Aufstehen führte mich bei strahlend schönem Wetter ins Bauhaus. Dort Schrauben, Schlauchverlängerungen, Zwischengewinde und Co. gekauft und schon ging es wieder munter zurück. Nicht lange fackeln war meine Devise, aus Prinzip wird auf Maßband und sonstige Sachen verzichtet – stattdessen nimmt man einfach Gegenstände, die irgendwie das richtige Maß haben – halt so in etwa ungefähr irgendwie. Bohrmaschine, Winkelblech und Schrauben waren also die Ersten, die heute dran glauben mussten.
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Experimente Holz Ideen Küche Projekte Wohnung

Und es geht munter weiter… dieses Mal waren das Spülbecken, eine klassische Mischbatterie mit nostalgischen Drehknöpfen sowie Schüsseln, Besteckbehälter und Co. dran. In Kürze folgen dann – wenn alles gut geht – endlich die fehlenden Stützbeine und diverse Rohre und Co. um das Spülbecken auch anzuschließen und die Platte richtig aufzustellen. Das Spülbecken wird via Stichsäge in die Buchenholzplatte eingeschnitten und eingehängt – die passenden Klammern, die man unter der Platte fixiert für die Einhängung sind bereits beim Kauf dabei gewesen. Rundherum auf der Unterseite ist auch eine Gummiabdichtung, die aber dann noch mit Extra-Silikon – genauso wie beim Mischhahn – zusätzlich verstärkt wird.

Der Mischhahn ist praktisch Plug-Play, hier muss man ebenfalls nur noch ein Loch in die Holzplatte sägen – das könnte vielleicht noch eine kleine Herausforderung werden, aber ist vom Prinzip her trotzdem sehr simpel und in wenigen Minuten erledigt. Die notwendigen Halterungen zur Fixierung unter der Platte sind ebenfalls auch hier beim Kauf dabei gewesen. Zwei Flaschen Holzöl ohne Zusätze bzw. Giftstoffe, extra für den Küchengebrauch, liegen übrigens ebenfalls bereit – damit wird dann nach dem Zuschnitt und der Säuberung die Oberfläche der Holzplatte eingelassen. Unten dann noch die Vierkantholz-Beine und Querstreben – und das Holzplatten-Küche-Projekt nähert sich ihrem ersten Finale.
Mehr zu dem Küchen-Projekt hier im Blog: Holz (Artikel-Übersicht).
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Kurz und bündig heute der Eintrag. Die Buchen-Holzplatte ist da. Mit ihren 80 oder mehr Kilo erst die Stufen hoch schleppen und dann mit der Stichsäge zuschneiden. Geschafft, ein 50 cm Stück steht noch frei zur Verwendung und wird als Kochfeld-Unterlage oder zu zwei Schneidebrettern verarbeitet – ich überlege noch. Arbeitsaufwand inklusive Stufen, herum wuchten, abmessen und schneiden: ca. 20 Minuten. Das geht ja sogar. Stützbeine und Spülbecken folgen noch. Auch das Holz muss noch mit Öl eingelassen werden… aber der aufwendigste Schritt bei dem ganzen Projekt ist damit abgehakt.

Mehr zu dem Projekt hier im Blog: Holz (Artikel-Übersicht).
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Es geht heute mit dem Thema Holz nochmals weiter… dieses Mal mit den Vorbereitungen für das portable Zen-Küchenleben mit dem Minimalismus-Hauch. Soll auf Deutsch heißen, dass ich mal die alten Teile, die seit mehr als 10 Jahren und vermutlich noch weiteren 8-10 Jahren unangetastet dort standen, zerlegte. Keine leichte Aufgabe – der ganze Spass hat mehr als 3 Stunden gedauert, aber es hat sich ausgezahlt… der erste Schritt war mal das Abwaschbecken mitsamt den Anschlüssen abzureißen abzulösen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schäbig und dreckig es unter und hinter den alten Küchenkasterl so ist. Zudem stellt man nachträglich fest, dass der Vormieter praktisch kaum Schrauben und Dübel verwendet haben muss, sondern ausschließlich alles mit verschiedenen Schrauben und eingeschlagenen Gewinden irgendwie nach bunter Kreativität “fixiert” hat.

Hier sieht man nicht nur die Spuren von alten Wänden und quasi Jahrzehnten an Alltagsgebrauch, sondern auch die kleinen Leitungs-Schrauben, mit denen das Wasser so einigermaßen in den Bahnen gehalten wird. Das Aufdrehen war ein kleiner Kraftakt, aber immerhin hat sich gezeigt, dass die Gummidichtung trotz der Befürchtungen noch in ziemlich gutem Zustand sind. Zwar stark verhärtet, aber kaum porös und noch einigermaßen brauchbar. In Zukunft kommen hier keine starren und zugebogene Leitungen, sondern flexible, lange Schläuche mit einem einfachen Drehverschluss. Portabilität ist ein wichtiges Kriterium, schließlich will ich im Fall des Falles das Ganze woanders auch wieder problemlos aufbauen oder einlagern können.
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Und auch heute ging es wieder ein kleines Stück weiter. Auch wenn Investitionen so ein “Mrrrr”-Thema sind, bin ich froh, dass ich jetzt neben Stichsäge auch einen Bandschleifer jederzeit nach Lust und Laune griffbereit habe. Mit dem guten Stück habe ich dann auch gleich mal meine zwei Wald-Holzstücke ein wenig angeschliffen, um die raue Oberfläche, die noch von der Motorsäge stammt, ein wenig glatter zu machen und auch vorzubereiten für das händische “soft” schleifen und das anschließende Einlassen mit Öl. Falls es jemanden interessiert, das große Holz-Teil dient als Badewannen-Ablage… entweder um Dinge abzustellen oder auch damit die Katzen einem – bei einem langen, heißem Bad meinerseits – ein wenig Gesellschaft leisten können… denn die sind ja immer ganz neugierig, was denn der Mensch da so macht.

Hat gut getan, auch das abgeschliffene Holz in Form von feinen Säge/Schleifmehl wird aufgehoben, denn das kann man gut verwenden, um feine Ritzen oder Löcher in Holzplatten und Co. auszubessern. Und wenn alles gut geht, dann liegt morgen die Küchenplatte aus massivem Buchen-Holz bereits bereit für den Zuschnitt und dem Anschliff – sowie dem Einlassen mit Öl. Langsam wird ja alles… auch wenn noch Abwasch und die Küchenarmaturen dann auch noch zusammengebastelt werden müssen – ebenso die Stützbeine. Aber gut Ding braucht Weile – heißt es schließlich so schön!
Mehr zu dem Thema hier im Blog: Holz (Artikel-Übersicht).
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Es geht weiter mit dem Holz-Dingen. Heute habe ich einen – zugegeben sehr mühsamen – Abstecher zum Ikea im Süden der Stadt gemacht. Mühsam deswegen, weil sogar an einem Montag Vormittag unzählige Menschen sich dort gegenseitig erschlagen haben… normalerweise ist es an so einem Tag und um die Uhrzeit ja doch eher ruhig. Also entweder liegt es an dem kommenden Feiertag, an Weihnachten generell, zuviel Geld in der Bevölkerungsmasse oder an sonstwas – aber der obligatorische und klassische Nervenzusammenbruch an der Ikea-Kasse ist dort wirklich jedesmal somit vorprogrammiert.
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Seltsamer Tag. Ich muss schon sagen, dass es auch heute ein paar sehr mühsame Momente gab… Fehlende Anweisungen, keine klare Kommunikation und Grauzonen-Regelungen. Sehr mühsam. Und keiner fühlt sich zuständig – stattdessen lässt man sich auf Abenteuer ein und spekuliert. Sowas nervt schon. Aber gut – sowas sollte man einfach nicht zu sehr an sich ranlassen.

Immerhin ist vorhin ein wenig Sonne durchgekommen, sogar ein wenig an blauem Himmel ist gerade zu sehen… das stimmt einem dann wieder etwas fröhlicher und hebt die Laune ein wenig. Natur und kalte Luft mit Sonne sind einfach immer gute Faktoren für einen guten und angenehm ausklingenden Freitag Nachmittag. Also – das hoffe ich zumindest mal! Aber mal abwarten, was der restliche Tag noch bringt.
Übrigens – so ganz nebenbei – verzichte ich (vorläufig) darauf, die alten Postings meines vorherigen Blogs auch nur teilweise zu importieren, der Aufwand ist mir generell zur Zeit einfach zu groß und habe eigentlich auch keine dafür, ich muss mich aktuell um andere Dinge kümmern.
Abseits von beruflichen und privaten Projekt-Aktivitäten werde und muss ich den heutigen Abend dazu nutzen, die Küche frei zu bekommen und Vorbereitungen für die kleinen Umbauarbeiten zu treffen. Die Entscheidung ist bereits gefallen – es kommt eine einfache Massiv-Holzplatte als Arbeitsfläche hin, jedoch darunter kein klassisches Küchenkasterl, sondern stattdessen normale Holzbeine, ebenfalls Massivholz, die ich jederzeit auch anderweitig verwenden kann. Außerdem werde ich zwar das Waschbecken doch reinschneiden, allerdings ziemlich versetzen und es damit nicht so wie bisher in der Mitte lassen, sondern stattdessen viel mehr zum Rand setzen – damit auch mehr Fläche erhalten bleibt.
Kein Küchenschrank klingt vielleicht im ersten Moment seltsam, aber unten soll dann noch eine weitere Holzplatte hin, vielleicht seitlich sogar mit vorstehender Fläche, so dass man dort Küchen-Kräuter und Co. platzieren kann. Das wird in der Wohnung zwar nicht mehr viel bringen, aber woanders mit anderem Lichteinfall bringt es vielleicht mehr dann. Außerdem mag ich gerne freie Flächen und ‘offene Räume’ – zumal auch nicht viel unten reinkommt… außer für ein paar Teller, 2-3 Töpfe und etwas Besteck benötige ich nicht mehr Platz. Schön simpel, flexibel und einfach soll es sein. Und das ist hoffentlich bald geschehen, damit die Küche endlich mal abgehakt ist…
PS: das obere Bild ist nur ganz schnell irgendwann mal vor einiger Zeit entstanden, recht roh, außerdem habe ich ein Stützbein im Eck bei der Zusatzplatte vergessen – aber so von der Idee und Prinzip her. Aber mal klein anfangen… außerdem ist es in real – da die Küche in echt hier leider nicht mehr Platz bietet – alles viel kleiner und schmäler… also nicht so wuchtig wie auf dem Entwurf.
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