Marygotchi wird kommende Woche über Wien abgeworfen und wenn es gut geht, auch hier in einem Stück landen – und dann wird es aber bereits recht flott losgehen. Denn wir nützen die Chance, um unsere chaotische Kreativität zu bündeln. Filmdreh. Also besser gesagt – ein filmisches Portrait über ihre kreative Arbeiten sozusagen. So weit so gut.

Mein inneres Konzept ist bereits fertig und ich weiß natürlich schon ganz genau, wie es ausschauen wird, welche Schnitte, welche Soundkulisse, welche Locations und so weiter. Ja. Es wird natürlich dann ganz anders ausschauen, als ich es mir vorstelle – die sanften Kameraschwenks, Unschärfe gepaart mit feiner Tiefenschärfe und die warmen Farben werden dann wohl verwackelt, ausgewaschen oder überblendet sein, der Ton rauschig und scharf und die Schlagschatten werden die Nasenspitze beschlagen. Oder so ähnlich. Und alles diesen grausigen Charme von “Die Schulklasse 3c der Volksschule hat da mal ein Videoprojekt gemacht” haben.
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Heute wieder für ein kleines Shooting unterwegs – dieses Mal mit einem herrlichen Ausblick in die weite Landschaft vom Dach eines kleinen “Wolkenkratzers” aus. Richtig schönes & tolles Wetter!
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Bin gerade am überlegen, ob ich mir ein paar meiner Bilder für die Wände zuhause machen soll – einfach in ganz groß (2 Meter und so) auf eine Leinwand beziehungsweise zum Beispiel auf alten Stoff pressen (hätte dann sicher einen eigenen Flow), dann über einen simplen Holzrahmen spannen und fertig.
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Nachdem ich heute einen Gedankenstau hatte und irgendwann im Laufe des sonnigen Vormittages und meines derzeitigen Urlaubes kurz mental weg gekippt bin – und mich voll und ganz dem Minimalismus widmete – kam natürlich der Moment des Hungers. Nachdem ich ja letztens meine Küchenholzplatte in Betrieb genommen habe, steht mir fröhliches Kochen und so wieder jederzeit zur Verfügung. Mit einem Haken… was Essen?

Deshalb habe ich heute einfach einen Spaghetti-Tag eingelegt und mich durch verschiedenste Döschen – wahrer Luxus – durch schnabuliert… währenddessen habe ich mich zudem ausgiebig mit dem Thema “responsives Webdesign” auseinander gesetzt. Wer jetzt an einen Hustenanfall denkt, der irrt – das ist nichts anderes, als Webseiten so zu basteln, dass sie auch auf Handys, Tablets und sonstigen handlichen Computerschachteln gut ausschauen und lesbar sind und bleiben. Das heißt, die Webseite passt die Schrift, Fotos oder auch Videos je nach Bildschirmgröße und Co. an und versucht eine optimierte Darstellung. Der Blog hier zum Beispiel ist so ein Fall – den kann man auch bequem am Handy lesen.
Im Zuge von italienischem Olivenöl, diversen Import-Döschen an Soßen und sonstigen Experimenten (die ganz schön ins Geld gehen) habe ich mich auch mit dem Thema “Mobile First” auseinander gesetzt – Elmastudio behandeln das Thema ausgiebiger und setzen es auch als Grundlage für ihre neues Layout ein. Soll heißen, damit es jetzt nicht zu technisch wird in einfachen Worten, dass man, wenn man eine Seite baut, sie zuerst mal für zb. das Handy entwirft… und erst von dieser kleinen, mobilen Version sich zur großen, klassischen Darstellung am fetten PC zuhause herantastet. Das ist ein recht neues Prinzip und noch ein wenig “Early Adapter”-Style, aber auf der anderen Seite beginne ich auch selber mehr und mehr am Handy zu lesen – es macht also Sinn in meinen Augen.
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Der eine mag es kühl, der andere steril, der eine modern, der andere aus Plastik und Leute wie mich – wie man sehr gut sehen kann – die mögen es bunt und lebendig-chaotisch. Heute war es also soweit… die Holzplatte hat ihre Beine bekommen, ihr Spülbecken, den Wasserhahn, bisschen Öl und etwas Leben. Aber der Reihe nach… wer die Vorgeschichte zu dem Ganzen wissen möchte, der sollte sich erst durch die alten Beiträge lesen, um zu verstehen, was da so alles im Hintergrund gelaufen ist.
Für treue Blog-Leser geht’s gleich ans Eingemachte, den der erste Schritt nach dem Aufstehen führte mich bei strahlend schönem Wetter ins Bauhaus. Dort Schrauben, Schlauchverlängerungen, Zwischengewinde und Co. gekauft und schon ging es wieder munter zurück. Nicht lange fackeln war meine Devise, aus Prinzip wird auf Maßband und sonstige Sachen verzichtet – stattdessen nimmt man einfach Gegenstände, die irgendwie das richtige Maß haben – halt so in etwa ungefähr irgendwie. Bohrmaschine, Winkelblech und Schrauben waren also die Ersten, die heute dran glauben mussten.
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Ich muss mich ja entschuldigen, dass ich zur Zeit erstens wenig schreibe und zweitens kaum Neues präsentiere – aber noch ein~zwei Tage und es wäre geschafft. Heute waren die Holzstreben dran, morgen folgen dann als finale Winkelblech und Schrauben – und der Küchenplatte wird der Einschnitt für die Spüle verpasst. Langsam wird es ja was, auch wenn es jetzt doch länger gedauert hat, als geplant. Aber so ist es halt, wenn man mit sperrigen Dingen herum werkt.
Übrigens die Holzleisten sind ganz simpel rau gesägte Bauholzlatten/streben…. herrlich billig – gerade mal 12~14 Euro dafür gezahlt, dabei sind es doch an die 10 Meter insgesamt gewesen. Ich werde später dann mal je nach Lust und Laune mit dem Bandschleifer drüber gehen und ebenfalls mit Öl einlassen, dann bekommen die auch ein “feineres” Gesicht – auch wenn sie so oder so im Hintergrund stehen und kaum zu sehen sind bzw. beachtet werden. Aber gut Ding braucht Weile und hat auch keine Eile. Die Streben werden mit gebohrten Löchern und Schrauben via Winkelblech verbunden, damit ist das Ganze jederzeit Abbaubar bzw. flexibel bleibt. Und “kaputte” Teile lassen sich um wenige Euros umtauschen oder auch generell erweitern.
So, morgen gibt’s dann ein größeres Update als heute… PS: und das dunkle Holzbrett auf den Bildern – das ist was anderes und eine eigene Geschichte für ein anderes Mal.
Mehr zu dem Küchen-Projekt hier im Blog: Holz (Artikel-Übersicht).
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Und es geht munter weiter… dieses Mal waren das Spülbecken, eine klassische Mischbatterie mit nostalgischen Drehknöpfen sowie Schüsseln, Besteckbehälter und Co. dran. In Kürze folgen dann – wenn alles gut geht – endlich die fehlenden Stützbeine und diverse Rohre und Co. um das Spülbecken auch anzuschließen und die Platte richtig aufzustellen. Das Spülbecken wird via Stichsäge in die Buchenholzplatte eingeschnitten und eingehängt – die passenden Klammern, die man unter der Platte fixiert für die Einhängung sind bereits beim Kauf dabei gewesen. Rundherum auf der Unterseite ist auch eine Gummiabdichtung, die aber dann noch mit Extra-Silikon – genauso wie beim Mischhahn – zusätzlich verstärkt wird.

Der Mischhahn ist praktisch Plug-Play, hier muss man ebenfalls nur noch ein Loch in die Holzplatte sägen – das könnte vielleicht noch eine kleine Herausforderung werden, aber ist vom Prinzip her trotzdem sehr simpel und in wenigen Minuten erledigt. Die notwendigen Halterungen zur Fixierung unter der Platte sind ebenfalls auch hier beim Kauf dabei gewesen. Zwei Flaschen Holzöl ohne Zusätze bzw. Giftstoffe, extra für den Küchengebrauch, liegen übrigens ebenfalls bereit – damit wird dann nach dem Zuschnitt und der Säuberung die Oberfläche der Holzplatte eingelassen. Unten dann noch die Vierkantholz-Beine und Querstreben – und das Holzplatten-Küche-Projekt nähert sich ihrem ersten Finale.
Mehr zu dem Küchen-Projekt hier im Blog: Holz (Artikel-Übersicht).
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