Minimal Packen

Jetzt mal wieder ein kleiner Link-Tipp. Er ist zwar nicht aufregend, aber für alle Minimalismus-Fans und solche, die zum Beispiel unter anderem gerne bei Cabine Porn vorbeischauen, sicherlich auch nicht so uninteressant. Die Seite I Am Packed zeigt den Rucksack-Inhalt der neuen Reise-Generation heutzutage. Da finden sich amüsanterweise übrigens beim durchscrollen teilweise fast mehr Kameras, Tablets, E-Books und MP3-Player als Socken oder Unterhosen… so ändern sich halt die Zeiten.


Foto @ IAmPacked.com by Kibwe Brathwaite

Ich mag sowas. Wenn ich dran denke, wie der gute Mike und ich mit zwei schweren Rucksäcken anno dazumal durch halb Europa tourten und in der Hitze uns manchmal zu Tode schleppten… wir hatten schließlich auch definitiv ein paar unwesentliche Dinge zu viel dabei. Zum Beispiel einen richtigen Wecker! Heute würde ich das Alles selbstverständlich ganz anders machen. Die Menge müsste und dürfte nur mehr in meinen normalen, kleinen Alltagsrucksack passen – einschließlich Schlafsack. Alles was darüber geht… nope!

Die wichtigsten Dokumente minimiert am Körper tragend, im Rucksack nur eine kleine, dünne Decke (natürlich alles jetzt übrigens für den Süden ausgelegt), dünner Schlafsack, je ein paar Ersatz-Unterwäsche (U-Hose, Socken), dünner Regenschutz, kleine Zahnbürste und Mini-Duschzeugs, kleines Notizbuch, Stift, Allzweck-Schweizer-Messer, Streichhölzer und Mini-Anzünder, Kleine Mini-Alu-Pfanne als Allzweck-Futterschüssel, Mini-Klapp-Grillgestell für’s Feuer machen, natürlich Schlepptop oder Netbook und/oder mein Kindle-E-Book, kleine Kamera plus Handy, zwangsläufig Ladegeräte… aus. Den Rest kann man sich sowieso bei Bedarf besorgen.

Hab ich was vergessen? Und was packt ihr eigentlich so bei Reisen ein?

Et maintenant on va ou?

Und auch gestern am Ostersonntag gab es wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm: Gotchis-Day und Kino! Zur Zeit geht es also so richtig rund. In der Früh ging es erstmal gleich hinaus in den Nord-Westen außerhalb von Wien – nämlich Marygotchi und ihr mitgereistes Girlgotchi besuchen, die übrigens zum ersten Mal in Wien ist… und das Ganze bei einem gemeinsamen Familien-Oster-Essen. Leider war das Wetter nicht so schön, ich sage nur Schnee und Wind, aber dafür war es drinnen um so gemütlicher. Girlgotchi und ich sind uns vor den anderen noch im Wohnzimmer über den Weg gelaufen und so haben wir uns gleich mal unterhalten und uns ausgetauscht – soll heißen, sie hat mit mir geredet und ich mit Händen und Füßen geantwortet. War aber sehr nett!

Ein paar Minuten später machte es dann plötzlich “Riiing” und schon platzte der Raum vor lauter Menschen. Die ganze Family von Marygotchi fiel in das verschlafene Haus ein und ehe man sich versah, wurde schon gemampft, geschmatzt und gefuttert. Aber wirklich lecker alles! Da wurde lautstark über den Tisch hinweg über Essen, Comics und Käse mit Asche philosophiert, das amerikanische Girlgotchi wurde zudem in die österreichisch-deutsche Ernährungskultur eingewiesen und saß dann irgendwann plötzlich mit großen Augen mit Bier und Weißwürsten da, während ihr von drei Seiten das Essen geschnitten und mit gebrochenen Deutsch-Englisch die richtige Handhabung erklärt wurde. Sie hat sich aber wirklich tapfer geschlagen und sogar alles aufgefuttert. Respekt!

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Das Mädchen von Hongkong, 1973

Da sitzt man gemütlich zuhause und wird plötzlich aus dem Tagtraum gerissen… der Postbote steht vor der Türe und winkt mit einen geheimnisvollen Umschlag, dessen Übernahme ich sogar bestätigen muss. Aha, ok?! Was kann das sein? Also öffnen und eine anonymisierte DVD ohne Beilage darin… geheimnisvoll. Absender ein gewisser “Chr”, der hier schon in den Kommentaren öfter vertreten war – zwecks Vereinfachung nenne ich ihn zukünftig hier einfach Grisu… ja, der kleine Zeichentrick-Drache da, der anno dazumal Feuerwehrmann werden wollte (hahaha, ich höre den Seufzer von “Chr” bis hierher).

Also wenn mir der herzige Drache Grisu ein Kuvert mit einem Film schickt, rechne ich eigentlich am ehesten entweder mit Comic-Zeugs, alten Serien-Klassikern, Pornos oder Urlaubsfotos. Nein, nichts davon… im Gegenteil: viel besser. Denn der gute Grisu hat das fast Unmögliche geschafft und einen der alten Filmklassiker aufgetrieben – einen, nachdem ich selber schon lange erfolglos gesucht habe (und er ebenso). Den gibt es nämlich bei uns nur schwer zu kaufen in den Geschäften und auch sonst schaut es im Netz recht mau aus. Nicht mal Amazon oder anderen Online-Shops kennen den… er gehört quasi zu der Sorte von Filmen, die langsam aus dem allgemeinen Gedächtnis verschwinden, obwohl sie eigentlich Klassiker sind. Das Mädchen von Hongkong!!!

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Marygotchi in tha house!

Gefühlte Jahre hat es gedauert… aber Marygotchi wurde endlich erfolgreich über Wien abgeworfen und ist sogar punktgenau in der hügligen Pampa-Landschaft westlich von Wien gelandet. Damit heißt es wieder “Marygotchi in tha house” – allerdings leider nicht sehr lange, aber ein ganz kleines Stückchen länger als sonst. Und das heißt weiters: kreativ sein, Manga und Anime-Zeugs-Lifestyle, Supermario und Zelda, NoNo-Sticker, Überraschungseier, Foto und Film – also die übliche, wohltuende Gotchi-Mischung.

Wir beide waren natürlich nach einem Bussi-ins-Auge-Begrüßungs-Ritual gleich unterwegs auf Abenteuer-Tour in der weiten, großen Welt. Hier ein Foto von uns mit Selbstauslöser – jaaaa, jeder hat im Leben halt so seine eigene Geschwindigkeit, wir sind da ein wenig langsamer… aber es wird schon noch eines Tages! Wir sind da felsenfest davon überzeugt. Wirklich!

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Japanischer Soul

エミ・マイヤー Mal wieder ein kleiner Blick über die Grenzen unseres Kontinents… ein wenig weiblicher, japanischer Soul zum Aufstehen.

Richtungen

Die spannendsten Entscheidungen im Leben sind die, wenn man sie kurzerhand direkt aus dem Bauch heraus trifft. Und wenn es mitten auf der Autobahn ist… und man einfach los fährt – oder auch einfach wieder umdreht. Unabhängig ob vernünftig oder nicht – es gibt kein Richtig oder Falsch. Wie heißt es so schön? Alle Wege führen nach Rom. Nur das Rom muss man selber definieren… :)

Fernweh

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