Ja, genau so. Das neue Layout hat etwas von 1995 bis 2003, aber das ist alles ganz bewusst – ernsthaft. Ich hatte gestern Abend diverse etliche, wirklich sehr elegante und durchgestylte, frische Templates vor mir, modern und dem Zeitgeist von 2012 angepasst, ein paar davon auch schon in diversen Projekten und Portfolios immer wieder mal im laufen oder noch immer, natürlich alle mit responsiven Verhalten und minimal aufgebaut. Halt so klassische Themes, die einen Blog optisch erst so richtig interessant machen. News-Liste, hervorgehobene Beiträge und kleine Vorschaubilder, diverse Slideshows und so weiter und so fort. Warum also dann doch wieder so ein kantiges, rohes Erscheinungsbild?
Weil ich es – wie immer – sehr minimalistisch und vor allem einfach wollte. So wenig Grafik-Elemente wie möglich, einfachste Struktur und vor allem ganz bewusst ein rohes Layout, weil die irgendwie die Funktionalität am ehesten erhalten… ganz platt gesagt: “Man weiß, was man anklicken muss”. Links sind einfach erkennbar, man weiß, was das Logo und was die Überschrift ist und man weiß, wo sich die Navigation befindet.
Nicht schön, nicht unbedingt vorteilhaft – aber es funktioniert. Und mehr will ich hier auch nicht… dafür wird es in Kürze wieder eine Blogroll mit Lese-Empfehlungen geben, das habe ich schon lange auf meiner ToDo-Liste. Wer auf Darstellungsfehler hinweisen will, Kritik oder Senf abgeben möchte, darf gerne (konstruktiv) kommentieren.
Blog Minimal Minimalismus Update Wordpress
Es gibt zwei kleine Änderungen hier im Blog. Für mobile Leser habe ich wieder den Blog-Titel oben verlinkt, denn die haben ja die Haupt-Navigation nicht und konnten bisher nur via Wisch-Bewegung oder dergleichen am Smartphone wieder zurück auf die Startseite, wenn sie direkt einen Artikel öffneten. Jetzt kann man auch wieder das Logo antippen bzw. klicken und kommt zur Frontseite zurück – ist einfacher.
Zudem – nachdem mein Hoster Hosttech freundlicherweise (und sehr flott – danke!) heute einige Änderungen am Server für mich vorgenommen hat, läuft jetzt endlich auch das Cache-Plugin so wie es soll… der Geschwindigkeitsschub, den die Seite jetzt hat, ist wirklich deutlich spür- und sichtbar! Auch ihr solltet das deutlich merken… nochmal zur Erinnerung – Einträge werden beim ersten Aufruf durch einen Leser in den Cache geschrieben und stehen danach weiteren Lesern statisch zur Verfügung. Damit steigert sich nach dem erstmaligen Laden die Geschwindigkeit des Blogs wirklich um einen größeren Faktor. Und nachdem ich als Schreiber sowieso direkt nach dem Publizieren die Beiträge selber aufrufe, sind neue Artikel sowieso auch gleich im Cache abgelegt. Smartphone-Leser sollten also wesentlich schneller unterwegs sein.
Auch habe ich übrigens ein paar Plugins wieder eingestampft und auch sonst wirklich alles auf das notwendigste reduziert. Einfacher und schneller wird’s also wohl vorläufig nicht gehen… enjoy!
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Ich habe übrigens vorhin ein neues Plugin installiert, welches den Blog nun wieder ein Stückchen schneller machen sollte. Cachify macht sozusagen nichts anderes, als erstmalig aufgerufenen Seiten quasi zu “rendern” und so gespeichert “statisch” abzulegen. Beim nächsten Aufruf wird die Seite dann direkt aus dem Cache angezeigt… ich habe das vorhin am Handy probiert – es ist ein deutlicher Unterschied (nur die Youtube-Videos bremsen). Ich hoffe also, dass diese Erweiterung das Muli für alle mobilen Leser unter Euch wieder ein weiteres Stück freundlicher macht.
EDIT: Damn it – musste es kurz wieder deaktivieren… Probleme mit Schreibberechtigung am Server. I’ll check das.
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Wie einige von Euch wissen, habe ich vor längerem von Douglas die Seite “Unofficial Blosxom User Group” übernommen und hoste auf Muli.cc das alte Archiv der Blosxom-Community mit hunderten Plugins und Co. Erstaunlicherweise gibt es durchaus immer wieder Zugriff und beinahe täglich werden immer wieder mal diverse Zusätze heruntergeladen. Es ist schön, das beobachten zu können und es freut mich, dass die Seite jemanden etwas bringt und dass es noch immer Blogger gibt, die Blosxom eine Chance geben. Aber es gibt ein “aber”.

Keine Neuentwicklung
Als ehemaliger und grundsätzlich treuer Blosxom-Fan beginnt es aber auch in meinen Augen nun zu “sterben”. Es fehlt die Neuentwicklung, es fehlt die Adaptierung an die heutige Server-Generation und eine vernünftige Abwärts-Kompabilität der zahlreichen Plugins, die somit vermutlich alle neu entwickelt werden müssten… etwas sehr utopisch. Ein neues Blosxom war zwar mal in diversen Entwickler-Kreisen vor Monaten und Jahren ein Thema, aber nirgendwo hat sich langfristig etwas getan und auch die Ideen waren teilweise ein wenig zu “überstrebend” oder im Endeffekt nur die Neuerfindung bereits bestehender Blog-Systeme und eine Form von “nachhinken” an das aktuelle Zeitgeschehen.
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Ich geb’s ja zu… ich hätte gerne im Rucksack einen eingebauten Klappsessel, den man mit einem Knopfdruck ausfahren kann – und auf der Seite klappt dann wie bei den alten Schulsesseln so ein Stützbrett raus – darauf ist dann eine alte Tasten-Tastatur und ein kleiner Röhrenmonitor, daneben schiebt man eine lange Funk-Antenne aus und man kann bloggen. Das wäre echt fein. Immer dann, wenn einem etwas einfällt… einfach sofort und auf der Stelle hinsetzen (egal wo man ist) und sofort los schreiben… und dann wieder weitergehen. Wäre vielleicht am Anfang etwas befremdlich für die meisten Mitmenschen, aber wenn es sich mal ausbreitet, wäre es genauso normal wie die mit sich selbst sprechenden Freisprech-Telefonierer. Es muss ein neuer Trend her.
Und kommt mir ja jetzt nicht mit irgendwelchen Handy-Applikationen. Old school Kinder, old school! Retro-Chair-Blogger!
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Liebes Christkind Weihnachtsmann Osterhase Storch Programmierer! Nachdem ich ja die letzten Jahre ein sehr braver Blogger war, wünsche ich mir bitte folgendes von Euch – und zwar eine neue TXT-basierende Blog-Engine.

Und nein, ich will kein Perl, Ruby, Django oder dergleichen verwenden. Und nein, wehe ihr kommt mit dieser idiotischen Idee von SQL-Datenbanken, um ein paar Text-Dateien anzuzeigen. Und nein, ich will keine ****-Smarty-Template-Engine. Und nein, ich will kein sonstiges Template-Framework und keine zusätzlichen Controller und Modul-Einheiten. Und schon gar keinen WYSIWYG-Editor. Und ohne extra Outliner-Tools arbeiten. Und nein, ich brauche keine Plugins! Ja. Ernsthaft! JA, ERNSTHAFT! Notepad zum Schreiben reicht.
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Nachdem das Wetter heute nicht gerade ideal für einen langen Ausflug war und ich zudem einige organisatorische Dinge erledigen musste, habe ich trotzdem heute ein kleines Zeitloch genutzt und ein wenig herumgebastelt. Und so nebenbei ein neues Template für diese Seite erstellt, das ich aber trotzdem nicht verwenden werde. Zumindest nicht vorläufig.

Ich wollte nämlich die etwas verlorenen Kategorien, Tags und Co. unten hervorholen und seitlich platzieren, um dadurch das Navigieren sowie das Herumstöbern etwas zu erleichtern. Am Ende bin ich aber doch wieder in den Minimalismus gekippt – gut so – und habe stattdessen die Twitter-Zeilen hier auf der Frontpage am Anfang entfernt (man kann sowieso mit dem Link direkt auf Twitter springen und dort meine kleinen Neben-News lesen) und es verringert die Ladezeit des Blogs hier deutlich.
Außerdem habe ich das Ganze jetzt so umgeändert, dass bei mobiler Ansicht die Navigation oben vollständig ausgeblendet wird, denn die wenigsten mobilen User benötigen sie – die wollen eher schnell reinschauen und kurz lesen… und wer sich tatsächlich für mehr und meine Person interessiert, findet am Ende der Seite sowieso alles notwendige dazu.
Weiters erspart man sich ein paar Zentimeter an Scrollen am Handy, auch da sind die Ladezeiten durch das Weglassen von der Twitter-Einblendung spürbar geringer und besser – und es wirkt gleich noch mehr aufgeräumt.
Mal schauen, wie lange es dauert, bis ich kippe – denn was mich schon reizen würde, wäre eine responsive 3-spaltige Version der Seite hier. Der Ansatz von Inuit.css gefällt mir gut – eine Art von Framework, das mit dem “Grid”-System arbeitet und mobile Unterstützung in sich trägt. Einzig – ich mag diese fertigen Frameworks nicht wirklich, weil sie einfach für meine Zwecke viel zu aufgeblasen sind und Tonnen an Code rumschleppen.
Nachdem ich mir schon mal mein eigenes, minimales Grid-Layout gebastelt hatte, werde ich das demnächst wieder probieren – in einer sehr schlanken Version. Vielleicht so wie 1KB CSS Grid, aber eben mit mobiler Unterstützung bzw. responsiven Verhalten. Aber dazu muss erst ein toter Regentag und keine Termine her, bevor mich die Muse dazu küsst. Und sofern ich es nicht selber mit meinem minimalistischen Verlangen torpediere…
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