Meine Facebook-Alternative…

Treue Blogleser wissen ja, wie ich denke und so ticke – und auch, dass ich ein Fan von Textdateien bin. Und auch, dass ich auf Facebook und Twitter rumschwirre, wobei Ersteres eigentlich nur mehr aus “beruflichen” Gründen ist. Privat hätte ich es schon längst still gelegt. Nicht nur, dass es immer uninteressanter von den Inhalten wird, es reihen sich nur mehr Links an Links. Klar – ich mache da auch mit, aber zugegeben auch schon etwas sehr lustlos. Überfrachtet ist es auch. Ich hätte vielmehr Lust auf was völlig Anderes – hier mein Entwurf… :D

Und zwar auf eine Txt-basierende Community alias Facebook – aber ohne den mühsamen Bildi-Bildi-Foto-Foto-das-bin-ich-so-sexy-künstlerisch-Postings, es gibt nämlich generell keine Fotos (man kann in seinem Profil auf Flickr oder andere Foto-Sammlungen verlinken), keine Werbung, keine zusätzlichen Leisten, keine PopUp-Ebene und so weiter – sondern nur eine sich selber regelmäßig aktualisierende Textwall, auf der Statusmeldungen und Kommentare zu sehen sind. Dadurch, dass es keine Bilder gibt, würde sich 80% des Contents reduzieren. Man ist gezwungen zu lesen, sich mit dem Inhalt ernsthaft auseinander zu setzen – ja, richtig: LESEN!

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Blosxom’s Tod

Wie einige von Euch wissen, habe ich vor längerem von Douglas die Seite “Unofficial Blosxom User Group” übernommen und hoste auf Muli.cc das alte Archiv der Blosxom-Community mit hunderten Plugins und Co. Erstaunlicherweise gibt es durchaus immer wieder Zugriff und beinahe täglich werden immer wieder mal diverse Zusätze heruntergeladen. Es ist schön, das beobachten zu können und es freut mich, dass die Seite jemanden etwas bringt und dass es noch immer Blogger gibt, die Blosxom eine Chance geben. Aber es gibt ein “aber”.

Keine Neuentwicklung
Als ehemaliger und grundsätzlich treuer Blosxom-Fan beginnt es aber auch in meinen Augen nun zu “sterben”. Es fehlt die Neuentwicklung, es fehlt die Adaptierung an die heutige Server-Generation und eine vernünftige Abwärts-Kompabilität der zahlreichen Plugins, die somit vermutlich alle neu entwickelt werden müssten… etwas sehr utopisch. Ein neues Blosxom war zwar mal in diversen Entwickler-Kreisen vor Monaten und Jahren ein Thema, aber nirgendwo hat sich langfristig etwas getan und auch die Ideen waren teilweise ein wenig zu “überstrebend” oder im Endeffekt nur die Neuerfindung bereits bestehender Blog-Systeme und eine Form von “nachhinken” an das aktuelle Zeitgeschehen.

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Essen

Tofugotchi und ich haben letztens die alten Kollegen bei einer Veranstaltung besucht. Und waren dann noch kurz futtern. Kann sich jemand noch an den Schilling erinnern? Ja? Und kann sich jemand noch daran erinnern, wie viel man damals für eine Pizza und zwei Getränke gezahlt hat? Ja? Gut.

Heute sind es nämlich über 240 Schilling. Schöne, neue und wunderbare Welt. :)

Sinnfreies um das Nichts

Alt. Geschrieben. Gelöscht. Wieder hervorgeholt. Geändert. Sinnfreie Gedanken ohne großen Bezug relauncht: “Gestern hat mir ein Gotchi eine Lebensfrage gestellt… darf man jemand anderen und anderes mögen, wenn man bereits jemanden und etwas anderes liebt? Darf man lieben und nochmal lieben? Ich weiß es nicht. Es ist eine der Frage, die je nach Lebensalter, nach Erziehung, nach Kultur und nach dem eigenen Weltbild wohl immer anders beantwortet wird.

Als wir “jung” waren und Erfahrungen sammelten, gehörte das Thema von lieben und noch jemanden lieben einfach immer dazu. Es gab die Mitlebenden in der Jugend, die jede Möglichkeit nach mehrfacher Liebe nachgingen… sie lebten, sie sauften, sie grölten und sie zogen durch die Emotions-Gebiete der Unbedarftheit der damaligen Zeit. Und es gab die, die sich nur einmal verliebten und darauf dann fixiert waren, sich nicht mehr lösen konnten oder auch wollten. Die, die eine Person auserkoren hatten, sich ihr verschrieben, in ihr aufgingen und ihre ganze Liebe in diesen einen Menschen investierten. Einige haben es bis heute geschafft, viele sind gescheitert.

Es wurde geredet, diskutiert und gestritten, geweint und gelacht. Man war sich einig… nein, es gibt nur die eine Liebe im Leben. Und danach ging es wie üblich weiter… jeder mit jedem oder mit dem anderen. Die einen nur, die anderen hin und wieder, ein paar nur ein bisschen und manche gar nicht. Ich war damals – so wie viele – der Meinung, man kann nur einen lieben. Man kann sich nur einem einzigen Menschen im gegenwärtigen und dauerhaften Moment öffnen. Nur ihm kann man sich voll und ganz verschreiben, das geht mit mehreren Menschen nicht.

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Purer Lifestyle

Ich arbeite mich gerade – mühsam – durch die letzten zwei Kartons an alten Unterlagen, Fotos, Zettel-Zeugs und so weiter… dann wäre auch diese Etappe geschafft. Dabei habe ich auch dieses Bild aus Malta von vor ca. 10 ~ 15 Jahren oder so gefunden. Wir waren damals recht weit abseits der Stadt, eigentlich am anderen Ende der Insel – und damals fuhren wie auf Kuba noch solche alten Oldtimer und Busse trotz des Rostes durch die Gegend. Genau nach meinem Geschmack!

Herrlich – ich wollte diesen Wagen hier unbedingt haben. Ein bisschen aufbauen, restaurieren und so… und dann auf einer Insel wie Malta – oder einer Gegend mit ähnlichem Flair – damit herum kurven. Mhhh, die gute, alte Zeit! Ich mag solche Autos wirklich gerne – auch wenn sie nicht mehr glänzen… aber dafür ein Leben und diese Art von Stimmung in sich tragen. Großartig!

Stimmung

Einfach leben

Heute bin ich per Zufall über diesen Blog hier gestoßen – Manfred bloggt über das nicht immer einfache Leben in einem kleinen Häuschen in Schweden. Abgesehen von der spannenden Lebensgeschichte, findet sich darin auch ein kleiner Einblick in den Alltag von Holzhäuschen, Winter und den Bastelein… inspirierend.

Ich habe mich die letzten zwei Tage unterwegs immer wieder in diversen Blogs verloren, ebenso abermals (Überraschung!) des Prinzips von “Less is more”, “Live on less” oder “Simple living”. Denn in letzter Zeit habe ich wieder begonnen recht nachlässig zu werden, auch beginne ich manchmal wieder, so kleine Wohnungsaufgaben zu verschleppen und so weiter… und das ist ja ein Kapitel, das ich abschließen wollte. Das beginnt bei dem noch immer existenten Berg im Vorzimmer an alten Schachteln mit Zeugs zum aussortieren bis zum Badezimmer, wo ich endlich mal den Boden richten wollte.

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