Samstag 24. Februar 2018

# Es gibt Momente, da glaubt man an das Gute im Menschen und dass man das auch hervorholen kann. Und dann dauert es manchmal nur ein paar Sekunden der Beobachtung und es wird einem bewusst: das klappt niemals. Es gibt zu viele Charaktere, die dem zuwider laufen, zu viele Eigenbrötler und Egomanen sowie an Empathie reduzierte Menschen, die einfach auch gar nicht in der Lage sein können, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Es ist wie auf einer Autobahn... auf so ziemlich jeder Autobahn weltweit wird man auf allen Teilabschnitten mindestens einen Schleicher, einen Raser, einen Drängler, einen Ich-fahre-konsequent-in-der-Mitte sowie einen hektischen, als auch einen vorsichtigen FahrerIn vorfinden. Der Eine will schnell an einen Ort, der Andere will eigentlich heim, der Andere hat keine Lust, die Andere liebt die Fahrt und dann gibt es Welche, die gar nicht mal über diese Dinge nachdenken.

Und so bunt wie die paar Kilometer Autobahn sind, ist es in der Gesellschaft überall. Kann man auch alles kompensieren und trotzdem in die Form gießen. Aber es reicht dann einer von den Egomanen, der an Allen vorbei zieht, drängt, riskant überholt und den Fahrer daneben ignoriert... er verursacht einen Unfall, es gibt Verletzte, es muss gesperrt werden, es braucht Hilfskräfte und zusätzliche Ressourcen, es bildet sich ein Stau und das gesamte System steht - niemand hat gewonnen, niemand erreicht sein Ziel, alle sind schockiert und gefrustet, manche verletzt und wenn es ganz schlimm ist, sogar noch mehr. Alles wegen einem Menschen, der sich nicht umblickt und die zentrale Lebensblase nicht zu verlassen mag (oder möchte). Und dieser Eine reißt die ganze Vielfalt der vermischten, aber dennoch funktionierenden Humanoiden-Masse ins Bodenlose.

Und das ist das Mhhhh an der Sache... viele Charaktere kann man man schon irgendwie in eine Richtung bringen, aber es reicht ein Humanoid, um das Konzept scheitern zu lassen. Das ist manchmal wirklich etwas "dämpfend". \o/

10:05 Uhr | 24.02.2018 | 20180224090517.txt

# Heute zufällig an einer Türe vorbeispaziert, an der schon seit Langem ein drahtloses Türschloss befestigt ist. Eines von den Dingern, die man dann via Handy oder Chip entsperrt.

Klebt ein Zettel an der Türe, dass die Hausbewohner sich bitte an XY Hausverwalter wenden sollen, denn aufgrund eines Updates ist das Schloss außer Gefecht gesetzt und das Öffnen so nicht möglich.

Hrhrhrhr, schöne & neue Welt! ^^

09:52 Uhr | 24.02.2018 | 20180224085235.txt

Sonntag 18. Februar 2018

# Ach ja, ich muss noch was los werden... die Züge in Österreich: absolut ok, war auch mit erster Klasse unterwegs (Sparschiene sei Dank) und Zeitmäßig war alles im Lot, ebenso die Züge in Dänemark und Schweden. Alles pünktlich und ineinander greifend.

Bei den deutschen Freunden hingegen die Klassiker-Infrastruktur-Apokalypse... sowohl bei der Hin- als auch Rückfahrt gab es Verspätungen, der Waggon der erste Klasse stammte wohl aus Ostblock-Zeiten und war eng, brüchig sowie schmuddelig, der zweite Waggon (in dem ich glücklicherweise nicht eingebucht war) erlag vollends einem elektrischen Problem und blieb Stockdunkel sowie eiskalt und musste schlussendlich dann während der Fahrt "evakuiert" werden - soll heißen, die Fahrgäste musste auf die anderen Waggons und Abteile ausweichen, wer da reserviert hatte und aufzahlte, hatte einfach Pech. Und den aufgeschnappten Gesprächen nach war das Alltag.

Hatte den netten Effekt, dass sich in meinem Abteil ein höheres Tier einer deutschen Rettungskraft-Organisation, als auch ein in scheinbar Flensburg niedergelassener Arzt mit Frau/Assistentin sowie zwei weiteren Fahrgästen einfanden... und eine lebhafte Diskussion und Gedankenaustausch im guten alten Club2-Stil entstand. Neben der Bahn als Dauerproblem und das Reisen von ihnen prinzipiell nur mit Umstiegen von mehreren Stunden dazwischen gebucht werden, weil man sonst immer den Anschluss um ein paar Minuten verpasst (hier hatte ich mit den Städtetouren dazwischen schon vorgesorgt), ging es auch um das Krankenkassen- und Privat-Vorsorge-System. Was fein war, dass beide Ärzten bzw. Vertretern den Menschen in den Vordergrund stellten (hätte in diesem kleinen Rahmen in einem Zug mit Fremden ja nicht unbedingt sein müssen) und deshalb die Aufhebung der Zwei-Klassen-Medizin ein Kernthema war, dabei ging es auch darum, wie man das Ganze wirtschaftlich anstellt - Krankenkassen-Patient auf Privat hochheben, was Krankheiten verhindert und dadurch nicht unbedingt teurer wird, aber mehr Aufwand bedeutet oder umgekehrt, alle auf Krankenkassen-Niveau um alle nahtlos zu versorgen in der großen Fläche. Und so weiter und so fort. War interessant und kurzweilig, aber zugleich auch frustrierend, weil die Zukunft absehbar ist. Einer der Mitreisenden verabschiedete sich dann bei einer Station mit den Worten "Es war wirklich sehr interessant und spannend und ich würde gerne noch weiter zuhören, aber jetzt muss ich hier raus, es ist zu depressiv". /o\

Und ja, der Zug hatte natürlich Verspätung. Kaum war ich danach in Dänemark, ging es wieder auf die Minute genau weiter... man fragt sich schon, warum das so ist und wo da das tatsächliche Problem in Deutschland liegt?! Auch das Surfmichtot-Netz war schwach, brüchig und ständig unterbrochen, während in Schweden als auch Dänemark sogar im Bummerlzug in der Einöde, in den Tunneln und auch auf der Fähre über die Meerenge, wo genau Nichts rundherum ist, außer Wasser, immer ein kräftiges Signal da war und Surfen kein Problem darstellte. Mmmhhh.

Nachtrag: Übrigens wenn Ärzte auf kleinem Raum miteinander reden, wird es schnell offen und ehrlich, denn irgendwann landete das Thema dann bei Krebs und Todesraten in der Realität, die extrem ernüchtern und frustrierend waren. Die Realität ist bitter und beißt schnell und sehr rasch zu. Auch bei jungen Menschen. Unter anderem ein Fazit aus den Gesprächen: Tipp an alle Frauen, wenn es um die Brustkrebsvorsorge-Untersuchung geht: nicht nur eine klassische Mammografie machen lassen, sondern auch immer ein Ultraschall einfordern. Nur dann ist die Untersuchung komplett und die Chancen schnellen prozentual ordentlich in die Höhe, dass man nichts im Vorfeld übersieht. Manches hätte man dann nämlich schon lange vorher gefunden und problemlos lösen können - wird aber nicht gemacht, weil teuer oder oft extra zu bezahlen ist. Zahlt sich aber aus. \o/

19:44 Uhr | 18.02.2018 | 20180218184424.txt

# Ich war ja einige Tage lang aus beruflichen Gründen im Norden Europas unterwegs, bin dabei ein bisschen in Malmö, Kopenhagen, Hamburg und dergleichen rumgestapft (habe aber kaum Fotos mitgebracht (schon gar nicht von der Landschaft), außer denen hier und einer kurzen Video-Aufnahme von einer sehr windigen Stelle sowie ein paar verwackelten Sekunden im Zug), weil es sich einfach nicht ergeben hat und oftmals schlicht und ergreifend kalt bzw. windig war, auf der anderen Seite gibt es Schlimmeres, weil eh schon alles zu Tode fotografiert und gefilmt ist. Deswegen hatte ich auch keine Spiegelreflex mit oder ein sonstiges Tool, gefällt mir auch besser, weil man dadurch mehr die Momente an sich genießt.

Auf jeden Fall hatte ich vor der Abfahrt überlegt, welche meiner kleinen Retro-Plastik-Uhren mich begleiten wird oder vielleicht sogar eine analoge, mechanische Armbanduhr... bin aber dann bei der 10 Euro Casio gelandet. Beste Wahl nach wie vor und unverändert seit Monaten+. Die Kleine ist 24 Stunden am Tag am Armgelenk und macht alles mit... von Duschen, über Kochen, Schlafen, Arbeiten, Reisen, was auch immer. Und stört nie, fällt auch nicht auf, ist aber mit einer lockeren Bewegung sichtbereit und der inkludierte Wecker weckt mich zuverlässig jeden Tag auf. Also mein Reisetipp: das Plastik-Ding - sie ist ja doch die Beste! ^^

Nachtrag: Und ich muss übrigens ehrlich zugeben: Kopenhagen sehr fein und empfehlenswert (war das erste Mal dort), Malmö hingegen ist nix, außer verbaut und teilweise eine Betonwüste mit einem Wohnblock nach dem Anderen. Baustellen und Kräne wohin man schaut. Fad und eher wenig Charme, aber immerhin ist Kopenhagen gleich drüben, somit relativiert es das Ganze ein bisschen.

18:55 Uhr | 18.02.2018 | 20180218175536.txt

Sonntag 11. Februar 2018

# Kleine Randnotiz: nachdem ich den Blog hier nicht mit unnötigen Videolinks zuspammen möchte, lege ich feine Musik für die ruhige Stimmung im Forum ab - und zwar hier in diesem Thread.

08:14 Uhr | 11.02.2018 | 20180211071434.txt

Freitag 09. Februar 2018

# Per Zufall über einen Wikipedia-Eintrag gestoßen, wo es um einen Inhalt des alten Testamentes geht. Schwere Kost am Abend:

"Drei Tage lang vermochten die anwesenden Philister das Rätsel nicht zu lösen; schließlich bedrohten sie Samsons Braut mit dem Tode, damit sie die Antwort herausfände. Nach ihrem dringlichen und tränenreichen Nachforschen verriet er ihr das Geheimnis, das sie wiederum ihren Stammesgenossen verriet: „Und am siebten Tag sagten die Männer der Stadt zu ihm, bevor die Sonne unterging: Was ist süßer als Honig, und was ist stärker als ein Löwe? Er aber erwiderte ihnen: Hättet ihr nicht mit meiner Kuh gepflügt, dann hättet ihr mein Rätsel nicht erraten'“ Da sich Samson nicht in der Lage sah, die von ihm versprochenen Festkleider einzulösen, ging er ins nahe gelegene Askalon und erschlug dort dreißig Männer und raubte deren Festkleider...

...schlug Samson stattdessen vor, er möge ihre Schwester heiraten. Samson geriet dadurch in Zorn und trieb eine Horde in Panik versetzter Füchse, deren Schweife in Brand gesteckt waren, durch die Felder der Philister und brannte diese so nieder. Als die Philister erkannten, dass die Ursache dieser Zerstörung in der Wegnahme von Samsons Frau durch deren Vater lag, brannten sie dessen Haus samt Bewohnern nieder...

Daraufhin holten 3000 Männer von Juda Samson, den sie mit dessen Zustimmung mit zwei neuen Stricken banden und auslieferten. Bei der Übergabe zerriss er aber die Seile und erschlug mit dem Kieferknochen eines Esels sodann 1000 Philister...

Herr Herr, denke an mich und gib mir Kraft, Gott, noch dies eine Mal, damit ich mich für meine beiden Augen einmal räche an den Philistern. 29 Und er umfasste die zwei Mittelsäulen, auf denen das Haus ruhte, die eine mit seiner rechten und die andere mit seiner linken Hand, und stemmte sich gegen sie 30 und sprach: Ich will sterben mit den Philistern! Und er neigte sich mit aller Kraft. Da fiel das Haus auf die Fürsten und auf alles Volk, das darin war, sodass es mehr Tote waren, die er durch seinen Tod tötete, als die er zu seinen Lebzeiten getötet hatte."


Unabhängig davon, dass es eine symbolhafte Sprache ist und der/die Verfasser wohl ein ziemliches Drogenproblem oder was Anderes hatte, geht es dann weiter zur Blendung:

"Bereits Salmanassar I. berichtet im 14. Jahrhundert v. Chr. in seiner Inschrift vom Aššurtempel in Aššur, er habe 14.400 Gefangene aus Mitanni nach Assur gebracht und geblendet. Solche blinden Sklaven wurden wohl für einfache mechanische Arbeiten, wie Getreide mahlen oder Melken, eingesetzt.

Im Byzantinischen Reich war Blendung seit dem 7. Jahrhundert eine gängige Maßnahme, um ehemalige Kaiser bzw. Bewerber um den Kaiserthron auszuschalten. Wie zuvor bereits bei den Sassaniden entstand diese Praxis, die vereinzelt auch auf Päpste angewandt wurde, aus dem Konflikt zwischen der faktischen Erblichkeit bestimmter Würden und der Scheu davor, Mitglieder der Herrscherfamilie zu töten. Oft erfolgte neben oder statt der Blendung auch ein Abschneiden der Nase. Bisweilen wurde die Blendung jedoch so brutal durchgeführt, dass das Opfer daran starb, wie etwa Kaiser Romanos IV. Diogenes. Ihm wurde dreimal ein glühendes Eisen in die Augenhöhle gestoßen, die Wunde entzündete sich, und Michael Attaliates berichtet, wie ihm in der Folge Maden vom Gesicht fielen, bevor er starb.

Negative Berühmtheit erlangte der byzantinische Kaiser Basileios II., der im Jahr 1014 nach seinem Sieg über Zar Samuel in der Schlacht von Kleidion rund 14.000 bulgarische Gefangene blenden ließ."


Der Mensch als Mensch ist wirklich einfach nur abstoßend. \o/

19:25 Uhr | 09.02.2018 | 20180209182504.txt

Freitag 26. Jänner 2018

# Hoppla und da ist es doch wieder passiert. Denn der gute Mike, der momentan bei Youtube Let's Play Videos neuerdings hochlädt, hat mich angesteckt, doch eine weitere Tonaufnahme anzufertigen.

Also habe ich das Aufnahmegerät erneut geschnappt, dieses Mal aber in den Kleiderkasten gestopft und mal wieder ohne Plan irgendwelche Dinge hinein gesprochen. Wer sonst nichts in seinem Leben vor hat, darf natürlich reinhören, auch wenn es jedoch keine Highlights oder Klassiker der Erzählungen gibt. Man könnte ihn auch zum Einschlafen nutzen - ich würde das auch durchaus begrüßen und immerhin als nutzbar dann auszeichnen. ^^

https://soundcloud.com/mulischaf/2018-01-26-die-tonspur

Nachtrag: PS: ich habe nicht wirklich was verändert, aber an zwei Stellen musste ich einen längeren Block rausnehmen, weil ich da falsch stand und die Stimme abgeschnitten wurde, deswegen gibt es auch zwei Fehler inhaltlich, die sich aber durch zwei fehlende Sätze ergänzen lassen würden... aber der Aufwand lohnt nicht, hier extra wieder was einzufügen. \o/

Nachtrag: Chat: http://klippenrand.com/mchat

22:20 Uhr | 26.01.2018 | 20180126212034.txt

Montag 22. Jänner 2018

# Spannende Sache für mich. Zwar bin ich nicht zu einer Tonaufnahme am Wochenende gekommen, dafür aber lerne ich seit ein paar Tagen überraschend konsequent Esperanto. Bei Russisch bin ich ja nach einiger Zeit wieder ausgestiegen, weil der sprachliche Unterschied plus auch noch die kyrillische Schrift in Einem dann doch etwas zu viel war - vor allem, wenn es im Alltag sowieso schon rund geht und der Kopf mit anderen Themen zugestopft wird. Danach bin ich kurz erneut bei Spanisch gelandet, da war der Anfang wie schon früher recht flott, aber es fühlte sich nicht "frei" genug an. Schließlich mag ich ja den freien, offenen Zugang zu Dingen, ebenso wie in der Software-Landschaft mit Open Source und dergleichen.

Nachdem Esperanto in meiner Kindheit damals schon eigentlich eine faszinierende und spannende Idee war, ich auch immer wieder damit liebäugelte und ich mich auch noch an eine Situation erinnern konnte, wo ein Zugfahrgast nach Etwas fragte, aber keine Verständigung mit uns und Anderen möglich war, auch alle Sprach-Vorschläge gegenseitig verneint wurden und er schließlich "Esperanto?" fragte, wollte ich natürlich mehr davon wissen... hatte mich aber immer etwas abschrecken lassen.

Einerseits weil ich jetzt nicht unbedingt Weltmeister bin, wenn es um das Erlernen von Sprachen geht, denn es läuft eher etwas zäh und erfordert viel Übung meinerseits, und auch weil ich falsch hingehört hatte und den Mischmasch an verschiedenen Spracheinflüssen Europas als zu komplex erachtet hatte.

Dabei stimmt es nicht - denn alleine die letzten Tage haben gezeigt, dass einerseits viel mehr an Schul-Englisch sowie -Französisch, Spanisch und sogar Latein hängen geblieben ist, als ich mir je zugestanden hätte (meine Latein-Kenntnisse hören eigentlich bei Asterix und Obelix bereits schon wieder auf und Französisch reicht für eine McDonalds-Bestellung gerade so irgendwie noch ein wenig aus) und nicht nur unerwartet unzählige, völlig verschüttete Wörter wieder auftauchen oder zumindest intuitiv erahnt werden, sondern auch, dass die Sprache so sehr Anlehnungen nimmt, dass Manches fast schon übertrieben wirkt. Zum Beispiel Danke vs. Danko, Familie vs Familio, arbeiten vs. laboro, wollen vs. volas, buch vs. libro, schreiben vs. skribi und so weiter. Das macht damit recht viel Spaß und geht flott.

Und nicht zuletzt ist die App von Duolingo (plus Tinycards) sehr praktisch und nutzbar im Alltag (Bett, Zug, irgendwo Warten, in einer Pause, usw...). Ausnahmsweise bringt die Moderne auch sinnvolle Ergänzungen und die Infos sind praktisch und sehr simpel aufbereitet. Das Ganze auch noch ohne Kosten und die Werbung hält sich in Grenzen - feine Sache.

Jetzt kann man noch diskutieren, was Esperanto bringen soll im Alltag. Nicht viel, leider hat es sich nie durchgesetzt, auch wenn der Ansatz eigentlich großartig ist und es für Europa vielleicht sogar einen gesellschaftlichen Vorteil hätte. Und zudem für mich aus heutiger Sicht auch neben Englisch als Drittsprache generell fest im Bildungssystem verankert werden sollte. Aber es hält den Kopf fit, nimmt die Hemmungen gegenüber dem Thema "Sprache erlernen", ist eine Spielerei und was noch im Leben kommt, weiß sowieso niemand, denn schließlich kann man ja auch noch heute tot umfallen oder morgen ein Himmelskörper die Erde auslöschen. Was soll's also?! Dieses ewige Warten und Schüren von Ansammlungen "für später dann mal" ist weder sinnvoll noch erfreut es den eigenen Geist. \o/

Nachtrag: Übrigens werden bei Wikipedia Kritikpunkte angeführt: "Es gebe mit der englischen Sprache bereits eine funktionierende Weltsprache, Eine „polnische“ Orthographie für den mehrheitlich „latino-romanischen“ Wortschatz führe zu einem fremden Schriftbild und häufigen Schreib- und Lesefehlern, Hinter dem Lateinischen stehe eine große Literatur, die bei Esperanto völlig fehle. Daher sei die Kunstsprache ungeeignet als Alternative, Die Einführung der slawischen Verbalaspekte stelle für Deutsche, Engländer und Japaner große Schwierigkeiten dar, Die „kindische Maskerade“ durch „seine willkürlichen Etiketten für grammatikalische Kategorien, wie die Endung -o für die Hauptwörter, Die „polnische“ Betonung (immer auf der vorletzten Silbe) führe zu einem fremdartigen Klang, der Fehler provoziere,..." - da sieht man schön, dass es einfach nur um Wollen oder Nicht wollen geht bzw. persönliche Geschmäcker. Ob ich je Esperanto können oder weiter lernen werde, weiß ich nicht, aber Spaß macht sie zumindest und ob das diesen und jenen Einfluss oder historische Wurzeln hat oder nicht... who cares? /o\

06:11 Uhr | 22.01.2018 | 20180122051154.txt

Sonntag 14. Jänner 2018

# Habe mich am Abend nochmal ein bisschen mit der Tonaufnahme rumgespielt (allerdings nichts Verwertbares aufgehoben). Mir ist es ja beim ersten Aufnahme-Test vorgestern nämlich etwas auf die Nerven gegangen, die ganze Zeit das Aufnahmegerät in der Hand zu halten und vorsichtig zu sein, weil das Plastikgehäuse natürlich auch Griffgeräusche einfängt. Jetzt habe ich mal mein XM8500 von Behringer, das schon seit Ewigkeiten in der Lade bei mir verstaubt, via XLR-Anschluss angehängt und es klingt fast noch sauberer und klarer, als die eh schon guten Mikros vom Tascam-Recorder selber. Das wusste ich zwar bereits, denn schon vor ein~zwei Jahren hatte ich mich damit gespielt, aber seitdem nie wieder genutzt oder weiter darüber nachgedacht.

Und ja, ich meine natürlich den Ton an sich, nicht meine Stimme, auch nicht die Katze oder gar die Laptop-Geräusche zum Test. Der Vorteil ist die Beweglichkeit mit dem weichen 5 Meter-Kabel.

Somit - Audioschnitt via Open Source mit Audacity wie üblich und man könnte noch am Raspberry Pi schneiden bzw. den zu einer kleinen Podcast-Render-Maschine verwandeln und es gäbe eigentlich keine Entschuldigung mehr, es nicht regelmäßig zu tun. Es steht jetzt nur der innere Schweinehund dazwischen, wie immer und wie auch schon früher. Und leider auch ein wenig die Zeit, die irgendwie immer knapper wird oder sich zumindest dichter anfühlt. \o/

21:15 Uhr | 14.01.2018 | 20180114201500.txt

# Ich habe mich vorhin während des Abendessens ein wenig mit dem Forum herumgespielt und mal testweise auch einen Chat eingebaut, der zur Abwechslung mal - und im Gegensatz zu vielen anderen Erweiterungen - auch über eine History verfügt.

Vielleicht mag ja Jemand mal eine (anonyme) Nachricht oder Feedback zum Test hinterlassen: Forum - Chat. Thx!

Geht auch ohne Anmelden und ebenso am Smartphone, solange das Teil nicht in Spam und Co. untergeht. Wobei bei einer Anmeldung im Forum hätte man natürlich nicht nur alle Forenfunktionen zur Verfügung, sondern auch beim Chat seinen Namen plus Avatar. \o/

18:40 Uhr | 14.01.2018 | 20180114174046.txt

# Ein großer Fehler ist es, wenn man sich Etwas zum Essen bestellen und kommen lassen möchte, vorher die Rezensionen zu lesen. Und zwar gleich auf mehreren Seiten... weiß ich zwar schon aufgrund der langen Erfahrung, aber heute habe ich es dann doch getan. Danke, ich verzichte. Snief. /o\

17:40 Uhr | 14.01.2018 | 20180114164000.txt

# Das wird noch eine interessante Zukunft: Turning Design Mockups Into Code With Deep Learning. /o\

06:37 Uhr | 14.01.2018 | 20180114053716.txt

Samstag 13. Jänner 2018

# Kleines Update: mal wieder bin ich etwas bequem bei Soundcloud gelandet und habe für den Podcast-Kram einen Account angelegt... denn der Vorteil ist, dass man den Player auf anderen Seiten einbinden und auch besser auf diversen Geräten abspielen kann. Ich klatsche den Link in die Seitenleiste.

15:52 Uhr | 13.01.2018 | 20180113145212.txt

Freitag 12. Jänner 2018

# Also bevor ich es mir anders überlege, klatsche ich das MP3 mal schnell hier rein... das Tonbandgerät, das digital arbeitet, lief schon und dann habe ich es gleich mal gelassen. Ich entschuldige mich für das Atmen, die vielen Ähms und andere Dinge, aber das war ja auch nicht geplant und eigentlich hatte ich was ganz Anderes vor und überhaupt. Ein klassischer Ausritt abseits der Lebensspur an einem Freitag-Abend.

Hier geht's direkt zum MP3 als Test, zukünftig überlege ich mir da vielleicht noch was, aber schauen wir erst, ob es überhaupt Bestand hat und ich auch noch morgen Früh diese Tonspur online sehe... ähm... hören möchte! \o/

Nachtrag: Ach so, ja, die Musik ist von Komuki und nennt sich "The End?" des Albums Ultra Person (Link). Das Ganze noch dazu unter einer CC0 1.0 Universal License.

21:53 Uhr | 12.01.2018 | 20180112205359.txt

Montag 08. Jänner 2018

# Renaissance: Werte so aktuell wie vor 600 Jahren.

"Das zeigt sich bereits bei der Einschätzung, ob ein aktives Leben, das ein gesellschaftliches Engagement beinhaltet oder ein kontemplatives Leben, das sich auf Lektüre und Studien bezieht, wertvoller sei...

Welches Leben kann also erfreulicher oder behaglicher sein als immer zu lesen und zu schreiben? Oh - wie herrlich ist der Schatz der Bücher, wie erfreulich ist diese Gemeinschaft, wie Cicero zu Recht sagt...

Die Natur als trefflichste Mutter hat uns zur regen Teilnahme am geselligen Verkehr und zur Bewahrung einer menschlichen Gemeinschaft hervorgebracht. Diese unsere Bestimmung können wir jedoch nur dann erfüllen, wenn wir uns zu einem Gemeinwesen zusammenschließen."


Kurz, aber lesenswert.

06:56 Uhr | 08.01.2018 | 20180108055634.txt

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