Donnerstag 08. März 2018

# In letzter Zeit habe ich im Alltag einen ganz schönen Mix an Computer-Systemen. Im Beruf Windows mit der kompletten Klassiker-Schiene wie MS Office und dergleichen, zuhause die pure Linux-Schiene und am Chromebook die gebastelte Mischung zwischen Allem und Nichts. Das ist manchmal verwirrend, wenn man auf dem einen System etwas machen möchte, das am Anderen so nicht geht. Irgendwann kommt der Tag, wo ich dann auf Plan 9 umsteige oder wieder DOS und dann unkompliziert den Alltag verbringe. \o/

Man muss es schon sagen... der technische Fortschritt ist unglaublich und sehr spannend, aber arbeitsmäßig in der Alltagspraxis müllen wir uns selber mit digitaler Arbeit zu, die es eigentlich gar nicht bräuchte. Man hat sich da irgendwie total verzettelt und schiebt mehr und mehr Daten von einer Seite auf die andere Seite, aber irgendwie wird dadurch nicht wirklich was besser, außer dass man noch mehr Daten generiert. Aber sogar das gerät in Vergessenheit, auch wenn gerne davon geredet wird. Ganz im Gegenteil, noch immer wird jedes neue Tool im Alltag als Lösung gesehen und nicht als Last, was es dann eigentlich in der grauen Praxis zumeist ist. Noch so ein verrosteter Eisen-Nagel, den man sich ständig ins Fußbett reibt und dabei wundert, dass es der andere, noch neuere Nagel noch immer nicht besser macht und die Wunde offen bleibt.