Muli schreibt...

Dienstag 24. April 2018

# Puh, schon anstrengend. Das Leben und einige andere Dinge. Übrigens gab es in der alten Computerära damals die Philopsophie, dass der Computer selbst dem Benutzer erklärte, was er kann und macht (Vom Aufbau, der Oberfläche her, usw... Beispiel stand oft beim Menü dabei, welche Taste man zu drücken hatte: F1 - Open, F2 - Edit, F3 - Save und dergleichen und Alles war (naturgemäß) recht rudimentär, aber genauso leistungsfähig, wie so manche Dinge der aktuellen Zeit). Heutzutage sind (Hard+) Softwarelösungen dermaßen komplex, verworren, verschachtelt, verkompliziert, so dass man ohne Hilfe, IT-Experten oder externen Agenturen einfach nicht mehr weiterkommt. Und das ist einfach nur absurd.

Man muss nicht nostalgisch oder verloren im Retrofieber oder gar der Modernen in irgendeiner Form abgeneigt sein, aber der IT-Welt würde es dringend gut tun, nicht einfach blind irgendwelche Frameworks zusammenzuklöppeln, wild Daten von A nach B zu verknüpfen und Oberflächen zu gestalten, wo intuitives Verstehen der Nutzung ungefähr so weit weg von der Praxis ist, wie ein MIDI-Kabel von einem Kaktus. Und das nervt zusehends.

Das Tool, die Software oder das Gerät müssen entweder so einfach aufgebaut sein, dass es quasi "Deppensicher" ist... Kippschalter, Druckbutton und Co. Oder es setzt voraus, dass man zuvor diesen Bereich erst ernsthaft studieren, ein Handbuch lesen und auch die Unterlagen dabei zwangsläufig nutzen muss. Dann ist wenigstens eine größere Hürde auch für Firmen da, die verhindert, dass kleine Non-IT-User, die nichts dafür können, sich mit Etwas rumschlagen müssen, das sie selber nicht anpassen können - denn die Beobachtung zeigt, dass es für diese Menschen extrem frustrierend ist. Und ich verstehe das wirklich gut.