Muli schreibt...

Samstag 07. Juli 2018

# Es gibt so manche Billig-Uhren aus der Wühlkiste, die eigentlich vom Prinzip her durchaus optisch tauglich wären. Sogar wenn es sich um solche Armbanduhren handelt, die beispielsweise bei kostenlosen Abos und dergleichen seit Jahren und mehr mitgeworfen werden oder bei etwas Anderem mal eben beigepackt sind. Oder man kauft sie bei einem China-Shop direkt um 10 oder 20 Euro und muss damit rechnen, dass sie weder wasserfest, schlagfest oder dergleichen sind.

Ein Beispiel dazu wäre die Bergmann, in dem Fall die mit dem Jahrgang 1928. Eigentlich mag ich das ja, diese kleine Anlehnung an eine alte Cartier und vor allem mag ich silberen Ziffernblätter (oder solche, die zumindest nicht nur nach Plastikspiegelung ausschauen), aber natürlich: das Blatt ist leicht schief, die Zeiger erinnern an übrig gebliebenes Stanzmaterial und das Edelstahl-Gehäuse - laut Aufdruck - ist so weich, dass sowohl Bohrung als auch die Federstege selber sich schon beim ersten Mal durch- beziehungsweise ausbiegen. Es wirkt unsauber und jede Fingerberühung verschmiert die Oberfläche und zum Ausprobieren habe ich auch nur mal viel zu schmale Bänder genommen. Und die Krone ist einfach nur ein glattes Etwas, schade eigentlich und man hat irgendwie Angst, dass sie einfach mal eben so rausfallen könnte oder man sie mit den Finger zerbricht.

Foto und Foto.

Und wer hier denkt, das könnte eine alte Tradionsmarke aufgrund des Namens sein: hier mehr bei Brandeins.de. Wer wagt, der gewinnt und man kann auch eigenständig mit Fernost den Markt befüllen. Und aus der hier hätte man mit ein bisschen mehr Feinschliff mehr machen können, aber sie ist sogar fast irgendwie auch in Ordnung. Irgendwie. \o/