Montag 01. Jänner 2018

# Ich bin gerade vom dem Film Memories of Murder (살인의 추억) (2003) aus Südkorea beeindruckt (Trailer). Der hat einige Feinheiten, die man vielleicht mit einer etwas düsteren Drama-Form eines "Kottan ermittelt" vergleichen könnte.

Allerdings sehe ich den Film auf Deutsch und im Vergleich zum Trailer selber merkt man erst, wie enorm die Art und Weise des Charakters eines Filmes sich mit den Stimmen und der jeweiligen Betonung ändert. Asiatische Filme an sich auf Deutsch bekommen nämlich immer einen ganz leichten Slapstick-Touch, der aber unverändert durch naive und schlechte Synchronisation entsteht, in anderen Sprachen bleibt die Ernsthaftigkeit bei solchen Filmen eher erhalten. Wer es sich schon mal angetan hat, ältere, klassische Filme mit diversen Kampfsport-Einlagen im Original anzuschauen, wird beispielsweise ebenso auch da schnell merken, dass man zwar nichts versteht, aber sie deutlich härter, ernster und seriöser sind, als die Klamauk-Darstellung in unserer Sprache. Warum auch immer, vermutlich spielt da eine gewisse Ansicht, Voreingenommenheit und das Klischee-Bild des Asiaten in den europäischen Augen mehr mit, als man sich eingestehen möchte. als

Schade mal wieder, aber unabhängig von der Syncro ist der Film trotzdem sehr gut und spielt auch mit der zarten Mischung von visuellen und musikalischen Elementen... sowas mag ich sehr.

Nachtrag: Ja, "New World" ist auch sehr gut.

Sonntag 31. Dezember 2017

# Ich finde, das ist mal ein interessanter Beitrag, warum man nicht mal eben so einfach abgelegene Gegenden mit Solar- oder Windstrom versorgt und alles ist gut. Das ist die frustrierende, aber zugleich auch harte, reale Welt - auch wenn man den Tex da und dort natürlich ebenso kritisch sehen kann: Entlegene Siedlungen werden noch Jahrzehnte Diesel verstromen. \o/

# Naja, jetzt ist ja bald das Jahr mal wieder zu Ende und je älter man wird, umso schneller geht das von Mal zu Mal. Etwas erschreckend, aber zugleich der dauerhafte Weckruf, dass man sein Leben jetzt und heute nutzen muss und nicht erst morgen, denn der nächste Tag ist so schnell da und wiederum vorbei, dass man diesen Moment permanent versäumt. Und dann steht man eines Tages vor der Wand und ist nur mehr ausgelaugt und kann aber die Zeit nicht mehr zurückdrehen und muss erst recht genießen und die Zeit passend formen.

Ich hatte ja ursprünglich mal vor, so ein richtiges Resumee des Jahres zu ziehen und hier so richtig ausschweifend in die Tasten zu tippen, aber irgendwie fühlt sich der Tag heute etwas unrund an. Ich lasse das also mal aus, aber vielleicht ergibt sich sowas in den nächsten Tage doch noch, denn ich möchte ja die Textwüste hier etwas mehr beleben und in der Welt geht so viel schief, dass man sich zwar unnötig, aber weiterhin unbedarft und ahnungslos über so Vieles aufregen und völlig unqualifiziert Ansichten in die digitale Welt werfen kann, dass es ja eigentlich viel Freude macht. Es fehlt leider nur die Zeit dazu, aber das ist natürlich auch eine Sache von Prioritäten des Alltages - ist mir natürlich bewusst. Immerhin werde ich mich nächste Woche (wenn alles gut läuft) mal hinsetzen und einen kleinen Raspberry Pi 3 ins Leben bringen, das gibt hoffentlich einen weiteren Auftrieb.

Na wie auch immer, ich wünsche Euch allen hier, die teilweise schon seit Jahren mitlesen und tapfer geblieben sind, ein gutes oder auch besseres Jahr 2018 und mögen uns die Schatten der heutigen Zeit mit ihren geopolitischen Zerwürfnissen nicht ungeplant nächstes Jahr einholen und die Lebenssuppe versalzen. Und ansonsten lasst uns alle viel Text und Gedankenbuchstaben am laufenden Band produzieren, miteinander austauschen, interessiert diskutieren und offen für gegenseitige Meinungen und Ansichten sein. Wer jedoch lieber auf der Parkbank in der Sonne sitzt, hat aber natürlich meinen Segen dazu... das ist auch absolut in analoger Ordnung. \o/

Nachtrag: Und zum Abschluss des Tages habe ich mir meine Mint-Installation am Rechner ein wenig zerschossen. Dieses verdammte Ruby-Zeugs. Seufz!

# Ich habe mal wieder Fleißaufgaben gemacht und einen älteren Blog von Jemanden der Umstellung von http auf https unterzogen. Nachdem es dort haufenweise Einträge und Links und so weiter gibt und vieles davon in der Wordpress-Datenbank des "Klienten" schlummerte, habe ich mal einfach mit dem Plugin "Better Search Replace" alle Einträge ersetzt.

Soweit so gut und siehe da, bereits nach einem kurzen Augenblick hat man eine fast vollständig, saubere Webseite mit Let'sEncrypt. Allerdings sind natürlich dabei auch externe Links umgewandelt worden und erst daran merkt man, wie viele Seiten hinten nach sind... fast jeder zweite Link läuft damit ins Leere und kann nicht geöffnet werden. Seufz. \o/

# "Warum sollte ich auch etwas programmieren was mir ein Framework bereits bietet? Abstraktion ist nur allzu logisch, denn sie spart Kosten und erhöht die Qualität. Performance hat in den meisten Anwendungen einen untergeordneten Charakter."

Immer fein an einem Sonntag-Morgen solche Kommentare bei Beiträgen zu lesen. Da schaut ja die Zukunft gleich viel besser aus, wenn so eine Generation heranwächst. Wozu sich noch mit den Details selber beschäftigen, wenn es eh schon alles vorgefertigt gibt? Wozu ein Framework hinterfragen, wenn schon ein anderer Mensch sich den Kopf darüber zerbrochen hat und zu irgendeinem Ergebnis gekommen ist, das vermutlich und wahrscheinlich irgendwie eh auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist? Oder so. Kostenersparnis - da haben wir ja bereits gelernt, wie wichtig das ist (hust) und die Qualität durch ein geprüftes Framework, das x-fach eingesetzt und dadurch erprobt wird, bringt ja auch nur dann was, wenn ich nicht dabei 20 Bibliotheken mitschleppe, von denen in meinem Fall eventuell nur Eine relevant ist und die Anderen wie offene, ungebrauchte Scheunentore in der digitalen Landschaft rumstehen.

Außerdem dachte ich, dass es beim Programmieren auch immer um das Verstehen von Details und den Hintergrunden geht und man genau aus dem Grund programmiert, weil man es eben selber machen möchte, um einen unnötigen Overhead zu verhindern!? Aber vermutlich verstehe ich das Alles falsch und bin deswegen ja auch kein Programmierer geworden, sondern schreibe nur Textdateien. Eh besser so! \o/

Samstag 30. Dezember 2017

# Zur Feier des heutigen Tages mal wieder ein kleiner, musikalischer Old School-Klassiker von 1991 und stellvertretend für einen Teil des letztens Jahres... De La Soul mit Ring Ring Ring. Zum Video. Der Klassiker zum geschmeidigen Mitnicken. \o\

Nachtrag: Ach ja, Celso Pina gibt es ja auch noch, da passt Control Machete sowieso immer! Auch so ein Kopfnicker-Schaukel-Ding übrigens. Perfekt zum Geschirr abwaschen und anderen... ähm... Freuden des erwachsenen Alltages...!

# Da gibt es tatsächlich Plugins da draußen, deren offizielles Changelog so ausschaut:

1.1.2 Update
1.1 Fix Errors


WTF ist denn das für ein Changelog??? Das ist die Anmerkung dazu? Update? Fix Errors? Kinder! \o/ Aber gut, ich bin auch selber schuld. Wenn man die späten Abendstunden damit verbringt, diverse Wordpress-Seiten von anderen Menschen aktuell zu halten, hat man es wohl nicht anders verdient.

Dienstag 26. Dezember 2017

# Der Mann, der vor Computern warnt in einem Interview. Zustimmung. Ach ja - hier ist dann der zweite Teil des Interviews, wo es ein wenig um Arbeitsplatzgestaltung und die Zukunft der Beschäftigung bzw. Umstrukturierung geht.

"Das Zukunftsmodell prekärer Arbeit ist schon heute gerade in Unternehmen Realität, die als Inbegriff einer "Digitalen Ökonomie" gelten. Zum Beispiel Amazon: Einige tausend Beschäftige mit qualifiziertem Ausbildungs- und Anforderungsprofil stehen den 100.000 Lagerarbeitern und Hilfskräften (deren Tätigkeit statistisch und tarifvertraglich in Deutschland als "einfache Dienstleistung" kategorisiert wird) gegenüber, die bei diesem prosperierenden Internet-Händler global tätig sind....

Trotzdem können viele Beschäftigte von ihren Einkommen in den Call-Centern nicht leben. Weniger wegen des geringen Stundenlohns, sondern weil es sich meist um Teilarbeitsplätze handelt. Statt 40 Stunden werden sie oft nur 25 Stunden beschäftigt, weil niemand länger den Leistungsdruck, die psychische Anspannung und emotionale Vorausgabung aushält....

Aber gibt es nicht Bereiche in der Arbeitswelt, in der die Digitalisierung Vorteile für die Beschäftigten liefert? - Die gibt es sicherlich, aber es sind nur Reservate und Randbereiche. Ich frage jeden, der von einer "Digitalisierungsdividende" für die Belegschaften spricht und sich in der Arbeitswelt auskennt, wo denn davon etwas zu sehen ist. Ich habe wirklich viele gefragt, aber kaum überzeugende Antworten erhalten. Meist erwecken Gewerkschafter aus den Führungsetagen auch den Eindruck, dass die Digitalisierung erst noch kommen würde, also ein Zukunftsprojekt wäre. Aber in vielen Bereichen der Arbeitswelt ist sie schon bittere Realität....

Nicht ohne Grund macht sich in den Belegschaften und bei den Betriebsräten vor Ort, in Gegensatz zu den gewerkschaftlichen Leitungsebenen, zunehmend Skepsis breit. Die Stimmung in den Betrieben ist aufgrund der Erfahrung mit der Digitalisierung in kürzester Zeit umgeschlagen. Kaum zwei Jahre ist es her, dass sich die Hälfte der Lohnabhängigen vom verstärkten Computereinsatz auf ihrem Arbeitsplatz positive Konsequenzen erhofften. Aber mittlerweile hat sich das Stimmungsbild gewandelt, ist der Anteil der prinzipiell optimistisch gestimmten Beschäftigten auf ein Drittel gefallen.... Während das Management von "neuen Gestaltungsspielräumen für die Mitarbeiter" spricht, macht sich eine fundamantale Skepsis breit, weil von den propagierten positiven Effekten des fortschreitenden Einsatzes der Mikroelektronik im Arbeitsalltag nicht viel zu sehen ist....

In einer aktuellen DGB-Umfrage betonen 91 Prozent der Befragten, dass durch die Digitalisierung ihre Arbeitsbelastung größer geworden oder bestenfalls gleich geblieben ist. Fast die Hälfte (46 Prozent) spricht konkret von gestiegenen Anforderungen und einem größeren Leistungsdruck."

# Ihr habt sicher die News da und dort gelesen, wo sich eine "Feministin" mit nacktem Oberkörper das Jesuskind aus der Krippe beim Petersplatz geschnappt hat? Irgendwie wird die Welt immer verrückter. Wenn man schon der Meinung ist - berechtigt - dass die katholische Kirche ein Frauenproblem hat, dann sollte man auch sein Zielpublikum kennen. Das wären dann vor allem weiße alte, konservative Männer, die man neu ausrichten müsste, damit sich was ändert. Aber mit nacktem Oberkörper und dabei rufend "Gott ist eine Frau" und eine banale, kitschige und eher hässliche Krippe mit Puppen stürmen und sich ein kleines Plastik- oder Holzkind schnappen...?

Vielleicht wäre eher eine Marketingschulung vorab sinnvoll, so mit Kundenansprüchen, wohin fällt mein Konzept und was bewirkt es, wie bekomme ich Kunden dazu, mein Produkt (Meinung) zu kaufen und wie disqualifiziere ich mich womöglich bei meinen Klienten, wie kann ich eine positive Erwartungshaltung aufbauen und eine breite Unterstützung gewinnen und so weiter... Also wenn man das als Kampagne sehen mag, dann geht die nur nach hinten los und verstärkt sogar noch die Antihaltung. Hätte sie daneben still eine andere Krippe aufgebaut und die Figuren gegen Frauen ausgetauscht oder was ähnliches, hätten sich sicherlich tausende Fotos im Netz verbreitet und breite(re) Zustimmung bekommen und eine Diskussion ausgelöst.

# Und noch so eine Kleinigkeit... das Dümmste, dass man als Entwickler machen kann, ist sein Tool, CMS, Blog, Programm oder was auch immer, mit Videos zu präsentieren... anstatt mit Screenshots. Leute?! Ich soll jetzt echt 10 Minuten lang mir irgendeine Präsentation anschauen, wo ich keine Ahnung habe, was mich erwartet, wo und an welcher Stelle es für mich interessant ist und noch dazu in einem Moment, wo ich gerade weder Lautsprecher noch Kopfhörer zur Verfügung habe? Aha. Ja fein! Wirklich. Ist aber natürlich verständlich, denn es ist ja wirklich nicht leicht, mal eben von den wichtigsten Funktionen oder Backends ein kleines, vielleicht sogar progressives JPEG anzufertigen und unter einem Web-Link anzubieten. So zum Anklicken und so. Aber gut... was erwarte ich mir im Jahr 2017~2018?! Eigentlich müsste man dazu erst mal ein Git-Repository klonen und ein Framework zum Rendern einbinden, damit man dann ein animiertes Bild angezeigt bekommt. Oder so. Kopf > Tischplatte. \o/

# Zur Feier des Tages und des baldigen Jahreswechsel habe ich mal meinem Backend ein kleines Update gegönnt und mich damit von dem Jahr 1998 in die Moderne des Jahres 1999 katapultiert. Screenshot - mit Hintergrundmuster bitteschön!

Wenn das so weiter geht, werde ich doch noch modern. Und falls es jemanden aufgefallen ist, habe ich die Zeilenbreite auf dem Desktop-Bildschirm auf ungefähr 70 Zeichen verkürzt und sollte damit nun viel freundlicher zum Lesen sein... soll heißen, dass ich die Kritik wahrgenommen habe. \o/

Montag 25. Dezember 2017

# Weil ich zu faul bin, den anderen Blog weiter mit Leben zu befüllen, auch wenn er mir optisch gefällt und auch wenn ich ihn aus persönlichen Gründen hier nicht verlinke, schreibe ich mal da wieder ein wenig weiter. Habe zum Beispiel heute von Einem gelesen, der über seinen E-Motorroller schreibt... nun, auch ich kann da ein wenig von der E-Mobilität berichten. Als Arbeitnehmer bei einem "nordischen Unternehmen" mit der sozialen Schiene gab es mal vor einiger Zeit für die Angestellten E-Scooter, den auch ich mir natürlich unter die Füße klemmte. Die ersten Tage und Wochen... das Ding ist schnell, es ist flott und vor allem eines: schwer. Regenwetter ist nicht so ideal, steile Straßen auch nicht unbedingt und in Zeiten von Flach-Einstiegs-Öffis erwische ich grundsätzlich die alten Varianten mit den zwei Stufen. Außerdem ist meistens viel los und für eine gesamte E-Tour ist die Zeit nicht da, kann also nur teilweise mit dem Scooter die Straßen und mich unsicher machen. Vom Prinzip her wirklich sehr gut, auch die Akku-Leistung hat spürbar einen Sprung in den letzten Jahren gemacht und kann als sekundär betrachtet werden (14 km~ für den Stadtverkehr mehr als ausreichend), aber der graue Alltag zeigt so seine Tücken.

Auf den Fahrbahnen ist das Ding verboten und tödlich, auf den Fahrradwegen optimal, wenn es denn welche geben würde und die nicht alle 100 Meter unterbrochen wären oder sich in das Nichts verlaufen und von Kopfsteinpflaster abgelöst werden. Im Fußgängerverkehr ist so ein Zweiräder auf den Gehsteigen immer so eine Grauzone und zudem eher suboptimal. Mal irgendwo eine Seitengasse runterkurven ist schon ok, aber sobald es Gehsteigkanten und dergleichen gibt, merkt man den Unterschied zu den herkömmlichen Scootern, deren Antriebsmittel der Zehenballen ist... es ist schwerer, wuchtiger und lästiger. Außerdem ist das Ding naturgemäß empfindlicher, auch wenn es nur gefühlt sein mag... aber ein simpler, manueller Scooter kann mal flöten gehen, ohne dass der Frust zu sehr nagt, bei der E-Variante ist das schon etwas unbefriedigend. Auch das Zusammenklappen und mal eben im dichten Öffi-Verkehrsmittel mitnehmen, mal eben unter den Tisch schieben oder im Supermarkt umhängen, ist da nicht wirklich drinnen auf Dauer. Und stehenlassen kann man so ein Teil auch nicht wirklich, denn die klapprigen Nicht-Elektro-Scooter gibt es massenweise und sind nicht so im Visier, aber einen teuren, eleganten Scooter mit Antrieb lehnt man nicht einfach mal eben ins Eck, auch wenn man ihn nicht zahlen musste.

Und dann gibt es natürlich noch die Sache mit dem Aufladen... wer mich etwas kennt, weiß, dass ich es hasse, wenn in der Wohnung unnötige Netzteile rumkullern. Jeder Trafo ist mir ein Gräuel und gehört verbannt und eine Ladezeit von 6 Stunden ist halt auch nur etwas für die Nacht, denn tagsüber lasse ich generell ungern irgendwelche Dinge aus irgendwelchen Produktionen ungern an schleichenden 230 Volt hängen. Schon gar nicht die heutigen, kleinen, viel zu verdichteten Netzteile aus der Massenproduktion, die gerne dann mal vorab pfeifen, bevor sie schmoren. Zudem mag ich lieber die "Hau ins Eck"-Dinge in meinem Leben. Einfach heimkommen und den Scooter im Eck vergessen, passt das Wetter am nächsten Tag, nimmt man das Teil oder auch eben nicht. Da gibt es Nichts zum An- und Ausstecken, säubern, extra wo hin legen oder über die Kabel stolpern oder rumschieben und sich in ein-zwei Jahren ärgern, weil der Akku nicht mehr das bringt, was er mal brachte oder das unikate Netzteil und Akkublock nicht mehr mag und der E-Scooter ein lästiger Sonderabfall ist, wo man nicht weiß wohin damit denn nun.

Er ist absolut ok, wurde bereits viel genutzt, er spart eindeutig viel Wegzeit im Alltag und nimmt einiges an Zeitstress dadurch, aber dennoch hat er sich bei mir nicht durchgesetzt. Kaufen würde ich mir so ein Ding eher in einem Gebiet, wo es lange, direkte, glatte Wege gibt und sonst keine Alternativen. In der dichten Stadt mit Altbau-Stockwerken ohne Lift und Uhrzeiten, wo auf den Wegen viel los ist und eine Gehsteigkante nach der Anderen, den Flow der Fahrigkeit durchbricht und Ladezeiten, die mehr als eine Stunde dauern... nope, macht keinen Sinn für mich. Da wäre ein E-Motorroller mit mehr Reichweite und Straßenverkehrstauglichkeit wesentlich sinnvoller. In der Winterzeit jedoch setze ich aber sowieso am Liebsten auf meine zwei Beine und Sohlen. Die muss man nur mit Schokolade auftanken und das geht auch on fly. ^^

# Ich bin mal wieder echt genervt. Habe ein paar der statischen Blog-Engines kurzfristig auf die Platte geschnalzt, angefangen von Jekyll, Hugo und wie sie sonst alle unverändert heißen und ich sage Euch was: Stirn auf die Tischplatte. Nichts Anderes. Ein Fehler und eine Abhängigkeit jagen die Nächste. Im Endeffekt habe ich mehr an Verstrickungen und Speicherbedarf und Bibliotheken auf meiner Kiste rumeiern, als wenn ich mir das Ganze mal eben mit etwas - ja, pfui Teufel noch mal - PHP zusammenschustere oder das Ding wie den Blog hier mit einem Perl-Skript direkt beatme. Außerdem habe ich mir mal ein paar der Templates angeschaut... die bersten nur so vor der Bootstraps und Co-Seuche... ich dachte, man hat diese Stufe in den letzten Monaten nun endlich bereits überwunden und ist da etwas moderater geworden und hat auch endlich gelernt, abgekapselte Engines zu fabrizieren, die man quasi mit simplen Plug & Play ins Laufen bringt... aber nix da.

Und von pip, brew und git kann ich auch nichts mehr hören. Leute! Klick auf "Latest release" und dann in ein Verzeichnis schmieren. Ende aus. Klick auf die ausführende Datei und das muss es gewesen sein. Kann ja nicht so schwer sein, mal eben eine Download-Datei anzubieten. Anscheinend ist die heutige Generation von Screenshots und Download-Zips überfordert und muss alles vernetzen, verlinken, verabhängigen und in eigene Blasen pusten, weil es dem Trend entspricht. Und wer jetzt mit Argumenten kommt, die so in die Richtung von "Hey, da geht es um die Entwickler-Ebene, mein Junge, da arbeitet man technisch mit Versionisierungen und Co., weißte!?", dem gehört die Ruby-Gems gesalzen in die Augen geschmiert und der Commit dreifach auf die Finger geklopft. Wir sind ja nicht im Kindergarten hier und trauen uns nicht aus dem Lego-Häuschen mehr raus! Was ist denn los mit Euch Leute? Elite-Denken und ich bewege mich nur in c(k)oolen Hackercrackersnacker-Kreisen und will gar keine DAUs in meinen Repositorien rumstochern lassen?! Da klatscht die Festplatte auf die Hirnplatte...! Das ist pure Developer-Faulheit und sonst nichts. Und die ganzen Vendor-Kekse, die da in der Büchse mitkommen, sind auch nur ein bequemes Auslagern von Anstrengungen. Jaja, wer da jetzt mit Lala-Argumenten im Mistkübel fischt und so Dinge rauswirft wie "Das dient der Sicherheit und da kann man auf Bewährtes zurückgreifen", der sollte schön brav mit den Papierkugerl weiterspielen.

Als Endanwender hat man es wirklich nicht leicht. Ständig muss man sich über das Engagement von diesen Nerds ärgern! \o/

Nachtrag: Wer sich hier angegriffen fühlt oder mit den armen Entwicklern mitfühlt und sich über mich echauffieren will, soll zuerst mal das lesen.

Samstag 23. Dezember 2017

# Ich bin da mit dem Eintrag hier etwas hinten nach, aber "Heftige Brute-Force-Attacken auf WordPress-Seiten - Sicherheitsforscher haben weltweit 14 Millionen Angriffe pro Stunde auf WordPress-Webseiten registriert. Die Angreifer wollen sich Zugang zu den Seiten verschaffen."

Soweit so gut, so weit nichts Neues, aber mal wieder ein guter Input um von diversen Webseiten ein Backup zu machen und versuchsweise vor allem die Seiten, die selten genutzt werden, auf statische Seiten umzustellen. Speziell im Freundes- und Bekanntenkreis, die heutzutage ihre Webseiten eh kaum mehr pflegen, ebenso wie mein zweiter Blog, der vor sich hin gammelt und rumschläft. Da braucht es ja wirklich keine unnötigen Angriffsflächen, Backends, Template-Systeme und Datenbanken. \o/

# For clarity's sake, please don't say "Licensed under GNU GPL 2". \o/


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