Dienstag 19. Dezember 2017

# Ich finde ja nach wie vor, dass man wieder mal einen klassischen Bond drehen sollte, der wieder britischen Humor sowie Charme besitzt, dessen Darsteller kein "harter Hund" aus der Retorte und der ein bisschen locker und unschuldig ein Charmeur ist... und das Ganze mit Special Effects, die nicht aus der digitalen Kiste kommen und eine Handlung, die wieder mitfiebern lässt und die man sich auch regelmäßig anschauen kann und die auch nicht visuell in kalten, schwarz-grauen Tönen verschwindet. Und, und, und...

Und dann den Song als Titelmelodie noch dazu und ich bin zufrieden. \o/

Montag 18. Dezember 2017

# Ich habe mich ja nie mit Waffen ernsthaft auseinandergesetzt - ich kenne die Klassiker, was man damit macht und auch zum Teil, zumindest theoretisch, wie man damit umgeht... sprich, ich habe das übliche Schuljungen-Wissen einer Generation, die nach 1980 aufgewachsen ist und da und dort mal mit einem Luftdruckgewehr oder Luftdruckpistole rumwuselte. Und natürlich bastelt man in der Kindheit mit Holz oder Lego auch mal diese oder jene Massenvernichtungswaffe, um die Gegenseite an Plastikfiguren auf der anderen Bettseite zu vernichten und eine kleine Faustfeuerwaffe in den Händen hat sicherlich ein bisschen von einem James-Bond-Ostblock-Autoschieber-Wiener-Strizzi-Feeling, aber mehr tut sich da bei mir nicht. Was soll man damit auch groß machen - noch dazu in der Großstadt? Einmal runterfallen lassen, einmal damit in die Bank marschieren oder einmal in der Straßenbahn von einer in die andere Tasche geben - und man hat auf jeden Fall neue Lebenseindrücke gesammelt, die dann vor allem aus Wartezimmern bei der Justiz und dem Titelblatt auf der Kronenzeitung bestehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Waffen sind durchaus interessant vom technischen Aspekt her... das sind jedoch Oldtimerbusse, alte Traktoren oder gigantische Industrieanlagen auch. Oder die Voyager-Sonde oder die YPS-Fingerfalle. \o/

Trotzdem habe ich mich beim Heimfahren mit dem Zug zufällig durch einen langen Wulst von MP7 für den polizeilichen Anti-Terror-Einsatz durchgelesen. Und dabei tauchen auch immer wieder so Wissens-Kleinigkeiten auf, an die man im normalen Alltag als einfacher Bürger nicht unbedingt gleich denkt.

"... Das identische Geschoss nach dem Abfeuern - die Fahnen sind absolut symmetrisch und das Geschoss erzeugt mit ca. 99% Restmasse einen praktisch absolut geradlinigen Wundkanal. Hiermit wurden insbesondere auch die Belange von Chirurgen und röntgentechnische Aspekte adressiert um eine schnelle, effektive und humane Wundversorgung zu ermöglichen. ...

... Vor allem US Special Forces machten bereits in der frühen Phase des Krieges in Afghanistan immer wieder die Erfahrung, dass Taliban- und Al-Kaida-Kämpfer ihre Kalaschnikow-Magazine in Taschen senkrecht vor der Brust tragen, wie dies bereits der Vietcong während des Vietnam-Konflikts tat. In der Folge wirkten diese Magazine gerade bei Winkel- oder Streifschüssen häufig wie eine Schutzweste und führten zur Ablenkung der Geschosse oder zumindest zu massivem Energieverlust. ...

... Das Zinn-Trainingsgeschoss zerstäubt beim Auftreffen auf Hartziele nahezu vollständig und empfiehlt sich daher auch bspw. für den Einsatz in sensiblen Bereichen, wie Öl-Bohrplattformen und Kernkraftwerken, da es das geringstmögliche Risiko von Querschlägern/Rückprallern und Funkenbildung aufweist. ... Dies bietet zwei Vorteile: zum einen ist damit gerade bei Treffern in Gliedmaßen oder andere Körperregionen mit geringer Stärke an Weichmedium trotz Projektilaustritt nur eine sehr geringe Umfeldgefährdung vorhanden. ... Das Action-Projektil soll eine Fleece-Jacke, einen Windstopper und ein T-Shirt durchschlagen haben bevor es in den Körper eindrang. Trotzdem deformierte das Geschoss regelkonform, durchdrang mehrere Organe, wobei ein geradliniger Wundkanal entstanden sein soll und wurde schließlich unweit des Wundaustritts in der Kleidung im Rückenbereich vollständig deformiert aufgefangen. Somit war unter realen Bedingungen der Beleg erbracht, dass die Öffnung des Action-Geschosses durch normale Kleidung nicht verstopft wird und dessen Deformation hiervon unbeeinflusst stattfindet. Weiter zeigte der Fall, dass der Wundkanal praktisch in gerader Linie erzeugt wird und ein austretendes Geschoss praktisch keinerlei relevante Restenergie aufweist oder gar ein Verletzungsrisiko für Unbeteiligte darstellt. ..."


So absurd es klingt, aber es ist durchaus interessant, solche Dinge zu lesen... auch wenn solche Berücksichtungen jedem Computer-Spieler der vergangenen Call of Duty und Battlefield-Ära sowieso klar sind. \o/

Nachtrag: "Ziel der Entwicklung war es, eine Munition zur Zertifizierung einzureichen, die neben den klassischen technischen Anforderungen an eine Patrone vor allem die forensischen und kriminalistischen Anforderungen erfüllt. ... Hierzu muss z. B. das Geschoss nach dem verschießen mechanisch verursachte Spuren tragen, die eine erkennungsdienstliche Untersuchung mit dem Ziel der Zuordnung des Geschosses zum Waffenlauf über Individualspuren zulassen. Hierbei wird zwischen Polizeigeschoss und Übungsgeschoss differenziert. Das Polizeigeschoss muss diese Forderung für die Zertifizierung erfüllen, das Übungsgeschoss soll diese Forderung erfüllen." Die kleine Patrone 9mm 19.

Und wieder was gelernt. \o/

Sonntag 17. Dezember 2017

# Irgendwie erschließen sich mir aktuellen Demonstrationen gegen die aktuelle Regierung nicht... die politischen Kasperl in diesem Marionettentheater haben sich ja nicht (ausnahmsweise mal) selbst gewählt, sondern wurden durch das Volk emporgehoben.

Gegen wen demonstrieren die also? Gegen die Typen da in den Politkersesseln? Gegen die Menschen, die diese "Volksvertreter" gewählt haben? Oder wie? Warum demonstriert man bei den politischen Amtssitzen, anstatt in seinem eigenen Bezirk, in seiner Gasse oder seinem eigenen Dorf? Da würde ich ja meinen Mitmenschen etwas deutlicher zeigen, was man von dieser Blau-Schwarzen Regierung hält und damit ein ernsthaftes Zeichen setzen?!

Ich bin mir nämlich sicher, dass wenn man Demonstranten fragen würden, gegen was sie da gerade demonstrieren, dann würden so klassische Antworten wie "Gegen Rassismus, für Menschlichkeit, gegen Raucherfreigabe, für die EU,..." und so weiter fallen. Nur das müssen sie ja nicht den Kasperl da oben in den Amtsstuben erklären, denn denen ist ja das offensichtlich egal, sondern den eigenen Mitmenschen nebenan und ums Eck, damit die anderen Ansichten gewinnen. Dort beginnt es und nur dort. Man bekämpft nicht die Symptome oder fertige Ergebnisse, sondern die Wurzel und Zukunft eines Problemes. Und das nennt sich außerdem nicht einfach "dagegen sein" und einfach "ablehnen", sondern... hey... "miteinander reden" und sich ruhig erklären. Ohne den Anderen zu überfahren, seine eigene, gut gemeinte Meinung mal eben dem anderen Menschen gegenüber darüber zu stülpen und auch die andere Seite ausreden lassen und dabei ernsthaft zuhören.

# "Wir Moderatoren haben das Gefühl, dass die Funktion Beiträge zu melden in letzter Zeit sehr exzessiv genutzt wird. Daraus resultiert auch die niedrige Annahmequote von Meldungen. ... Die Funktion ist nicht dazu gedacht, Beiträge zu markieren, die einem nicht gefallen. Egal wie reißerisch manche Nutzer hier schreiben, die Meldenfunktion ist nicht dazu gedacht, seinen persönlichen Unmut darüber Kund zu tun. ... Viele Nutzer stören sich an zu vielen ausgeblendeten Beiträgen und wir schränken das auch immer weiter ein. ... Es macht keinen Sinn einzelne Beiträge auszublenden, wir wollen lieber eine angenehme Diskussionskultur, statt jeden Tag mit dem Wischlappen durch das Forum zu gehen und alles zu verstecken, was uns nicht gefällt."

Die Snowflake-Generation. \o/

Nachtrag: Übrigens habe ich mir dazu auch mal den Begriff auf Wikipedia näher angeschaut - anscheinend wird mit der Betitelung Snowflake eine rechte Ausrichtung im Hintergrund des Schreibers weiterführend verknüpft, wo ich mich gleich mal distanziere. Ich sehe mich eher als links, denn rechts, aber am liebsten in der gesunden Mitte. Aber ansonsten trifft es die Beschreibung recht gut: "Immer wiederkehrende starre Abwehrmechanismen und das Verharren im eigenen Leid schränkten die geistige und soziale Beweglichkeit vieler jüngerer Menschen stark ein und ließen sie auch unbeabsichtigt entstandene Assoziationen oder Scherze als Mikroaggressionen empfinden. Das bei den Millennials weit verbreitete Bedürfnis, sich keinerlei Art von emotionalem Stress auszusetzen, führe dazu, emotionale Herausforderungen möglichst abzuwehren. Angenehme persönliche Erfahrungen seien wichtiger geworden als rationale Argumente." Man sieht das Ganze ja auch schon länger daran, dass die neue Generation auch Sarkasmus und Ironie teilweise nicht mehr erkennt, versteht oder überhaupt etwas damit anfangen kann - deswegen klappen herkömmliche Foren auch nicht mehr so einfach und generell sind Diskussionen digital und analog äußerst risikoreich, wenn man da mal nur einen kleinen, ironischen Scherz einwirft. Fragende, ernste Blicke lassen dann schnell ein flaues Gefühl entstehen und das ist irgendwie auch bedenklich. \o/

"Auch viele Psychologen halten die psychische Gesundheit der Studierenden und die Vermeidung von Traumata für ein gewichtigeres Argument als die Sorgen um die Freiheit der Rede und des akademischen Diskurses: So hätten 17 Prozent der US-amerikanischen Studierenden Angststörungen; bei etwa 14 Prozent sei eine Depression diagnostiziert worden. Dies könne eine Folge zu hoher Erwartungen der Eltern und steigenden Leistungsdrucks der Hochschulen sein. Gegen die Allgegenwart des Leistungsdrucks spricht jedoch, dass einer neueren Studie zufolge die US-Studierenden im Durchschnitt nur 19 Stunden pro Woche auf ihr Studium verwenden, hingegen 29 Stunden auf Socializing. Die Psychologin und ehemalige Professorin für Management Loretta G. Breuning hält in einem Beitrag für Psychology Today die Annahme der besonderen Verletzlichkeit der Snowflakes sogar für eine Folge der Übertreibung der Häufigkeit psychischer Störungen durch die Hochschul-Counselors und andere Vertreter psychosozialer Einrichtungen auf dem Campus, die so die weitere Aufstockung ihrer personellen Kapazitäten zu begründen suchten. "

"Ursache sei eine plötzliche Ungewissheit über Moralvorstellungen und das Leben im Allgemeinen, die eine intensive Angst produziere. Der Moralismus sei ein verzweifelter Versuch, festen Grund zu finden. Die absoluten Moralisten gewönnen ein „tröstliches Gefühl moralischer Sicherheit, wenn sie eine böse Person verfolgen, die eines ihrer heiligen Tabus verletzt hat."

Nachtrag: "Die Ansprüche an Beziehungen in den immer kleiner werdenden Familien sind stark gestiegen – ein Ausdruck dafür ist auch Overprotection durch die Eltern. Diese Ansprüche werden aber oft durch die erhöhte Vulnerabilität der Familien enttäuscht, die sich z. B. in hohen Scheidungsquoten ausdrückt. Erst recht können die hohen Ansprüche an Beziehungskontinuität und regelmäßige Zuwendung nicht auf die sozialen Beziehungen in Bildungseinrichtungen übertragen werden. ... Laut US-General Social Survey (GSS) von 2015 hat sich die Zahl der Amerikaner, die angeben, dass sie keine engen Freunde haben, seit 1985 verdreifacht. Das zeigt einen Verlust an sozialer Unterstützung und eine steigende Anfälligkeit für psychische Probleme an."

Na wir haben uns da was eingetreten.... aber das Thema ist spannender als gedacht! ^^

# "Die Aussage, die in einem Eintrag auf der Unternehmens-Website nachlesbar ist, kommt von David Ginsberg und Moira Burke aus Facebooks Wissenschafts-Abteilung. Sie werten mehrere Studien aus, die der Frage nach den mentalen Folgen der Facebook-Nutzung für unsere Gehirne nachgehen. Quintessenz: Wer auf Facebook vor allem passiv konsumiert, also die Timeline und Links liest, wird tendenziell unglücklicher. Wer auf Facebook sozial interagiert, also selbst Einträge schreibt oder mit Freunden kommuniziert, wird tendenziell glücklicher.

Im Hinterkopf behalten sollte man dabei allerdings, dass die Studienresultate Facebook auch ganz gut ins Unternehmens-Kalkül passen dürften: Seit Jahren hat das Netzwerk einen Schwund von aktiven Nutzern zu beklagen. "


Wie einsam und unglücklich macht Facebook?

Samstag 16. Dezember 2017

# War irgendwie klar, dass das früher oder später passieren wird...

"Das zeigt sich etwa im Bereich Film und TV, wo nun eine enorme Konzentration befürchtet wird. Schon jetzt sind viele US-Provider eng mit Unterhaltungsproduzenten verflochten, unter anderem soll der Medienkonzerns Time Warner bald vom Telekommunikationsriesen AT&T übernommen werden. Erwartet wird, dass die Provider künftig ihre eigenen Dienste bevorzugen werden - ein Milliardengeschäft. Praktisch könnte das so aussehen, dass jeder Provider einen „hauseigenen“ Streamingdienst unterhält. Wer dann noch zusätzlich einen anderen Dienst, etwa Netflix, nutzen will, muss dann extra in die Tasche greifen - ganz zu Schweigen von Netflix selbst. Das Internet werde dabei ein „Pfand zwischen Unternehmen, die Fernsehunterhaltung verkaufen wollen“, schreibt etwa das Techportal The Verge. Es drohe zu einem Produkt zu verkümmern, das „eher dem Kabel-TV gleicht als dem bisherigen, offenen Netzwerk."

Die US-Telekomaufsicht FCC hat am Donnerstag die Netzneutralität gekippt - Folgen für Europa befürchtet. Und das wirklich Traurige an der Sache ist, dass es zwar einen kleinen Aufschrei jetzt gibt, aber in wenigen Tagen sind diese Schlagzeilen auch wieder bereits durch andere News ersetzt worden. Dazu wird auch die Politik und die Wirtschaft beitragen, denn das Konzepz ist selbstverständlich auch für europäische Konzerne interessant und wird folgen.

Wobei wir uns in den letzten Jahren sowieso schon sehr weit von dem "freien Netz entfernt haben, abgesehen davon, dass es eh nie ganz frei war, sondern einfach nur nicht reguliert oder mit genug Grauzonen, die auch nicht weiter vertieft wurde. Aber jetzt hört auch das langsam mehr und mehr auf. Und auch hier greift wieder die kollektive Demenz um sich und die meisten Leute beziehen sich beim Betrachten der Situation auf die letzten paar Jahre und sind der Meinung, dass da nun eh nicht so ein großer Unterschied mehr ist... nur sind das meistens Jüngere, die vor 20~ Jahren eben noch nicht dabei waren und erst in den letzten 10 bzw. 5 Jahren Teil des Netzwerkes geworden sind und gleich direkt mit Facebook und Co. gestartet haben. Das verändert natürlich massiv den mentalen Zugang zu dieser Thematik. Die wachsen auch mit Wortfiltern und dergleichen auf und sind gewohnt, dass überall ein großer, fetter Konzern mit Logo hinter allem besteht und denken oft, DAS ist das Internet. Es ist halt frustrierend, wie es Jahr für Jahr weiterbröckelt, anstatt dass es sich in ein freieres Netz entwickelt. So war nämlich mal der Gedanke unter vielen Nutzern. Aber der Kapitalismus als gesellschaftliche Basis wird immer seinen Teil zur Kontrolle und Einschränkung beitragen. Ich habe da bereits aufgeben und glaube nicht, dass ich da noch ein anderes Zeitalter erleben werde - es sei denn, Europe und Andere versinken in einem Krieg eines Tages, der wiederum Alles resetet und neue Formen schafft... aber sogar da wird es sich kaum mehr anders richten und wenn, dann sowieso kurz darauf wieder an Einzelpersonen scheitern, die ihr persönliches Ideal vor dem Wohl der Anderen stellen.

Ich bin ja dafür, dass wir uns wieder lokal direkt vernetzen... LAN-Partys sind wohl bald erneut ein gelebter Klassiker.

Donnerstag 14. Dezember 2017

# Schon mal darüber nachgedacht, was eigentlich Backups bedeuten können? Und damit ist nicht nur das technische Backup gemeint... sondern auch der humanoide, historische Gedanke. Ich finde den Talk dazu von Jason Scott wirklich gut, auch wenn er schon etliche Jahre alt ist: A Distributed Preservation of Service Attack (Video). Anschau-Tipp, speziell die ersten 10 Minuten, weil dann bleibt man eh dran hängen... \o/

Mittwoch 13. Dezember 2017

# Ahhh, endlich - nach der langen Zeit habe ich wieder beide kurzen Videos gefunden... großartig! Ideal für den Abend zum Ausklingen lassen. Und zwar einmal Rendevous - C'était un Rendez-vous (1976) und dann die wirklich filmisch großartige Szene(n) bei Un homme et une femme - Vingt ans déjà. Man beachte da auch die einzelnen Marken der Fahrzeuge! Klassiker und glücklicherweise ohne besonders viel Musik. Eines Tages muss das auch mal gelebt werden. \o/

Dienstag 12. Dezember 2017

# Leute... bitte... wenn ihr Euch schon Stunden- oder Wochen- oder gar Monatelang hinsetzt und tolle Software programmiert, Eure Freizeit opfert und das Ergebnis der Menschheit zur Verfügung stellt, dann kann es doch nicht so unglaublich schwer sein, ein oder zwei Screenshots der Oberfläche einzufügen?! Das ist ein simples Hochladen von einem Bild und ein simpler HTML-Link auf diese Datei!? Das würde unglaublich helfen und ist nun wirklich keine Raketen-Technologie. Ich begreife es wirklich nicht und es frustriert immer und immer wieder. Sorry, so bringt das dann nichts, Leute! \o/

Montag 11. Dezember 2017

# Spannender Text, ja: The Importance of Dumb Mistakes in College. Aber tragischerweise klappen diese Dinge in der heutigen, angepassten Welt nicht mehr. Und absurderweise habe ich nicht das Gefühl, dass dadurch die Welt um mich toleranter, offener oder freundlicher wurde.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann gab es mit den 80-90ern plus den 2000er-Jahren kurz danach die größte Welle an Offenheit, Toleranz, Multikulturellem Austausch, offenen Armen, Verständnis bei Fehlern und echtem Interesse an Diskussionen. Danach und in den letzten Jahren wurden alle plötzlich ganz empfindlich, empört und zu Fingerzeigern. Snowflakes als negativ besetztes Schlagwort ist da bereits bekannt. Und mehr denn je, haben hier Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. diesen Trend - meiner Meinung nach - befeuert (bringt ja auch Klicks und neue User). Ebenso wie die Massen-Print-Medien, die hier immer brav auf den aktuellen Zug aufspringen und selber nicht hinterfragen. /o\

Sonntag 10. Dezember 2017

# Und zum Abschluss des langen Wochenendes noch ein Lied zum entspannten Ausklang - hier auf Youtube... und ja. An einem See wäre ich jetzt auch gerne. Gerne mit einem warmen Sonnenaufgang und ganz viel an zeitloser Zeit und noch mehr an guter Musik. Außerdem weigere ich mich heute irgendwie ins Bett zu gehen... das passt irgendwie heute einfach nicht. \o/

# Oha, jetzt habe ich es verpasst.... ~1900 Einträge sind es bereits hier in diesem Blog. \o/ Jetzt müsste ich endlich mal die alten Archive der alten Blogs und des letzten Jahrzehnt+ auch dazupacken und die Zahl der Textdateien wäre wohl absurd hoch. Und zugleich mag ich das sehr. Ich hoffe ja unverändert, dass ich noch viele Jahre lang hier tippen werde und eines Tages auf ein Archiv schauen werde, das sich zwar kein Mensch mehr durchlesen wird, aber zugleich immer wieder mal für kleine, sentimentale Erinnerungsbröckchen bei Bedarf sorgen wird. Und tatsächlich wäre das Etwas, auf das ich zwar nicht stolz wäre (ich denke da gerade an diverse Foren, wo etliche User oftmals an die 15.000 Nachrichten nach ein paar Jahren geschrieben haben - oder wenn man daran denkt, dass durch Facebook, Twitter und Co. und dem allgegenwärtigen Smartphone mit Whatsapp und anderen Vertretern Nachrichten im Sekundentakt durch die digitale Wolke jagen, tausendfach und mehr - und das trifft auf uns Alle zu), aber ich wäre (und bin es schon) einfach erfreut. Zufrieden im Sinne von mir selber treu geblieben und dass ich trotz der vielen unterschiedlichen Layouts, die wie Jahreszeiten kommen und gehen, konsequent geblieben bin. Der kleine Textblog hier ist schließlich sowas mein Spielzeug und viel freier, als die anderen Blogs meinerseits, die nebenbei laufen (oder liefen) und in recht großzügigen Abständen befüttert werden. Sozusagen meine Emotions-Ruhe-Insel, geschützt, für sich stehen und in der freien Wildbahn kaum auffindbar. So soll es sein, nur so fühlt es sich gut und lebendig an und vor allem drucklos, da ja kein Ziel dahinter steht. Reine Freude. Sprich: die perfekte Lebenstherapie. ^^

# Ich bin ja übrigens schon länger, so wie viele Menschen, ebenfalls auf LED-Lampen im Alltag umgestiegen, allerdings natürlich nicht auf diese grindigen, kalten Birnen, deren Emotionscharakter auf dem autistischen Niveau von verregneten Betonstufen in einem Parkhaus im Winter liegt, sondern natürlich auf solche warmen Lichter, die tatsächlich wohnlich sind. Wirken und schauen genauso aus wie echte Glühlampen, also strahlen ein orange-warmes Licht aus und diese LED-Fäden sind von herkömmlichen Glühfäden nicht wirklich zu unterscheiden. Und nein, kein Fake-Orange in dem Sinn, sondern wirklich Glühbirnen-Farben-Style.

Allerdings bis auf einen großen Unterschied und der wird mir heute zum ersten Mal so richtig bei meiner Schreibtischlampe bewusst, da ja aktuell Winter und es gerade recht kühl im Wohnzimmer ist - und Einheizen sich aber heute Abend nicht mehr wirklich auszahlt... die Hitze von alten Glühbirnen fehlt. Denn obwohl einem der Instinkt das Gegenteil rät, kann man diese LED-Glühfaden-Birnen trotzdem - auch nach Stunden angreifen - und sie sind dennoch gerade mal handwarm, wenn überhaupt. Und diese niedrige Temperatur greift natürlich nicht wirklich und mal eben am Tisch sitzen und von der warmen Tischlampe angestrahlt zu werden und dabei die Hitze der Birne zu spüren bzw. sich am Metall-Lampenschirm zu verbrennen... das gibt es nicht mehr. Nur mehr visuell. Schade irgendwie.

# Mal zur Abwechslung wieder so richtig körperlich geschuftet und Kisten von A nach B geschoben, geräumt und zurück und Schrauben angezogen... nach Wochen und unendlicher Organisation wegen Transport (und schlussendlich Lieferung, weil es anders nicht ging), einen kleinen Sekretär und ein Ladenschränkchen aus Holz aufgebaut. Meine Güte, waren das unerwartet viele Schrauben - speziell wenn man alles per Hand macht, weil natürlich der Akkuschrauber es einfach nicht mehr tut. Auch nicht nach tagelangem Aufladen, keine Ahnung... vermutlich hat der auch schon seine besten Tage hinter sich. Wie auch immer... Locker 4-5 Stunden nur aufgebaut und dabei immerhin gleich mal den heimischen Fundus an Zettelkram, Holzzeug und Co. dabei um drei Kisten reduziert. Somit auch etwas mehr Platz gewonnen, als verloren - so soll es sein. \o/

Momentan ist es mir nämlich sehr wichtig, dass es in den eigenen vier Wänden gemütlich ist, denn bei den Wohnungspreisen und fast nur mehr befristeten Verträgen in zum Teil dennoch miesen Lagen oder anderen Schattenseiten und so weiter, sind neue Gefilde in nächster Zeit eher schwer zu erreichen und zudem finanziell in der Allagsbelastung mittelfristig risikoreich (und alle in meiner Umgebung suchen seit langem etwas Neues, möchten ebenso gerne umziehen, aber das schaffen auch nur die, die dafür ihr erspartes Pölsterchen der letzten Jahre+ dabei in Rauch aufgehen lassen). Deswegen solide bauen und Bestehendes leicht modifizieren, zeitgleich jedoch weiterhin die physikalische Masse an Kommerz im Alltag reduzieren, um im Fall der Fälle dennoch "leicht" flüchten und sich neu orientieren zu können. Allerdings in Massivholz-Form. Denn das Zeugs hält mehr als nur ein paar Jahre und zerbröselt auch nicht nach dem ersten Mal zerlegen und erneutem Aufbau. Muss dabei immer an das schwedische Eckelement und Vitrinenschrank im familiären Umfeld denken, die auch schon das zweite Jahrzehnt (oder mehr?) im Alltag bestehen und noch immer recht frisch wirken. Das schafft man mit Karton und etwas Furnier kaum.

Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich ca. die doppelte Menge meinerseits in Verpackungskarton loswerde, denn dazu ist die Tonne zu klein... seufz. /o\

Samstag 09. Dezember 2017

# Ich bin ja kein Steam-Freund, habe mir den Kram jetzt allerdings doch auch wieder auf der Linux-Kiste installiert. Muss jedoch sagen, dass es dieses Mal nicht so reibungslos klappt wie früher. Der Client lässt sich nur über die Konsole mit Extra-Kram anwerfen und spuckt im Hintergrund diverse Fehlerchen aus (wobei das unter Windows vermutlich auch nicht anders ausschauen würde, wenn man es sehen könnte) und generell fühlt es sich eine Spur buggy an. Immerhin funktioniert der Chat, das ist mal ein Anfang, auf der anderen Seite fehlt mir der Spieltrieb sowieso mittlerweile - mir erscheinen die digitalen Landschaften zu kahl, tot und leer. Zu leblos einfach und das Nachhamstern nach Punkten, Skills und dergleichen hat sich auch schon erschöpft. Also mal schauen, wie lange ich Steam tatsächlich aktiv lasse oder gar doch wieder archiviere. Abgegangen ist es mir die letzten Monate - bis auf die soziale Komponente via Chat - eigentlich nicht mal ansatzweise. Und das sagt schon viel über den Stellenwert im Alltag aus. \o/


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