Donnerstag 17. Dezember 2015

# Immer diese neunmalklugen Blogger-Idioten, die glauben, dass genau sie die Nahost-Politik genau verstehen und diejenigen sind, die alles verstanden haben und nun Jedem erklären müssen. Ja. Die sollte man am Besten gar nicht lesen, weil die schreiben eh Tausendfach immer das Gleiche und sind genauso naiv, wie die von ihnen kritisierte Weltpolitik, die sie selber mittragen. Ich weiß.

# Mal wieder von den deutschen Nachbarn: "Erneut warb Merkel für eine EU-weite Lösung der Flüchtlingskrise: 'Es lohnt sich, in den Kampf für ein einheitliches europäisches Vorgehen zu gehen.' Sie betonte: 'Wir müssen unsere Kräfte auf den humanitären Schutz konzentrieren, deshalb müssen wir abgewiesene Asylbewerber konsequenter zurückführen.' ... Die Regierungschefin machte deutlich, dass der Türkei eine Schlüsselrolle zukomme. Darum werde die EU drei Milliarden Euro an Ankara zahlen, um die Lebensbedingungen der Flüchtlinge in der Türkei zu verbessern. ... 'Multikulti führt in Parallelgesellschaften und Multikulti bleibt damit eine Lebenslüge.'"
Das nennt man Event-Politik und da sieht man mal wieder sehr schön, wie langlebig die unumstößlichen Ansichten so sind. Gratuliere zu diesem Facepalm. Als Flüchtling muss man sich da glatt verarscht fühlen - ich kann es verstehen, wenn die sauer sind. Ich würde die Kräfte außerdem nicht auf den humanitären Schutz konzentrieren, sondern viel mehr eher endlich die "Experimente" in anderen Ländern unterlassen, Waffen zu exportieren und mal nach Lust und Laune jenen Staat zu unterstützen und dann bei einer anderen Gelegenheit mal wieder nicht.
Das Tragische ist ja, dass unter Assad, Hussein und anderen Diktatoren direkt weniger Menschen umgekommen sind, als durch und durch die Folgewirkungen der US-Irak-Kriege, diversen "Frühlinge" und der Konflikte untereinander, amerikanischen-französischen (und jetzt russischen) Angriffen und diversen Verschleppungen von Friedensbildenden Prozessen auf allen Seiten der Amerikaner, EU und Russen in den letzten Jahren+ - trotz der Massaker zuvor da und dort. Irak ist da ein schönes Beispiel dafür, wie man ein zwar fragwürdiges Konstrukt an System zerstört, aber daraus erst recht ein humanes Fiasko auf lange Zeit formt - und man konnte dabei mit vollem Bewusstsein zuschauen.
Und diesen Weg und Anfangskeim hat Europa mitgetragen. Hier beginnt die Verantwortung. Ebenso wie bei den Taliban, wo man seit Jahrzehnten rumpfuscht(e). Erst baute man sie auf, finanzierte sie, stattete sie mit Waffen aus und erkaufte sich ihre Hilfe. So wie ein Hussein, der ja mal ein Verbündeter war. Irgendwann waren sie "ganz überraschend" eigenständig, damit unangenehm, man stellte sie ruhig und seitdem läuft es aus dem Ruder. Und so weiter. Der Irak-Einsatz hatte von Anfang an gestunken, alle wussten es, sogar der kleine, naive, westliche Bürger vor dem TV war damals bereits skeptisch und alle so "Wie? Greifen die jetzt echt an? Wuha...!? Gibts eigentlich davon Live-Bilder?!" - und trotzdem hat man mehr oder weniger nur zugeschaut und es dann sogar unterstützt. Und sich danach (wieder einmal) gewundert.

Nachtrag: Auszug aus Wikipedia: Etwa ein Jahr nach der Revolution im Iran gegen den prowestlichen Mohammad Reza Pahlavi kündigte Saddam Hussein am 17. September 1980 das Abkommen von Algier, welches zuvor auch der Iran als nicht mehr bindend erklärt hatte. Der Irak verweigerte daraufhin die Räumung der 1975 abgetretenen Grenzgebiete.... Am 22. September 1980 befahl Saddam der irakischen Armee, den Iran ... anzugreifen. Dies bildete den Auftakt für den fast acht Jahre dauernden Ersten Golfkrieg. Dabei spielten auch verschiedene westliche Staaten eine führende Rolle, die den Irak wegen der drohenden Niederlage gegen den Iran massiv unterstützten, wie Frankreich und Deutschland als Rüstungsexporteure und Lieferanten für Kernreaktoren sowie Chemieanlagen (Pestizide und Giftgas). Hauptunterstützer des Iraks waren die Sowjetunion, Frankreich und die Volksrepublik China, die allerdings auch den Iran belieferte. ... allerdings belieferte auch Washington beide Seiten. ... Während des Krieges ließen Hunderttausende ihr Leben, allein durch Saddam Husseins Giftgaseinsätze mehrere tausend Menschen.
Die große Frage, die sich da stellt... wenn man als westliches Land Anlagen für Pestizide und/damit Giftgas in andere Länder exportiert und man ist danach verwundert und "schockiert", dass das Zeugs eingesetzt wird... öhm, dann ist das irgendwie... seltsam?
"Da hast Du eine Bombe. Sie ist scharf. Bitteschön." - Bumm! - "WTF..? Hast Du gerade eine Bombe bei denen da drüben gezündet???!!! Wie kann man sowas nur machen?!?! Das ist eine Bombe, Du gewalttätiges, mordendes Aas. Typischer Südländer, mit Bomben um sich schmeißen und Massaker verüben. Meine Güte, anstatt sich an uns ein Beispiel zu nehmen. Pfff!". You know, what I mean? o_Ô

Mittwoch 16. Dezember 2015

# Wisst ihr übrigens, was genial ist? Aluminiumfreie Produkte wie Cremen, Sprays und dergleichen in... Aluminiumbehälter. Mwwwhahaha.

# Ok, etwas Spass muss in der Misere des Lebens auch sein... Vorsicht, Nerdlachen erforderlich:
"He's making a database
He's sorting it twice
SELECT * from contacts WHERE behavior = 'nice'
SQL Clause is coming to town"

und noch
"Jimmy'); DROP TABLE NAUGHTY"
Hrhrhrchhrchhrch - köstlich!
Nachtrag: "You better not block. You better not try. You better backup, I'm tellin' you why!" & "DROP DATABASE christmas" :)

# Um da nochmal Etwas zu definieren. Ihr findet hier immer wieder Rechtschreibfehler und auch verschluckte Wörter und dergleichen, manchmal ändern sich die Zeiten und so weiter. Dafür gibt es drei Gründe: 1) Ich tippe manche Sachen dann noch schnell, wenn ich eigentlich gerade am Gehen bin oder den Laptop schlafen lege - soll heißen, ich stehe in voller Montur mit Jacke, Rucksack, Schuhen und Co. da, füttere nebenbei die Katzen und tippe eben noch einen Link oder Gedanken hier rein. Da bleibt vieles natürlich auf der Strecke. 2) Der Editor speichert alle 60 Sekunden, genau in dem Moment werden manchmal einzelne Buchstaben verschluckt, weil er kurz hängt. Fällt mir manchmal auf, manchmal auch nicht. 3) Das Rechtschreibtool läuft nur manchmal und je nach System-Oberfläche bzw. Editor und bessert manchmal richtig aus, manchmal aber auch falsch. Zeitenfehler und dergleichen sind hingegen darin begründet, dass ich während dem Tippen zum Beispiel einen Link suche oder vom Browser kopiere und übertrage - in dem kurzen Moment ändert sich mein gedanklicher Faden immer wieder mal.
Und manchmal kann es vorkommen, dass ich einen Satz beginne, aber dann Anderes mache und erst eine Stunde später dann weiterklopfe... auch da gibt es manchmal sozusagen gedankliche Koordinationsschwierigkeiten. Aber ihr seid ja alle intelligent und großzügig. Werdet also auch so den Inhalt erfassen, verstehen und textuell gesehen akzeptieren können.

# Wann habt Ihr Euch das letzte Mal verletzt? Beim nächsten Mal spült die Wunde mit Salzwasser, nicht mit Seifenzeugs.

# Beitrag in einem Portal "Da kann K.I.T.T einpacken, so schauts aus... :)" und darunter ein großes Foto von Herbie, dem weißen Käfer-Auto (kennt ihr hoffentlich ja noch!? Bitte sagt ja!)
Und darunter ein Kommentar: "In meiner Erinnerung ist Kitt schwarz."
Aua. Sinnerfassend Lesen und so. Abgesehen davon, dass es viele ältere Semster gibt, die u.a. die Frage stellen "Und wer/was ist "kitt"?" Uuaaahh.

# Ich habe jetzt das Problem, dass ich einen Blog zitieren will, aber nicht auf ihn verlinken will - denn einerseits respektiere ich die Intelligenz diesen Bloggers, der durchaus ein umfassendes, sehr kritisches Verständnis von der digitalen Masse hat, zugleich aber in gewissen Gebieten für mich wiederum nicht vertretbar bzw. tragbar ist. Dabei predige ich selber Quellenangaben als das heilige Gut und eine Pflicht eines jeden Bloggers und so weiter. Also der Auszug ist vom Danisch und der hat nach fast 10 Jahren kritischer Texte seine Kommentare abgedreht. Und er hatte immer sehr Viele davon und umfassende Diskussionen zu den Beiträgen.
"Woran erkennt man, was im Garten Unkraut ist und was nicht? Antwort: Man reißt einfach alles raus. Was im nächsten Jahr wieder da ist, ist Unkraut. Ganz einfach. - Diesen Effekt haben wir jetzt bei der Rede. Man hat alles, was irgendwie intellektuell oder vernünftig war, totgeschlagen." Da muss ich ihm ungeachtet seiner eigenen Texte zustimmen, denn sachliche Kritik oder Inhalte werden nicht mehr wahrgenommen bzw. sofort in welche Richtung auch immer (rechts oder links) vorsätzlich umgedeutet. Wann immer ich versuche, auf einem Portal eine neutrale Haltung oder Sichtweise zu proklamieren, wird sie entweder übergangen oder es wird das eine falsche Wort irgendwo darin gezielt hervorgehoben. (Selbstverständlich kann ich das auch nur aus meiner eigenen Sichtweise definieren, die unter Umständen sehr wohl schlagseitig ist, aber ich hoffe zumindest, dass dem nicht so ist).
"Blogs, Facebook-Seiten, Meinungen, eine politisch unabhängige Presse wird es nicht mehr geben. Es gibt sie jetzt schon kaum noch." Auch dem muss ich zustimmen. Eine unabhängige Presse gibt es tatsächlich nicht (mehr bzw. gab es die mal?), vielleicht per se, denn die Wahrheit ist auch, dass die "Wir sind völlig unabhängig und offen für Alle"-Presse sich meistens dann der allgemeinen linken, politischen Ansicht anschließen, was prinzipiell in Ordnung und auch ok ist (besser als rechts), aber dennoch wiederum dabei ungefiltert fast immer auch die politischen Standard-Ansichten dieser Klasse einfach so übernehmen, ohne zu hinterfragen. Da ist Russland völlig automatisch der tiefe Sumpf der Unterdrückung und die Amerikaner die Welt der dummen Waffennarren, usw... Auch wenn ich hier im Blog selber manchmal einen Seitenhieb in diese Richtungen ausbreite, weigere ich mich, diese Ansichten als allgemein gültig für jeden Russen, Amerikaner und so weiter zu definieren.
Ich fühle ich weder rechts noch links. Ich fange nichts mit einer FPÖ an, einem Le Pen-Clan und mich schrecken Nationalkonservative massiv ab. Schlagende Burschenschaften und andere Vereine lösen bei mir Befremden aus. Genauso wenig sehe ich mich aber als Grün oder ähnliches, da sie für mich einfach nur die Gegenkraft sind, die sich eben in der politischen Landschaft so formt ohne viel Substanz. Ich unterstütze weder Ausländerhass oder Vertreibung von Menschen, bin für Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und Integration beidseitig, bin aber auch nicht für den absoluten Fall der Grenzen an allen Ecken und Gebieten und für eine Verweigerung von sachlichen Realitäten, die dann beidseitig schädigt. Auch gibt es sehr wohl Unterschiede von Kulturen und Mentalitäten, die konfliktträchtig sind, ohne die Schuld dabei einer Seite einseitig anzurechnen und sie sind meiner Meinung nach auch lösbar - dazu müssen aber Kompromisse eingegangen werden, was selten (egal auf welcher Seite) heute noch passiert - und das muss man wahrnehmen. Ich bin für eine realistische, ganz trockene, sachliche Sichtweise auf beiden Seiten und der Meinung, dass dies das Miteinander am Besten fördert und die meisten Probleme löst. Im Inland und im Ausland. Stichwort Kriegsverantwortung unsererseits. Und weder rechts noch links bietet hier die richtigen Ansätze. Und auch keine Partei aktuell. Und auch bla - oh, Moment, wo war ich eigentlich?
Aso, na eigentlich wollte ich nur das Faktum festhalten, dass das Kommentarsterben bei Blogs munter weitergeht und die Gründe dafür durchaus nachvollziehbar sind. Vor allem sinkt zugleich der eigene Anteil der User - sprich, wenn man überhaupt mehr macht, als ein Dislike oder Like zu vergeben, dann kommentiert man eben wütend oder angefressen, stülpt seine Ansichtsblase dem Gegenüber über den Kopf und geht wieder aus den Kommentarspalten weg. Seine politisch-religiösen-gesellschaftlichen Meinungen bzw. Antworten auf einen Blog-Beitrag aber im Eigenen unter eigenen Namen mit Anschrift und einsehbar für jeden zu formulieren, ist unmodern geworden. Das frustet und deswegen bin ich ganz froh, dass es hier keine Kommentare gibt oder geben wird. Wer ein Problem mit meinen Ansichten oder Texten hier hat, soll das in seinen Blog schreiben und mich wissen lassen - und ich bin ihm dafür dankbar. Man muss deswegen nicht streiten. So bin ich der Meinung, dass ein Danisch ein völlig altbackenes, unverarbeitetes Frauenbild hat, ein Fefe zu einfache Mainstream-Polemik manchmal betreibt, ein Don Alphonso gerne den Kern Anderer in die Hand nimmt, aber seine eigene Position gut schützt und ein Holger... mh, nein, über den fällt mir gerade nichts Kritisches ein. Und trotzdem rechne ich allen eine hohe Intelligenz und gutes Verständnis von Problemen und Sichtweisen zu. Und vielen anderen, hier unerwähnten, Blogerinnen und Bloggern ebenso natürlich.
Ah, passend um mal wieder auf den Podcast Wrint - Wer redet, ist nicht tot hinzuweisen. Immer gute Unterhaltung. Und was ich mit dem ganzen oberen Blabla sagen wollte, weiß ich gar nicht mehr. Habe mehrfach den Faden verloren. Nicht so wichtig.

Dienstag 15. Dezember 2015

# Kommen überhaupt noch irgendwelche Remakes auf den Markt, ohne visuell ausufender Gewalt, gewaltigen Explosionen, zu schnell geschnittener Action, knallhartem Kampf des Guten gegen das Böse, absolutes Gewinnen oder absolut vernichtet werden? Trailer des Star Trek Beyond-Filmes (kommt 2016). Man verschandelt wirklich alles... Seufz. Könnt Ihr Euch noch erinnern? An Raumschiff Enterprise und den guten, alten Folgen, als es am Schluss auch immer wieder zusätzlich ein "Moral" des Miteinanders, Friedens, Zusammenlebens und der Gemeinschaft gab? Und als man dem Gegner noch die Hand reichte?
Nachtrag: Darauf wollte ich übrigens auch schon länger mal hinweisen: die Hörspielfolgen von Raumschiff Enterprise. Ideal für unterwegs (Konvertierung nach z.B. MP3 allerdings notwendig)...

# Endlich mal bei Heise ein sehr gutes Kommentar zu der aktuellen "Hass-Thematik" im weltweiten Netz der Menschen. "Drittens möchte ich mal darauf hinweisen, dass auch das, was wir hier führen, eine reine Nebeldebatte ist. Es wird NICHT darauf eingegangen, WARUM die Bevölkerung immer aggressiver wird (kann man auf jeder Feier, auf jedem Fest, in jeder Disko, Veranstaltung, im Straßenverkehr, etc. etc. beobachten)." und weiter "Man möchte sich halt nicht mehr mit den "linken Spinnern", "rechtem Pack", "Putinverstehern", "Merkelwählern", "Kommunisten", "Nazis" auseinandersetzen, man möchte einfach nur noch die eigene Meinung durchsetzen, egal was das heißt und egal wer dabei drauf geht."

# Tja... bald muss man generell schauen, ob die Leuchten bzw. Lampen zuhause noch kompatibel sind. Absurde Welt.
Update: Und wieder retur.

# Noch ein paar großartige Links bezüglich des Kometen bzw. Rosetta/OSIRIS. Hier sieht man mal die nicht für die News-Medien extra aufbereiteten, selektierten Bilder, sondern ganz direkt das Material. Aber Vorsicht - die Sammlungen sind nichts für das Handy oder unterwegs, weil wirklich viele Bilder laden, aber es lohnt sich. Teil 3, Teil 2 und Teil 1.
Nachtrag: Übrigens gibt es eine Übersicht über der Erde nahe kommende Objekte mit Distanz-Angaben. Immer amüsant, wenn dann diverse Lokalblätter über den nächsten Untergang und der Auslöschung der Menschheit durch ein erdnahes Objekt philosophieren und man dann selber einen Vergleich ziehen kann. Es zählen schlussendlich doch die Fakten.

# Ja, so geht es mir mit Mailinglisten... einfach mal nur lesen. Southpark trifft es sehr gut.

Montag 14. Dezember 2015

# Wenn wir schon dabei sein, ein paar großartige Bilder vom Flughafen anno dazumal. Hier und hier, hier, hier, hier und auch das noch.
Das waren noch die Zeiten, bevor die Flugzeuge in der Luft durch Sprengsätze explodierten.

# Ich muss zugeben, dass mir der Westbahnhof leid tut. Ich war immer schon ein Fan der "alten" Hallen, auch schon damals beim Südbahnhof. So hässlich fand ich den übrigens auch nicht, nur zu dreckig und ein manchmal fragwürdiges Dauer-Publikum in den Ecken, aber ansonsten hatten die großen Hallen und Räumlichkeiten schon ihren Charme - die hätte man schon noch retten können.
Der neue Hauptbahnhof hingegen... mh, ja... er ist modern. Aber mehr auch nicht. Modern, schnell, viel Beton, kühl (kalt) und sachlich... aber kein Ort, der irgendwie dieses "Jetzt geht es auf die Reise"-Gefühl vermittelt. Die Alten hatten Charakter quasi, wenn auch etwas rau und altbacken. Der jedoch fehlt beim neuen Hauptbahnhof völlig, auch Meidling ist sozusagen beliebig (und auch so schon regelmäßig überlaufen).
Vielleicht werde ich wirklich schon alt, aber mir gehen die Hallen, die großen Uhren, die langen Rolltreppen, die weiten Flächen und die alten Klapper-Anzeigen schon ab. Und auch die Flaggen, die früher am großen, zentralen Vorplatz wehten. Zudem kippt der Westbahnhof jetzt sicherlich und verkommt recht bald zu einem Ramsch-Shop-Center mit Handyshops und Co. Und das Umfeld vom Hauptbahnhof versinkt in modernen Beton-Glas-Fassaden, die sich nun mehr und mehr rundherum drängen. :'(
Nachtrag: Wobei man ja sagen muss, hat man den Westbahnhof sowieso schon mit den Bürobauten rundherum verschandelt. Dieses riesige, luftige Konstrukt seitlich, ist weder elegant, noch schön, noch sonst was, sondern einfach nur "modern". Aus.
Nachtrag: Ein Bild von heute und ein Bild von ganz früher. Alt war von der Umgebung her besser.


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