Montag 14. Dezember 2015

# Habt Ihr Euch eigentlich schon mal gefragt, wie man maschinell Eier aufbricht und das Eiklar vom Dotter trennt? Hier zu sehen. Banal, aber interessant.

# Ich bin ja jemand, der gerne viel automatisiert und zugleich einer, der auch immer gerne wandern geht bzw. nach Möglichkeiten sucht, zwischendurch ergiebig frische Luft zu schnappen. Oft beginnt der Tag zeitig am Rechner, man klopft dann vor sich hin und da ist oft so nebenbei die Frage, wie der Tag da draußen wo auch immer eigentlich Wettermäßig noch so ausschaut - um den restlichen Tag zu planen. Dazu habe ich mir einen Zweizeiler geklopft, der beispielsweise von der ORF-Seite den Info-Text der Wetter-Seite abruft und die Ausgabe als kleines Pop-Up unter Linux am Desktop anzeigt.

Ich setze die URL im Beispiel übrigens deswegen als eigene Varibale fest, weil man damit leichter die Freiheit hat, auch mehrere Wetter-Dienste bzw. Links zu kombinieren - aber der Rest dazu sind Eure Hausaufgaben. wget holt die Seite, awk sucht nach der Zeile mit dem HTML-Tag "teaser" im Quellcode der aufgerufenen Seite, sed filtert dann das HTML-Zeugs dieser ausgewählten Zeile mit dem gewollten Inhalt raus und übrig bleibt der Teaser-Text als solches, notify-send klatscht das Ganze auf den Bildschirm (bei mir via Dunst) und -t 0 führt dazu, dass das Infofensterchen sich erst mit einem Mausklick schließt. In dem Fall als Beispiel mit Wien, klappt natürlich mit anderen Orten oder auch Webseiten nach dem selben Schema ebenso.
Hier der Code.

Sinnvollerweise ruft man das Ganze als Bash-Skript via Cron-Job ab, so dass zum Beispiel stündlich das Pop-Up auf dem Bildschirm auftaucht. Lässt sich dann auch soweit via Cron anpassen, dass das Script zum Beispiel nur am Wochenende und in der Früh von 5 Uhr bis 9 Uhr ausgeführt wird, also da wo es relevant und entscheidend ist... und man somit beiläufig ohne Zutun die Infos vorgesetzt bekommt und zugleich auch als Erinnerung, langsam eventuell eine Abfahrt einzuplanen. Umfangreicher und weitergedacht kombiniert man das Ganze noch zum Beispiel mit dem Bergwetter oder ähnlichen regelmäßigen Ausflugs-Interessen, Temperaturen, Sonnenaufgang~Untergang und sonstiger Uhrzeit und eventuell sogar zusätzlich Verkehrsmeldungen auf den üblichen Hauptstrecken in der eigenen Umgebung, um ein Gefühl zu bekommen, was einem denn da draußen so erwartet.
Hier ein Screenshot.

Nachtrag: solche Ansätze sind auch ideal, um ohne Umschweife oder extra installierte Tools am frühen Abend sich beispielsweise mal eben das Abend-TV-Programm der Lieblingskanäle anzeigen zu lassen. Setzt passende Cronjobs voraus und natürlich, dass man am Rechner gerade klebt. Wobei die Ausgabe am Monitor nur eine Möglichkeit ist, man kann sich die Wetterdaten oder das TV-Programm und ähnliches zum Beispiel selber regelmäßig als Email zuschicken lassen. Lässt man das Ganze noch auf einer Raspberry Pi als stillen Server hinterm Bücherregal laufen, erreichen einem die Infos auch am Handy via Email und ohne laufendem Laptop oder überhaupt in der Wohnung sein. DIY-Get-Info-Push sozusagen.

Nachtrag: erst mit der vollständigen Pfadangabe /usr/bin/notify-send und export DISPLAY=:0 am Anfang des Bashscriptes hat es auch via Cron geklappt. Möchte ich mir aber noch näher anschauen.

# Übrigens gibt es jetzt zu dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko (ihr wisst schon, da wo eine Sonde um den Kometen fliegt und die zweite Sonde Philae auf ihm gelandet, aber dort umgekippt ist) eine eigene Webseite, die nun wöchentlich bis täglich neue Bilder von ihm zeigen soll. Sehr fein!

# Es mag retro sein, aber die letzten Monate habe ich weiterhin festgestellt, dass ich mehr und mehr Mailinglisten als Informationsquelle bevorzuge - und das auch äußerst gut funktioniert. Sei es die Kryptografie-, diverse Linux- oder auch sonstige diverse Science~IT~-Listen bei der NASA und anderen wissenschaftlichen Quellen... die Informationen landen bequem als einfache Textmails im Posteingang (in meinem Fall auf einer eigenen Email-Adresse für den Zweck), lassen sich schnell lesen (oder auch nicht) oder überspringen, das Diskussions-Niveau ist meistens und generell eindeutig höher als auf den meisten Online-Plattformen und schnell gelöscht oder archiviert sind die Emails auch. Und es ist entspannter und minimaler als herkömmliche Foren, Chats oder Social-Network-Seiten. Kann ich also nur empfehlen.

# Tagelang hatte ich mich gefragt, was wohl dieses Knacken letztens in der Jackentasche bedeutet - da wo das Smartphone sein Dasein fristet. Nun, seit heute und dem richtigen Lichteinfall ist es klar: ein ganz feiner, quer über das Display gehender Sprung. Stört nicht, kaum zu sehen, beeinträchtigt die Funktion nicht und ist flexibel, da Plastik... aber wiedermal ein Grund mehr, warum ich diese modernen Teile hasse. Könnte mich nicht daran erinnern, dass bei den Tastenhandys mal das Display gebrochen ist, obwohl es da auch Einige gab, die große Flächen verbaut hatten. Seufz.

# Da wollte ich ein Skript testen, das automatisch alle sozialen Kanäle regelmäßig abfrägt und daraus quasi eine persönliche Log-Datei erstellt - und dann wird mir plötzlich bewusst: welche sozialen Kanäle? Facebook ist generell weg, Instagram, Tumblr und Co. schon lange wieder gelöscht und nie verwendet, Twitter immer seltener, Google+ ist nicht relevant und wird auch immer weniger und tja... öhm... öhm. Mh. Gut, ab in den digitalen Papierkorb. verschieb

# Je mehr ich über Christbaumverkäufe lese, umso absurder wird dieser Brauch. Wir schneiden Tausende, halbwegs gesunde Bäume ab, die vorher einige Jahre wuchsen, karren sie durch das halbe Land und umspannen sie mit Plastiknetzen, nur um sie in vielen Fällen 4~5 Tage in der Wohnung stehen zu haben, behängen sie mit Plastik, Glas und Elektrokabel und werfen sie danach einfach weg und staubsaugen Monatelang die Nadeln weg. Wir hätten uns wirklich einen Gefallen getan, wenn man sich damals nicht für einen Baum entschieden hätte, sondern für eine kleine Holztafel, auf der man ein paar Dekos aufstellt oder dergleichen. Aber warum gleich einen ganzen Baum, noch dazu 1, 2 oder gar 3 Meter groß? Man stelle sich vor, man würde im Sommer einen 150-Liter Bottich in der Wohnung aufstellen und ein paar Tage lang Seerosen mit Glitzerstaub bestreuseln und danach alles wieder weg schütten...

Ich bin für kleine Bäumchen aus Holz, da muss man keinen Baum extra neu abschneiden oder abgesperrte Monokulturen an Waldrändern züchten, sie sind wieder verwertbar oder können verheizt werden und es reicht etwas Totholz vom Boden aus. Wem das Ganze visuell zu hell ist, kann sie mit grüner, feuerfester Farbe lasieren und nach Gebrauch kommt das Ganze wieder unter das Bett oder in den Keller. Natur, bio, echt, unkompliziert, brennt nicht explosionsartig, nadelt nicht, riecht gut, wird Jahrzehntelang nicht kaputt, braucht aufgestellt nicht mehr Platz als ein echter Baum, ist vielseitig und je nach Bedarf in der Größe anpassbar und solche Holzformen bringen visuell auch etwas Traditionelles mit sich, wenn man noch Lebkuchenduft, Kerzenlicht und schöne Musik beifügt.

Nachtrag: abgesehen davon sind die meisten Weihnachtsbäume mit dem ganzen Zeugs ja bei den meisten Familien unglaublich hässlich, lieblos, karg, überhängt und werden oft von Plastik dominiert.

# Man kann zu Pirate Bay stehen wie man will und das Konzept auch kritisch hinterfragen, aber erwähnenswert sind die Kernaussagen, denen ich ja ebenso zustimmen muss: "Die Menschen sind viel zu einfach mit Sachgütern zufriedenzustellen." - "Die Abschaffung der Netzneutralität ist furchtbar, aber die Menschen sind glücklich und sagen 'hey, es könnte noch schlimmer sein'." und dann weiter "Durch das Marketing von Google und Facebook werden die Menschen in den Glauben versetzt, dass diese Unternehmen durch Vernetzung und dergleichen Positives bewegen und Demokratie in die Welt bringen würden. Aber gleichzeitig sind das kapitalistische Monopole. Das ist als würde man den Feinen zutrauen, Gutes zu tun. Es ist wirklich bizarr." Und dann folgt noch das Schlusswort von Sunde, das es kurz und bündig auf den Punkt bringt.

Sonntag 13. Dezember 2015

# Den Hinweis geklaut, aber er ist großartig: Wie der alternative Sender RT wirklich arbeitet.

# Woran erkennt man "intelligente" Leute? 1) Sie glauben nicht an den Erfolg der Klimakonferenz (aktuelles Bashing, ja, ich weiß). 2) Sie wissen, dass es nie Frieden und Gleichheit geben wird. 3) Ihnen ist bewusst, dass Gott ein von Menschen geformtes Konstrukt darstellt. 4) Ihnen ist bewusst, dass es Armut für wirtschaftlichen Erfolg nach dem herrschenen System geben muss. 5) Ihnen ist bewusst, dass alle sinnvollen, alternativen Lebensweisen abseits des immerwährenden kapitalistischen Wachstums zum Scheitern verurteilt sind, weil der Mensch das Mensch sein nicht lassen kann. 6) Ihnen ist bewusst, dass Menschen nicht gleich Menschen sind und es immer Unterschiede geben wird - und dadurch Konfrontationen, Unverständnis, Neid, Narzissmus, Gewalt, Hass und Co. bestehen bleiben. 7) Sie wissen, dass das immerwährendes Wachstum eine Bedrohung darstellt und die falsche Lösung der Probleme ist. 8) Sie sind der Meinung, dass Roboter ohne Emotionen und ohne humanoider Programmierung die bessere Lebensform darstellen. 9) Sie vermeiden Streits und Diskussionen über Themen, die schon seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden immer wiederkehren, von Grund auf. 10) Sie vertrauen anderen Menschen nicht und stellen Fakten in den Vordergrund. 11) Sie halten sich selber nicht direkt für intelligent, weil ihnen bewusst ist, dass sie selber als Mensch immer einer eigenen Überschätzung unterliegen und akzeptieren, dass es viele Andere gibt, die deutlich intelligenter sind und somit über ihnen stehen geistig.
Von diesen Perlen findet man in letzter Zeit immer wieder welche auf G+. Glücklicherweise.

# Aus gegebenen Anlass weise ich erneut auf den Verein für das freiwillige Aussterben hin. Weniger Menschen in Summe, bedeutet mehr Raum für die Menschheit. Denn wir ersticken ja wirklich mehr und mehr an uns selber. Mengenmäßig, Kriegsmäßig, Wirtschaftsmäßig und aus Ressourcen-Knappheit, zu wenig Lebensraum, drastischer Verseuchung des Lebensraums bzw. Verschmutzung, aufgrund des Auslöschen ganzer Artenstämme und Regionen und durch die ausufernde Besiedelung, die uns selbst den Boden unter den Füßen wegzieht. Mögen wir lange leben und aussterben!

Samstag 12. Dezember 2015

# Ein neues Farbbild vom Pluto... Schon beeindruckend, wenn man bedenkt, wie weit die Sonde geflogen ist, wie weit er entfernt ist und wie viele Jahre man darauf gewartet hat. Das ist spannende Wissenschaft und visuell auch sehr beeindruckend - ein Landung dort oder ein noch näherer Überflug in der Zukunft wären sensationell.

# Man sollte ja meinen, dass das Standard ist und sowieso regelmäßig erfolgt.. aber tja. Fluglinien planen Drogentests bei Piloten.

Freitag 11. Dezember 2015

# Es gibt ja immer wieder Bereiche, die durch die neuen Technologien wegfallen, an die man im ersten Moment gar nicht so denkt. Zum Beispiel Küchendesigner, Wohnungsplaner und so weiter. Heutzutage bietet ja schon viele Möbelhäuser Computer-Terminals an, wo dies möglich ist und für den Heimanwender finden sich ebenfalls ein paar Planer-Tools... aber auch da werden die Systeme aktuell mal wieder besser - vor allem in der visuellen Darstellung. Mittels 3D-Scannern wird das neue Eigenheim bzw. das Wohneck erfasst und direkt vor Ort bzw. über das Netz lässt sich dann der Bereich einrichten und per Mausklick auch direkt so bestellen - das Ganze natürlich aus einer Produktionsfirma, die dann diese Teile ebenso wiederum relativ automatisiert produziert.
Problem an der Sache ist: so ein Programm wird einmal von einem Team programmiert, eine kleine Handvoll an "Fachkräften" kümmern sich um die Aufbereitung von 3D-Möbeln und anderen Dingen, die dem Heimuser dann zur Verfügung stehen - aber auch hier braucht man das Sofa XY nur einmal einspielen und es stellt (weltweit) unzählige Male zur Verfügung. Küchenplaner, Wohnungsgestalter und Co. sind also ebenfalls ein Bereich, der langfristig zu vernachlässigen ist. Findet man auch bereits im Brillenbereich - den Rahmen schon zuhause via Webcam und virtuellem Aufsetzen im Livebild ausprobieren optisch. Auch das wird sich noch verbessern und ebenso da und dort einen Graben hinterlassen... und auch hier muss ein 3D-Modell nur einmal erstellt werden bzw. kann gleich direkt aus den Produktionsentwürfen übernommen werden. Und ein zentral gehostet Online-Tool für den User zuhause benötigt auch nur maximal eine Handvoll an Administratoren.
Bin also gespannt, wo die versprochenen "neuen" und alternativen Fach-Arbeitsplätze so wachsen werden...

Donnerstag 10. Dezember 2015

# Falls jemand einen guten Grund sucht, um alte Kastenwägen nicht zu überholen... dann findet ihr den hier in dieser Aufnahme.
Übrigens - wenn man sich die Typen so anschaut, dann kann man sich gut ausmalen, wie dynamisch und freundlich es da sicherlich im "Team-Building" so zugeht. Mh, ob die auch Gesprächsrunden zur Aufbereitung von Spannungen haben?


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