Donnerstag 15. Oktober 2015

Du meine Güte!! Ein deutsches, sehr großes Unternehmen auf der Suche nach einer neuen Marken-Identität - und gestaltet gleich mal Logo und so weiter um. Und jetzt haltet Euch gut fest: DAS HIER ist das neue Logo!! Das erste Kommentar beim Beitrag dazu: Wow. Das ist so ziemlich das beschissenste Logo, das ich je gesehen habe. Selbst wenn es irgendetwas symbolisieren soll, ist es schlecht umgesetzt. Dem ist nichts hinzusetzen. #lachtränenwegwisch

Update: Es wird immer besser! Schaut Euch bitte den Schriftzug auf deren Webseite an - das könnte glatt aus der PC-Spiele-Generation von HALO, DOOM oder dergleichen von 1993 sein. Mwahahaha!! Da ist wirklich einiges schief gelaufen bei der Beratung. Speziell in Zeiten von mobilen Geräten so eine Schrift, die nicht besonders lesefreundlich ist... warum nur?!

Noch ein Nachtrag: OMG - es wird noch besser! Deren neue Broschüre entstammt wohl einem Word 97 unter Drogeneinfluss. Richtig psychedelisch, gell?! Und speziell die Farbkombinationen... ein Musterbeispiel für barrierefreies Lesen und Farbkontrast-Gestaltung. Hüstel.

Uff, ich bekomme kaum noch Luft vor lauter Grinsen Bauchschmerzen. Es geht weiter... der Background zu der Umgestaltung - seriös, ernst, professionell: "We will tell our story. Which begins with one word. Merck. We are Merck wherever we can. Just Merck." Wir sind die Borg. Einfach Borg. Oder Bond.

Es würde alles übrigens sehr gut passen, wenn sie Hundespielzeug herstellen würde. So Kaubälle und sowas!! Aber immerhin - sie sind mutig und trauen sich was. Soviel Respekt muss man natürlich haben. Würde sonst keiner so machen. Schon gar nicht bei den Kosten: Es sei allerdings signifikant mehr als die zwei Millionen Euro, die der Konzern vor gut zehn Jahren in den damaligen neuen Markenauftritt gesteckt habe: "Für diesen Betrag können Sie gerade einmal neue Visitenkarten drucken."
Ich verstehe einfach nicht ganz, warum sie nicht das alte Logo einfach etwas unsperriger gemacht haben? Etwas weicher und dicker... fertig. Mh.

Mittwoch 14. Oktober 2015

Ein Blick zum Nachbarn: "Jetzt ist es raus: Im Schatten der Flüchtlingsdebatte jagen CDU, CSU und SPD am Freitag Vormittag die neue #VORRATSDATENSPEICHERUNG durch den Bundestag. Keine Ankündigung. Keine Debatte. Keine Schlagzeilen. Ich habe mir mal die neuesten Abhörstatistiken der Polizeibehhörden besorgt und grafisch aufbereitet. Ihr werdet staunen." Der üble Etikettenschwindel mit den Vorratsdaten.

Ach, Reifenwechseln steht auch demnächst vor der Türe. Und Frostschutzmittel nachfüllen. Und in der Wohnung vielleicht auch bald mal einheizen. Seufz.

Sinnlos geworden. Eigentlich kann man das Netz ja wirklich wegschmeißen. Deutsche Vorratsdatenspeicherung vor Gesetzwerdung. Erneut und trotzdem.

Weil da im Netz so herum geistert, dass E-Books wieder am absteigen sind und Marktkraft verliere - naja, zumindest auf mich würde das mittlerweile wieder zutreffen. Mehr und mehr hat mein Smartphone nun doch das Lesen beeinflusst und zudem war mir die Bündelung an den Store eines kommerziellen Anbieters immer etwas suspekt - auch höre ich lieber (sehr viele) Hörbücher unterwegs, gerne solche mit 20~40 Stunden Laufzeit, die man dann über Tage und mehr immer wieder mal dazwischen verfolgt und das geht sogar direkt während dem Wandern, Einkaufen oder Arbeiten. Da muss ich kein Gerät aufladen, mit mir herum schleppen oder gar erst anschaffen. Und an analoge Bücher selber kommt man ja jetzt wirklich zu Dumpingpreisen an jedem Eck ran. Mir ist also einfach ein Extra-Gerät zu viel des Guten im Alltag und der Wildwuchs an Anbietern, Stores sowie Apps sowieso. Aber falls es jemanden juckt - jetzt kommen die Flatrats für Ebooks.

Mein HP-Allrounder-Drucker hat jetzt mehr oder weniger den Geist aufgegeben - es gibt ganz klassisch nur Streifen und einen "verlorenen Pixel-Effekt" und nein, die Patronen sind getauscht, alles gereinigt, die Mechanik kontrolliert und alle Settings neu vergeben und ja, auch mit zwei unterschiedlichen OS und Treibern getestet. Aber was will man, es war ja klar, dass die Lebensdauer unter dem vorherigen Drucker liegt, der gerade mal 30 Euro plus 2 Patronen gekostet hatte und mir fast 5 Jahre lang gute Dienste leistete. Bei dem hiesigen Gerät kosten die Patronen übrigens soviel wie eine Neuanschaffung - und all das sind Gründe, warum ich da jetzt aufgebe. Ich habe die letzten Jahre genau dreimal tatsächlich etwas Ausgedrucktes benötigt, da ging es ganz klassisch um Dokumente im Berufsumfeld... der Rest hatte sich immer mit Einscannen und digital Versenden auch gelöst. Also ade liebe Drucker-Welt. Stirbt genauso weg wie die analoge Fotografie.

Dienstag 13. Oktober 2015

So, ich habe endlich auf dem Acer Chrome Book (ARM) innerhalb weniger Minuten ein komplettes Ubuntu installiert, das neben Chrome OS parallel läuft. Falls auch jemand mag - die Anleitungen dazu finden sich eh überall im Netz - denn ich muss sagen, es klappt hervorragend:

Großartig... Bild.de sperrt alle User aus, die Adblocker verwenden. Wird spannend, wie die Masse darauf reagiert.

Ich bin ja mal vor längerer Zeit mal gefragt worden, ob ich mich nicht zu dem Stichwort Minimalismus für ein Interview bzw. einem Beitrag bereitstellen würde - inklusive Aufnahmen in meiner Wohnung. Das war in einer Zeit, als ich öfters über das Thema in einer meiner damaligen Blogs geschrieben hatte. Allerdings habe ich das Ganze damals unter den Tisch fallen lassen, weil ich ungern die Kontrolle über Inhalte abgebe und bin somit nicht darauf eingegangen (Und nachgelaufen sind sie mir eh auch nicht).
Und wie man zum Beispiel an diesem Beitrag von Christine sieht, ist das auch besser so.

Im Playboy gibt es keine nackten Frauen mehr. "Den Kampf, unbekleidete Körper abbilden zu dürfen und Nacktheit gesellschaftsfähig zu machen, habe der „Playboy“ schon lange gewonnen. „Heute reicht ein Mausklick, um sich jeden nur vorstellbaren sexuellen Akt im Internet herunterzuladen“, sagte Flanders. Damit seien Nacktaufnahmen in Zeitschriften überholt".
Erinnert mich an die "neue" Blog-Plattform via Email letztens... alte Zeiten kehren wieder zurück. Glockenhosen sollen wiedermal der neue Trend werden, Emails sind erneut salonfähig und Bärte und lange Haare entsprechen dem Zeitgeist. Es besteht also noch Hoffnung, dass auch IRC-Chats wiedermal einen Hype erleben! :)

Du meine Güte, ich bin ja ein Mensch, der nicht unbedingt zu denen gehört, die zuhause alleine am Gerät sitzen und dabei laut lachen, weil sie im TV oder im Netz irgendeinen Beitrag sehen oder lesen, der amüsant oder gar süffisant ist.
Aber bei diesem (schon älteren) Beitrag grinse ich so breit, dass es fast schmerzt... Menschen und das Problem mit einem alltäglichen Kommunikationsmittel... Emails. Stellen sie das doch endlich ab!
"Well, that escalated quickly!"

Aktuell läuft ja mal wieder eine Meldung, dass diverse Online-Shops und Co. unter falschem Namen (sprich Deinem) im Netz angemeldet werden und damit eben allerlei Böses angerichtet wird. Dazu empfehlen die meisten News-Seiten, dass man doch auch mal seinen Namen googeln sollte, um herauszufinden, ob man vielleicht auch eine zweite Identität im Netz hat, von der man womöglich nichts weiß.

Ich bin ja allerdings immer wieder erstaunt, wenn man auf Menschen trifft, die das noch nie getan haben oder gar nur selten. Das verstehe ich in Zeiten wie diesen tatsächlich nicht. Gewohnheitsmäßig trace ich fast wöchentlich meinen Namen, meine Email-Adressen und ähnliche Dinge im Netz und schaue ganz genau, wo welcher Dienst wann und warum womöglich meinen Namen preisgibt oder einsetzt. Und schlage gegebenenfalls auf die Finger, wenn Settings nicht mit den Tatsachen übereinstimmen. Oder gar ich selber mich dort nie registriert habe - da werde ich dann happig und starte dann gerne auch mal mit einer schriftlichen Aufforderung, wie wann und warum derjenige an meine Daten gekommen ist bzw. welche Quelle ursächlich dafür war.

Meistens geht das ganz schnell und es werden "kulanterweise" die Daten gelöscht (z.B. automatisierte Einträge in Webseiten-Datenbanken und Co.), vor allem dann, wenn man darauf hinweist, dass man nie eine Einverständniserklärung für eine Publikation seiner Daten in Kombination mit Werbeschaltungen gegeben hat und wie es eigentlich mit der zugehörigen finanziellen Abgeltung ausschaut.

Beispielsweise wenn Texte hier woanders auftauchen oder auch mal ein Bild meinerseits aus der Google-Suchmaschine auf einer Bla-Seite eingebunden wird. "Wir publizieren nur das, was auch öffentlich auffindbar ist" - ja, eh. Schon gut, aber im Gegensatz zu Google räume ich Euch nicht das Recht ein, mit z.B. meinem Konterfei Geld zu verdienen. Meistens ist an diesem Punkt dann schnell Schluss und die Einträge und Co. verschwinden recht flott. Ein paar Klassiker-Seiten sind bis heute da standhaft oder es bleibt ewig im Cache, aber die sind recht harmlos.

Rechtlich gedroht bei anderen Seite habe ich jedoch bereits dreimal, auch ausgearbeitet mit Schriftstück - hat ebenfalls geklappt. Man darf sich da einfach nichts gefallen lassen - es gibt beispielsweise Bildnisrechte, auf die man sich berufen kann. Und Anmeldungen mit seinen Daten von Online-Shops und selber weiß man von nichts... kann man ganz unkompliziert einfach anzeigen (alle Infos immer sichern plus Screenshots, Datum, Uhrzeit, Links,...). Das kostet nichts und man hält sich schadfrei.

Aber generell sollte sowieso jeder seinen Namen, User-Namen, Emails, Wohnadresse und so weiter regelmäßig im Netz prüfen. Man schaut auch beim Auto regelmäßig nach, ob die Reifen ok sind oder wo eine Delle drinnen ist. Sollte auch digital zur Gewohnheit werden. Die Menschheit ist nämlich nicht nur analog nicht nett.

Sonntag 11. Oktober 2015

Zur Wahl braucht man nicht viel sagen, weil die Zahlen werden einem eh jetzt auf allen Seiten um die Ohren geschlagen - aber was ich spannend finde, ist das komplette Auflösen der ÖVP in Wien. Als Kind und Jugendlicher war die schwarze Partei immer so ein massiver Betonblock, der immer präsent und schwergewichtig war. So wie die SPÖ, unantastbar in der Gesamtheit, weil eben so überstopft. Wenn man sich jetzt die Zahlen anschaut - die Grünen vor den Schwarzen bitteschön... köstlich. Das ist für mich echt Popcorn-Zeit! Im Prinzip hat die ÖVP ja eigentlich gar nichts mehr zu melden... dass ich das noch erleben darf.

Ich empfehle übrigens jedem, der eine Webseite betreibt, sich mit dem "Speed"-Test von Google auseinander zu setzen. Ist meine Seite schnell genug - sowohl am Desktop als auch auf mobilen Geräten? Hat alles die richtige Größe, Abstände, usw...? Hier geht es zum Test. Aktuell kommen der Blog hier, das Wiki und das Zoologie-Projekt überall nun auf 100%. Sehr fein. Weitere Seiten werden folgen. Edit: ich verzichte aus visuellen Gründen auf 1%.

Was das Wählen betrifft, muss man ja leider ganz offen sagen, dass es immer wieder ernüchtern ist, wenn man sich die älteren Wahlhelfer so anschaut - speziell die, die wohl schon seit Jahrzehnten immer wieder in dieser Position sind und vor allem eines verkörpern: "I bin scho seid 30 Jahren nun bei da Partei, a Bücherl hob i a und hier des is mei Grätzl, wo wir san de Stärksten und a de Solidarischtn. Und wie i imma schon sog: amoi Gewerkschoft, imma Gewerkschoft, gö?!" You know, what I mean?


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