Sonntag 20. September 2015

# In der Früh aufgewacht, weil die Katze mal wieder mit ihren Kilos vom Fensterbrett auf mich gesprungen ist. Nach dem Aufschrecken und klarer Sicht das nächste Problem: die war ausgesperrt und gar nicht im Zimmer. Wtf? Who’s there?! O_o

08:58 Uhr | 20.09.2015 | 2015092065858.txt

Samstag 19. September 2015

# „Wir haben geholfen, Tor-Zugänge in Frauenhäusern einzurichten, um den dorthin Geflüchteten einen geschützten Zugang zum Netz zu ermöglichen. Eine IP-Adresse aus einem Weblog oder einem Tracking-Pixel in einer E-Mail reicht unter Umständen aus, um den Verfolger wieder vor der Tür stehen zu lassen. Möchte einer der Spackeria-Streiter diesen Frauen erklären, dass sie das Internet dann eben nicht mehr benutzen können?.“ Zum Stichwort Aufhebung der Anonymisierung im Netz: Danke für diesen Beitrag. Zustimmung

22:40 Uhr | 19.09.2015 | 20150919204043.txt

# Nur so als Nachtrag zu f+f und wie schnell es gehen kann, vom Text-Olymp der Szene in den grauen Schatten zu purzeln. Caritas-Geschäftsführer schreibt seine Meinung. Update: auch auf anderen Blogs mehren sich die Stimmen, dort nicht mehr zu publizieren bzw. wurden alte Beiträge von manchen Autoren gelöscht. Hui. =)

20:09 Uhr | 19.09.2015 | 20150919180941.txt

# Das muss man dreimal lesen. Ganz langsam, ja? „Microsoft baut sein eigenes Linux“ Nein? Doch! Ohhh!

20:08 Uhr | 19.09.2015 | 20150919180857.txt

# Ich muss mich ja erklären, falls da jemand was anderes liest. Heutzutage gibt es ja nämlich nur Schwarz und strahlendes Weiß… ich bin sehr wohl dafür, dass wir Flüchtlinge aus akuten Krisengebieten aufnehmen und ihnen eine Möglichkeit für eine zweite Chance im Leben einräumen. Ich sehe da auch keine Probleme, bei sinnvoller Betreuung und Integration. Und in Wirklichkeit können wir es uns problemlos leisten, es scheitert wenn dann einfach an den eigenen Strukturen, nicht an den Flüchtlingen. Das ist meiner Meinung nach nicht nur etwas menschlich Humanoides, sondern auch eine Verpflichtung, speziell dann, wenn man ja einen großen Teil seiner Rohstoffe, Wirtschaftsmärkte und Co. aus diesen Ländern abschöpft und sie schon früher systematisch zerlegt hat.
Dennoch habe ich mit dem schlichten „Alle Grenzen für Alle auf“ das Problem, dass es für Viele wie die ersehnte Lösung für alle Probleme ist… und das ist mir zu kurzsichtig.

20:06 Uhr | 19.09.2015 | 20150919180632.txt

# Wollt ihr mal meine Sichtweise dieser Welt sehen, also aus meinen Augen schauen und mit meinem Verstand? Ungefähr so erlebe ich zur Zeit vor allem das soziale Netz, News und Politik. Mich auch.

20:04 Uhr | 19.09.2015 | 20150919180430.txt

# Ich war ja gestern zum ersten Mal seit Jahren wieder am Flughafen, Jemanden abholen, und war ganz überrascht, wie stark sich dort alles verändert hat. Nicht unbedingt mein Geschmack, denn zumindest die Ankunftshalle mit ihren schwarzen Böden und so, erinnert tatsächlich an die düsteren, futuristischen 80er-Verfilmungen, wo Menschen nur mehr Teil der Technik sind. Das hätte man doch auch freundlicher hinbekommen?
Außerdem jetzt mal ganz ehrlich – zwei Ankunfts-Türen mit Ausgang zur rechten und linken Seiten…? Wie die Hühner in einem Stall sind wir alle gestanden und haben von rechts nach links im Sekundentakt kollektiv genickt und geschaut – Fehlkonzept.

20:03 Uhr | 19.09.2015 | 20150919180330.txt

# „Bundeskanzler Werner Faymann drängt auf ein mit bis zu fünf Milliarden Euro dotiertes Soforthilfepaket für Flüchtlingslager in der Region rund um Syrien.“ Nein? Doch! Ohhh! Na sowas aber auch, man erinnere sich noch vor ein paar Wochen, wo die Idee, ein Lager direkt vor Ort ja als völlig abwegig und unmenschlich galt.Tja, so dreht sich der Wind von heute auf morgen. Event-Politik eben. Und noch ein Zitat: „Es muss an die Wurzel des Problems gegangen werden“ – sap­per­lot nochmal, jetzt hör aber auf!

20:03 Uhr | 19.09.2015 | 20150919180315.txt

# Was ich für unglaublich spannend halte, sind die aktuellen Aufnahmen von Pluto: so wie dieses Foto. Das ist deswegen so großartig für mich, weil ich als Kind ein altes Buch geschenkt bekommen hatte, in dem der damalige Wissensstand aller „9“ Planeten aufgelistet war, Saturn, Uranus und so weiter – mit Zeichnungen und ersten, sehr groben Pixel-Aufnahmen bzw. Radar-Bildern. Theorien über Ringe und mathematische Grundlagen von Monden da und dort, mit denen ich natürlich nichts anfangen konnte. Und Pluto war da ebenfalls dabei – aber nur mit einer Seite und eigentlich als völlig unbekannter Klumpen, wo außer Mutmaßungen nichts vorhanden war. Und für mich war da die Zukunft, wo man hinfliegt, weit weg und unrealistisch bzw. absolut futuristisch...
Und nun bin ich 34 und schaue auf ein scharfes Bild aus 4,8 Milliarden Kilometer Entfernung, mit Bergen, die an die 3500 Meter hoch sind und sowas wie Packeis – es könnte glatt eine Luftaufnahme aus der Antarktis sein, aber sie ist vom Pluto. Ich bin wirklich in eine großartige Epoche geboren worden!

18:10 Uhr | 19.09.2015 | 20150919181004.txt

# Und ich rede mir immer wieder den Mund fusslig und erkläre, dass es wichtig ist, Backups zu machen, die Passwörter zu ändern und bitte das Ganze auf einen internen Server zu schieben. Antwort meistens: Jaja. „Tatsächlich wurde auch in den vergangenen zwei Jahren jedes zweite österreichische Unternehmen Opfer eines Spionageangriffs. 3,1 Prozent aller betroffenen Firmen erlitten Schäden von über einer Million Euro".

18:09 Uhr | 19.09.2015 | 20150919180922.txt

# Man staune – es gibt sowas wie Selbsterkenntnis in der journalistischen Welt! „In moralischen und emotionalen Ekstasen steigerten sich die deutschen Medien mit wenigen Ausnahmen in einen Überbietungswettbewerb um Empathie und Willkommenseuphorie hinein, ohne Gedanken an den Überdruss, den derlei beim Leser erzeugen kann. Einseitigkeit war Trumpf: Die Umarmung der fernen Fremden ging einher mit rabiatem Kommunikationsabbruch dem deutschen Nachbarn gegenüber, der sich nicht auf die kommenden gesellschaftlichen Veränderungen freuen wollte. Kritische Distanz zu den Akteuren, genaue Recherche, die Zurückhaltung im Urteil bei unklarer Faktenlage, die gründliche Ausleuchtung der Hintergründe, Fairness bei der Präsentation unterschiedlicher Meinungen und ein analytischer Blick, der übers Aktuelle hinaus die Folgeprobleme einzuschätzen versucht, all das schien plötzlich unangemessen zu sein.“ Hier lesen.

18:04 Uhr | 19.09.2015 | 20150919180458.txt

Freitag 18. September 2015

# Meanwhile im 15. Bezirk: Plakat =)

20:01 Uhr | 18.09.2015 | 20150918180144.txt

# Da gibt es ja diese von mir skeptisch gesehene Plattform f+f (Link lasse ich weg) im Netz. Ein thematisch heikler Ausrutscher der Chefin aktuell (Flüchtlinge und Terroristen) und schon taucht auf Twitter plötzlich die Frage in der Runde auf: „He, warum schreibt ihr dort alle und gebt Euren Namen her?“ Ha, Hund beisst Herrchen.

20:01 Uhr | 18.09.2015 | 20150918180130.txt

# Es gibt ja zur Zeit den „Krieg“ der Werbeinustrie gegen Werbeblocker. Gut. Ich pflege ja eine Seite rund um Zoologie-News, gesammelte Kurzmeldungen aus dem Netz. Taucht wo ein Beitrag auf, dauert es oft nur ein paar Stunden, bis er auf anderen Seiten ebenso auftaucht – und zu 90% sind sie alle die unveränderte 1:1 Kopie der Original-Pressemeldung. Journalistische Arbeit ist da nicht vorhanden, es ließe sich sogar automatisieren… auf solchen Beitragsseiten nun aber Werbung zu zeigen und sich beschweren, wenn sie geblockt wird, finde ich dann schon fast grotesk, ist aber üblich. Aso, übrigens – zahlen die News-Verlage den Wissenschaftlern eine Abgabe für ihre Berichte? Nö.

20:01 Uhr | 18.09.2015 | 20150918180119.txt

# Wird ein Flüchtling an der Grenze abgewiesen, gibt es einen Aufschrei. Sein Land ist zerstört, liegt im Krieg, keine Zukunft, keine Hoffnung – wir müssen ihn doch retten! Ja. Interessant jedoch ebenso, dass dann solche Filme, Dokus oder Meldungen keinen Aufschrei verursachen… und dabei doch auszugsweise die Wurzel des ganzen Übels zeigen. Sowohl Buch als auch Film werden so wie viele Andere in diesem Metier ein kleines Publikum finden und schnell wieder vergessen werden. Mahlzeit – warum sieht man keine Demos und „Solidaritätsdiskussionen“ in diesen Bereichen? Flüchtlingen helfen ist großartig und gut, aber sinnvoller wäre es, gar niemanden zum Flüchtling zu machen. Und das tun wir – ja, wir auch – aber ständig.

20:00 Uhr | 18.09.2015 | 20150918180042.txt

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