Dienstag 13. Oktober 2015

# So, ich habe endlich auf dem Acer Chrome Book (ARM) innerhalb weniger Minuten ein komplettes Ubuntu installiert, das neben Chrome OS parallel läuft. Falls auch jemand mag - die Anleitungen dazu finden sich eh überall im Netz - denn ich muss sagen, es klappt hervorragend:

# Großartig... Bild.de sperrt alle User aus, die Adblocker verwenden. Wird spannend, wie die Masse darauf reagiert.

# Ich bin ja mal vor längerer Zeit mal gefragt worden, ob ich mich nicht zu dem Stichwort Minimalismus für ein Interview bzw. einem Beitrag bereitstellen würde - inklusive Aufnahmen in meiner Wohnung. Das war in einer Zeit, als ich öfters über das Thema in einer meiner damaligen Blogs geschrieben hatte. Allerdings habe ich das Ganze damals unter den Tisch fallen lassen, weil ich ungern die Kontrolle über Inhalte abgebe und bin somit nicht darauf eingegangen (Und nachgelaufen sind sie mir eh auch nicht).
Und wie man zum Beispiel an diesem Beitrag von Christine sieht, ist das auch besser so.

# Im Playboy gibt es keine nackten Frauen mehr. "Den Kampf, unbekleidete Körper abbilden zu dürfen und Nacktheit gesellschaftsfähig zu machen, habe der „Playboy“ schon lange gewonnen. „Heute reicht ein Mausklick, um sich jeden nur vorstellbaren sexuellen Akt im Internet herunterzuladen“, sagte Flanders. Damit seien Nacktaufnahmen in Zeitschriften überholt".
Erinnert mich an die "neue" Blog-Plattform via Email letztens... alte Zeiten kehren wieder zurück. Glockenhosen sollen wiedermal der neue Trend werden, Emails sind erneut salonfähig und Bärte und lange Haare entsprechen dem Zeitgeist. Es besteht also noch Hoffnung, dass auch IRC-Chats wiedermal einen Hype erleben! :)

# Du meine Güte, ich bin ja ein Mensch, der nicht unbedingt zu denen gehört, die zuhause alleine am Gerät sitzen und dabei laut lachen, weil sie im TV oder im Netz irgendeinen Beitrag sehen oder lesen, der amüsant oder gar süffisant ist.
Aber bei diesem (schon älteren) Beitrag grinse ich so breit, dass es fast schmerzt... Menschen und das Problem mit einem alltäglichen Kommunikationsmittel... Emails. Stellen sie das doch endlich ab!
"Well, that escalated quickly!"

# Aktuell läuft ja mal wieder eine Meldung, dass diverse Online-Shops und Co. unter falschem Namen (sprich Deinem) im Netz angemeldet werden und damit eben allerlei Böses angerichtet wird. Dazu empfehlen die meisten News-Seiten, dass man doch auch mal seinen Namen googeln sollte, um herauszufinden, ob man vielleicht auch eine zweite Identität im Netz hat, von der man womöglich nichts weiß.

Ich bin ja allerdings immer wieder erstaunt, wenn man auf Menschen trifft, die das noch nie getan haben oder gar nur selten. Das verstehe ich in Zeiten wie diesen tatsächlich nicht. Gewohnheitsmäßig trace ich fast wöchentlich meinen Namen, meine Email-Adressen und ähnliche Dinge im Netz und schaue ganz genau, wo welcher Dienst wann und warum womöglich meinen Namen preisgibt oder einsetzt. Und schlage gegebenenfalls auf die Finger, wenn Settings nicht mit den Tatsachen übereinstimmen. Oder gar ich selber mich dort nie registriert habe - da werde ich dann happig und starte dann gerne auch mal mit einer schriftlichen Aufforderung, wie wann und warum derjenige an meine Daten gekommen ist bzw. welche Quelle ursächlich dafür war.

Meistens geht das ganz schnell und es werden "kulanterweise" die Daten gelöscht (z.B. automatisierte Einträge in Webseiten-Datenbanken und Co.), vor allem dann, wenn man darauf hinweist, dass man nie eine Einverständniserklärung für eine Publikation seiner Daten in Kombination mit Werbeschaltungen gegeben hat und wie es eigentlich mit der zugehörigen finanziellen Abgeltung ausschaut.

Beispielsweise wenn Texte hier woanders auftauchen oder auch mal ein Bild meinerseits aus der Google-Suchmaschine auf einer Bla-Seite eingebunden wird. "Wir publizieren nur das, was auch öffentlich auffindbar ist" - ja, eh. Schon gut, aber im Gegensatz zu Google räume ich Euch nicht das Recht ein, mit z.B. meinem Konterfei Geld zu verdienen. Meistens ist an diesem Punkt dann schnell Schluss und die Einträge und Co. verschwinden recht flott. Ein paar Klassiker-Seiten sind bis heute da standhaft oder es bleibt ewig im Cache, aber die sind recht harmlos.

Rechtlich gedroht bei anderen Seite habe ich jedoch bereits dreimal, auch ausgearbeitet mit Schriftstück - hat ebenfalls geklappt. Man darf sich da einfach nichts gefallen lassen - es gibt beispielsweise Bildnisrechte, auf die man sich berufen kann. Und Anmeldungen mit seinen Daten von Online-Shops und selber weiß man von nichts... kann man ganz unkompliziert einfach anzeigen (alle Infos immer sichern plus Screenshots, Datum, Uhrzeit, Links,...). Das kostet nichts und man hält sich schadfrei.

Aber generell sollte sowieso jeder seinen Namen, User-Namen, Emails, Wohnadresse und so weiter regelmäßig im Netz prüfen. Man schaut auch beim Auto regelmäßig nach, ob die Reifen ok sind oder wo eine Delle drinnen ist. Sollte auch digital zur Gewohnheit werden. Die Menschheit ist nämlich nicht nur analog nicht nett.

Sonntag 11. Oktober 2015

# Zur Wahl braucht man nicht viel sagen, weil die Zahlen werden einem eh jetzt auf allen Seiten um die Ohren geschlagen - aber was ich spannend finde, ist das komplette Auflösen der ÖVP in Wien. Als Kind und Jugendlicher war die schwarze Partei immer so ein massiver Betonblock, der immer präsent und schwergewichtig war. So wie die SPÖ, unantastbar in der Gesamtheit, weil eben so überstopft. Wenn man sich jetzt die Zahlen anschaut - die Grünen vor den Schwarzen bitteschön... köstlich. Das ist für mich echt Popcorn-Zeit! Im Prinzip hat die ÖVP ja eigentlich gar nichts mehr zu melden... dass ich das noch erleben darf.

# Ich empfehle übrigens jedem, der eine Webseite betreibt, sich mit dem "Speed"-Test von Google auseinander zu setzen. Ist meine Seite schnell genug - sowohl am Desktop als auch auf mobilen Geräten? Hat alles die richtige Größe, Abstände, usw...? Hier geht es zum Test. Aktuell kommen der Blog hier, das Wiki und das Zoologie-Projekt überall nun auf 100%. Sehr fein. Weitere Seiten werden folgen. Edit: ich verzichte aus visuellen Gründen auf 1%.

# Was das Wählen betrifft, muss man ja leider ganz offen sagen, dass es immer wieder ernüchtern ist, wenn man sich die älteren Wahlhelfer so anschaut - speziell die, die wohl schon seit Jahrzehnten immer wieder in dieser Position sind und vor allem eines verkörpern: "I bin scho seid 30 Jahren nun bei da Partei, a Bücherl hob i a und hier des is mei Grätzl, wo wir san de Stärksten und a de Solidarischtn. Und wie i imma schon sog: amoi Gewerkschoft, imma Gewerkschoft, gö?!" You know, what I mean?

# Für's Protokoll. Der Aufstieg zum schwarzen Turm in Mödling lohnt bei morgendlichen Regenwetter auch nicht wirklich und ist vor allem anstrengend. Da ist die Burgruine Mödling und dergleichen sinnvoller. Notiz Ende.

# Seufz. Wählen gehen. An einem Sonntag hätte ich eigentlich lieber eine andere Aufgabe, als die nächsten Vollpfosten von Parteien zu fördern, gar zu bestätigen oder bewusst niemanden zu wählen, weil eigentlich keiner tragbar ist.
Übrigens war man in den Medien ganz überrascht anscheinend, dass so viele die Briefwahl im Vorfeld genutzt haben. Ach, wirklich? Ich wette, würde man einen vorgefertigten, adressierten Wahlzettel bereits direkt von Anfang an per Post zugeschickt bekommen, würde der größte Teil der Bevölkerung faul, bequem und entspannt mal nebenbei irgendwann im Laufe einer Woche von Zuhause und dem nächsten Postkasten ums Eck wählen, als an einem Sonntag in der Früh zu einer Grundschule zu laufen, in einer Schlange bei trüben Licht auf einem Gang zu stehen und auf knarrenden Holzboden seinen Morgenflow zu vergeuden. Ja, ganz ernsthaft jetzt. Gewagte These, oder?

Samstag 10. Oktober 2015

# Ah, einen Nachschlag habe ich noch. Ein weiterer Grund warum ich ja immer schneller und versuchsweise effizienter probiere Text mal eben mit den einfachsten Mitteln in den Äther der digitalen Blase zu blasen, ist, dass ich merke, dass mir dieses Bildschirm starren oft zu anstrengend geworden ist. Also es tut wirklich gut, seinen Augen auch mal Entspannung anzubieten und nicht immer nur stundenlang auf diese leuchtende Briefmarke zu fokussieren. Beruflich ist das was Eigenes und Anderes, aber in der Freizeit sollte das wirklich entspannend und schonend bleiben und keine angestrengte Herausforderung. Geistig und körperlich. Und ja, nach bald 15 Jahren (oder mehr) am Gerät kleben - und das noch immer Brillenlos und scharf sehend - darf und sollte ich mich diesen Ansprüchen wirklich ohne schlechtem Gewissen hingeben.

# Noch was ist ganz wichtig... fast jeder Beitrag ist die ersten zwei-drei Minuten katastrophal mit Rechtschreibfehlern, fehlenden Wörtern und unvollständigen Zusammenhängen gespickt, ganz einfach deswegen, weil mir mal eben etwas einfällt, dann klopfe ich das (wirklich) rasend hier in Sekunden in eine Textdatei und ab geht es im selben Augenblick. Und erst DANN lese ich mir selber durch, was da so steht und passe oft in einem Zeitraum von Minuten oder Stunden immer wieder den Text an. Wer also sich mal wundert oder entsetzt ist, weil da Buchstaben fehlen oder ganze Wörter - dann nur Geduld.
In der Regel räume ich immer auf, aber ich klatsche lieber was online, bevor ich zum herumfeilen beginne und überlege, kontrolliere und so weiter. Das hemmt nur. Und lieber auch mal inhaltlich und menschlich Fehler machen und akzeptieren, als da das perfekte Bild zu schnitzen - weil genau davon will ich weg. Also nicht von der sowieso vorhandenen Nicht-Perfektion, sondern vom Schnitzen. Alles klar? Gut.

# Im Gegensatz zum ursprünglichen Plan, habe ich mir dann doch kein Tool zusammen geklopft, um auch online hier über's Smartphone Beiträge zu tippen, einfach weil ich da draußen in der Wildnis keine Lust auf den digitalen Schmafu habe... also bleibt es bei einem kleinen Skript zuhause am Laptop lokal, das per Knopfdruck eine neue Textdatei mit Datum und so anlegt, damit es schneller geht. Zur Zeit bin ich nämlich eh wieder auf dem Trip, dass ich online alles nur mehr statisch will - der Einblick in die Logfiles ist nämlich so frustrierend und bösartig, dass man... oh... meine Güte, meine Katze hat mich gerade richtig angelächelt, weil ich sie angelacht habe. Schon herzig. Ähm, wo war ich? Egal.

# Ach so, genau... ich hatte in letzter Zeit hier exzessives Caching des Blogs als Test betrieben, soll also heißen, dass ihr hier meistens nicht unbedingt den neuesten Inhalt sehen konntet (und manche vielleicht noch immer nicht). Das habe ich mal abgedreht, denn es ist auch so alles schnell genug und der Unterschied ist marginal. Also leert Eure Browser-Cache (schadet eh nicht) um am aktuellen Stand zu sein und dann geht es wieder munter weiter.


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