Muli schreibt...

Samstag 18. November 2017

# Ich bin zwar mal wieder spät dran - aber die Bewegungsabläufe und vor allem deren Stabilität zwischen den einzelnen Schritten werden immer beeindruckender. Die fiktive Zukunft hat uns bald überholt. \o/

# Ach ja und noch ein Nachtrag - aktuell war da jetzt auch der neue Firefox Quantum dabei... keine Ahnung, was ich davon denken soll, aber langsam ist er mal nicht und fühlt sich durchaus solide an. uBlock, uMatrix und HttpsEverywhere laufen auch problemlos, also gebe ich ihm mal eine Chance und halte mir das System insofern rein, als dass ich jetzt keinen anderen Zusatz-Browser einrichte.

Und eine lokale Apache-PHP-MySQL-Installation mitsamt MediaWiki läuft auch und da merkt man einen deutlichen Performance-Unterschied zu Windows. Wesentlich flotter und weniger Ressourcen-Bedarf - also angenehm im Umgang.

# Nach langer Abstinenz und Windows-10-Nerverei in den eigenen vier Wänden, läuft nun wieder ein frisches Linux Mint auf der Kiste daneben und ich fühle mich plötzlich wieder ruhig und entspannt. Man merkt auch gleich den viel ruhigeren Update-Zyklus und generell viel mehr Sanftheit. Für das tägliche Brot suche ich mir einen anderen Workaround irgendwie, denn es nervt einfach zu sehr mit dem MS-Kram, Updates, ständig werkelt was im Hintergrund, ständig dieses "App", "Store", blabla... und so weiter. Hach ja. \o/

Montag 13. November 2017

# Irgendwie wird das Land und seine Menschen immer kaputter. Und das liegt nicht nur an der kalten, windigen Jahreszeit, die Alles ins Graue taucht. Vorhin bin ich zum Beispiel an einem Schaufenster vorbei gegangen... das hasslichste Stück an Christbaum-Plastik, das ich je gesehen habe. Lieblos und ohne irgendeinen Charme oder Gedanken an Besinnlichkeit aufgestellt. Und so geht es aber schon seit Tagen, wenn man sich genau umschaut. Es fehlt mittlerweile massiv an echter und gelebter Kultur, die noch bewusst wahrgenommen und verstanden wird... /o\

Sonntag 12. November 2017

# BLAST FROM THE PAST! \o/

Foto.

WTF! Und es war nur ein zufälliger Klick in der Bildersuche zu einem ganz anderen Thema und plötzlich kam dieses "Mmmhhh? Das kenne ich doch?!"-Gefühl bei dem Bild auf. Daraufhin - digitaler Technik sei Dank - mütterlicherseits verifizieren lassen - ja, hatte ich. Und in dem Moment sind die Erinnerungsneuronen wie Dominosteine in Bewegung gekommen, ein ganzer Schwall ist plötzlich unerwartet über den Synapsen-Damm gelaufen. Dieses Teil, den VTech PreComputer 1000, der 1988 auf den Markt kam, hatte ich in meiner Kindheit (81er-Baujahr sei Dank) und gleich danach machte es nochmal Klick, denn auf diesem Teil hatte ich ja auch meine ersten Berührungspunkte mit Pre-BASIC, einer kleineren Form von BASIC, dessen Codes bzw. Anweisungen man in das kleine Display klopfte. Uhh!

Außerdem übte ich auf dem Ding auch generell und damals noch naiv tippen, denn meine Mutter hatte eine elektronische Schreibmaschine für den beruflichen Alltag und das war natürlich ein Reiz für mich (mit der durfte ich nämlich nicht so oft rumwerken, denn die Farbbänder waren teuer). Abgesehen davon war dieser Computer damals ideal zum Lernen, denn es gab Abfragen zum Allgemeinwissen, aber auch Mathematik bzw. einen Rechner und dergleichen. Man konnte sogar zu zweit damit "spielen" und mir sind nun auch wieder die Piepstöne in Erinnerung, wenn man eine Antwort eintippte. Das war nämlich noch die Zeit, als die Kinder auch tatsächlich Etwas in ihrer Freizeit lernten - Lesen, Schreiben, Denken, Merken und diese vergessenen Dinge - nur so nebenbei erwähnt. ;)

Ich sage es Euch... das flasht ordentlich! \o/

# Und wenn wir schon bei solchen Themen sind, ist ein Blick in die Religion auch nicht besser:

"Was war geschehen? Franziskus hatte nach der Bischofssynode zu Ehe und Familie im Vatikan im Oktober 2015 in dem apostolischen Lehrschreiben „Amoris laetitia“ - mehr oder weniger in einer Fußnote - vorgeschlagen, es könne einen barmherzigen Umgang mit katholischen wiederverheirateten Geschiedenen geben. Gemeint war damit vor allem der Zugang zur Kommunion - ein sehr heißes Eisen, denn für konservative Katholiken ist und bleibt die Strafe für den „Ehebruch“ der Ausschluss von den Sakramenten."

Nur so am Rande... in Österreich liegt die Scheidungsrate bei ~40% und von der Dunkelziffer der getrennt lebenden Verheirateten, die aus sozialen oder wirtschaftlichen Gründen den Status beibehalten, reden wir da nicht mal. Man sieht also - Religion und Strafe funktionieren wirklich gut. Oder so. ^^

Auf der anderen Seite, wenn man sich das hier so durchliest "Auch Theologe Tück sieht keine Gefahr, dass Franziskus als „Papa haereticus“, also als ketzerischer Papst, diffamiert werden könnte. Dazu habe sich Franziskus zu gut abgesichert: „Zwei Drittel des Weltepiskopats haben dem Abschlussdokument zugestimmt.“ Er könne sich stets auf die Synode berufen.", muss man sich schon fragen, ob es nicht einfacher wäre, Kirchen und Co. abzuschaffen. Und als Gläubiger an einen Gott oder wen auch immer zu glauben, kann man ja weiterhin so oder so - dazu braucht es keine Tempel, Kathedralen und Oberhäupter mit Fußvolk und Finanzsystemen im Hintergrund. Gutes Tun gegenüber seinen Mitmenschen ist ebenso jedem Einzelnen ohne einer Kirche, Moschee oder Tempel möglich - sogar ohne einer Bibel oder Koran oder anderen Vorlagen eines eigentlich gesunden Menschenverstandes.

# Festhalten - es gibt einen neuen, völlig bahnbrechenden Ansatz für Politik:

"Aber, so ihre Warnung: Bewegungen müssten einem nachhaltigen Konzept folgen und nach einem politischen Erfolg umso intensiver in den Dialog mit der Bevölkerung treten. Nur über diesen Austausch (...) könnten neue, nachhaltige Ideen die Gesellschaft verändern.

Wir brauchen heute ein System der Repräsentation, damit eine Gesellschaft funktioniert, aber es muss sich auch die Dichte der gesellschaftlichen Interaktion in einem politischen System abbilden, es müssen Parlamentarier in sehr engem Kontakt mit der Bevölkerung stehen, fordert Bal. Und ergänzt: Ideen werden auf der Straße, in den Schulen, auf den Plätzen geprägt.

Eigentlich liege das Gros der Probleme in der Welt in der Triade aus Vereinfachung, Gegenüberstellung und Hierarchisierung von Problemstellungen."


Ich bin sprachlos. Ihr auch? Wie genial ist denn das? Und warum hatte noch keiner diese Idee und dieses Verständnis von Politik, Gesellschaft und Gemeinsamkeit!!?! Wenn wir das NUR FRÜHER GEWUSST HÄTTEN!!! \o/

Nachtrag: Ich klatsche dann mal meine Stirn auf die Tischplatte.

Freitag 10. November 2017

# Übrigens gab es dramatische Momente diese Woche, in denen man sich kollektive Massen-Flows wie die Blase Enron oder im technischer Hinsicht gar - festhalten - SAP innerlich wünschte. Stellt Euch das mal vor... verstaubter Staub und man würde ihn trotzdem gerne abstauben und neu verteilen - einfach, weil er wenigstens klar und eindeutig Staub war. Man sollte wirklich vielen Menschen den Schlüssel zu Computer und dem WWW wegnehmen. Ganz dringend!

# Lange Woche und lange Tage und lange Stunden an der beruflichen Kiste - aber immerhin geht es voran. Guter Zeitpunkt um in nostalgischen Gedanken zu schwelgen und von Race Against The Machine oder Wheezer im Win95-Style zu hören. Guter Flow. Da tippt es sich auch gleich viel besser und ja natürlich... ich habe natürlich hier noch mehr Code-Zeilen eingespart. Kann es ja nicht lassen, dieses ewige Herumspielen an der immer gleichen Sache. Aber eines beruhigt mich, je älter ich werde, umso mehr entwickel ich mich zurück zur alten IT-Zeit. ^^ Und das ist deutlich besser und nützlicher, auch werde ich da automatisch kreativer... vermutlich weil man da einfach mehr selber leisten musste, als heute mit dem ganzen vorgekauten Schmarrn. Irgendwie macht der alte Kram einfach mehr Sinn und diese Aha-Erlebnisse aus den 90ern und 2000ern kommen immer öfter hoch. Fehlt mir heutzutage bei dem modernen Zeugs komplett. Und im beruflichen Alltag sieht man auch, wie sehr man sich vom praktischen Nutzen oftmals in zu vielen Möglichkeiten verloren hat. Seltsame, neue Welt. \o/

Montag 06. November 2017

# "Das sind die Paradise Papers. Ein neues Leak erschüttert Konzerne, Politiker und die Welt der Superreichen.

Die Paradise Papers sind ein neues Datenleck, das der SZ zugespielt wurde. Es handelt sich um 13,4 Millionen Dokumente - etwa 1,4 Terabyte - von zwei Offshore-Dienstleistern, Appleby und Asiaciti Trust, sowie den Unternehmensregistern von 19 Steueroasen."
Party! \o/

Sonntag 05. November 2017

# Der Grundsatz von Warren Buffet gefällt mir:

"Zudem wird gelegentlich sein ungesunder Lebensstil mit Eis und Cola zum Frühstück thematisiert, den er selbst beschreibt mit: Die niedrigsten Sterberaten gibt es bei unter Sechsjährigen. Also habe ich entschieden, mich wie einer zu ernähren."

Und er ist bald 90 Jahre alt. Recht so. ^^

# Weil heute so ein grauer, nebliger Sonntag ist und die Meisten von uns ja kein wirkliches Leben auf der Südseeinsel leben und dem stressigen Alltag gerne entfliehen wollen und sich über manche digitalen Dinge gerne ärgern, hier ein kleiner Klassiker-Video-Tipp des Tages zum Sofa-Entspannen aus dem Jahre 1996: Triumph of the nerds. Damals und heute Kult und sowieso Pflicht für jeden, der in der elektronischen Welt herumpfuscht.

"I think a nerd is a person, who uses the telephone to talk to other people about... telephones. And a computer nerd is somebody, who uses a computer in order to uses a computer." \o/

Nett, harmlos, sehenswert und erinnert (mich persönlich) auch daran, dass man sich heutzutage in komplizierterer Technik und Lösungen verstrickt, als es eigentlich notwendig wäre oder je gedacht war.

Sonntag 29. Oktober 2017

# Sehr fein. Sturm, Sonne, am Himmel vorbei rasende Wolken, Regen und jetzt Hagel mit Blitz und Donner. Und das Alles innerhalb weniger Minuten abwechselnd... ich mag diese spürbare, kräftige Natur! \o/

Freitag 27. Oktober 2017

# Zur Abwechslung mal wieder den gestrigen Feiertag und heutigen Abend genutzt und etwas Holz und Leim in die Hand genommen... Holzkisten. Kitschig, aber schon ok und vor allem brauchbar. Und wie üblich ohne Plan, Nachdenken und Ziel - soll heißen Entspannung für den unruhigen Kopf. Und das Regenwetter mit seinen Windböen und dunklen Wolken passt da auch gut dazu.

# "Ein weit verbreiteter Vorschlag war etwa, die Landschaft vor dem Lager möglichst abschreckend und unnatürlich zu gestalten, etwa durch riesige bedrohliche Felsen in Form von Blitzen, Pfeilen oder Dornen. Sollte jemand dennoch weiter ins Lager vordringen wollen, sollte er durch Zeichen in vielen verschieden Sprachen und Schwierigkeitsgraden und eindeutige Piktogramme gewarnt werden. Um die Botschaft zu verdeutlichen, sollten zudem Bilder von Menschengesichtern in den Fels geritzt werden, die Schmerz und Schreck ausdrücken."

Nein, kein Science-Fiction-Roman, sondern reale, langfristige Überlegungen zur Lagerung von... Atommüll in Finnland . \o/

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