Samstag 06. Jänner 2018

# Na wie gut, dass jetzt mal wieder ein Pi hier unter meinen Fingern werkt... Why Raspberry Pi isn't vulnerable to Spectre or Meltdown. \o/

14:04 Uhr | 06.01.2018 | 20180106130444.txt

Donnerstag 04. Jänner 2018

# Schwachstellen Spectre & Meltdown: All unsere moderne Technik ist kaputt.

Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich das Ganze nicht so schlimm finde, sondern eigentlich sogar ein klein wenig begrüße, dass mal das ganze Computer-Konzept in Frage gestellt wird. Es wird ja schon lange Zeit einer Diskussion über die Komplexität und einen unabhängigen Einblick in die technisch hochkomplizierte Materie. So gesehen muss man das Ganze positiv sehen. Oder so. \o/

Nachtrag: Und wenn wir schon bei der Verlangsamung all unserer Computer sind, muss ich sagen, dass ich nun ja schon den zweiten~dritten Tag auf dem kleinen 3er Raspberry Pi tippse und surfe und hey... ich bin wirklich zufrieden. Kann man echt damit leben, wenn man eher der Netz-Leser ist, auch wenn Youtube-Videos prinzipiell genauso flüssig laufen, wenn sie mal loslegen. Muss noch schauen, ob es mit Netzwerkkabel noch ein wenig schneller beim Laden geht, denn ich vermute mal, dass die WLAN-Verbindung da ein bisschen Flaschenhals spielt, aber das sind nun Luxus-Probleme. Für 35 Euronen kann man sich wirklich nicht beschweren und hat ein kleines, nützliches, stilles und handliches Stück Hardware, mit denen sich genauso die weiten des Netzes eröffnen, wie mit (teuren) Tablets oder Laptops. Läuft. Und ich merke schon, mit dem Ding füllt sich der Blog hier gleich wie von selbst. ^^

18:05 Uhr | 04.01.2018 | 20180104170515.txt

Mittwoch 03. Jänner 2018

# "Seit dem 1. Januar sind alle Daten von Verurteilten in Polen online abrufbar. Der Minister begründet diese Maßnahme mit dem Schutz von Opfern."

Jetzt könnte man noch darüber diskutieren, wie lange es dauert, bis diese Dinge auch bei uns online gehen. Und wir wissen auch, dass es natürlich nicht bei Sexual-Dingen bleiben wird, sondern das geht recht schnell dann weiter.... schöne neue Welt. Wir haben den Dorfpranger wieder ins Leben gerufen. Und bald hängen dort nicht nur Vergewaltiger und Pädophile, sondern auch Schuldner, Kleindiebe, Alkoholiker, Schul- und Arbeitsschwänzer und Ehebrecher. Tja, so ist das heute. \o/

19:04 Uhr | 03.01.2018 | 20180103180437.txt

# Könnt ihr Euch noch an die Zeit der Aufklärung erinnern? Also an die 80er-90er und so?

"Ein Kunstlehrer wollte seinen Schülern die Farbenlehre der verschiedenen Kunstepochen erklären. Doch die Auswahl der Gemälde stieß bei einigen Eltern auf Unmut. Deshalb verlor der Lehrer seinen Job."

Alles vorbei. Eigentlich sollten sich die Menschen reihenweise von der Klippe stürzen. Einfach aus Unmut und Frust über diese Entwicklung. \o/

18:51 Uhr | 03.01.2018 | 20180103175113.txt

# Weil ja immer wieder durch die Blume das Bargeld kritisiert wird und man regelmäßig dem europäischen Volk erklärt, wie rückständig man sei und die Vorteile und Nachteile auflistet und "gar nicht verstehen kann, warum der Mensch an diesem lästigen Bargeld bzw. Münzen und Scheine hängt und eine Karte soviel einfacher ist", dem sollte man solche Kommentare eintrichtern:

"Weil die meisten Menschen dumm, oder sagen wir besser naiv und ungebildet sind, und weil unser System bislang weitgehend reibungslos funktioniert hat. Die Alten, die noch Krieg, Enteignung und Inflation erlebt haben, sind fast ausgestorben, und die junge Wohlstandsgeneration hat noch nie erlebt, was es bedeutet, wenn eine Bank bankrott geht und die Ersparnisse eines harten Arbeitslebens futsch sind."

Und das ist das Traurige... eigentlich hat uns die Geschichte ja schon ausreichend gezeigt, wie schnell das Finanz-System flöten geht und in digitalen Zeiten trifft das Ganze noch mehr zu, denn hier kann man es von einer Minute auf die Andere abdrehen. Abgesehen davon sind bis heute die Zahlungsweisen über Webseiten, Apps und TAN-Nummern und Bestätigungen irgendwie noch immer so halbgar, sind technisch teilweise unbeholfen und verfügt über unterschiedliche Standards und dergleichen. Und dass die Menschheit sich von Jahr zu Jahr weiter freiwillig noch weiter in Konzern-Abhängigkeiten verliert, ist sowieso nur frustrierend. Das Absurde ist ja, dass auch Kryptowährung am besten Weg ist, um mittelfristig die selbe Richtung einzuschlagen.

Und dass man noch immer amerikanische System kopieren möchte, ist ja auch so eine Sache... als ob dort das Kreditkartenleben soviel einfacher und besser und sicherer geworden ist. Klar, man läuft mit weniger Dollar durch die Gegend, aber ansonsten? Und die nordischen Länder, die schon recht erfolgreich digitalisiert laufen, mögen Zugpferd und Richtungsweisend sein, aber das ist wie mit Linux. Das funktioniert recht gut, wenn nur wenige Gruppen es abgekapselt nutzen und sich dafür interessieren und es formen. Sobald es weiter skaliert, beginnen die nächsten Bedürfnisse der Großen, der verstärkte Kommerz-Trieb an Geschäftsmodellen und so weiter.

Unserer Generation (bzw. in meinem Fall sage ich sogar eher der nachgefolgten Generation) fehlt tatsächlich die echte Krisenerfahrung. Frieden und Wohlstand macht merklich vergesslich, da gilt schon die selbstgemachte Bank-Finanzkrise der letzten Jahre als großes Drama und schlagender Einbruch im Leben, dabei war das ja eigentlich harmlos in Relation zu früheren Ereignissen und wurde eher medial stark ausgelebt und breit getreten. Und war vor allem im mittleren Europa mit Österreich und Deutschland (...) mehr Thema, als echter Effekt.

Nachtrag: Wäre ich ein Bankunternehmen, würde ich natürlich auch die Digitalisierung vorantreiben. So lange, bis alles umgestellt ist. Und dann kräftig Kosten bei Abbuchungen, Überweisungen und Mikrotransaktionen verrechnen, ein treibendes Bonussystem aufbauen und niedrige Dauer-Zahlungen über Beitragszahlungen bestrafen. Was will der Kunde tun - er muss mich nutzen. Bei jeder einzelnen Zahlung nämlich. Und sei es das Schokoladenherz beim Nachmittagsspaziergang um 2 Euro oder der Flohmarkt-Sessel um 1 Euro. Und die liebe Politik lässt sich da ja trotz Regulatoren immer wieder weich klopfen und umtanzen und sobald man in den Raum wirft, dass man damit noch besser überwachen und kontrollieren kann, ist das Thema sowieso schon jedes Mal beratschlagt und abgesegnet.

Aber die Zeiten werden sich - und müssen, weil Geschichte sich unerbittlich wiederholt - ändern und die nächste Generation wird dann wiederum vor dem selbstgemachten Scherbenhaufen stehen. Vermutlich braucht es das auch aus irgendeinem unerfindlichen Grund. \o/

Nachtrag: Hach, wie passend: "Wer in Österreich in der Silvesternacht noch Sekt oder Zigaretten nachkaufen oder am Neujahrstag Cola oder Gebäck holen wollte, der erlebte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine böse Überraschung, wenn er mit seiner EC-Karte zahlen wollte: Die funktionierte nämlich bis etwa 15 Uhr nicht an Bezahlterminals, weshalb Kunden, die kein oder nicht genug Bargeld dabei hatten, einen Umweg zum Geldautomaten machen oder auf die gewünschte Ware verzichten mussten." Der Zahlungsdienstleister meint, wie das Problem behoben wurde, gehöre nicht in die Presse. ^^

05:59 Uhr | 03.01.2018 | 20180103045903.txt

Dienstag 02. Jänner 2018

# Spannend. Habe gerade den Raspberry Pi 3 endlich angeworfen und mal eben aus Standardisierungs-Gründen meinerseits das vorgekaute Debian gleich in Deutsch installiert... und was soll ich sagen? Keine Fehler, Chromium startet recht flott und das Surfen läuft genauso saftig wie am Chromebook oder dergleichen. Denn ich hatte ja ein wenig befürchtet, dass sich das Teil noch immer zu langsam anfühlt wie die 1er und 2er-Version und manche Seiten stecken bleiben, aber nach den ersten paar Tests und dem Aufrufen meiner eigenen Seiten, sowie diverser News-Portale alias ORF, FAZ und dergleichen... bin ich sehr entspannt. Läuft gut, ein paar wenige, kurze Miniatur-Hänger, wenn viel Werbung und JS ladet (die Seuche), aber uBlock Origin ist ebenfalls schon an Bord, WLAN-Modul ebenso und auch sonst kann und darf man sich nicht beschweren. Sehr brauchbar und eben vor allem absolut still, weil es ja keine beweglichen Teile gibt - einer der für mich wichtigsten Punkte an dem kleinen Ding!

Damit hat man ein Zigaretten-großes Schachterl an Linux-Computer unter 35 Euro (Netz-Foto), mit dem man durch das Netz reisen und vor allem wirklich gut schreiben kann. Bloggen ist damit fast Pflicht. Leider habe ich aber eines nicht bedacht... mein kleiner Holzsekretär, wo ich zukünftig vor allem im Sommer mal vor mich hintippen möchte, ist innen etwas zu niedrig und auch etwas zu schmal für die klassischen, heutigen Monitore und mein ausgemusteter, bereits etwas summender LCD-Bildschirm vom alten PC passt da gar nicht mehr rein. Mmmh. Fehlen 5~6 Zentimeter und auch der aktuelle Monitor im Wohnzimmer ist zu groß. Muss also schauen, dass ich da irgendwo was Kleineres, vielleicht Gebrauchtes auftreibe. Vom Setting soll es ja nachher so ausschauen bzw. würde es mir gut gefallen: Foto. Allerdings hängt bei mir dann die mechanische, große Cherry-Tastatur dran. Die ideale Schreib- und Webbastel-Kiste. \o/

Nachtrag: Übrigens hat sich der gute Mann hier auf dieser Seite wirklich viel Mühe gemacht und recht ausführlich seine Nutzung des Pis - in einem Bilderrahmen - vorgestellt. Und wer noch immer nicht weiß, was das Ding ist, wird dort ebenfalls erleuchtet!

Nachtrag: Und ja klar... diese Zeilen sind schon auf der kleinen Kiste getippt. ^^

Nachtrag: Habe mal schnell einen Screenshot vom Desktop hochgeladen.

21:49 Uhr | 02.01.2018 | 20180102204954.txt

# Immer wieder amüsierend und tragisch zu lesen, wenn Menschen im digitalen Netz streiten und sich gegenseitig Dinge an den Kopf werfen und dann so Dinge wie "Du findest die Infos ja eh unter dem Link!" - "Welcher Link?" - "Der im vorherigen Beitrag." - "Von welchem Link redest Du?!" - und dann liest man sich durch und da ist auch ein Link, halt am Ende des Textes und der ist etwas länger. Aber heutzutage liest sich da keiner mehr durch längere Meinungen und Kommentare. Lesen und so ist ja so furchtbar anstrengend, nicht wahr?! Seufz.

06:56 Uhr | 02.01.2018 | 20180102055651.txt

Montag 01. Jänner 2018

# Wisst ihr, um was ich Asiaten und auch andere Menschen anderer Kontinente beneide...? Um die entspannte und bequeme Hockhaltung im Alltag. Man kennt das sicherlich nicht nur aus Filmen und Dokus sowie dem Urlaub, sondern auch manchmal von Touristen und anderen Neulingen in unserer nahen Welt, wenn man mal durch die Stadt spaziert. Stundenlang "hocken die da rum" und stehen dann einfach irgendwann auf und gehen weiter. Das ist zugleich auch der Moment, wo die meisten Europäer mal eben mit einem Kreislaufkollaps und einer Thrombose umkippen. Aber warum ist das so?

Habe mich da mal so durchgelesen und natürlich gibt es da von der Fitness-, Esoterik- bis hin zur wissenschaftlichen Seite so ziemlich alles, was der Mensch digital produziert und auswirft, was natürlich auch die Thematik mühsam macht. Theorien, amüsante Ideen und Gründe alias "Zu weit entwickelt" und andere Meinungen, in denen sich banaler Rassismus äußerst, der substanzlos durch die Zeilen wabbert.

Aber ganz nüchtern betrachtet und nicht unüberraschend ist das naturgemäß nichts anderes als Gewohnheit, vermischt mit alltäglicher Übung im Hamsterrad-Lebenszyklus. Können tut es Jeder, wenn man es denn nur machen würde. Aber irgendwie entspricht die Haltung nicht dem klassischen (zu fetten) Europäer, der da dann argwöhnisch und befremdet schaut. Man stelle sich beispielsweise irgendein Bezirksamt in Wien vor, wo der klassische Österreicher mit Mundl-Art in der Schlange... hockt. \o/

Schade, denn ich finde diese Sitzhocke-Position generell sinnvoll und praktisch und ärgere mich, dass ich hier selber nicht geistig und körperlich die letzten knapp 37 Jahre offen genug war und bin und deswegen nach wenigen Minuten eines Versuches mit einem Rettungshubschrauber geborgen werden und man dabei mit hydraulischen Spreizern meinen Beinwinkel wieder öffnen muss.

Herausfordernd, aber ich will das vermehrt üben. Ob ich mich das aber mal eben bei der Zugstation trauen würde, ist wohl eine andere Frage. Husthust! Leider... die Kultur und Tradition der Gesellschaften ist wirklich manchmal mühsam. Auch die Eigene. \o/

Nachtrag: Wurde mir als Link empfohlen: Lerne die tiefe Hocke. Und den anderen Link schmeiße ich auch noch dazu, auch wenn er den selben Titel hat: Lerne die tiefe Hocke.

Nachtrag: Ich stelle mir ja auch gerade ein Büro-Meeting vor, wo sich alle mal eben ins Eck hocken. Ist zwar nur für uns Europäer amüsierend, aber ist zugleich auch aussagekräftig, was die eigene Sichtweise betrifft.

19:42 Uhr | 01.01.2018 | 20180101184206.txt

# Uff, ja.... "Asura - The City of Madness" ist ganz schön bluti..... ähm... ähm... aber gut! Trailer. Und "Bittersweet Life" ebenso - mit klassischer Musik zum dramatischen Ende (Trailer).

19:21 Uhr | 01.01.2018 | 20180101182108.txt

# Frage mich außerdem, wo die erwähnte Sonne am Nachmittag ist? Hier ist es so grau, wie an einem regnerischen Frühlingstag um 17 Uhr. Seufz. \o/

13:58 Uhr | 01.01.2018 | 20180101125845.txt

# Ich bin gerade vom dem Film Memories of Murder (살인의 추억) (2003) aus Südkorea beeindruckt (Trailer). Der hat einige Feinheiten, die man vielleicht mit einer etwas düsteren Drama-Form eines "Kottan ermittelt" vergleichen könnte.

Allerdings sehe ich den Film auf Deutsch und im Vergleich zum Trailer selber merkt man erst, wie enorm die Art und Weise des Charakters eines Filmes sich mit den Stimmen und der jeweiligen Betonung ändert. Asiatische Filme an sich auf Deutsch bekommen nämlich immer einen ganz leichten Slapstick-Touch, der aber unverändert durch naive und schlechte Synchronisation entsteht, in anderen Sprachen bleibt die Ernsthaftigkeit bei solchen Filmen eher erhalten. Wer es sich schon mal angetan hat, ältere, klassische Filme mit diversen Kampfsport-Einlagen im Original anzuschauen, wird beispielsweise ebenso auch da schnell merken, dass man zwar nichts versteht, aber sie deutlich härter, ernster und seriöser sind, als die Klamauk-Darstellung in unserer Sprache. Warum auch immer, vermutlich spielt da eine gewisse Ansicht, Voreingenommenheit und das Klischee-Bild des Asiaten in den europäischen Augen mehr mit, als man sich eingestehen möchte. als

Schade mal wieder, aber unabhängig von der Syncro ist der Film trotzdem sehr gut und spielt auch mit der zarten Mischung von visuellen und musikalischen Elementen... sowas mag ich sehr.

Nachtrag: Ja, "New World" ist auch sehr gut.

11:49 Uhr | 01.01.2018 | 20180101104945.txt

Sonntag 31. Dezember 2017

# Ich finde, das ist mal ein interessanter Beitrag, warum man nicht mal eben so einfach abgelegene Gegenden mit Solar- oder Windstrom versorgt und alles ist gut. Das ist die frustrierende, aber zugleich auch harte, reale Welt - auch wenn man den Tex da und dort natürlich ebenso kritisch sehen kann: Entlegene Siedlungen werden noch Jahrzehnte Diesel verstromen. \o/

19:29 Uhr | 31.12.2017 | 20171231182945.txt

# Naja, jetzt ist ja bald das Jahr mal wieder zu Ende und je älter man wird, umso schneller geht das von Mal zu Mal. Etwas erschreckend, aber zugleich der dauerhafte Weckruf, dass man sein Leben jetzt und heute nutzen muss und nicht erst morgen, denn der nächste Tag ist so schnell da und wiederum vorbei, dass man diesen Moment permanent versäumt. Und dann steht man eines Tages vor der Wand und ist nur mehr ausgelaugt und kann aber die Zeit nicht mehr zurückdrehen und muss erst recht genießen und die Zeit passend formen.

Ich hatte ja ursprünglich mal vor, so ein richtiges Resumee des Jahres zu ziehen und hier so richtig ausschweifend in die Tasten zu tippen, aber irgendwie fühlt sich der Tag heute etwas unrund an. Ich lasse das also mal aus, aber vielleicht ergibt sich sowas in den nächsten Tage doch noch, denn ich möchte ja die Textwüste hier etwas mehr beleben und in der Welt geht so viel schief, dass man sich zwar unnötig, aber weiterhin unbedarft und ahnungslos über so Vieles aufregen und völlig unqualifiziert Ansichten in die digitale Welt werfen kann, dass es ja eigentlich viel Freude macht. Es fehlt leider nur die Zeit dazu, aber das ist natürlich auch eine Sache von Prioritäten des Alltages - ist mir natürlich bewusst. Immerhin werde ich mich nächste Woche (wenn alles gut läuft) mal hinsetzen und einen kleinen Raspberry Pi 3 ins Leben bringen, das gibt hoffentlich einen weiteren Auftrieb.

Na wie auch immer, ich wünsche Euch allen hier, die teilweise schon seit Jahren mitlesen und tapfer geblieben sind, ein gutes oder auch besseres Jahr 2018 und mögen uns die Schatten der heutigen Zeit mit ihren geopolitischen Zerwürfnissen nicht ungeplant nächstes Jahr einholen und die Lebenssuppe versalzen. Und ansonsten lasst uns alle viel Text und Gedankenbuchstaben am laufenden Band produzieren, miteinander austauschen, interessiert diskutieren und offen für gegenseitige Meinungen und Ansichten sein. Wer jedoch lieber auf der Parkbank in der Sonne sitzt, hat aber natürlich meinen Segen dazu... das ist auch absolut in analoger Ordnung. \o/

Nachtrag: Und zum Abschluss des Tages habe ich mir meine Mint-Installation am Rechner ein wenig zerschossen. Dieses verdammte Ruby-Zeugs. Seufz!

17:34 Uhr | 31.12.2017 | 20171231163429.txt

# Ich habe mal wieder Fleißaufgaben gemacht und einen älteren Blog von Jemanden der Umstellung von http auf https unterzogen. Nachdem es dort haufenweise Einträge und Links und so weiter gibt und vieles davon in der Wordpress-Datenbank des "Klienten" schlummerte, habe ich mal einfach mit dem Plugin "Better Search Replace" alle Einträge ersetzt.

Soweit so gut und siehe da, bereits nach einem kurzen Augenblick hat man eine fast vollständig, saubere Webseite mit Let'sEncrypt. Allerdings sind natürlich dabei auch externe Links umgewandelt worden und erst daran merkt man, wie viele Seiten hinten nach sind... fast jeder zweite Link läuft damit ins Leere und kann nicht geöffnet werden. Seufz. \o/

16:27 Uhr | 31.12.2017 | 20171231152734.txt

# "Warum sollte ich auch etwas programmieren was mir ein Framework bereits bietet? Abstraktion ist nur allzu logisch, denn sie spart Kosten und erhöht die Qualität. Performance hat in den meisten Anwendungen einen untergeordneten Charakter."

Immer fein an einem Sonntag-Morgen solche Kommentare bei Beiträgen zu lesen. Da schaut ja die Zukunft gleich viel besser aus, wenn so eine Generation heranwächst. Wozu sich noch mit den Details selber beschäftigen, wenn es eh schon alles vorgefertigt gibt? Wozu ein Framework hinterfragen, wenn schon ein anderer Mensch sich den Kopf darüber zerbrochen hat und zu irgendeinem Ergebnis gekommen ist, das vermutlich und wahrscheinlich irgendwie eh auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist? Oder so. Kostenersparnis - da haben wir ja bereits gelernt, wie wichtig das ist (hust) und die Qualität durch ein geprüftes Framework, das x-fach eingesetzt und dadurch erprobt wird, bringt ja auch nur dann was, wenn ich nicht dabei 20 Bibliotheken mitschleppe, von denen in meinem Fall eventuell nur Eine relevant ist und die Anderen wie offene, ungebrauchte Scheunentore in der digitalen Landschaft rumstehen.

Außerdem dachte ich, dass es beim Programmieren auch immer um das Verstehen von Details und den Hintergrunden geht und man genau aus dem Grund programmiert, weil man es eben selber machen möchte, um einen unnötigen Overhead zu verhindern!? Aber vermutlich verstehe ich das Alles falsch und bin deswegen ja auch kein Programmierer geworden, sondern schreibe nur Textdateien. Eh besser so! \o/

07:25 Uhr | 31.12.2017 | 20171231062539.txt

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