Muli schreibt...

Donnerstag 01. Juni 2017

# Wer noch nicht gefrühstückt hat und auch sonst keinen Gute-Laune-Tag plant, der sollte mal zur Abwechslung wieder bei Netzpolitik vorbeischauen und ein bisschen so rumlesen.

Nachtrag: Ich würde ja so gerne hier gleich wieder sudern, dass ja die ganzen tollen Bewegungen zum Schutz des Users und der Daten dauerhaft kläglich versagen und von Jahr zu Jahr nichts bringen - und im Idealfall vielleicht gerade noch ein wenig temporär bremsen, aber eigentlich ja nichts verhindern... nur das hatten wir ja schon zur Genüge.

Nachtrag: *Deutschland: Beim Staatstrojaner geht es den Experten ums Ganze. Der Begriff "Going dark" gilt schon länger nicht mehr für die Polizei und Behörden, sondern wohl eher besser für den User selber. Ich denke mir das oft, wenn ich mein Smartphone in der Hand halte, was nicht schlecht ist wegen der Kamera, aber Fingerabdruckscanner und all diese Sachen sowie Cloud-Anbindung und so weiter... für Geheimdienste und dergleichen ist es eigentlich ein goldenes Zeitalter. Und dass der ganze Käse ach so sicher verschlüsselt ist und bleibt, glaubt wohl im Jahr 2017 ja hoffentlich niemand mehr.

Nachtrag: Und wenn man so überlegt, sind all die großartigen Zukunftsüberlegungen aus den 70ern und 80ern ja somit eingetroffen. Aber sie haben es eigentlich nicht wirklich besser gemacht, wie irgendwie damals gedacht, sondern es treten mehr und mehr die Schattenseiten zu Tage. Und tragischerweise wächst der Nachwuchs von Grund auf in so einer Welt auf. Für meine kleine Schwester ist Touchscreen, Spracheingabe und Navigation aus der Hosentasche genauso normal wie damals ein Taschenmesser, Gameboy oder das Auto-Quartett. Ohne Anbindung an das Netz wäre der größte Teil des Lebens heutzutage für sie nicht mehr vorhanden und Nachrichten rund um Staatstrojaner für Alle oder nur ein paar Wenige, ist ebenso Alltag in ihrer Welt. Da taucht die Überlegung gar nicht mehr auf, dass es auch ein "Nein" geben könnte oder sollte. Erstaunlich, wie schnell das ging, ohne, dass man es so "wirklich" bemerkt hat. \o/

Nachtrag: Die Mär vom rasenden Fortschritt.

# Auch absurd, oder? "Nach Community-Beschwerden: Rime-Entwickler entfernen Denuvo, sobald Crack erscheint."

# "Take 2 kauft Kerbal Space Program"

Passendes User-Kommentar zu den Aussichten: Pre-Order-Wahnsinn. Tonnen von DLC. Inhalteaufstückelung. Ingame-Shop. Micropayment. Games as a service. \o/

Mittwoch 31. Mai 2017

# Weil der Fefe über Tintenpatronen schreibt... ich werde nie meinen - zugegeben wirklich großartigen und billigsten - Drucker von HP vergessen. Den gab es damals um 39 Euro im Handel, inklusiver einer SW- und Farb-Patrone. Das Teil war sehr simpel und eher so eine Ramsch-Sache damals, aber er druckte sehr fein, schnell, zuverlässig und wirklich gut. Damals druckte ich sogar Verpackungsentwürfe, Folder, Visitenkarten und auch Fotos damit aus. Auf dem richtigen Papier war das Ergebnis tatsächlich hochwertig.

Irgendwann benötigte ich neue Patronen und stellte dabei fest "Hey, eine kostet 19,99 Euro". Ist mir nicht gleich aufgefallen, weil ich damals nur die Farbe nachkaufte, ein anderes Mal nur die SW, aber beim dritten Mal starrte ich im Geschäft nur auf die beiden Packungen und dann auf den Drucker, der ebenfalls daneben noch immer zum Verkauf stand. 19,99 Euro mal zwei oder gleich einen neuen Drucker um 39 Euro inklusive zwei Patronen? Die Entscheidung ist mir leicht gefallen, aber zugleich komplett absurd gewesen. Immerhin hatte ich den Zweiten dann an die 8 Jahre (?) lang und das sehr treu sowie unter sehr erschwerten und intensiven Bedingungen. War halt noch die alte, solide Generation quasi. Aber die Preisgestaltung an sich ist wirklich verrückt. \o/

Nachtrag: Wobei ich nun schon seit langer Zeit nichts mehr ausdrucke, geschweige denn einen Drucker mein Eigen nenne... aber ich vermute mal, dass sich der Kommerz in dem Bereich bis heute nicht geändert hat.

Dienstag 30. Mai 2017

# Die öffentlichen Verkehrsmittel sind bei dem heiß-schwülen Wetter wirklich eine Qual. Grausigst und sehr stickig. Klatschnass aus dem Bus gestiegen und gegenüber saß auch noch einer mit einem Schnupfen und röchelte fröhlich vor sich hin, dazu noch die Fuck-Klimaanlage. Ich bin stinksauer. Es nervt unglaublich.

# Also gut... Anlauf Experiment Boot Nummer 29298289. Und wieder einmal ist Sommer und wieder einmal starten wir ein Projekt, ohne dass je ein Ende absehbar sein wird. Aber der Wille zählt und die Stichsäge wartet. Probieren wir es halt mal wieder. Einen finalen Bericht werde ich dann irgendwann in das Wiki bei mir stellen, doch bis dahin sammle ich die Schritte und deren zu erwartenden Fehlschläge hier in dem Board.

Zumindest ein festes Ziel gibt es... den Gerippen-Kram (ich glaube, man nennt das Spanten?) will ich bis Ende der Woche ausgesägt und fertig haben. Ist ja auch einer der größten Hürden dabei, aber eigentlich auch wieder schnell erledigt. Vor allem, wenn man planlos unterwegs ist. \ô/

# "Wenn gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in der Europäischen Union angebaut und gehandelt werden sollen, muss das genehmigt werden. Eine solche Genehmigung lag nicht vor. Behörden und die Branche betonten, dass von den Pflanzen keine Gefahr für Menschen oder Umwelt ausgehe.

Eine genveränderte Sorte könnte auch im Lauf der Jahre in ein europäisches Zuchtprogramm geraten sein. Den Weg vollständig nachzuvollziehen ist angesichts der zahlreichen Firmenfusionen in der Pharmabranche und ihren agrarischen Teilbereichen nahezu unmöglich.

Die Fehlerquelle dürfte jedenfalls in menschlichem Versagen liegen: „Ich habe keine Ahnung, was zwischen 1987 und heute passiert ist“, sagte Craig Regelbrugge, Vizepräsident der amerikanischen Handelsgruppe AmericanHort, zu „Science“. „Irgendwann scheint jemand vergessen zu haben, dass die neue Blütenfarbe durch Gentechnik zustande kam."


Was soll denn da schon sein? Nichts passiert, bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen!!1! Sowas schafft es nie in die freie Wildbahn. Garantiert! /ironieoff

Sonntag 28. Mai 2017

# Jetzt wird der europäischen Politik plötzlich mit Entsetzen bewusst, dass sie sich um sich selber kümmern müssen. Zurücklehnen und anderen die Weltpolitik überlassen, ist halt nicht mehr... dass sich da jetzt viele Politiker unwohl fühlen, ist ja nicht sehr überraschend.

"Die Zeiten, in denen wir uns auf andere völlig verlassen konnten, die sind ein Stück vorbei. Das habe ich in den letzten Tagen erlebt", sagte Merkel... "Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in die eigene Hand nehmen."

Na aber sowas?! Überraschung! \o/ Auf der einen Seite Trump, auf der anderen Seite Putin und von unten dann noch Erdogan. Und man hat es mustergültig geschafft, es sich mit Allen zu verscherzen, weil man selber nicht in der Lage war, die passenden Schritte zu setzen, stattdessen hat man sich immer nur mitziehen lassen und es auch nicht geschafft, von Anfang an die Hand dennoch offen zu halten. Stichwort Russland-Bashing und Co., wo man allzu gerne bereit war und sich auf die Seite der Amis geschlagen hatte. Aber die brauchen uns jetzt prompt auch nicht mehr. Blöd gelaufen. "Wozu noch Europa?" denken sich wohl Alle rundherum... und da haben sie ja irgendwie nicht unrecht.

# Heute mal zur Abwechslung das Let's Play von Gronkh What remains of Edith Finch angeschaut (8 Teile)... echt schönes Spiel, auch von der Machart der unterschiedlichen Geschichten einfach großartig. Muss man schon mal sagen... es gibt ja dann doch immer wieder mal kleine Perlen im grauen Ozean der digitalen Kommerz-Elektronik-Unterhaltung. Wow. \o/

# Also so ein sonniger Sonntag mit blauem Himmel und Temperaturen ab 25 Grad aufwärts kann schon was. Der ideale Tag für kurbelnde Frischluft-Bewegung auf dem Drahtesel und das Ganze natürlich am See. Dazu Graugänse und Pferde in der Landschaft, Möwen, die lauthals rufen und zirpende Grillen im hohen, saftigen Gras. Dazu noch das Schlagen der Wellen gegen einen Bootsrumpf und der Bauplan, der im Kopf weiter reift und sich mehr und mehr ausformt.

Ich glaube, mehr brauche ich eigentlich wirklich nicht im Leben, um das Glück zu finden und zu spüren.

Donnerstag 25. Mai 2017

# Österreich folgt deutschem Big-Brother-Gesetz.

Und wieder verweise ich damit auf meine Kritik an den heutigen Datenschutzbewegungen und den ganzen Blabla-Philosophien und "man spielt dabei eine wichtige Rolle" und so weiter. Damals in der CCC-Mailingliste getippt: Verlorener Kampf um die Privatsphäre.

Dienstag 23. Mai 2017

# Ach ja... es ist anstrengend. Vor allem wenn sich schon wieder der Gedanke eines kleinen, ganz kleinen, selbstgebauten Kanus bzw. Kajaks in den Kopf drängt. Mmmh. Damals ist es ja bei einem ersten Schritt bzw. Überlegungen geblieben, die ich aber nicht weiter ausgeführt hatte, aber momentan überlege ich mal wieder. Eigentlich reicht ja auch ein kleines, zerlegbares Sperrholz-Ding. Mmmhhh.

Montag 22. Mai 2017

# Nein, ich werde sie nie verstehen. Menschen, die an der Kassa ihre Sachen durchziehen lassen, zahlen und dann - während hinter ihnen schon der Nächste in der Schlange wartet und bedient werden möchte - genüsslich, gedankenverloren und völlig abgekapselt langsam ihre Sachen in das Wagerl einräumen (oder Sackerl), aber nicht mal ansatzweise auf die Idee kommen, das der Nächste auch diesen Platz benötigt und es dementsprechend Sinn machen würde, sich ein wenig zu beeilen bzw. Platz zu machen.

Nein, stattdessen wird in der Zeit die Brieftasche von der einen Hosentasche in die Andere geschoben, irgendein anderer Mitgliedsausweis zufällig in der eigenen Tasche gefunden und nachdenklich durchgelesen, Manche schaffen es sogar, in aller Ruhe nochmal ein Etikett zu lesen und andere Humanoide, beginnen ihre gekauften Dinge in einem trägen Muster zu sortieren........ wozu gibt es denn bitte die Ablageflächen nach den Kassen bei den Fenstern? Das die nicht mal merken, dass die Kassiererin, die Schlange danach plus 5 Tonnen Ware alle gemeinsam warten, bis er endlich mit dem Kapsel-Leben fertig ist, ist wirklich erstaunlich. Ebenso Menschen, die es nicht mal schaffen, einen Schritt zur Seite zu machen, damit der Nächste an der Bankomat-Kassa zahlen kann und dann vollkommen irritiert sind, wenn man höflich um etwas Platz fragt und einen fast entsetzt anschauen, wenn sie realisieren, das sie nicht alleine auf dieser Erde sind.

Meine Güte... echt! Früher in den 60ern und 70ern gab es noch Benimm-Bücher und Gesellschafts-Regel-Leitfäden. Die sollte man glatt wieder - verpflichtend zum Lesen - einführen. \o/

Sonntag 21. Mai 2017

# "Die meisten Deutschen sind verunsichert, wenn es um die Speicherung ihrer Daten im Internet geht. Das gilt insbesondere auch für die digitale Kommunikation. So glauben mehr als 60 Prozent, dass ihre E-Mails von Geheimdiensten oder Hackern mitgelesen werden. ... Die E-Mail-Anbieter Web.de und GMX, beide Töchter der United Internet, profitieren von dieser Entwicklung. ... Auch T-Online ist mit gut 13 Prozent noch stark vertreten. Die US-Anbieter Gmail und Microsoft (Outlook.com) kommen nur auf knapp zehn und 7,4 Prozent. Yahoo und Apples iCloud haben der Studie zufolge nur noch einen Anteil von 1 beziehungsweise 1,3 Prozent und schaffen es nicht einmal in die Top Ten der E-Mail-Anbieter in Deutschland."

Bei uns sind Ihre Daten - ganz sicher - sicher! Hrhrhr. \o/

# Ich liebe Flugzeug-Filme aus den 70ern und 80ern. Die Passagieren laufen frei herum, die Piloten rauchen, trinken Whiskey und stapfen durch die Kabinen, die Stewardessen sind keck, schlank und tragen Rollpullis und die Sessel der Passagiere sind so groß wie mein Sofa und in den Gängen könnte man Radfahren. Und empfangen am Gate wird man wie im Warteraum im Kino und kommuniziert wird über Telefonhörer und geschaltet über Kipptaster. Die Passagiere führen Smalltalk und Diskussionen über das Leben, während sie im Salon verweilen. Und so weiter und so fort. Sehr feine Sache. \o/

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