Muli schreibt...

Dienstag 16. Mai 2017

# Lasst uns doch das lästige Bargeld abschaffen!

Oh. "Von der weltweiten Cyber-Attacke des Krypto-Trojaners WannaCry sind in China nach Angaben von staatlichen Medien etwa 30.000 Organisationen und Unternehmen (betroffen). Beispielsweise gingen mehr als 20.000 Tankstellen des chinesischen Öl-Giganten CNPC demnach offline. Kunden konnten nur noch mit Bargeld zahlen." Hrhrhr. Völlig absurd mittlerweile.

# Ich bin heutzutage übrigens froh, dass ich nicht vor 20~15 Jahren den Weg eines Systemadministrators eingeschlagen habe. Nicht nur, dass ich dazu generell der falsche Typ bin und mir die Welt zu isoliert oder "hipster-mäßig" (je nach Umfeld) gewesen wäre, ist der Job heutzutage durch all die Änderungen und der wachsenden Verschmelzung von "Windows und Linux" eigentlich noch undankbarer, als er es eh schon immer war. Bin ja gespannt, wie es weitergeht, denn ich habe zudem das Gefühl, dass die alte Nerd-Kultur von den "Ich trage langen Bart und laufe mit einem Donald-Duck T-Shirt rum und begeistere mich für Speicherriegel" zwar noch immer existent ist, aber dennoch ein Stückchen ausstirbt und die Neuen gehen an diese Thematiken ganz anders ran. Da ist die externe Cloud bei einem US-Anbieter schon im Grundgedanken verankert und dient bereits als Basis für die Projektumsetzung.

Außerdem bin ich gespannt, ob ich es noch miterlebe, dass es einmal zu einem echten Ausfall kommt - in der Finanz- oder Medizin-Welt oder auch Verkehrssystem. Und mit Ausfall meine ich einen großflächigen Kollaps, der Tage dauert oder Monate an Aufarbeitung. Egal, ob durch ein Verschlüsselungstool oder einen System-Fehler.

Nachtrag: Übrigens würde mich sehr interessieren, ob es in Eurem Umfeld in letzter Zeit wieder ein wenig zurück geht - sprich man denkt technisch wieder etwas konservativer oder ob man unverändert vorwärts stolpert?

# Gestern hatte ich mit einer Dame telefoniert und ich musste sie wegen einem technischen Fehler etwas vertrösten... sie meinte, es sei kein Problem, gluckste aber fröhlich und zugleich etwas müde und resigniert "Na, hoffentlich hat Euch nicht auch der Wurm erwischt" (Wanna Cry/pt). Was ich daran so amüsant finde ist, dass solche Dinge heute nicht mehr "besonders" sind, sondern Teil des Alltages - auch in der Masse - geworden ist und auch einer gewissen Gewöhnlichkeit unterliegt. Die schöne neue Zeit. \o/

Übrigens klaue ich heute noch einen Link: "Fuck work - Economists believe in full employment. Americans think that work builds character. But what if jobs aren’t working anymore?"

# Ich komme ja irgendwie nicht mehr zum Bloggen, weil der dichten Alltag da nicht den passenden Spielraum bietet - oder auch in der Regel so artfremd ist von der Alltags-Thematik, dass sich das Ganze schwer hier verarbeiten lässt. Dabei wäre die Lust dazu da, aber ja. Aus diesem feierlichen Grund habe ich gleich mal (wieder so wie üblich) das bisherige Design eingestampft und auf die rudimentäre Art und Weise umgestellt.

Nachtrag: Ich glaube, das schöne Sommer-Wetter draußen animiert mich zu dem Gedanken, so wie früher im Park zu sitzen und viele Zeilen zu tippen. Aber das geht leider nicht. Grumpfl.

Mittwoch 10. Mai 2017

# Finde ich übrigens interessant zum Lesen (gefunden beim Fefe) und zwar: The Threat - A Conversation With Ross Anderson.

# "Dieser soll dem Angeklagten unter anderem eine Fahne der Waffen-SS geschenkt und Hitler-Bilder weitergegeben haben. Bei einer Hausdurchsuchung stießen die Beamten in der Küche auf eine Uhr in Form eines Sonnenrades und Holztafeln mit Totenkopf und dem SS-Wahlspruch „Meine Ehre heißt Treue“.

Der Angeklagte räumte ein, diese Dinge besessen, aber keinen Bezug zum Nationalsozialismus zu haben. ... Adolf Hitler sei größenwahnsinnig und ein Massenmörder gewesen, sagte der 37-Jährige."


Und dann geht es weiter im Text und am Ende dann:

"Mildernd wirkten sich der ordentliche Lebenswandel und das Geständnis des Mannes aus, erklärte Richter .... Das Strafausmaß von einem bis zu zehn Jahren habe sich deshalb auch an der Mindeststrafe orientiert. Allerdings riet Bodner dem Angeklagten, sich die beiden Tätowierungen am Oberarm, eine Odalrune und ein Sonnenrad, entfernen zu lassen."

Die sind sicher nur zufällig auf die Haut gekommen! Und haben so schön ausgeschaut, da gibt es ganz sicher keinen Bezug! Husthust. \o/ ^^

Samstag 06. Mai 2017

# Neues Logo drüben im Wiki. Herrlich kitschig mit der Beschreibung. ^^

# "Von den jetzt lebenden Österreichern haben nur wenige einen Krieg gesehen. Denn nahezu fünfzig Jahre des Friedens haben die Erinnerungen an die großen Kämpfe früherer Zeiten im Volke fast ausgelöscht. Nun ist der Ausgang der Krise nicht mit voller Sicherheit bestimmbar, und jeder von uns kann sein Urteil nur auf Wahrscheinlichkeiten stützen. ... Ein Weltkrieg ohne zureichende Gründe wäre eine Todsünde und kann von den Wahrscheinlichkeiten ausgeschieden werden. Die Ordnung des Verhältnisses zu Serbien dürfte von Europa als das behandelt werden, was sie ist, eine örtliche Streitigkeit, eine polizeiliche Vorkehrung zum Schutze des Völkerrechts und ohne jeden Zusammenhang mit den allgemeinen Machtfragen."

Geschrieben am 19. Juli im Jahre 1914. \o/

Werfen wir nun noch einen Blick auf Wikipedia:

Der Erste Weltkrieg wurde von 1914 bis 1918 in Europa, im Nahen Osten, in Afrika, Ostasien und auf den Ozeanen geführt. Etwa 17 Millionen Menschen verloren dadurch ihr Leben. Er begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien, der das Attentat von Sarajevo vom 28. Juni 1914 und die dadurch ausgelöste Julikrise vorausgegangen waren. Er endete mit dem Waffenstillstand von Compiègne am 11. November 1918... /o\

Donnerstag 04. Mai 2017

# "Mit dem Kriegsende wurden die Flughäfen verlassen und kein neues „Cargo“ wurde mehr abgeworfen. Darum bemüht, weiter Cargo per Fallschirm oder Landung zu Wasser zu erhalten, imitierten Kultanhänger die Praxis, die sie bei den Soldaten, Seeleuten und Fliegern gesehen hatten. Sie schnitzten Kopfhörer aus Holz und trugen sie, als würden sie im Flughafentower sitzen. Sie positionierten sich auf den Landebahnen und imitierten die wellenartigen Landungssignale. Sie entzündeten Signalfeuer und -fackeln an den Landebahnen und Leuchttürmen.

Die Kultausübenden nahmen an, die Ausländer verfügten über einen besonderen Kontakt zu den Ahnen, die ihnen als die einzigen Wesen mit der Macht erschienen, solche Reichtümer auszuschütten. Die Nachahmung der Ausländer verband sich mit der Hoffnung, auch den Einheimischen möge ein solcher Brückenschlag gelingen. In einer Art der sympathetischen Magie bauten sie zum Beispiel Flugzeugmodelle in Originalgröße aus Stroh oder schufen Anlagen, die den militärischen Landebahnen nachempfunden waren, in der Hoffnung, neue Flugzeuge anzuziehen.

Die Konfrontation mit den vom traditionellen Leben so unterschiedlichen europäischen Gütern führte oft zu einem Zusammenbruch des ganzen Wertesystems der indigenen Völker und zu einer Neuformung der sozialen Strukturen, in der Hoffnung, das Paradies und die Erlösung im Diesseits zu erreichen."


"Einige Indianer Amazoniens schnitzten hölzerne Modelle von Kassettenrecordern (gabarora von portugiesisch: gravadora), die sie verwendeten, um mit den Geistern in Verbindung zu treten. Der Ethnologe Marvin Harris hat Verbindungslinien von sozialen Mechanismen des Cargo-Kults zum Messianismus gezogen."

Der Cargo Kult. \o/

Nachtrag: Spannend. "Wer war John Frum?" Teil 1 und Teil 2.

Montag 01. Mai 2017

# Um da die Wege mehr und mehr auf das Wiki zu lenken, hier zwei aktuelle Einträge... ein paar Fotos vom Skulpturenpark im Burgenland und ein wenig naives Holz bohren und kleben, um sich der Welt der Erwachsenen weiterhin erfolgreich zu erwehren. \o/

Freitag 28. April 2017

# "Die Spuren des Mannes führen auch nach Österreich, denn aufgefallen war der Soldat bereits vor fast drei Monaten, weil er eine scharfe Waffe in einer Toilette auf dem Flughafen Wien-Schwechat versteckt hatte. Als er die Pistole aus ihrem Versteck in einem Putzschacht holen wollte, wurde er am 3. Februar von den österreichischen Behörden vorübergehend festgenommen. Nach der Vernehmung sei er wieder auf freien Fuß gesetzt worden."

Warum klingt das so klassisch Österreichisch? Was für eine Waffe muss man denn bei uns (ausgerechnet an einem Flughafen) verstecken, damit man eingesperrt wird? Eine Panzerfaust im Mistkübel? Eine Anti-Personen-Mine im Kaffee-Automaten? Eine Lenk-Rakete unter einem Sitz in der Wartehalle? Vermutlich reicht das auch nicht aus. Wollte man ja eigentlich wegwerfen und so und das war alles ein Versehen! \o/

# Wer hier mitgelesen hat und vielleicht sogar den versehentlich gelöschten Text mit der Wiki-Sache vor ein paar Tagen kurz mitbekommen hatte, der weiß ja, dass ich alle heiligen Vorsätze über Bord geworfen habe und das fette Monster der historischen Wiki-Welt am Server drüben installiert habe: ein MediaWiki. Und es dient mir zukünftig als meine Hauptwebseite, denn im Hintergrund stampfe ich gerade alles Andere von mir ein, so dass dann nur mehr das Wiki am Schluss übrig bleiben wird.

War ein langer Prozess, den ich eigentlich schon in einem letzten Eintrag beschrieben hatte, allerdings habe ich den ja aus Versehen in das digitale Nirwana geschickt... kurz zusammengefasst: ich bin und war wie immer sehr unzufrieden mit meinem digitalen Leben, beruflich bin ich gerade sehr stark auch mit der Wiki-Thematik beschäftigt (und vielleicht zukünftig sogar noch mehr) und wie es halt so ist, ergibt das Eine das Andere und man läuft den neu entdeckten Pfad im Dschungel des Lebens damit fröhlich weiter.

Dabei ist es eigentlich eine Heimkehr, denn mit MediaWiki bin ich ja sehr vertraut und hatte früher schon oft privat und beruflich viel damit zu tun, ist also kein Neuland für mich und es freut mich auch, dass das Projekt noch immer aktuell und lebendig, sich aber auch zugleich seiner Substanz treu geblieben ist. Auch wenn ich das Teil für absolut "überfettet" und "schwergewichtig" sehe und das auch immer ein Grund war, warum ich auf LionWiki oder DokuWiki gesetzt hatte. Der Unterschied ist nämlich enorm und wir sprechen da von tausenden Dateien als Unterschied für die gleiche Aufgabe. Aber auch ich muss zugeben, dass meine Ansprüche und Gewohnheiten gewachsen sind und mir einige, vertraute Dinge die ganze Zeit abgegangen sind.

Also habe ich mich niedergeworfen und seufzend der Hingabe geopfert und das Teil mit einem erschreckend langen Upload auf den Server gepflanzt und schaufle die letzten Tage nun bereits alles rüber. Mühsam sind die Fotos, weil ich da halt nie auf ein festes Schema geachtet hatte und da ein bisschen rumbasteln muss, aber ansonsten tut MediaWiki das, was es tun soll. Es ist ein Wiki und es funktioniert. (Falls es übrigens jemand von Euch nicht wissen sollte, das ist das gleiche "Ding", mit dem auch das allseits bekannte Wikipedia angetrieben wird.)

Warum das Ganze? Weil die Umsetzung von Kategorien, Namespaces und diverser Extensions ein bisschen (für mich) angenehmer ist und weil ich eben auch ein langfristiges Archiv für mein (digitales) Leben suche. Ein Archive.org für meine eigene Welt sozusagen. Ursprünglich wollte ich das ja auf meiner Hauptseite mit LionWiki machen, aber da fehlen wiederum die Gallery-Funktionen und das Auslesen neuer Beiträge für die Startseite und so weiter und bei DokuWiki hingegen frusten mich viele Kleinigkeiten, auch ist die Syntax eine kleine Spur anders, als sie mir eigentlich gefällt. Abgesehen davon hat MediaWiki noch immer einen Retro-Touch und da fühle ich mich erst recht wohl, auch wenn ich lieber nur mit geschlossenen Augen und kopfschüttelnd auf die tausenden Dateien am Server blicke (es gibt auch den klassischen Vendor-Ordner, husthust).

Langer Eintrag, kaum Sinn: ich habe mir ein MediaWiki installiert und ziehe dort gerade ein. Und zwar hier auf meinem Lieblingsdomain, der schön kurz und bündig ist und zwar hier: https://muli.cc

Auch die Farbsammlung hat sich glücklicherweise gut einbinden lassen. Es gibt jedoch ein großes Manko und zwar die mobile Darstellung sowie das Verschieben der Container auf kleinen Monitoren. Da läuft beispielsweise gerade ein "Plugin", das eine eigene Darstellung auf mobilen Geräten zeigt, die man auch von Wikipedia kennt, allerdings bin ich unglücklich damit und sie ist auch nur schwer abänderbar. Da suche ich also noch einer anderen Alternative, aber die Seite ist eh auch eher für den ruhigen Laptop-Desktop-Alltag gedacht. Ausschauen solle sie so wie auf dem Bild. \o/

Nachtrag: Einer der Gründe für MediaWiki ist auch, dass ich langfristig generell nicht nur Fotos, sondern beispielsweise auch diverse Vorlagen (Dokumente, Skripte,...) und so weiter ablegen und katalogisieren möchte - das ginge mit Dokuwiki zwar genauso, aber es fühlt sich so einfach "gesünder" an, auch wenn das vielleicht gar nicht der Fall sein muss. ^^

Mittwoch 26. April 2017

# Ich lese gerade ein bisschen auf Geo.de rum - auch irgendwie schon lange her, dass ich mir mal die Seite angeschaut habe (und ich glaube, ich habe mich bereits einmal darüber beschwert). Früher war Geo zwar auch schon Werbeverseucht, auch analog, aber immer wieder interessant, aber wenn man sich jetzt so durch die Titel scrollt:

"Die zehn schönsten Kleinstädte. Die zehn schönsten Wasserfälle. Die tödlichsten Inseln der Welt. Die zehn lebenswertesten Städte der Welt. Sieben Tipps, mit denen Sie überflüssigen Ballast loswerden. Diese zehn Lebensmittel sind nicht vegan. Erkennen Sie diese zehn Bäume?" und so weiter. Und auf einer einzigen Artikel-Seite bis zu 19 Werbeflächen.

Oje und Kopfschüttel. Die Medienlandschaft ruiniert sich wirklich ganz von selbst. \o/

Freitag 21. April 2017

# "Teure Saftpresse kann durch bloße Hände ersetzt werden." Hrhrhrhrhr. ^^

Mittwoch 19. April 2017

# Aja, weil mir das gerade so einfällt - die Kamera vom neuen Smartphone namens Honor gefällt mir recht gut. Auch wenn ich den Ziegelstein trotzdem grundsätzlich als lästig bezeichne, macht sich die Schnappschuss-Funktion schon recht gut im Alltag bemerkbar. Und kann tatsächlich mit meiner Spiegelreflex im low level Bereich mithalten. Denn die Fotos sind auch mit dem mobilen Ding gemacht und wirken ident zu den früheren Bildern.

Und hier habe ich dann noch schnell einen Schnappschuss bei recht düsteren, grauen Wetter gemacht - und zwar von einem abgerissenen Firmengebäude (Bild ist ~4,5 MB groß). Wirkt am Foto nicht so, aber es war tatsächlich sehr dunkel und kurz vor dem Regen (der ja mittlerweile in Schneefall übergegangen ist), also man müsste das Bild um fast um ein Viertel oder noch mehr dunkler machen. Und dennoch sind die Details trotz einer leichten Filter-Körnung gut erkennbar. Das wäre mit der Spiegelreflex nicht anders geworden, es sei denn, man hätte das Stativ dabei und würde die Belichtung und so weiter manuell einstellen - aber sogar das wäre bei dem Smartphone-Ding nun möglich. Nur das es eben in die Hosentasche passt und relativ leicht ist. Also ja, muss zugeben, dass sich der Fortschritt in der Technik ja doch manchmal lohnt. Halt ein bisschen. ^^

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