Donnerstag 26. Jänner 2017

# Deutschland: 26.000 arbeitslose IT-Experten bei 51.000 offenen Stellen. "Die Profile der Arbeitssuchenden passen nicht immer automatisch auf die Profile der ausgeschriebenen Stellen, da es nicht das einheitliche Berufsbild des Informatikers gibt. Laut Bundesagentur für Arbeit seien außerdem insbesondere ältere IT-Experten arbeitssuchend. Der Mangel an Fachkräften ist also auch ein Mangel an Weiterbildung."

"Wer beispielsweise vor 15 Jahren Informatik studiert habe und nun auf Jobsuche ist, habe "bereits ein sehr veraltetes Know-how." In anderen Fällen sei das Fachwissen des arbeitslosen IT-Fachmanns sehr konzernspezifisch oder auf ein Produkt und eine Technologie zugeschnitten. Ein Jobwechsel werde dadurch erheblich erschwert, da dieser dann mit langer Einarbeitung verbunden ist."

Genau so ist es. Das nervt mich übrigens an Jüngeren, die oft daherquatschen "Na, dann muss man halt immer neu mitlernen und am Ball bleiben - ist doch kein Problem, ich lerne auch ständig einfach neu mit"... schauen wir nämlich mal, wie die nach 15 Jahren reden. \o/

Nachtrag: Aber die Halbwertszeit von IT-Menschen ist schon erschreckend kurz. Wobei das auch auf Nageldesigner oder Donut-Hipster-Shop-Betreiber zutrifft... so gesehen... ^^

# Ich hatte da ja mal ein paar kurze Zeilen über Förderprogramme für IT-Kurse (für Mädchen und Co.) geschrieben - also dass man die Inhalte versucht zu vereinfachen zwecks Interessenschaffung - aber meiner Meinung nach damit erst recht den Zugang zu der Materie verhindert und unterbindet. Dazu passt dieser Beitrag des Sdyney Morning Herald, der gerade in ein paar Blogs aufschlägt:

"Delivering the 2017 Australia Day address on Tuesday, Professor Michelle Simmons said it was a "disaster" to try to make physics more appealing to girls by substituting rigorous mathematical problem-solving with qualitative responses. ... "There is a big cost in this type of thinking," she said to an audience that included Premier Gladys Berejiklian. ... "When we reduce the quality of education that anyone receives we reduce the expectations we have of them," she said."

"...also said there will be a reduction in the sociology-based content and an emphasis on practical investigations. ... Professor Simmons' Australia Day speech focused on the need for Australians to attempt the difficult things in life."

Und man muss anmerken, dass ich das unterstütze. Erwähnenswert, denn ich bin in Mathe und logischen Abfolgen und in Prüfungssituationen eine absolute Null, immer schon gewesen und hatte es in jungen Jahren in Physik, Chemie und der IT-Welt gehasst, wenn es mal wieder stundenlang um Berechnungen, Zahlen und Formeln ging. Es war ein Dauerscheitern bei mir, obwohl ich eigentlich ein großes und starkes Interesse an der Materie hatte, auch beispielsweise Geometrie und so "spannend" fand... änderte aber dennoch nichts an einem regelmäßigen "Fetzen" in dem Fach oder für alle Beteiligten mühsame Nachprüfungen, durch die ich meistens ganz knapp schrammte und auch nur, weil man erkannte, dass mir dazu eine Synapse fehlt. Keinen Tau von der Materie, mir fehlt das Verständnis und mein Gehirn ist einfach anders verdrahtet und ich arbeite generell sehr visuell orientiert - aber dennoch war mir zeitgleich immer schon bewusst, dass dieser Aspekt der Anforderung dennoch dazu gehört und dazu gehören muss. Weil es eben ein Grundelement dessen ist. Ich wäre nicht mal damals als rebellischer Schulverweigerer-Jugendlicher auf die Idee gekommen, dass es Sinn machen würde, die Inhalte zu vereinfachen, nur um mir entgegen zu kommen. Stattdessen war es eher ein "Benötige ich das für meine ganz persönlichen Lebensziele? Nope, denn ich habe eigentlich andere Interessensgebiete, wo ich meine Stärken oder Neigungen besser ausleben kann" und bin eben nicht den Weg der Mathemik und Co. gegangen. Und daran ist nichts verkehrt. Und ja, ich lese gerne und begeistert über Raumfahrt, physikalische Forschung und HighTech-IT-Kram.

Klar benötigt man eine Grundlage bzw. Basis eines Allgemeinwissens im Alltag und es ist gut, alles mal zu sehen und zu erlernen. Aber danach mit vereinfachten Inhalten eine künstliche Begeisterung für ein komplexes Thema zu schaffen, um mehr Menschen - egal welchen Geschlechtes, Herkunft, Abstammung, Alters - für eine berufliche oder fachliche Richtung zu gewinnen, halte ich eben für falsch. Es verfälscht und birgt viele Gefahren und ist vermutlich dann für den Neugierigen ab einem gewissen Niveau dann wie eine Tür, die man ihm dann nach dem Kuscheln ins Gesicht schlägt. Was man machen kann ist, dass man die Inhalte besser strukturiert und auch mehr Praxis mit einbindet, um alles greifbarer zu machen. Aber wie in dem zuvor verlinkten Text meinerseits... entweder ich zeige Kindern in einem Zoo wie ein Löwe ein echtes Zebra schlägt und frisst oder ich lasse es ganz bleiben. Die Plüschtier-Variante zur Veranschaulichung kann man sich an die Stirn picken - die verschafft kein Gefühl und kein ernsthaftes Wissen. Das ist dann nur thematisch gestreift und lässt (zuviel) Spielraum. Davon halte ich nichts. Das Leben ist nicht einfach und diverse Gebiete haben Anforderungen, die vielleicht der eine oder andere Mensch auch aus biologischen Gründen besser erlernen oder verstehen oder gar mögen kann. Aber dann ist es halt auch so, da muss man nicht schon wieder da auch rumpfuschen und Dinge gerade biegen, die von Grund auf gebogen waren.

# Ich verwende ja zur Zeit aus beruflichen Gründen Windows und Linux im Alltag vermischt... lerne also nach Jahren auch wieder den genervten Alltag unter Windows so richtig zu kennen, speziell bei der eigenen Kiste zuhause. Beispielsweise das noch lästigerweise vorinstallierte McAfee Live Antiviren-was-auch-immer-Zeug, keine Ahnung wie der Kram nun genau heißt, ich will es ja nicht mal anklicken. McAfee war für mich nämlich immer schon von Anfang an und bereits in den früheren Jahren der digitalen Ära eine richtige Pest... im System meistens vorab eingerichtet, dann schraubt sich das Ding zudem wirklich überall fest und es gab ja damals auch recht oft den Fall im Bekanntenkreis, dass man es nicht mal mehr richtig los wurde oder die Computer-Kiste danach irreparable Schäden im System aufwies und Alles ein wenig angeschlagen wirkte, sobald man das Zeug deinstallierte.

Und die Praktiken setzen sich anscheinend auch in der heutigen Zeit fort - schon wieder starte ich Chrome und schon wieder wird mal eben versucht ein McAfee-Plugin zu installieren. Einfach so taucht das Plugin-Zeichen auf und würde Chrome nicht rückfragen, schlurft so ein Fremdteil im Browser mit. Man muss sich ja schon fragen, wer hier der Trojaner bei der ganzen Geschichte ist. Genauso die Hinweis-Meldungen, dass die Testversion abläuft... vom Menüaufbau bzw. dem Popup ist nicht mal ansatzweise ein Unterschied zur Werbung von Maleware und Co., die sich in einen Rechner fest gefressen hat.

Und dann auch noch die "Bedrohungskarte"... die ist ja sowieso ein völliger Schwachsinn und schon fast wieder lustig (Screenshot). Vor allem ist ja da die Frage, was mir das nun sagen soll? Würde ich da im zentralen Afrika wohnen, wo es kaum Netz gibt, kann ich da dann das Zeug deinstallieren? Und bei den Amerikanern sollte ich das doppelte Paket kaufen - oder wie? Immerhin ist die Bedrohung nicht schlimmer als in Indien oder Russland. ^^

Mittwoch 25. Jänner 2017

# Leute... das ist ja mal ein großartiges Bild der Erde! Wer mag, kann sich hier das Bild in voller Auflösung anschauen - aber Vorsicht, das Ding ist 27 MB groß. Schon spannend, aber treue LeserInnen wissen ja, dass ich auf den Kram stehe.

# "Wegen eines Softwarefehlers hat Dropbox bis zu acht Jahre alte Dateien weiterhin gespeichert, obwohl deren Eigentümer sie eigentlich aus ihren Konten gelöscht hatten."

Liebe User, jetzt mal im Ernst? Dachte irgendwer, dass die Dinge tatsächlich so richtig gelöscht werden? War doch klar, dass es Kopien plus auch Schattenkopien gibt?! Verstehe die Aufregung irgendwie nicht... das, was ich in das digitale Grab der Datenselbstbestimmung schaufle, bleibt auch drinnen - wer das noch immer nicht kapiert hat, tut mir wirklich leid. Aso, nein, das war jetzt ein Denkfehler... tut mir nicht leid. ^^

Nachtrag: Übrigens pisst mich DropBox schon länger an, weil sie mich seit Ewigkeiten ständig via Email daran erinnern, dass mein Konto in "Kürze" wegen Nichtgebrauchs gelöscht wird... ich denke mir schon seit dem ersten Mail "Ja, macht doch nur, wäre mir sehr recht". Aber wie man ja oben sieht, passiert das ja eh nicht... hrhrhr. \o/

Dienstag 24. Jänner 2017

# Filter-Blasen-Gimmick aus dem Comic-Heft: "Der ehemalige Präsidentschaftskandidat und Dritter Nationalratspräsident Norbert Hofer (FPÖ) sollte am Dienstag als Gast im Seminar "Soziologie der Randkulturen" des Soziologen Roland Girtler an der Uni Wien auftreten. Doch als die Vertretung der Soziologiestudenten vom Auftritt des Politikers Wind bekam, rief sie zum Protest auf." Aja. Der Professor wollte das heiße Eisen natürlich nicht mehr länger halten und hat ihn wieder ausgeladen. Zack.

Ganz großes Kino. Gewonnen hat nämlich keiner. Außer die Rechten eigentlich, die jetzt wieder einen Grund zum offiziellen Jammern haben. Die Anti-Was-auch-immer lernen es nie und schmieren immer öfter wie ein nasser Papierflieger ab - und das Tragische ist, dass es selbst fabriziert ist. Das tut doppelt weh. Kopf und Tischplatte.

# Eigentlich sollte ich schon dringend in das Bett rollen, aber das muss ich dann doch noch los werden: Ei ei, das hätte ich mir nicht gedacht, dass diese Sache mit den Manuals via CHM-Hilfedateien oder HTML in der Baumstruktur unter Windows so ein wenig beackertes Feld ist. Trotz langer Suche konnte ich außer den zwei-drei kommerziellen Platzhirschen kein anderes kostenfreies und portables Tool entdecken, das die Erstellung direkt via Editor sowie die Kompilierung in einem Zug erledigt. Und vor allem portabel ist... das findet sich schon gar nicht. Oder schleppt auch wieder etliche Abhängigkeiten mit sich rum. Snief.

# Charles Darwin fliegt aus türkischen Lehrplänen... ja, toll. Langsam, aber sicher, sollte man sich vielleicht doch da und dort Vorräte, Batterien und Co. herrichten für den Fall, dass endgültig die eh schon geringe Vernunft der Masse tatsächlich flöten geht. Denn was fehlt in Zeiten von Trump, Putin, einer Brösel-EU, in Flammen stehende Südländer und dem neuen Hang zum Populismus links und rechts? Genau! Noch mehr Menschen, die sich an den Strohhalm der Religion klammern.

Leider muss ich nämlich sagen, sind - meiner bisherigen Lebenserfahrung nach - genau die Menschen, die sich als gläubig und so weiter bezeichnen, zu oft die, die brav alle Gebote der Reihe nach permanent brechen und zwei Gesichter haben. Und Nächstenliebe reicht da auch nur innerhalb der eigenen Filterblase oder oft nur vor dem Spiegel aus. Brrrr.

Noch mehr Menschen, die den Lippen eines Predigers folgen... wenn man schon bisher dachte, dass man mit einem Feuerzeug in einem Treibstofflager steht, dann würde ich sagen, sind wir jetzt in Level 2 und halten stattdessen bereits eine Sprühkerze in der Hand. \o/

# Sollen wir diesen Eintrag wirklich fortsetzen? Gerne. ^^

"Vier Tage nach der Festnahme eines 17-jährigen Terrorverdächtigen in Wien sind die Hintergründe weiterhin unklar. ... Vor Silvester hätten sich die Verdächtigen Pyrotechnik besorgt und dann versucht, „was zu basteln“ - „nichts Großes offensichtlich“... Auch wenn es im konkreten Fall bisher keine Indizien für einen baldigen Anschlag gebe, sei eine „potenzielle Gefahr“ von dem 17-Jährigen ausgegangen. ... Gefragt, ob die Gefahr nicht als zu groß dargestellt werde, sagte Sobotka, man habe stets von einer „potenziellen Gefahr“ gesprochen. ... Der Zwölfjährige, der mit dem 17-Jährigen in Kontakt gestanden sein soll, befindet sich inzwischen in einem städtischen Krisenzentrum."

Aber nachdem man ja sieht, wie gefährlich das Ganze ist, holen wir deswegen gleich mal unsere Liste raus:

"Sobotka will im Zuge der Debatte über ein Sicherheitspaket neue Regeln für „Gefährder“. Diese sollen etwa per Fußfessel elektronisch überwacht werden. Derzeit sei die Fußfessel eine Maßnahme des Strafvollzugs, eine neue gesetzliche Basis müsse dazu geschaffen werden." und dann weiter "Zustimmung zu einer neuen Fußfesselregelung signalisierte bereits SPÖ-Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil: Das sei durchaus vorstellbar."

Noch ein bisschen abwarten und man wird noch irgendeinen... vermutlichen... Beweis finden und die Geschichte ist komplett und Irgendeines seiner Wunsch-Konzepte ist akzeptiert und durch. \o/

Sonntag 22. Jänner 2017

# Leute, ich brauche Eure kreativen, erfahrenen Köpfe! Ich suche entmutigt unter Windows (ja, stellt Euch vor!) ein Tool, um leicht und unkompliziert Dokumentation bzw. Manuals zu erstellen - allerdings mit zwei besonderen Herausforderungen - das Tool muss portabel sein und nicht in der Registry rumpfuschen oder heimtelefonieren und es muss das Manual dann als HTML ausgeben können, gewünscht wird dabei zusätzlich von mir ein Baumverzeichnis in der Sidebar. Ein Beispiel wäre das etwas zu teure Windows-Tool helpndoc (die eigene FAQ ist genau so wie ich es gerne hätte und auch das Tool wäre eigentlich genau die Richtung, aber ist etwas zu "fett" schon wieder). Ich will allerdings auch bei diesem Tool direkt den Text darin erstellen und bearbeiten können sowie auf Knopfdruck die Dokumentation - und nein, ich will und kann keine CLI-Tools installieren oder will irgendwelche Ruby-Perl-Whatever-Konverter, um vorhandene, einzelne Markdown-Dateien zu konvertieren. Es steht nur eine eingeschränkte Windows-Umgebung zur Verfügung, mit wechselnden Rechnern. Im Idealfall ist es ein kostenfreies Tool ohne Lizenzvorgaben, darf aber dafür ruhig einen rudimentären Aufbau besitzen... ich stelle keine besonderen Anforderungen.

Falls jemand alternativ ein Tool kennt, um vielleicht als Notlösung Windows Hilfe-Dateien zu erstellen (CHM) - allerdings ohne wiederum vorab in einem anderen Programm manuell Einzel-Dateien zu erstellen, wie es HTML Help Workshop und Co. macht, sondern eben mit direkter Erstellung der Inhalte, dann auch nur her damit. Ich selber werde anscheinend nicht wirklich fündig. Auch hier gilt nämlich, es muss portabel sein bzw. nicht am Rechner rumpfuschen, sonst bekomme ich keine Freigabe dafür und kann es nicht einsetzen. \o/

Nachtrag: Ich habe mir auch diverse Outliner angeschaut, alias Treepad, Keynote und dergleichen, aber die bieten keinen ordentlichen HTML-Export mit Baumverzeichnis an. Keynote Fn könnte vermutlich, tut aber nicht mit unterschiedlichen Problemen je nach Version oder Bedarf von Änderungen am Zielrechner. Andere Ideen? Ich freue mich über alle Tipps - danke! :)

Nachtrag: Nein, kein HTML-Code-Getippe und kein Latex und dergleichen. Simple Texteingabe gleich direkt in das Tool und Baumverzeichnis-Ausgabe mit Inhalt per statischem HTML.

# Kann mir jemand den Sinn der elektronischen Karten in Hotels erklären? Sie gehen genauso verloren, werden genauso kaputt und bieten mehr Angriffsvektoren als einfache, simple Schlüssel? Ob ich eine Karte mit Kundendaten bespiele bzw. einer Buchung oder den Schlüssel aushändige, ist der gleiche Aufwand und in den meisten Hotels ist die Abfrage nach der Karte beim Aufzug, Saunabereich und anderen Dingen zwar ein netter Gedanke, aber meistens auch simpler und analog ebenso umzusetzbar. Also wozu diese technische, teure und anfällige Investition in ein solches System? Und nein, ich rede jetzt nicht von einem 2000 Betten-Hotel oder einer Kette, die Daten sammelt und verarbeitet, sondern von Hotels wie diesem hier mit 180 Gästen.../o\

Hotel zum vierten Mal von Hackern lahmgelegt.

Samstag 21. Jänner 2017

# Wir erinnern uns ja Alle an diesen Eintrag hier vor wenigen Tagen, nicht wahr?

Ja, schaut mal... nachdem es da politisch und gesellschaftlich gleich mal Ablehnung quer durch die Bank (offiziell) gab, haben wir nun praktischerweise einen Gefährder entdeckt und die Gefahr gebannt! \o/

"Es wurde ein potenzieller Anschlag in der Bundeshauptstadt verhindert ... es liege aber möglicherweise ein radikalreligiöser, salafistischer Hintergrund vor ... Mögliches Anschlagsziel sei die U-Bahn gewesen ... "Die Wege, die der Täter in den letzten Jahren genommen hat, und auch das Täterprofil möchte ich heute noch nicht bekanntgeben" ... Die Hinweise auf den Burschen kamen aus dem Ausland - von wo, wollte Sobotka aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekanntgeben... „Es ist in diesen Hinweisen davon die Rede gewesen“, sagte Sobotka auf die Möglichkeit eines geplanten Anschlags mit einer Bombe angesprochen...."

Nichts Genaues weiß man nicht! ^^ Aber genau aus dem Grund ist es nun ganz wichtig:

"Der heutige Fall zeigt einmal mehr, dass Österreich keine Insel der Seligen ist“, sagte Sobotka. Österreich und ganz Europa müssten in diesen Zeiten stets mit einer Bedrohung durch Terror rechnen. Deshalb seien „stärkere polizeiliche Instrumente“ nötig, betonte Sobotka. ... Heimische Spitzenpolitiker bedankten sich umgehend bei der Polizei und lobten deren Arbeit ..."

Man stelle sich vor, da würde es... möglicherweise... einen Zusammenhang geben. Aber vermutlich habe ich das Ganze... wahrscheinlich... ganz falsch aufgefasst. ^^

Nachtrag: Und eine aktualisierte Meldung: "Der mögliche Anschlag eines Freitag in Wien verhafteten 18-jährigen Terrorverdächtigen war möglicherweise „sehr zeitnah“ geplant. Er hätte kurz bevorstehen können, wie der Generaldirektor für Öffentliche Sicherheit im Innenministerium, Konrad Kogler, im Ö1-Morgenjournal am Samstag sagt. Ein mögliches Szenario sei ein Anschlag auf die U-Bahn in Wien gewesen, so Kogler. Weitere Hausdurchsuchungen und Festnahmen seien möglich."

Nachtrag: "Dabei seien Ausrüstungsgegenstände wie Mobiltelefone sichergestellt worden, die nun ausgewertet werden müssten." Ausrüstungsgegenstände.... ein Handy ist nun bereits ein Ausrüstungsgegenstand. \o/

Nachtrag: Interessant auch: "Der aktuelle Fall zeige aber, dass die Zusammenarbeit auf polizeilicher Ebene offensichtlich funktioniere, es sei früh genug gewarnt worden. Da das Abwehramt nicht im Vorhinein informiert worden sei, geht Doskozil davon aus, dass es sich um einen „rein polizeilichen Fall“ handelt." ^^

# Ich muss ja nochmal feststellen, dass das Jahr 2000 nicht erst 7 Jahre her ist, sondern bereits 17 Jahre. Das ist immer wieder erschreckend. In jeglicher Hinsicht... und es fühlt sich auch nicht so an. Außer, dass die Zeit immer schneller vergeht. Ebenso erschreckend schnell. \o/

Mittwoch 18. Jänner 2017

# Ein treuer Leser hat übers Eck bemängelt, dass es hier so still ist, aber da darf ich darauf hinweisen, dass ich mir die letzten Tage Abends ein Sofa selber zusammengestoppelt habe. Wiedermal ein paar einfache Holzbretter aus dem Baumarkt, ein paar Fundus-Schrauben und eine prähistorische Herangehensweise in der nicht vorhandenen Planung mit einem überpowerten Bohrer mit Hunderten Watt und einem zu stumpfen Schraubenzieher. Grund dafür war, dass ich einfach kein mir gefallendes Sofa im Handel finden konnte... entweder haben sie ein Metallgestell oder einen visuellen, grausigen Schnickschnack wie Metallfüße oder komische Einbuchtungen, gehören zu der Sorte der "Wir kleben mit 15 Kilo Klebemittel, Schaumstoff und billigen Textilstoff auf Spanplatten ein 50 Kilo-Sofa zusammen" oder sie haben irgendwelche Funktionalitäten, die kein Mensch braucht - oder sie sind generell so unglaublich hässlich, dass man verzweifelt daran herumkratzt und schabt und dabei die Hoffnung in sich trägt, dass es sich bei den Form-Kisten nur um die Verpackung und nicht das Sofa selber handelt.

Ich selber wollte also einfach nur eine große Liegefläche, keine Seitenelemente und so einen Kram, also darauf schlafen und sitzen - mit einer möglichst großen Sitztiefe, weil wer sitzt denn am Sofa tatsächlich mit den Füßen im 90-Grad-Winkel und aufrechter Körperhaltung und starrt nach vorne? Niemand. Auf einem Sofa hängt, liegt und rollt man rum, sitzt im Schneidersitz oder streckt sich aus... dazu braucht man Platz. Auch um ein Tablet, Laptop, Nahrung oder die Katze neben sich zu verstauen.

Und dazu reicht ein schlichter Holzkasten mit Verstrebungsbrettern und langen Fichtenholzbrettern als Auflagefläche. Aus. Wer anderer nimmt Paletten, aber die sind mir zu schwer und wuchtig (und ohne Lagerzugang auch nicht billig oder chemisch behandelt). Ein Schönheitspreis interessiert auch niemanden, sondern die Form folgt ganz klassisch der minimalen Funktion, es ist somit auch sehr leicht, weil ja nur Bauhaus-Fichtenholzbretter, besitzt keine Klebstoffe oder sonstige Dinge, es lässt sich leicht wieder zerlegen und das unbehandelte Holz anderweitig weiter verwenden bei Bedarf. Und auch wenn es nur ein "Kasten" ist, ist es trotzdem in Summe um die Hälfte billiger, als irgendein Standard-Sofa aus dem Handel und zudem lässt es sich mit jedem Klein-PKW in zerlegtem Zustand transportieren. Wer mehrfach Ausdauer hat, sogar in der Straßenbahn, man ist also nie auf Transporter und Co. angewiesen. Und ja, wenn man darauf sitzt, könnte es auch ein handelsübliches Sofa sein.

Foto, Foto, Foto, Foto, Foto und noch ein Foto. Matratze drauf legen, eine Zweite umknicken, 2-3 Tage mit Bändern fixieren, um sie zu formen Foto und noch zusätzlich einen weichen, kuschligen, dicken Bezug über das Ganze werfen (der fehlt aber noch und ist hier nicht zu sehen). Was will man mehr? Provisorisch passt es schon mal. ^^

# "Hallo XY, für meine Kunden suche ich hochwertige Artikelplätze mit thematischem Bezug. Ein konkretes Interesse meines Kunden auf Ihrer Seite zu buchen besteht bereits. So bin ich auf Ihre Seite aufmerksam geworden. Ich würde gern bei Ihnen einen thematisch passenden Artikel buchen.
Ich liefere Ihnen gern einen sehr hochwertigen und professionell geschriebenen Text, welcher von meiner hauptberuflichen Redakteurin aufwendig recherchiert und getextet wird. Alternativ können Sie aber auch gern den Text verfassen. Der Text sollte mindestens 2 Jahre online bleiben.
Bieten Sie so etwas an? Können Sie mir bitte ein Beispiel und Ihren Preis mailen? Haben Sie evtl. noch weitere Seiten, auf denen so etwas möglich ist?
Ich danke Ihnen für Ihr Feedback."


Die klassische Anfrage... ich dachte ja, dass die schon ausgestorben sind, aber scheinbar gurken die Seelenkäufer weiterhin durch das Netz. Nachdem die Anfrage auf mehrere Adressen in Bezug auf bestimmte Domains zeitgleich eingegangen ist, gehe ich ja mal davon aus, dass sich die das recht einfach machen und schlicht und ergreifend Domains abscannen, das verwendete System abtasten (in dem Fall handelt es sich in beiden Fällen um Wordpress, also nicht diesen Blog hier, sondern einen Anderen) und dementsprechend ein simples "Hö, ist ein Wordpress, also Blog, also Texte, passt, schicke Email an Domain-Inhaber"-Skript einsetzen.

So weit so gut, so weit so klar... eh allseits bekannt. Aber was mich wirklich interessieren würde, wie hoch da wohl der prozentuale Rücklauf mit Zusagen bei solchen Anfragen ist und was Blogger dann sich vorstellen und schlussendlich finanziell bekommen. Sicherlich versaut das Ganze und man will es dann gar nicht wissen, wenn man dann hört, wie dreckig die Bloglandschaft in Wirklichkeit so ist. ^^


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