Sonntag 01. Jänner 2017

# Also ich muss ja da mal was sagen und vor allem auch das löchrige, kollektive Bewusstsein ein wenig auffrischen... die Feuerwerke werden von Jahr zu Jahr mickriger und billiger. Überall heißt es, es knallt so schlimm wie schon lange nicht mehr und so weiter, dabei ist das ein völliger Blödsinn. Es wird von Jahr zu Jahr ruhiger und überschaubarer. Knallte es früher schon Wochen und Monate zuvor überall in den Gassen, kann man nun sogar die letzten Tage vor Silvester ohne Spießrutenlauf am Abend durch die Gassen gehen. Die unnötige Knallerei hat sich mittlerweile sicherlich um weit mehr als die Hälfte reduziert.

Und was ebenfalls verloren ging, sind die schönen, farbenkräftigen Feuerwerke. Ich habe auf einer Festplatte irgendwo noch ein Video von vor 10 Jahren aus meiner Gasse... da begann eine halbe Stunde vor Mitternacht bis eine Stunde danach ein visuelles Feuerwerk hier in den Seitengassen und über den Dächern, dass man ständig rechts, links, rauf, rüber und wieder zurück schauen musste, um ja nichts zu verpassen. Da explodierten in regelmäßigen Abständen auch auf den kleinen Kreuzungen hier in den Straßenschluchten Sternensplitter und sonstige Miniatur-Atom-Explosionen in 40 verschiedenen Farben und der Boden in der Wohnung erzitterte dabei. Auch die Dächer zuckten nur so vor dem Farbenspiel und es gab dabei Feuerbilder, die fast den ganzen Himmel schlagartig abdeckten.

Aber das ist vorbei. Dazu tragen sicherlich auch die verschärften Verbote bei, ebenso, dass die Leute nicht mehr so viel Geld in der Tasche haben, außerdem verliert es sich auch, weil man ja pauschal sagt, dass Feuerwerke unnötig und schlecht sind, Feinstaub, Sicherheit, Kosten, Krieg in anderen Ländern und so weiter, meint aber eigentlich meistens ja eher nur die wirklich lästigen "Knaller" an sich, die unnötig Rumlärmen und sonst nichts können, aber nicht die farbigen Sternschnuppen-Explosionen. Denn die gefallen ja doch den Meisten und fast jeder schaut sich bunte Farben im Nachthimmel gerne an. Zudem bin ich der Meinung, dass anscheinend auch die Qualität der Raketen gesunken ist - zwar gab es immer wieder Fehlzünder und Raketen, die in einem langen Bogen ins Nichts verglühten, aber da würde ich sagen, da war das Verhältnis vor einem Jahrzehnt 10:1, während es heute scheinbar 10:8 ist. Auch ist der Radius kleiner geworden und ebenso die Farbenvielfalt und die Variationen im Ablauf... ihr wisst schon "Bam" und dann geht mal ein Stern auf, der wandelt die Farbe, dann zerplatzen die einzelnen Schnuppen nochmal in weiteren Farben und dann regnet es goldene Glut-Regentropfen in langen Strichen. Kaum zu sehen mittlerweile.

Irgendwie ist das wie mit dem Rest der Konsum-Gesellschaft... alles wird schneller, einfacher und auch billiger sowie minimaler produziert und gekauft und löst sich genauso schnell auf. Das Feuerwerk heute Nacht war wirklich schwach und das geht nun schon seit Jahren so immer mehr und mehr runter... auch wenn es ständig tönt:

"Na, also früher war das nicht so schlimm, furchtbar ist das, ständig wird da geknallt, als ob es nie aufhören würde. Mei, die Leute müssn ein Geld haben, schlimm ist das, wirklich. Man sollte das Alles verbieten, also früher war das sooo besinnlich und ruhig."

Völliger Blödsinn. Schwachsinn. Früher wartete man geduldig in der Kälte und zählte die Sekunden bis zum Mitternachtschlag und dann öffnete sich die Hölle und die halbe Stadt flog dabei in die Luft. Ich weiß noch, als es damals beispielsweise den Jugoslawien-Krieg neben uns gab, dass man aus Respekt und so weiter in den Medien gebeten hatte, es doch eher zu unterlassen, weil es auch für viele Flüchtlinge belastend sein könnte, die ja damals doch in großer Zahl ins Land strömten. Aber sogar in der Zeit schneite es mehr leuchtenden Sternenstaub als heutzutage. Ich bin auch der Meinung, dass die akustische Knallerei nicht lauter oder mehr geworden ist, sondern man einfacher empfindlicher reagiert, weil eben die Masse sich umgewöhnt. Benötigte man früher fast schon eine Schneeschaufel, um die vielen Piraten vor der Haustüre und am Gehweg wegzuschaufeln, findet man solche Haufen eher nur mehr konzentriert da und dort, aber ganz sicher nicht mehr so großflächig und den rauen Mengen wie früher.

Aber gut, das ist so wie mit dem Schnee. Da schneit es einmal einen halben Meter in der Stadt und man redet vom endgültigen Weltuntergang und "So schlimm wie nie, wir sterben alle", dass man das früher mehrfach im Winterjahr hatte und trotzdem ging der Stadtalltag weiter, fällt dabei unter dem Tisch. Und aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschen. Wenn es überhaupt noch mal schneit in Wien... ^^ Gestern gab es ja Sonnenschein und soeben färbt sich der Himmel gelb-blau von der Morgensonne.

Nachtrag: Also ja, natürlich gab es auch in Wien stundenlange Feuerwerke und spektakuläre Effekte da und dort, aber ich meine das Ausmaß an sich - das hat sich deutlich reduziert. Auch war es früher viel konzentrierter auf den Zeitpunkt von Mitternacht und nicht so sehr verwaschen und verteilt auf die Nacht.

# Da übersteht man das mickrige Feuerwerk vor den Fenstern in der Nacht, schläft ein wenig, wacht im neuen Jahr auf, latscht müde ins Wohnzimmer und wird dann in der Früh von riesigen Buchstaben am Monitor begrüßt.

"Wir haben Ihren Computer aktualisiert."

Steht auf schwarzem Grund mit großen, weißen Buchstaben... und ganz ehrlich: das ist schon irgendwie Psycho. "WIR haben deinen Rechner in der Hand, wir haben da auch Etwas heute Nacht getan, aber keine Sorge, Du brauchst da auch nicht mehr wissen, tue einfach so, als hätte es das gar nicht gegebenen. Aber vergiss nicht, Dein digitales Leben liegt so oder so in unserer Hand. Du bist hier nur der Gast. Zumindest solange wir wollen." Die Matrix lässt grüßen. ^^

Samstag 31. Dezember 2016

# Nun ja, ich dachte mir, zum Abschluss des Jahres fallen mir ein paar weise Worte ein und ich klopfe hier ein paar sinnvolle Gedanken in die Tasten, damit ihr was zum Lesen und Sudern habt, aber mir fällt gerade nichts ein. Ein recht seltsames Jahr war das, noch dazu hat sich nicht wirklich was in der Welt verbessert, eher verschlimmert bzw. läuft man weiterhin gegen die Betonwände und was sich da so im digitalen Sektor tut, ist sowieso nur mehr zum stillschweigenden Kopfschütteln. Also merkwürdiges Jahr 2016, ich bin nicht unbedingt gespannt darauf, was 2017 so passieren wird, aber ich werde es prüfend zur Kenntnis nehmen und meinen Senf dazu denken.

Ich muss übrigens sagen, dass ich mir als Kind und Jugendlicher das Jahr 2017 gar nicht vorstellen konnte - das hatte damals so etwas völlig Futuristisches. Das war damals die Zeit, als dieses Jahr in Bildbänden mit extrem schnittigen Konzept-Autos, fliegenden Transportern, durchgestylten Weltraumstationen und drahtloser Technologie durchsetzt war. Zwar haben wir das irgendwie auch Alles, aber im Vergleich zu damals wirkt es eher nach einem Fehlgriff in der Wühlkiste im 1 Euro-Geschäft. ^^

Nun gut, also in froher Stimmung - oder wie auch immer man das zu Silvester knallkräftig korken lässt - ab ins neue Jahr und auf viele gemeinsame Zeilen, Austausch, Diskussionen und Projekte.

Nachtrag: Käse, ich habe mein halbvolles Sektglas heute Nachmittag hinter dem Bürocomputer stehen lassen, wie mir gerade bewusst wird. Tja, der wird wohl im nächsten Jahr nicht mehr sehr prickelnd sein. \o/

# Ich klimpere ja aus zeitlichen und beruflichen Gründen noch immer auf der Windows-Installation herum, unten tauchte vorhin so ein Meldungshinweis auf: "Office auf diesem PC installieren."

Aha?! Mal anklicken... "Office ist auf diesem PC bereits installiert."

.......... alles klar. Danke, Windows. War es auch schon zuvor. WAS willst Du von mir?!

Nachtrag: Aufgabe für 2017: endlich wieder mein Linux-Setting einrichten. Ich packe das Alles nicht. Übrigens ist McAfee auf der Kiste vorinstalliert. Fühle mich seitdem die ganze Zeit unwohl, so als ob ich mir einen Virus eingefangen hätte. ^^

Freitag 30. Dezember 2016

# "Die beiden bisher unbescholtenen Angeklagten beteuerten, tatsächlich Mönche zu sein, in einem Tempel in China zu wohnen und als Touristen nach Europa zum „Sightseeing“ gekommen zu sein. Ihr Einkommen als Mönche falle bescheiden aus, die Tausende Euro hätten sie von Verwandten für die Reise erhalten. ... Wenn jemand 50 Euro hergibt und ich 20 Euro herausgebe und derjenige dann nichts weiter sagt, nehme ich das als Einverständnis an“, rechtfertigte er sich. Die Männer gaben an, sich einander erst auf der Fahrt nach Salzburg kennengelernt und nur zufällig gemeinsam ein Hotelzimmer gebucht zu haben. ... Einige Chinesen hätten ihm aber Münzen auf den Boden geworfen. Und in sein Heftchen habe er die „guten Taten“ eingetragen, also die Namen, Adressen und Beträge der Geldgeber notiert. „Das Heftchen diente nur buddhistisch-religiösen Zwecken."

vs.

"In einem Hotelzimmer in Salzburg, in dem die Beschuldigten nächtigten, entdeckten Polizisten im Oktober Tausende Kettchen und Glücksbringer. Sichergestellt wurden zudem rund 10.000 Euro in bar und drei Mönchskutten."

Bettelmönche wegen Betrugs verurteilt. Lustig! ^^

Donnerstag 29. Dezember 2016

# Einem sehr netten, beruflichen Umfeld habe ich es zu verdanken, dass ich ab sofort ein klassisches Tastenhandy in meiner Tasche tragen darf - Wert ca. 10 Euro und kann außer telefonieren und SMS versenden eigentlich gar nichts. Kontakte abspeichern und ein Kalender zum Ablesen ist noch dabei, aber das war es schon wieder (Foto). Extrem leicht, gute Tasten und schön handlich, passt mit viel Platz rundherum auf meine Handfläche und ist sogar neuwertig. \o/

Mittwoch 28. Dezember 2016

# Also momentan gibt es hier "textuell" ein weihnachtliches Loch, denn dank meiner humanoiden Umgebung mit der selben genetischen Herkunft und einem Hang zum Weihnachtlichen darf ich nun einen halbwegs modernen Stand-PC mein Eigen nennen, mit dem ich mich erst anfreunden muss. Vorbei ist die Zeit der Abstürze am Laptop, das laute Rödeln der Lüfter und das generelle Spannungsproblem sowie die massive Eingeschränktheit bei der Verarbeitung von Bildern und Videos. Zwar ist die Kiste aus dem Jahre 2012~2013, aber nachdem es da in der Zwischenzeit technisch sowieso kaum einen ernsthaften Sprung bei den Standgeräten seitdem gab, bin ich da durchaus am Puls der Zeit. Wenn auch "old school"-mäßig mit einer normalen Festplatte und keiner SSD, but who cares? Die nicht ganz taufrische Grafikkarte von Nvidia kommt gar ohne eigene, zusätzliche Stromversorgung aus, leistet aber durchaus Einiges und hat bisher noch keine Einbrüche gezeigt und auch sonst herrscht im Inneren des Gehäuse angenehm gähnende Leere. Es hallt fast darin. Eine recht nüchterne Platine, die optisch sehr schlichte Grafikkarte (erinnert sich jemand visuell an die Creative Sound Blaster 16-Karten aus den Windows 95-Rechnern? Großartig! ^^), eine gurrende Festplatte, das Netzteil, recht minimaler und überschaubarer Kabelsalat und auch nur zwei (glücklicherweise große und damit leise) Lüfter. 4x USB-Anschlüsse und ein HDMI-Ausgang... aus. Was will man mehr? In der Einfachkeit liegt die Würze. \o/

Und ich bin recht zufrieden, sehr sogar. Gefällt mir gut und öffnet wieder ein wenig die Tore in die "kreative Welt". Einzig das installierte Windows 10 fühlt sich sogar nicht heimelig an, da muss ich mir erst irgendwann die Zeit nehmen, um daneben in Ruhe und schön sauber (m)ein Linux Mint oder Puppy zusätzlich einzurichten, damit ich meine Shortcuts und vertraute Oberfläche wieder vor den Tasten habe - fühle mich so gehemmt in meinem Tun. ^^

Ich hätte mir übrigens nie gedacht, dass ich je wieder einen Stand-PC mein Eigen nennen werde, aber in Wirklichkeit ist der Unterschied recht minimal... denn auch zuvor war das Gerät immer am gleichen Platz und durch die defekte Tastatur mit den losen Tasten und einer Externen im Alltag war der Kabelsalat am Tisch genauso groß, abgesehen vom fremden Netzteil, das als Dauernotlösung überhaupt nicht dazu passte. Der Vorteil bei den Block-Kisten zudem ist ja weiterhin, dass jedes Element austauschbar ist - Bildschirm, Netzteil, Grafikkarte, Festplatte, Lüfter, usw... und so mobil ist mein Laptop auch schon aufgrund des Gewichtes nie gewesen. Nichts versäumt und aus der anfänglich von mir gelobten Flexibilität ist im Laufe der Zeit eher eine lästige Kette mit einem schweren Gewicht geworden, an der man nichts oder nur sehr teuer Etwas austauschen könnte, was sich nicht mal ansatzweise lohnen beziehungsweise rechnen würde.

Also back to the roots - aja, dieser Text wird übrigens auf mechanischen Tasten erstellt. Klackert ordentlich laut, aber sympathisch. Fühlt sich an wie anno dazumal in der QBasic-Schulung in der Jugend. Gute Erinnerungen und Gefühl also! \o/

Nachtrag: "Wichtige, kollaborative Dinge" wie The Forest, Life in the Woods und Co. laufen sang und klanglos, Videos lassen sich gut schneiden, auch in der Live-Ansicht und auch das Surf-Erlebnis ist spürbar anders. Alles gut.

Montag 26. Dezember 2016

# Ich habe mich übrigens die letzten zwei Tage nochmal mit der alten PC-Kiste beschäftigt und dabei per Zufall festgestellt, dass man das Ding doch noch zum Laufen bringen kann, wenn man nämlich - festhalten - einen der Elkos bzw. Kondensatoren auf dem Motherboard leicht zur Seite biegt. Fragt jetzt nicht, wie ich das herausgefunden habe, aber eine ganz schön lange Verkettung von Zufällen hat dazu geführt - das Herauszufinden ist wohl wie ein Lotto-Gewinn.

Für den Alltag ist der Rechner zwar nicht mehr zu gebrauchen, aber ich habe dann der Neugierde halber eine zweite Festplatte innen angehängt, die ich komplett vergessen hatte. Ôo

Ich sag's Euch... ich bin tatsächlich fast eine Stunde lang vor dem summenden Bildschirm gesessen, neben mir das laute, röhrende Ding und habe mir im Minuten-Takt gedacht "WTF? Und was ist da drinnen... WTF... und das da... woha... WTF? Du meine Güte... und das hier... wow.... okay... und hier... WTF?!!! Und das... nicht wahr... WTF!!" und so weiter. Es war vollkommen absurd und ich musste dann erstmal schauen, von wann die Daten sind - teilweise von vor über 10 Jahren.

Fotos und Entwürfe von mir, die ich vollkommen vergessen hatte. Ideen und Projekte in so einer großen Zahl, dass ich mich ernsthaft frage, was mit meinem Leben zwischenzeitlich passiert ist und wo sich diese kreative Energie von damals versteckt!?! In jedem Ordner fanden sich neue Schätze, sogar verlorenen gegangene Dateien und auch Erinnerungen an Menschen, die schon lange nicht mehr in meinem Alltag sind, ebenso Fotos meiner Katzen von damals, wo mir erst bewusst geworden ist, wie lange die schon bei mir waren - viel länger, als ich vermutet hätte. Auch die Einrichtung meiner Wohnung von damals hat mich selber überrascht, aber ebenso alte Webseiten, die erstaunlich sauber und solide umgesetzt sind - so richtig brav, ordentlich, modern und durchdacht. Als ob es nicht von mir wäre... ^^

Ich habe mir schlussendlich ein paar, für mich wichtige, Dinge auf einen Stick kopiert und dann die Platte wieder abgehängt - die ist recht kostbar als Erinnerung. Und zugleich aber auch kurz darauf die ganze Kiste wieder stillgelegt, denn ich hatte bereits nach der Stunde von dem lauten Surren und dem Monitor, der nur mehr mit 100% Helligkeit arbeitet, dermaßen Kopfweh, dass der Elan und die Freude schnell weg waren. Aber spannend auf jeden Fall. Den schiefen Kondensator habe ich dann noch vorsichtig weiter fixiert, damit wenigstens der Status quo für die Zukunft erhalten bleibt. \o/

Nachtrag: Hier noch Bilder aus dem damaligen Katzenleben: Bild 1, Bild 2, Bild 3. Ähm, ja... ^^

# Geweihte Computer - "Sonnenstrahlen, die über Wände kriechen und dabei zu einem bestimmten Zeitpunkt eine geheime Botschaft offenbaren: Das klingt nach Indiana Jones oder einem Dan-Brown-Thriller. Oder einfach nach einem Besuch in einer Kirche - vorausgesetzt man weiß, wann. Auch viele österreichische Kirchen sind auf diese Art mit Lichtcodes versehen."

Mittwoch 21. Dezember 2016

# "Königin Elizabeth II. und ihr Mann Philip sind schwer erkältet. Sie konnten daher nicht wie geplant heute zu ihrem Landsitz Sandringham in der englischen Grafschaft Norfolk fahren. Das teilte der Buckingham-Palast mit."

Oje... Tja, Journalismus in seiner Bestform.

# Die Schlangenöl-Branche.

# "Dem Wochenmagazin „News“ kommt mit Jahreswechsel ein Gutteil seiner Redaktion abhanden, berichteten heute mehrere Medien übereinstimmend. Eine Einstellung des Magazins solle laut Eigentümer aber nicht geplant sein." Niemals, was für eine seltsame Idee!

"Ein Gutteil der Mannschaft, die für die inhaltliche Neuausrichtung des Mediums sorgte, dürfte mit Weissenberger gemeinsam zu Jahresende gehen." Kein Problem, das lässt sicher lösen, gibt ja genug Job-Suchende.

"Angeblich sollen ein rigoroses Sparprogramm und ein großzügiger Sozialplan zum Stellenabbau zu dem überraschenden Exodus wesentlich beigetragen haben." Ach was, das sind nur temporäre Erscheinungen.

"Gerüchte, dass News, das im Vorjahr operativ ein Minus von fünf Mio. Euro erwirtschaftet haben soll, 2017 eingestellt werden könnte, dementierte Pirker zuletzt in den Salzburger Nachrichten." Peanuts. Das lässt sich locker wegstecken.

"Dabei kündigte er aber auch an, das Magazin im nächsten Jahr „etwas anders akzentuieren“ zu wollen." Aha... oh... ähm... mhm... aha... okay, also wird dann wohl doch recht bald eingestellt. ^^

# Och, jetzt kommt... nicht schon wieder. "Die deutsche Polizei hat laut Angaben deutscher Medien ein Ausweisdokument in dem Lkw gefunden, mit dem der Attentäter auf einem Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen getötet hat."

Ist es also noch immer modern bei Terroristen, mit Ausweisen, Reisepässen und Meldezettel und manchmal auch Smartphone mitsamt Kontaktliste zum Anschlag anzureisen und dann in den Autos oder im Mistkübel daneben gut auffindbar liegen zu lassen? Damit man sie schneller findet und ihre Familien drangsalieren kann? Nett, dass sie mitdenken. Man stelle sich vor, die würden mal auf die absurde Idee kommen, ohne Dokumente bei einem Anschlag aufzutauchen - oder gar danach mitnehmen! \o/

# Heute war ich recht knapp daran, mit der Blechdose auf vier Rädern in die Arbeit zu fahren. Hatte mich dann aber doch wieder dagegen entschieden - mit dem Bauchgefühl, dass das heute sicher ein Tag ist, wo einem Einer hinten ins Auto knallt. Dunkel und kalt, früher Morgen und so.

Ratet mal... bereits jetzt mit Bus und Zug an zwei Auffahrunfällen vorbei gefahren, mitsamt Polizei und Absperrungen. ^^

# Aus dem Lehr-Buch wie man Journalismus verpfuscht: "Dieses Ergebnis ist eine zweite Schmach für Hillary Clinton - Abweichler unter den Wahlmännern waren die letzte Hoffnung der Gegner von Donald Trump – und sie zerplatzte erwartungsgemäß. Überraschend stellten sich mehr Wahlleute gegen Clinton als gegen den Republikaner."

Erwartungsgemäß vs. Überraschend. Mhm. Und dann ein Blick in den Seitentitel "Abtrünnige Wahlleute". Jössas, doch nicht gleich so aggressiv-politisch zugeordnete Wörter immer... Das ist ja so wie die Wortspielerei Rebellen vs. Terroristen. ^^


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