Donnerstag 29. September 2016

# Schon wieder ein Donnerstag und schon wieder keine Einträge. Das ist ja traurig hier. Asche auf mein Haupt, ich schäme mich auch und hoffe, dass der Alltagsflow bald wieder etwas mehr Luft lässt. \o/

Immerhin war ich dafür heute in der Früh schon recht fleißig und habe endlich - nach Jahren - alle alten Kartonschachteln in meiner Wohnung durchforstet, ihren Inhalte befreit und entweder neu sortiert, aussortiert, umgeordnet oder anderweitig verwertet. Viel Schweiß, ein ordentlicher Kraftakt, aber das vor Jahren begonnene Minimalismus-Projekt zeigt sich langsam nun in seiner Endform.

Früher hatte ich ja - so wie die Meisten von uns vermutlich - unzählige Bücher, Schallplatten, Erinnerungsstücke, Kisten und Laden mit irgendeinem Kram wie Kabel, alte Kamera, Postkarten, Steine, Muscheln, Lampen und so weiter... also all diese Dinge, die man im Leben anhäuft, kommerziell verseucht weiter befüllt und sich immer wieder denkt "Naja, schade drum, ich hebe es mal auf" - und in eine Kiste stopft. Glücklicherweise bin ich kein Messie, denn es gibt ja auch welche, die sich von gar nichts trennen können oder Menschen, die das Chaos um sich brauchen und es als gemütlich empfinden... aber dazu gehöre ich nicht und dafür bin ich auch dankbar. Trotzdem muss man sich überwinden und sich irgendwann mal der Aufgabe stellen - und das ist das Anstrengende.

Mein Kopf rattert ab dem Moment des Aufwachens bis zu dem Moment, wo ich einschlafe, durchgehend ohne Unterbrechung, ist also ständig am Arbeiten, Überlegen und so weiter und immer beschäftigt. Langeweile kenne ich selber nicht und wenn, dann passiert sowas nur ganz, ganz selten und auch da nur für ein paar Minuten. Wenn ich mich beispielsweise mal irgendwo hinsetze und rein gar nichts tue oder mache, dann nur dann, wenn ich körperlich gerade erschöpft bin und der Körper nicht mag. Ansonsten aber laufe ich ständig physisch und mental aktiv durch die Gegend.

Merkt man auch am Computer. Es gibt ja Menschen, die setzen sich vor das Gerät und bewegen sich dann die nächsten Stunden nur noch wenige Zentimeter, wenn überhaupt, bewegen die Beine selten und so weiter. Für mich ist das undenkbar, das stresst mich, deswegen springe ich eher so im 15 Minuten-Takt auf, laufe rum, hole Etwas, erledige zwischendurch Irgendwas und so weiter. Ein Grund, warum ich auch zum Beispiel Kinos und all diese Dinge nicht mag. Es hat so etwas "Fixierendes" an sich. :)

Wie auch immer, seit dem heutigen Morgen sind auf jeden Fall die Kisten bis auf zwei Ausnahmen Geschichte und deren Hüllen im Altpapier gelandet. Alles ist geordnet, zusammengeführt, vereint oder anderweitig verwendet oder einfach entsorgt. Einen alten Block mit Notizen, die ich nicht mal mehr entziffern kann... weg damit. Ein zerdrückter Becher, der zwar schön ausschaut, aber nicht mehr verwendbar ist... weg damit. Ein altes Kabel, für das ich das Gerät nicht mal mehr besitze... weg damit. Und so weiter. Tut wirklich gut.

Weniger Dinge, die geordnet sind, bedeuten weniger Stress im Alltag (für mich) und das auch ganz ohne irgendeinen Minimalismus-Trend oder Zeitgeist. Ich genieße das viel eher und es kostet auch praktisch weniger Zeit. Die will ich zukünftig eher zum Rumwerken und dergleichen nützen, meinem Kopf mehr Freiraum einräumen und ebenso die Kosten anderweitig einsetzen, die man unbewusst ebenfalls einspart.

Die Werkbank oder die Regale, die ich unlängst zusammengeklopft haben, schauen bei einer alltäglichen Betrachtung genauso aus, wie aus dem Geschäft in der schwedischen DIY-Kategorie und bestehen ja auch teilweise daraus. Somit einerseits Stauraum gewonnen und zugleich Platz gespart und verwertet. Und eben auch Kosten.

Wenn ich daran denke, dass ich in einer früheren Zeit vor allem Metallmöbel und Glastisch um mich hatte und ich von diesem kalten, harten Bürostil begeistert war... furchtbar. Und vor allem kann man nichts davon so wirklich weiter nutzen, außer wiederum für die gleichen Arten von Möbeln. Holz ist auf jeden das freundlichste Natur-Material, das man sich wünschen kann und lässt immer alle Türen, Varianten und Möglichkeiten offen. Auch wenn es schlussendlich dann doch auch mal der Mistkübel oder Kompost oder was auch immer ist (ich erwähne da nur eine Tisch-Glasplatte, bruchsicher, dickes Glas, 2 Meter mal 1 Meter, 40 Kilo schwer... wer so Etwas mal eben loswerden möchte, der tut mir leid... räusper... husthust).

Und weniger Chaos im alltäglichen, heimatlichen Lebensraum entspannt auch meinen aktiven Kopf, der nicht überall unerledigte Dinge sieht. Fühlt sich alles gleich besser an. Der Prozess zeigt also immer mehr und mehr seine Früchte. Da bereue ich es übrigens gleich, dass ich die ganzen Blog-Einträge vom Beginn damals archiviert oder sogar teilweise gelöscht habe. Die wären so im Nachhinein schon nett - als Vergleich über den Fortschritt. Ich kann mich noch dunkel erinnern, dass ich damals mit einer kleinen Kiste begonnen hatte und richtig stolz war, dass ich sie um die Hälfte reduziert hatte. Da gab es damals das Vorhaben, in jeder Woche um quasi mindestens ein "Sackerl" oder Kiste zu minimieren. Vor allem alte Bücher und Zeitschriften - denn es ist nun mal so, dass die Zeit der Bücher, die man immer und immer wieder liest, einfach vorbei ist. Das Netz bietet ständig zu viele Neuigkeiten und Geschichten und als Kind der digitalen Welt ist der Schritt nur logisch. Natürlich gibt es ein paar Bücher, von denen ich mich hoffentlich nie trennen werde, aber diverser Jugendkram und technisches Zeugs, alles Tausendfach publiziert und Millionen mal verkauft... da fehlt die Wertigkeit für eine Aufbewahrung. Bla.

So, wo wollte ich eigentlich hin mit diesem Text...? Keine Ahnung. Aja, der alte Stand-PC hat die Aktion überlebt, verstaubt aber trotzdem weiter. Nur diese Dinger bekommt man ja heutzutage so gar nicht mehr, vor allem in dieser alten, offenen Modul-Form... aber ob der jemals noch zum Einsatz kommen wird? Mmmmhh. Blöde Sache irgendwie, wo ich nicht genau weiß, was ich damit tun soll.

Sonntag 25. September 2016

# Schon ein richtig spätsommerliches Wetter heute am See.

# Ich finde das Interview aufgrund dieser beiden Sätze lesenswert - Jimmy Wales und Wikipedia:

"Einerseits sieht es aus, als verwandele sich das Netz von einem ursprünglich sehr demokratischen Ort in einen Handlungsspielraum einiger großer Konzerne. Das verändert die Inhalte... Ich sorge mich mehr um die Strukturen als um populäre Websites. Apps zum Beispiel. Es gab lange Zeit durch die URL-Verortung eine gewisse Gleichheit im Netz in dem Sinne, dass man eine Website von überall her nach überall hin verlinken kann. Wohingegen jede App – obwohl Apps untereinander verlinkt sein können – ein abgeschlossener Bereich ist, eine Art Silo."

und dann noch

"Das Phantastische an Wikipedia war damals, dass ich niemanden um Erlaubnis fragen musste, um dieses Projekt ins Leben zu rufen. Sicher, wir können heute auch eine App entwickeln und sie dann im App-Store anbieten. Aber das schafft eine ganz andere Begrenztheit. Die macht mir Sorgen."

Samstag 24. September 2016

# Irgendwie hänge ich heute. Klicke sinnlos rum, eine Runde in der Sonne gedreht, Einkaufen und so weiter... aber in die Gänge bin ich auch nicht gekommen. Emails sind auch zu beantworten. Verschnupft sind auch alle und kühl wird es im Schatten durchaus am späten Nachmittag. Irgendwie ein unergiebiger Tag. Gääähn.....

# Mir gehen Menschen echt am Nerv, die an Samstagen und Sonntagen stundenlang staubsaugen. Stundenlang. Dutzende. Es nervt. \o/

# Jetzt ist man schon fast bei dem Punkt, wo man sich in der Früh auf dem kalten Fliesenboden denkt... mmmhhh, Heizung? \o/

# Helden dürfen massenhaft Videos melden. Irgendwie muss ich da an Wikipedia und die ganzen Streits der Autoren-Rige und Freigaben, Bewertung des Inhaltes und so weiter denken... nanananana. ^^

Dienstag 20. September 2016

# Ich muss da ja mal was loswerden. Ich weiß schon, jeder Trend hat immer so seinen Gegentrend. Und alles wiederholt sich. Und jeder Mensch glaubt immer, dass nur er verstanden hat, wie dieses und jenes Marktprinzip funktioniert und genauso hat nur er verstanden, wo man im Alltag hinterlistig ausgebeutet wird und ist so schlau und klug, als einer der Wenigen diese Fallen zu erkennen und eine unikate, viel gültigere Ansicht des Lebens zu entwickeln.

Kurz und gut, praktisch jeder Mensch ist so und das muss man auch akzeptieren. So auch, dass man nur eines von Milliarden Zellhaufen-Sandkörnern ist und wenn man heute von einem Klavier erschlagen wird, dann bringt das vielleicht auf Youtube ein paar Klicks und "Funny Fail Moments", aber wenn man sich auch ehrlich ist... 99,99% der restlichen Menschheit macht das nichts aus und bekommen es nicht mal mit. Vermutlich nicht mal das Bezirksblatt um's Eck. Es tut auch nichts zur Sache und die Welt dreht sich auch ohne einem munter weiter. So ist das reale Leben und jeder schippert da eben in seiner kleinen, ganz wichtigen Lebensblase herum, die für ihn zentral steht, während sich das Universum (zwangsläufig) um ihn kreiselt.

Und in der Masse der Wissenden, gibt es haufenweise Anhäufungen an Menschen, die für den Fortschritt sind und dann die Anderen, die den bremsen wollen. Alle haben ihre Argumente, alle haben irgendwo irgendwie auch recht und brauchen sich auch gegenseitig, um eine Existenzberechtigung zu haben und in jeder Kritik findet sich auch immer wo ein Körnchen Wahrheit, egal von welcher Seite sie kommt.

Würden wir nicht sinnlose Smartphones bauen, gäbe es keine Evolution bei den kleinen Kameras, würden wir nicht Laptops dünner und dünner bauen, gäbe es keine Evolution bei Batterien und Displays. Würden wir nicht alle stupide in der Mittagssonne auf das Display, statt auf die Bäume und Wiesen und Vögel, schauen, gäbe es wohl keine elektronischen Darstellungsmöglichkeiten, die auch im Tageslicht gut lesbar sind. Würden wir nicht tagtäglich nachschauen, ob wir nicht doch eine Nachricht bekommen haben oder ständig News lesen, wären die Geräte nicht so leicht und handlich und wir würden keine E-Ink-Papers entwickeln.

Hat also alles seine Vorteile und forciert den technologischen Fortschritt und die Verbesserung.

Aber jetzt mal ganz ehrlich... was da abrennt mit den Erscheinungszyklen der Smartphones und Laptops~books ist einfach nicht mehr normal. Das ist nur noch auf Teufel komm raus und immer schneller und noch mehr und noch kürzer und noch adaptierter und noch absurder.

Gestern wieder bei zwei Menschen gesessen, die sündhafteure, exklusive Geräte an Smartphones und Laptops besitzen, aber genau vier Sachen damit machen: Emails, Surfen, Buchhaltung, Kontaktpflege. Manchmal noch Fotos. Aus. Das Ganze um einen fast ~8 fach zu hohen Preis für diese Anwendungen und Bedarf und völlig übertaktet Leistungsmäßig sozusagen. Das Ganze aber natürlich auch inkompatibel und fehleranfällig. Einfach, weil sie glauben, dass das gut für sie ist. Weil es alle haben und weil es überall aufpoppt - in der Werbung, in den Geschäften und auf den Straßen.

Es ist der Kommerz immer schon schief gelaufen und war zugleich der Motor für die Entwicklung und dessen Grundlage. Und es gab immer schon Menschen, schon seit Jahrhunderten, die das kritisierten und vor den Gefahren warnten und dann wurde die Welt doch bequemer und ist nicht untergegangen.

Aber trotzdem - ich habe das Gefühl, dass wir uns von der eigenen Geschwindigkeit bei der Enwicklung mittlerweile überholen lassen und einfach keinen Plan haben, was wir damit überhaupt machen sollen.

Nachtrag: Auch kommt mir vor, dass wir Alle in der Entwicklungsphase der PCs und des Internet wesentlich ergiebiger mit den Geräten umgegangen sind, als heutzutage. Klingt absurd, wenn man da jetzt an Windows 95 und so denkt und an die ersten Telefon-Modems, aber irgendwie war da viel mehr Fortschritt und Änderung im Alltag, also sprich ein ganz neuer Schritt, ein völlig neuer Weg. Jetzt ist es irgendwie nur mehr so ein Vollstopfen mit noch mehr Features, deren Nutzen sich wiederholt oder eigentlich gar nicht gebraucht oder zum x-ten Mal neu verpackt und aufgelegt wird. Der gesellschaftliche Impact, dem damals ganz neue Grenzen verliehen wurden und neue Türen öffnete - sowohl positiv, als auch negativ - der ist heute geringer geworden und übrig bleibt eher der negative Flow. Man hackt sich in den News gegenseitig nieder, in den Portalen wird nur mehr gestritten und die Alltagsanwendungen sind aber noch immer Email, Chat, Excel und Word. \o/

Nachtrag: Die richtige Vermutung liegt natürlich darin, dass Jemand, der lange in Etwas drinnen steckte, dann irgendwann naturgemäß eine Ermüdung erlebt und viele Dinge klarer, ruhiger und aber auch eben skeptischer sieht, weil er sich selber überholt fühlt und dann merkt, dass er das Gefühl dafür verloren hat und deswegen dann als einzige Fluchtmöglichkeit das Sudern um des Umstandes willen ergreift, einfach um da wieder anzuknüpfen, wo er sich sicher und beheimatet fühlt... wie man als Mensch eben reagiert und es lässt sich auch herrlich umfangreich auf psychologischer Ebene erklären. Aber dennoch bleibe ich ganz bewusst bei meiner Aussage und Meinung: Someone is wrong in the internet. Dieser ganze Technik-Kram ist wirklich mehr und mehr nur mehr Kram mit vielen Blasen rundherum und es wird immer schlimmer. \o/ #suder

Nachtrag: Ach ja, dazu natürlich reflektierend und passend: "The syndrome manifests in persistent attempts at convincing people who are wrong that they are wrong. It is suspected that, analogous to the role of toxoplasmosis in human aggression, the syndrome is the underlying reason for the existence of Internet flame wars and the organized skeptical movement." ^^

# Nein, ich lese keine Smartphone-News mehr. Schon gar nicht die Kommentare. Ganz schlimm, der Sumpf wird wirklich nicht besser. Gedächtnis... merken! Ich pack das ganze Gerede dort nicht mehr. Über Prozessoren, Speicherleistung und irgendwo die XY-Platine und da und dort mit der Technologie... und dann lassen die Leute trotzdem nur Whatsapp, Facebook, Twitter und ein bisschen den Browser laufen, dann vielleicht noch eine Fahrplan-App und irgendeine Navi-Karte.

Aber das konnte mein kleiner PDA damals mehr oder weniger auch schon. Bissl was schreiben, bisschen was notieren, Dateien speichern, Syncen, Emails und so weiter. Und irgendwie hatte ich damals genauso viele Infos und war am Laufenden...

Und das Ganze damals mit 16MHz und 2MB RAM. Und soweit ich mich dunkel erinnern kann, konnte man mit den Batterien (die damals eher selten explodierten und bei sinnvollem Gebrauch auch nicht ausliefen) auch ewig lange durchkommen, bei einem anderen Modell war es sogar nur so eine flache Knopfzelle. War damals im Alltag ständig dabei und ich tippte stundenlang rum, einfach aus Spaß an der Sache - aber dass ich da je Stress mit der Batterie hatte, findet sich in meinen Erinnerungen nicht. Vermutlich waren das Tage, wenn nicht sogar Wochen.

Nachtrag: Und jetzt fällt mir noch ein, dass man damals ja auch schon "Apps" hinstallieren konnte und es sogar ein paar Konverter unter Windows gab, mit dem man kleine Fremd-Tools auf dem Ding installieren konnte (klappte nicht immer, aber bei so simplen Dingen wie Kontakt-Verwaltung und dergleichen durchaus).

Nachtrag: Und stimmt, der hatte sogar schon Schrifterkennung, dieses Graffiti-Zeugs. Du meine Güte. \o/

Nachtrag: Die Kopfschleuse öffnet sich... Ebooks gab es damals auch bereits, Spiele ebenso. Ich hatte das schon ganz vergessen, aber ja!

Nachtrag: So ein kleiner Organizer mit Telefon & SMS-Funktion und von mir aus Whatsapp-Unterstützung (hier fluchen), aber das Ganze mit einem LCD-Screen in Schwarz/Weiß und wochelanger Laufzeit würde mir schon Freude machen... gibt es sowas (noch)?

# Mh. Jetzt hatte ich einen langen Rant über Akkulaufzeiten und Entwicklung bei Smartphones geschrieben - aber genauso wie ich das nun kritisiere und hinterfrage, ist ja eigentlich dann auch der Text völlig belanglos. Und wieder gelöscht und es fehlt trotzdem nichts.

Herrschaftszeiten, ich habe den Connect verloren.... \o/

# "...der Homebutton mit eingebautem Fingerabdrucksensor. Dieser wird jetzt nicht mehr eingedrückt, sondern gibt mittels einer Taptic Engine ein haptisches Feedback. Das bedeutet, dass ein kleiner Motor unter dem Button eine ruckartige Vibration erzeugt, wenn der Knopf gedrückt wird. Dadurch wird die Illusion erzeugt, dass wir tatsächlich einen echten Knopf drücken."

Irgendwie absurd, dass man einen kleinen "Motor" benötigt, um einen Tastendruck haptisch zu bestätigen. Weit haben wir es gebracht... ^^

Sonntag 18. September 2016

# Es ist wieder Zeit für den digitalen Besen und die Schaufel, um etwas Datenmüll auf den Kompost zu bringen. \o/

# Gerade eine Studentenfutter-Packung aus dem Jahre 300 vor Christus oder so ähnlich geöffnet. Oder war das Ablaufdatum 2012? Das Zeug schmeckt auf jeden Fall wie altes Holzöl. Schade.

# Auf meiner Foto-Seite, die auch schön langsam verstaut, findet sich genau ein Satz... und in dem hatte ich jetzt fast drei Monate eine radikalen Rechtschreibfehler und weder mir - noch jemand Anderem - ist es aufgefallen. Ich sollte mal wirklich ernsthaft über die Bedeutung und Wertigkeiten von (meinen) privaten Webseiten nachdenken. ^^

# Falls es unter Euch jemanden gibt, der so wie ich die Finger einfach nicht vom Computerbasteln lassen kann und ständig am System herumschraubt, herumtweakt und werkt, immer wieder optimiert und das ganze Ding stundenlang an seine Bedürfnisse anpasst... dann empfehle ich (erneut) den Umstieg auf i3wm.

Denn seitdem hat das Ganze bei mir aufgehört. Es reizt mich auch gar nicht mehr und ich vermute mal, dass es vor allem auch daran liegt, dass man bei einer reduzierten Oberfläche auch nicht ständig über dieses und jenes Tool oder eine Einstellungsmöglichkeit stolpert, die einem dann verführt.

Durch den Einsatz von 9menu und einer Taskleiste mit WLAN, Uhrzeit und Datums-Info und sonst nichts, "sehe" ich das System im Alltag gewissermaßen nicht mehr und im handgeschriebenen Menü gurken gerade mal 7 Programme herum, die ich zudem fast blind bedienen kann. Tatsächlich habe ich mittlerweile keine Ahnung mehr, was sich sonst noch so am Laptop befindet oder was ich womöglich irgendwann mal installiert habe... vergessen quasi.

Fazit: der Laptop fühlt sich seitdem wie eine Kaffeemaschine an... Du willst einen Espresso? Oder einen Cappuccino? Oder vielleicht doch einen Kakao? Stelle das Glas darunter, drücke einfach diese Taste und... fertig. Trinken.

Wozu da noch was ändern? Ist nicht unangenehm. ^^


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