Sonntag 28. August 2016

# Gerade irgendwo vorhin in einem Kommentar auf einer News-Seite aufgeschnappt - da meinte einer, dass er der Meinung ist, er sei durch die alten Raumschiff Enterprise-Folgen irgendwie in seinem Leben und in seinen Entscheidungen zum Vorteil geprägt worden. Im Gegensatz zu den heutigen Nachfolgern.

Und ich muss dem zustimmen. Sowohl Kirk als auch Picard (inklusive Crew und Handlung) waren damals im TV noch so ein Sinnbild von Offenheit, einer wohlwollenden Moral und Entscheidungen, die auf Kompromissen und des Miteinander aufgebaut waren. Speziell bei den ersten Folgen von Raumschiff Enterprise gab es ja immer ein gewichtiges, oftmals philosophisches Moral - und wenn man daran denkt, dann gab es auch selten nur Fehltritte oder gar vorsätzlich Wut oder Böses seitens der Crew, Konflikte wurde im Kollektiv gelöst und man hebelte die eine oder andere Regel zwar gerne und geschickt auf, ohne dabei aber die Grenzen der Gesellschaft zu durchbrechen.

Auch später mit Picard, der den ruhigen, kontrollierten und sinnierenden Captain darstellte, folgte man diesem Weg. Man vermittelte, dass Denken, Abwägen, Miteinander und Sachlichkeit positive Träger für eine Lösung darstellten, dass breites Wissen wertvoll und die Offenheit ein wichtiger Bestandteil des gegenseitigen Umgangs ist. Entscheidungen haben weise zu sein und müssen sich auch langfristig beweisen.

Auffallend auch, dass in den frühen Folgen das Erforschen und Entdecken mit dem Mensch gemeinsam fast immer im Mittelpunkt stand und neue Welten den Kern der Handlung darstellten. Bei den Nachfolgern, wie auch andere Serienarten wie Deep Space Nine und dergleichen, begann schon die heute übliche Aufarbeitung von Konflikten, Intrigen, Macht, Geld und Politik miteinander und deren Bruchlinien eher eine Rolle zu spielen. Auch in den ganz frischen Aufgüßen zählen wallende Emotionen und der harte, durchlebte Charakter wesentlich mehr und wird deutlich fokussiert.

Ich finde das schade und bin auch der Meinung, dass meine Generation da eine gute Portion Glück hatte in so einer Ära damals aufzuwachsen und diese Denk- und Sichtweisen naturgemäß auch irgendwie mitzunehmen. Denn je länger ich darüber nachdenke, haben mich die Figuren von Kirk, Picard, Michael Knight (Knight Rider) und dergleichen ebenfalls doch stark geprägt oder "mitgeformt" - oder sagen wir wenigstens, ich fühle mich ihnen verbunden und versuche irgendwie, deren Wege und Ansätze ebenso zu bestreiten.

Ein schöner Gedankeninput an so einem Abend durch ein Kommentar... und lässt einem auch nachdenklich werden, wenn man sich die modernen Serien und ihren mutmaßlichen Wirkungskreis in der TV- und Film-Landschaft so anschaut.

# Nachdem sich von meinen zahlreichen Lesern ein unerwartet hoher Prozentteil von beinahe 25% über den langen Scrollweg meiner Seite in der mobilen Darstellung beschwert hat, tippte ich soeben kurz in die Tasten, umfloatete die Anordnung und damit sollte das Ganze nun auf den kleinen Displays sinnvoller gereiht sein. Navi-Jumper ist auch drinnen, ganz old school via display none. Passt es?

Den anderen... drei... ähm... also... ich meine, den anderen 75% meiner Leser danke ich aber ebenso für ihre Unbekümmerheit bei diesen Sachen. ^^

# Lange ist es her... nach Wochen habe ich zum ersten Mal wieder die Linux-Installation am Chromebook aktiviert und tippe diese Zeilen hier im Grünen unter einem sonnigen Blätterdach. Tut auch gut, auch wenn ich mit dem aktuellen Setting doch etwas unzufrieden bin, wie ich gerade merke. Seltsamerweise stört mich zur Zeit allerdings auch der generelle, technische Unterschied zwischen Blog, Wiki und den jeweiligen lokalen Linux-Installationen. Ich hätte das irgendwie gerne alles unter einem Dach und Fach und mit einem identen "Workflow"... ohne es näher beschreiben oder da einen gemeinsamen Nenner formen zu können.

Wenn USB-Sticks nicht so träge wären und Laptops und dergleichen auch anbieten würden, im Sleeping-Modus ebenfalls sie Ein- und Ausstecken zu können, dann würde ich vermutlich generell nur mehr mit einem System auf einem Stick rumlaufen und je nachdem, wo ich gerade an welchem Gerät sitze, ihn einfach einstecken und weitermachen.

Das wäre mein kleiner Traum, so ein portables Betriebs-System bzw. portable Lösung, die man in alle Gerät einfach einsteckt und sich dort jeweils nur an den Hardware-Ressourcen bedient, aber sonst in keiner Form irgendwie gebunden ist.

Aber dazu müsste viel zu viel standardisiert sein - es scheitert an Sound, Eingabe und Ausgabe, User-Accounts und so weiter, so dass USB-Stick-Systeme nicht nur oft träge, sondern auch immer wieder Neustarts oder Resets benötigen und dann manchmal auch noch extra eingerichtet werden müssten. Außerdem laden Tablets, Smartphones und dergleichen solche Systeme nicht, mal ganz abgesehen von dieser lästigen und sehr nervenden Prozessor-Architektur und ihren Stolpersteinen bei den Anforderungen und dem ganzen, restlichen Schmafu.

Dabei wäre meine Vision der Zukunft eher, dass man ein so ein "Fluffi" als "Kern" sozusagen hat, nicht größer als ein Stick und darauf ist das System und die ganzen Daten gespeichert - Geräte verwendet und wechselt man hingegen je nach Wunsch, Leistung und den persönlichen Anforderungen sowie aktuellen Bedarf bzw. Bestand und es ist ein Arbeiten ohne Einrichtung, Anpassungen und so dergleichen von Grund auf möglich, auch wenn man auf ein völlig neu gekauftes oder geborgtes System wechselt. Werde ich wohl nicht mehr erleben.

Freitag 26. August 2016

# Das spricht mich natürlich sehr an. Billig, relativ ungefährlich und leicht immer wieder neu zu ersetzen... Holz sägen mit Papier.

# Seitdem ich ein Kind war, hat das dort geklappt. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es nicht unbedingt an der Menge der Menschen liegt, sondern eher an der Mentalität... Zu gefährlich: Keine Pfaue mehr in Schönbrunn.

# Ich habe heute früh so nebenbei geschaut, was sich beim Foto-Upload-Tool so getan hat und endlich mal wieder ein Backup gezogen... und eh klar, der Klassiker. Man kann ein Tool ohne Passwortschutz heutzutage einfach nicht mehr online stellen. Es ist so unendlich frustrierend geworden. Irgendwelche xxxx-Bilder hochladen, irgendwelche billigen Versuche mit anderen Formaten und so weiter. Und ich lerne es natürlich auch nicht.

Resultat: offline genommen und es ist nur mehr mir zugänglich. Schade. Erneut. Und das war es jetzt auch mal generell für lange Zeit, dass da Irgendwas online steht. Ich habe da einfach keine Lust mehr drauf. Das Netz ist einfach kaputt und gefühlt 50-70% der User sind nur mehr Bots. Brrr.

Nachtrag: Bin ja fast erstaunt, dass die Kurl-Urls bisher noch nicht ausgenutzt wurden. \o/

Mittwoch 24. August 2016

# Ich weiß nicht genau, warum ich das hier festhalte, aber am Wochenende ist einer meiner beiden Fellfluffis gestorben. Ein dauerhaft ungut-flaues Gefühl hat sich seitdem eingestellt, vor allem weil das Geschwisterchen nach fast einem Jahrzehnt nun schlagartig alleine und verloren in der Wohnung sitzt und mich das recht beschäftigt. Seltsam stille Stimmung hier. Verändert natürlich auch die gewohnten Abläufe, weil plötzlich Diabetes und dergleichen beim Kleinen keine Rolle mehr spielt und ebenso auch das Denken meinerseits, speziell in der Kombination mit dem restlichen, momentan recht dichten Alltag und der generell begrenzten Zeit.

Ein Grund mehr für mich, die digitale Welt noch überschaubarer zu machen und die Pixel-Baustellen abzubauen bzw. die Löcher da und dort weiter zuzuschütten. Der klassische, psychologische Fluchtweg: Etwas aufräumen... Ich möchte zudem generell noch mehr direkt ins Wiki schaufeln und dort alles sozusagen in einem Ordner haben, denn in den letzten Tagen habe ich erneut gemerkt, wie angenehm das ist, wenn ich diverse, gesammelten Links und andere Infos alle auf der gleichen Seite habe und die verwirrende Navigation im Kopfbereich auch wieder weg ist. Die war auch immer so ein etwas nervender Hemmschuh irgendwie. Sonst fällt mir auch gerade nichts ein. Mh.

# Aus dem Wiki meinerseits zum Stichwort Privatsphäre - reloaded.

Samstag 20. August 2016

# Wieder in Erinnerung rufen... keine Kommentare bei News-Portalen lesen. Keine Kommentare bei News-Portalen lesen. Ich wiederhole: Keine Kommentare bei News-Portalen lesen. Das züchtet nämlich nur Magengeschwüre.

# Eh klar, mal eben bei einer anderen Seite eine liebe Wordpress-Installation aktualisiert. Zwei Abbrüche und zwei Fehler und drei Reloads. Anstrengend. Mittlerweile nerven mich solche Ladezeiten so unglaublich... natürlich auch verwöhnt durch die heutige Zeit, aber dennoch - es ist einfach unnötig und sinnlos. Noch ein Feature mehr, noch ein Leck stopfen, noch mehr Coolness.

Und trotzdem schreibt man noch immer den gleichen Schmarrn und postet die gleichen Bilder und das Ergebnis schaut bei 90% auch gleich aus. Mh.

# Hrhrhrhr. "Curl author asks Microsoft to remove 'curl' and 'wget' aliases from PowerShell" ^^

# Erschreckend... der letzte Eintrag ist vom Dienstag?! Du meine Güte! Aber gut, die Woche hatte es in sich, es gab viel zu tun und lange Wege zu bestreiten. Dichtes Programm momentan. Hat mich aber natürlich auch gleich wieder irgendwie etwas angestachelt, dass ich meine Online-Dinge noch ein bisschen mehr verschlanke und reduziere. Entspricht zwar nicht dem ursprünglichen Plan, aber ich sehe schon, dass meine Zeitfenster für solche Spielereien zukünftig generell etwas enger sind und deswegen gilt es da vorzusorgen. Ich mag mich nicht mehr um so viele Dinge gleichzeitig in meiner Freizeit kümmern, lieber alles unter ein Dach bringen und den Pflege-Aufwand und Domain-Wildwuchs damit reduzieren.

Ich habe aus diesem Grund das technische Wiki auf der Frontseite mal eben heute in der Nacht ohne viel Nachdenken eingestampft, ein bisschen rumkopiert und mit meiner eigenen Über mich-Seite zusammengeführt. Grundsätzlich wollte ich da ja nichts visuell ändern, aber dann gab es doch irgendwann den Punkt um 2 in der Früh, wo ich mir dachte

"Was will ich denn eigentlich? Soll es unbedingt nett und durchdacht ausschauen oder will ich es einfach super-bequem und wenig Aufwand? 2016-Hyper-Style oder 80~90er-Duplo/Lego-Niveau?"

und habe nach einer Nachdenkphase von ca. 5 Sekunden den Kram mitsamt den Schmarrn-JS für die mobile Darstellung in die Mülltonne gekippt. Pah!

Und dann ein altes Layout genommen, das von der Optik gefühlt circa dem Jahr 1999 entspricht, noch dazu mit so einem sehr komischen, hässlichen Gelb, ist aber zugleich auch die einzige Farbe, die "relativ" dezent und nicht ganz so depressiv-kalt ist wie die Alternative mit Grau.

Und es ging dann auch gleich munter weiter, denn nachdem ich das Ding mit ausgeschmückten Elementen und Grafiken vollgestopft hatte, dauerte es keine 5 Minuten bis zum erneuten Besinnen und dem großen Entf-Tasten-Inferno. Alles muss weg und raus! Und übrig geblieben ist somit dieses Wiki, das man visuell vermutlich den alten Homepage-Baukästen bei Geocities damals zuordnet oder so. Ich mag das! Billiger bekomme ich es wohl jetzt auch nicht mehr hin. ^^

Und hey, es funktioniert auch und es ist überschaubar. Also Fuck drauf, mir ja egal - besucht eh kein Mensch, ihr Ungustln. Eigentlich hatte ich die Seite so ganz nebenbei nach ein paar Experimenten herrlich modern und responsiv neu in Dokuwiki mit Bootstrap-Bla und Co. zusammengestöpselt, aber das Teil ist so träge und vor allem mühte ich mich sicherlich eine Stunde ab, um ein eigenes, reduziertes Template für dieses Scheißding zu basteln, nur um dann festzustellen, dass Dokuwiki von Haus aus unzählige Div- und CSS-Klassen in den Quellcode schmeißt und alles damit erst recht wieder aufbläht. Sind die denn völlig durchgeknallt? Nein danke, also ganz sicher nicht - ich habe ja keinen Vogel?! Ausgerechnet ein Wiki pflanzt wieder CSS-Kram direkt in die Ausgabe - hat denn da niemand was von sauberer Trennung von Design und CMS gelernt? Seufz.

Also beim verlorenen Lionwiki geblieben. Alles gut. Schnell, sauber und läuft, der Transfer war nur ein Copy & Past und der Rest kann mich mal. Keine Zeit für mehr Augenschmeicheleien. Kritiker bitte hinten anstellen und dann draußen bleiben und sich mit dem Finger gegenseitig in die Augen stechen, danke! \o/

Nachtrag: Freundlicherweise habe ich den JS-Menü-Kram im Blog ebenso rausgekickt. Braucht man ja eh nimma.

Dienstag 16. August 2016

# Ausgerechnet das Wirtschaftsblatt, das regelmäßig über Insolvenzen und Co. nebenbei berichtet, wird aus wirtschaftlichen Gründen abgedreht. Das nächste Blatt also, das verschwindet...

# Boah, 6:10 Uhr in der Früh und man scrollt so über Texte, die einen Vergleich zwischen der EU und Großbritannien ziehen und dass das ein warnendes Beispiel sein soll und so weiter. Das Schreckens-Blabla. Herrschaftszeiten nochmal - nach ein paar Wochen werden großartige Schlüsse gezogen, Vergleiche angestellt und die Zukunft fest in den Stein gemeißelt. Du meine Güte, manche Journalisten sind wohl wirklich in einer Seifen-Blase der eigenen Meinung gefangen?! Keine Sau weiß, was nun demnächst passiert. Aktuell ist der sagenumwobene, schreckliche, alles vernichtende Brexit erstmal für (vermutlich) 2019 oder so realistisch anberaumt und natürlich geht mal die Wirtschaft in der ersten Zeit in den Sinkflug. Aber nicht wegen der Tatsache an sich, sondern vor allem wegen Anlegern, Investoren und sonstigen Heuschrecken, die nur 24 Stunden weit blicken und dann erschrocken auffliegen, sobald mal eine Wolke den Himmel verdunkelt.

Wenn die Wirtschaft den Bach runtergeht - egal wo - dann nicht wegen irgendwelcher Verträge, die sich alle neu aushandeln und spezifizieren lassen, sondern wegen der Kombi Mensch und Spekulationen.

Zudem: Rezessionen, Kriege und gesellschaftliche Umbrüche werden nicht durch einzelne Männer oder Frauen verursacht, sondern vorwiegend durch News-Medien. Was wissen wir über die Politik? Was wissen wir über deren Personen? Was wissen wir über die Wirtschaft und was über die Zukunft? Was über Katastrophen und Angstszenarien? Nichts, was nicht in einer Zeitung steht. Zu 90% beziehen wir nämlich diese Infos durchgehend nur über die Nachrichten-Ebene. Und hier liegt eine verdammte Verantwortung für das Stimmungsbild, eben auch die Zukunft, das Formen... und keine Selbstdarsteller-Meinungsbühne. \o/

6:15 Uhr und ich bin schon genervt. Uff.

Montag 15. August 2016

# Man muss ja auch mal realistisch sein. Egal ob Lionwiki, Dokuwiki, als auch sogar das gute, alte, fette Mediawiki... sind alle eigentlich mehr oder weniger in den Endzügen. Immer weniger Updates mit immer mehr Abständen, immer weniger am Puls der Zeit, der Sprung ins mobile Zeitalter wurde generell verpasst und vor allem werden sie immer weniger gebraucht. Firmen setzen intern lieber auf hypermoderne "Live-Chats und Communication-Rooms", Facebook-Klone oder Business-Skype-Versionen. Und der kleine User greift ebenso auch immer seltener darauf zurück und steuert auch generell immer weniger zu den Projekten bei.

Chats im Netz verschwinden, Foren verschwinden, Wikis verschwinden, Blogs vereinheitlichen ebenso immer mehr und mehr und der Rest der Community kommuniziert via Fotos und Videosnapshots sowie Emojis. Oder Whatsapp.

Der Lauf der Zeit und ich fühle mich da fast ein wenig fremd darin. Seltsames Gefühl. \o/


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