Muli schreibt...

Freitag 11. November 2016

# Das ist ein Test über das Handy... klappt.

Donnerstag 10. November 2016

# Die Blog Engine Landschaft ist heutzutage echt eine Katastrophe geworden... nur noch verquirltes Zeugs mit Frameworks. So solide, rudimentäre Sachen scheinen anscheinend gar nicht mehr möglich zu sein oder die Riege der Bastler hat ihr Handwerk völlig verlernt. Kaum eine Engine unter 3 MB (weil?) und dann noch mindestens 3 Imports von jQuery-Kram und Co.

Das wird ja wirklich alles immer trauriger da draußen - ähnlich wie bei den Wiki-Engines, die alle nur mehr rumdümpeln und in die Jahre kommen. Und die ganzen Hipster-Git-Static-Geschichten wachsen auch immer mehr an und verfetten zusehens bzw. hängen wieder an so vielen Fäden, dass man sich darin auf ewig verfangen könnte.

Es läuft nicht nur gesellschaftlich und politisch in Europa und bei den Amis vieles schief. Seufz. Und ich bemerke das jedes Mal erneut und bin gefrustet.

# Ich bin momentan recht unglücklich mit der Blog-Geschichte. Ich würde gerne öfter schreiben, aber bin ständig unterwegs beziehungsweise nicht an der Kiste hier und da ist die Blog-Engine natürlich eher suboptimal, SSH-Zugriff und Co. fällt alles weg... also werde ich mal schauen, ob ich irgendeine kleine, datenbanklose Blog Engine finde, die auch ein Backend für unterwegs anbietet und mobil auch tauglich ist. Weil so geht das ja wirklich nicht weiter! \o/

Eigentlich wollte ich schon längst bei 2000 Einträgen sein... auf der anderen Seite ein Backend für das Teil hier zusammen frimmeln, freut mich auch irgendwie nicht. Mh. Tipps? Am liebsten Perl oder PHP, keine Datenbank, keine 200 Dateien und Co. Die Wiki-Engine meiner privaten Seite wäre zwar auch dafür einsetzbar, aber für so kurze Postings auch eher suboptimal. Grummel.

Am liebsten so ein 1-Single-File Blog mit Textdateien und Backend. Ein älteres Modell wäre da das alte PPLOG, das sich auch bei Puppy Linux findet, aber halt nicht ganz so zerbastelt und "cleaner".

Dienstag 01. November 2016

# So, wieder ein neues Monat. Dieses Mal versuche ich konsequent zu bleiben und setze mal bis zum Ende des Jahres unter Linux HomeBank ein und tracke mal so meinen Alltag - speziell bei Lebensmittel und Co. ist das irgendwie eine unübersichtliche Sache. Mal mit Kartenzahlung, mal mit den Münzen in der Tasche, mal auf Vorrat, dann wieder täglich und so weiter... ist irgendwie so ein Kommen und Gehen. Aber ich will jetzt eben mal ein paar Statistiken haben.

Ich habe mir natürlich auch diverse andere Open Source-Tools angeschaut, aber im Vergleich dazu ist HomeBank noch immer die schnellste und unkomplizierteste Art, um seine Finanzen zu verwalten - und vor allem ohne doppelte Buchhaltung, die ich schließlich nicht benötige. Und bietet zudem auch nette Auswertungen in grafischer Form. Jetzt muss man sich nur noch an den Riemen reißen und alles eintragen - die große Herausforderung. Bin ja schon mal gescheitert. /o\

Nachtrag: Ein paar Tage später... schon wieder dreimal vergessen. So ein Käse!

Sonntag 30. Oktober 2016

# Sonntag. Ein passender Tag also, um ein paar Werkzeughilfen zu verleimen und vorzusorgen.

Samstag 29. Oktober 2016

# Ich habe zur Abwechslung drüben nochmal ein Dokuwiki eingerichtet, ein bisschen den Code durchgeschaut und einfach mal diverse JS-Einbindungen rausgehaut... und sieh mal an, das Ding wird ja richtig schnell und Benutzer-freundlich. Bisher läuft es auch ohne den Kram und man spart einige Requests ein - mal weiter anschauen, was man da noch so machen kann.

# So - Nummer 2 der Schreibtischlampe. Hat ja dann doch etwas geblendet das Teil, also gleich ganz neu gemacht. Wieder auf die primitive, einfache Art, allerdings wird der Standfuss dann doch wieder aus einem hellen Holz bei Gelegenheit. Aja, und leichter ist das Ding auch geworden. Wiegt jetzt soviel wie ein kleines Kakao-Packerl. \o/

Mittwoch 26. Oktober 2016

# Ich setze ja Wikis seit Jahren+ überall ein (oder Outliner am Desktop), weil ich sie für die beste Form halte, um Informationen miteinander verknüpfbar und auch entdeckbar zu machen - entweder öffentlich oder eben auch nur für einen selber. Blabla. Ich spiele mich so zum Beispiel gerade mit der alten UseMod-Wiki-Engine rum (wem der Name Ward Cunningham was sagt oder auch schon ein älterer Jahrgang ist, der kennt es sicherlich) und im Zuge dessen lese ich mich immer wieder gerne durch die alten, damaligen Diskussionen - dieses Mal im Meatballwiki drüben. Ich zitiere da mal von einigen Kommentaren:

"I think WikiWiki has failed because someone is being viciously attacked and flamed constantly. This has been true for about a year now. Really, the trust that holds the site together has been dissolving. Now, a large segment of people presume that others are vicious, conniving bastards. (Contrast AssumeGoodFaith.) The core group of authors are paralyzed in argument after flame about whether another core author is a jerk. I think any organization with that kind of politik is dysfunctional.

However, that doesn't really matter. Foreign visitors likely don't care about who's being flamed (or do they?). I think the vast majority of readers are interested in what there is to learn. To that, contrast material from today to material from 1997. Which material is better? That depends on your values. The newer material is more loose, thready, argumentative. The older material reads to me more like a bunch of people getting together over coffee and trying to figure out a bit of difficult philosophy together. SoapBoxing vs. BarnRaising, I guess.

Hopefully Ward will make C2 a read-only archive on a permanent basis and accept the thing is dead rather than letting it continue as a farcical imitation of what it once was. Hopefully this will also put paid to the people who believe that you can build delicate social structures online without having mechanisms to filter out the more dysfunctional members of society. They killed Usenet, they're trying to kill blogs and systems that don't have defences against such people built in tend to suck up a great deal of energy learning the same old lessons about sociopathy.

I've always seen parallels between WardsWiki and LambdaMoo, and they're not good ones. People got gushy about LambdaMoo too, how innovative and cutting-edge the whole thing was. Then some trolls came, people tried to deal with them through complex societal mechanisms of "arbitration" and "mediation" and so forth, refusing to admit that really, this was a BBS, and these were just asshats. Perhaps living, thinking human beings, sure, but from the face presented on the MOO, mere asshats to be swatted off. The refusal to limit the scope of things to MOO qua MOO, holding it up as some "virtual society" allowed more and more troublesome users to effectively hijack the discourse of the most dedicated patrons. The "owner" of the MOO refused to assert any kind of ownership, having devolved it to the users long ago, but of course users were largely powerless, having to go through fractious political maneuvering to have the simplest of MOO-wide defenses put in place. Finally, the illusion really crumbled for all the veterans, and what was left was an increasingly stagnant and technologically backward BBS with none of the creative output that characterized it formerly. Perhaps all online communities become mutually estranged and decay in some fashion -- but the parallels are quite striking in my mind."


True words. :/

# Und das ungehobelte Bauholz sprach "Es werde Licht". Klick.

Sonntag 23. Oktober 2016

# Aso und ja, für die Techniker-Mitleser... natürlich habe ich mir auch das aktuelle Alpine-Linux angeschaut und kurz zum Laufen gebracht, bin dann aber doch mit ein paar Fehlermeldungen gescheitert. Mmmmh.

# Offline lebt es sich ja dann doch recht gut, muss man ja mal ganz ehrlich sagen. Mich nervt mehr und mehr dieses überall vernetzt und verknüpft zu sein "müssen". Für jeden kleinen Scheiß braucht man mittlerweile einen Account, überall eine gültige Email-Adresse und so weiter und nichts ist kompatibel oder ist so löchrig, dass man schon fast am Laptop zuhause die Leaks vom Monitor abkratzen kann. Und das sage ich als Jemand, der zur Computer- und Netzgeneration seit DOS gehört und sein halbes Leben darin verbracht hat und die digitale Welt als Offenbarung sieht. Aber so wie das mittlerweile rennt...?

Dazu passt auch gut dieser Text vom Don.

Es wird langsam eine Pest. Mehr und mehr. Halt so wie immer, wenn Menschen aus guten Ideen unbedingt Gewinn schlagen wollen und sich untereinander ausnützen. Oder von Ängsten getrieben unbedingt genauso sein wollen, wie die Anderen und dann noch mehr über die Stränge schlagen und sich gegenseitig Niederoptimieren und digital sich selber versklaven. Ist eh der Klassiker... die Menschen bringen sich generell immer um und beuten sich gegenseitig aus, aber auch nur weil es eben immer ein paar Menschen gibt, denen die Hemmschwelle fehlt. So wie im Verkehr - Unfälle und Staus passieren aufgrund ein paar Weniger, die unbedingt schneller sein müssen, dicht auffahren und protzen müssen. Unglaublich unnötig.

Übrigens finde ich ja die aktuelle DDOS-Welle, basierend auf diversen, ungeschützten und vernetzten Haushaltsgeräten, Babyphones, Drucker und so weiter, schon auch irgendwie amüsant. Passt da auch noch gut dazu.

Nachtrag: Aso und eine kleine Randnotiz... ich hätte heute schon fast hier ein PPlog installiert, weil ich jetzt schon seit zwei Tagen mal wieder mit Puppy Linux fahre und es da von Haus aus dabei ist und ich gleich erneut nostalgisch wurde. Das wäre eine Umstellung! ^^

Samstag 22. Oktober 2016

# Es gibt einige Geschäfte, die werfen einem Sitzhocker aus Holz um ~5 Euro nach, sogar solide gebaut, schön anzuschauen und langlebig. Feine Sache. Aber mir zu wenig Grund, um das Ganze nicht doch gleich selber zu machen, auch wenn der Aufwand und das Ergebnis naturgemäß nicht in Relevanz zu den Kosten eines gekauften Produktes gesetzt werden können.

Aber man weiß dafür, dass man dieses Ding mit seinen eigenen Händen gebaut hat. Klobig, massig und im Detail unsauber, aber es ist da. Man pustet sich die Sägespäne weg, zieht den Schiefer aus der Fingerspitze und freut sich. Dieses Gefühl verleiht dem Ganzen nämlich einen Sinn... Lebensfreude. ^^

# Ich bin sehr zufrieden. Ich habe ja immer wieder in Unterverzeichnissen auf meinen Webseiten diverse Projekte laufen, unter anderem auch ein privates, internes Wiki für den beruflichen Alltag. Das wurde meinerseits jetzt über Wochen hinweg befüllt, allerdings bin ich mittlerweile an die Grenze gekommen - was kann ich dort alles festhalten, was nicht unter Umständen bei einem Leak für Probleme sorgt? Welche internen Details und Prozesse lassen sich dort festhalten und wie kann man aber zugleich ruhig schlafen, wenn man jederzeit damit rechnen muss, dass man selber oder auch der Provider mal einen Fehler macht?

Also habe ich mich mit der hiesigen IT mal kurzgeschlossen und erfreulicherweise den Segen für ein kleines, portables Outliner-Tool bekommen - somit kann ich meine Sammlung nun guten Gewissens lokal dort am Computer betreiben und das Online-Wiki bei mir endlich einstampfen. Und damit auch eine Sorge weniger im Alltag haben.

Feine Sache, da lebt es sich gleich besser und die Trennung zwischen privatem Alltag und beruflichen Leben ist auch größer und schärfer - ein wichtiger Punkt. Zudem sind jetzt die Server alle richtig leergeräumt, meine Webseite und das/der Blog hier sind ja sehr überschaubar, auch technisch, die Fotosammlung sowieso und das war es. Ich mag das - ist wie ein Raum, wo nur ein paar Möbel stehen, die man alle verschieben kann und wenn man mal aufkehren muss, ist das so eine 2 Minuten-Sache. \o/

# Unzufrieden bin ich aber noch immer mit dem System-Alltag. i3wm als nutzbare Oberfläche ist und bleibt meine Wahl, das passt alles, aber ich mag mich eigentlich auch von den Geräten selber lösen und bin wieder bei dem Stand (zur Abwechslung mal wieder), dass ich ja gerne meine Systeme alle portabel betreiben möchte. USB-Stick und Co. Bloß nur nichts fest installiertes mehr und von einem bestimmten Gerät abhängig sein.

Im Zuge der Outliner-Geschichte im vorherigen Eintrag - ich nutze da beruflich unter Windows MemPad und/oder Treepad - habe ich gestern nach gefühlten hundert Jahren mal wieder Windows auch zuhause hochgefahren. Irgendwie war ich da kurz emotional bei der Windows XP Zeit mit den kleinen Mini-Portabel-Tools, die ich in einem Ordner rumkullern hatte... das Verzeichnis war gerade mal 20 MB groß und deckte meinen kompletten Anwender-Alltag ab (Stichwort Tiny Tools), vom Surfen, über Schreiben, Bloggern, Fotos bearbeiten, diverse Helfer-Tools, Security, Videoplayer und so weiter... das Ganze so unkompliziert, dass ich das Feeling - was das betrifft - bis heute bei Linux ein wenig vermisse. Schreibt hier jemand, der privat nur mehr Linux arbeitet und es liebt. Auch mochte ich immer die klassische, kantige Windows-Oberfläche (95-XP), die war rudimentär und schnell.

Aber keine Sorge, ist mir eh schnell vergangen - hat gerade mal 5 Minuten gedauert, bis mich dieses und jenes Fensterchen mit einer Update-Aufforderungen und Security-Batch und Popup und Hinweis und Infocenter und Hintergrund-Tool-Gelade dermaßen gereizt haben, dass ich es wieder bleiben habe lassen. So unglaublich mühsam. Es ist erschrecken, dass beispielsweise eigentlich ein simples Tool, das nicht viel kann, schon seit Jahren ständig immer wieder mit Updates versehen wird und es kein Ende nimmt. Und alle sind irgendwie wichtig. WTF?! /o\

Naja, wie auch immer... die nächsten Tage werke ich mal lieber mit Holz, aber so leicht und dezent steuert sich im Hintergrund der heimatliche Alltag im digitalen Nirwana auf ein System via USB-Stick. Ob es mein geherztes Puppy Linux mal wieder wird, weiß ich zwar noch nicht, vor allem muss ich mal schauen, ob das auch mit i3wm klappt irgendwie, aber die Flugrichtung ist zumindest mal da. Falls jemand von Euch dies schon konsequent über einen langen Zeitraum betreibt, dann lasst es mich wissen - ich bin neugierig.

Nachtrag: Anzumerken ist, dass damit ein System gemeint ist, das nach dem Laden vollständig im Speicher läuft, also eben Puppy Linux, DamnSmallLinux und andere Vertreter dieses Genre, die man beim Hochfahren mal lädt und die aber während des Betriebes ihrerseits sonst keinerlei großen Schreibvorgänge mehr vollziehen, es sei denn, man animiert sie selber dazu. Es heißt schließlich nicht nur Daten sparen - speziell in dieser heutigen Zeit - sondern auch Ressourcen. Und wenn es nur digitaler Staub ist, aber Staub bleibt Staub.

Donnerstag 20. Oktober 2016

# Ich verstehe einfach nicht, warum nicht mehr News-Seiten im Netz schlicht und ergreifend wieder auf statische Werbung setzen und damit gewinnen... einfach eingefügte und verlinkte Bilder.

Die meisten Seiten sind am Handy aktuell unbenutzbar, wenn man nicht 90% der Inhalte schon im Vorfeld blockt - und das fast immer, weil entweder ein Werbe-Filmchen startet, ein Layer sich unnötig animiert über den Text schiebt, eine Animation sich nicht wegklicken lässt oder die Werbeplätze erst mal von 24 verschiedenen, langsamen Servern nachbeladen werden müssen.

Es nervt unglaublich.

 1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24   25   26   27   28   29   30   31   32   33   34   35   36   37   38   39  40  41   42   43   44   45   46   47   48   49   50   51   52   53   54   55   56   57   58   59   60   61   62   63   64   65   66   67   68   69   70   71   72   73   74   75   76   77   78   79   80   81   82   83   84   85   86   87   88   89   90   91   92   93   94   95   96   97   98   99   100   101   102   103   104   105   106   107   108   109   110   111   112   113   114   115   116   117   118   119   120   121   122   123   124   125   126   127   128   129   130   131   132   133   134   135   136   137   138   139