Samstag 30. Juli 2016

# Hacker Wars... ^^

"Es war nicht nur der Mailserver der Parteibüros: Wie nun bekannt wurde, war der Hackerangriff auf die US-Demokraten viel umfangreicher als bisher gedacht. Die Cyberkriminellen griffen sowohl Daten aus dem Parlament als auch der Parteileitung ab, wie die Demokraten nun selbst einräumten. Offenbar konnten dabei Daten von Wählern erbeutet werden. Immer stärker unter Verdacht gerät Russland, das die Vorwürfe zurückweist."

# Kopf > Tischplatte: Kann der Hashtag #Rio2016 verboten werden?

Schon alleine, dass man darüber überhaupt schreibt und nachdenkt und es rechtlich bewertet, zeigt, wie absurd diese "Internetz-Welt" geworden ist.

# "Im Jahr 2002 startete Lars Ingebrigtsen das Archiv für Mailing-Listen Gmane, damit die per E-Mail geführten Diskussionen besser auffindbar sind. ... In dem Blogeintrag, der den Titel "Das Ende von Gmane?" trägt, erläutert Ingebrigtsen, dass die für den Dienst genutzten Maschinen in den vergangenen Wochen mehrfach mit DDOS-Attacken angegriffen worden seien. Gehostet worden ist der Dienst vom Arbeitgeber Ingebrigtsens, der deshalb unter anderem einen kompletten Internet-Ausfall verkraften musste. ... Ingebrigtsen berichtet darüber hinaus von einigen weiteren Problemen, die sich aus der Pflege von Gmane ergeben hätten. So werde er etwa immer wieder darum gebeten, Inhalte zu entfernen. Diese geschehe teils auch über Klagen. Letztlich ist der Aufwand, den Ingebrigtsen bisher in seiner Freizeit aufbringen musste, um Gmane zu pflegen, wohl einfach zu viel geworden."

Verstehe ich. Mir wäre das ab einem gewissen Punkt dann auch zu blöd. Vor allem gibt es ja kaum mehr Dankbarkeit dafür in Relation zu den Nutzern. So ein Service ist für Viele einfach "da" - aber warum und wieso und wer und weshalb... die Frage stellt kaum jemand. Hätte ich irgendein OpenSource-Projekt, dann definitiv Eines, das nicht irgendwie zentral läuft, sondern für sich alleine lokal läuft. Da irgendwie dann Admin für Hunderte oder Tausende User spielen, die sich hauptsächlich beschweren und aufregen und einem sofort angehen, wenn mal das Ding ein paar Minuten nicht erreichbar ist... nope.

Ich bin ja bis heute von Foren-Usern fasziniert, die allen ernstes nach 5 Minuten einen Beitrag pushen und auszucken, wenn man ihnen keine vollständige Antwort liefert. Ich frage mich ja dann immer, wie dem sein Kopf so arbeitet und wie er wohl seine Umwelt sieht, erfährt und interpretiert.

Nachtrag: In seinem Blogeintrag ruft er ja quasi nach einem Nachfolger bzw. jemanden, der die technische Seite übernimmt und sich das ganze Gefitzel antut... ich wette ja fast, dass es den klassischen Weg nehmen wird. Es melden sich ein paar Begeisterte, dann gibt es mal Ausfälle, das Projekt entschwindet aus dem Alltag, dann ist es mit einem neuen Style und Flow wieder online, dann stellt der neue Inhaber fest, dass es mühsamer ist, als gedacht - und teuerer - also wird es zusätzlich mit mehr Werbung gekoppelt, was sich natürlich in dem Metier nicht rechnet, weil zu versiert und deswegen gefiltert wird und dann schläft das Ganze langsam ein, die Betreuung verliert sich und wer auch immer das Ding betreut, muss sich "plötzlich" um wichtigere Dinge kümmern und es haben sich Dinge im Alltag geändert und es geht nicht mehr so und man lässt es "archiviert" (Ironie) weiterlaufen, bis der Tod eintritt. Wäre der übliche Standard-Weg bei solchen Projekten, Archiven, Tools, Dokus und so weiter. Euphorie... Absturz. \o/

# Nach einer Woche mal wieder auf Golem so geschaut, was sich in der IT-Welt alles tut... nada. Immer das Gleiche. Tesla, Ausfälle, Spotify, Amazon-Speicherplatz, Routerfreiheit, Cortana, Nvidia, bla... die klassischen Dauerbrenner. Auch fad.

# "Gut ausgebildet, zwischen 30 und 49 Jahre alt und unzufrieden – die aktuelle Situation am österreichischen Arbeitsmarkt sehen 63 Prozent der Jobsuchenden dieser Altersklasse als "schlecht" an, fast jeder Dritte davon sogar als "sehr schlecht."

Naja, ist alles nicht so schlimm, denn...

"Unsere Umfrage ergibt, dass über 40 Prozent der höher gebildeten Bewerber zwischen 30 und 49 Jahren davon ausgehen, innerhalb von drei Monaten eine Neuanstellung zu finden. Rund 80 Prozent sind zuversichtlich, in spätestens sechs Monaten ihren Wunschjob gefunden zu haben. Diese Werte rücken die negative Grundstimmung in ein neutraleres Licht."

Ähm... ähm... "davon ausgehen" und wirklich einen Job bekommen ist aber noch immer ein Unterschied, oder?! ^^

Freitag 29. Juli 2016

# Außerdem bin ich fast vollständig von dmenu abgekommen und nütze vor allem 9menu als Popup mittels Floating unter i3wm, gekoppelt an die Print-Taste. Finde ich viel angenehmer und schnell(er) eingerichtet, weil die Maus ist ja dennoch im Gebrauch bei mir - somit kann ich das Menü recht gut nützen.

Vor allem für Verzeichnisse, die ich oft aufrufe, aber zuviel für Shortcuts wären, ebenso für Tools, die ich oft, aber nicht immer brauche, für Screenshots mit Schneidefunktion, FTP-Direkt-Calls und ebenso für Lesezeichen auf bestimmte Webseiten oder Dokumente. Sehr angenehm - und immer binnen kürzester Zeit angepasst.

# Und ja, das kann man schon auch wirklich sagen, auch wenn es eine Wiederholung ist: ohne i3wm ist der Alltag für mich nur mehr schwer vorstellbar. Mittlerweile habe ich mein Tastenschema schon recht automatisiert abgespeichert, drücke blindlings die Shortcuts und es fühlt sich einfach gut und natürlich an. Es fällt nicht auf sozusagen. Und mittlerweile vermisse ich auch den Desktop als Fläche nicht mehr, ebenso den nicht vorhandenen Bildschirmhintergrund - weil wozu? Sieht man eh nicht.

Auch das sich Fenster, wenn man mal wo irgendein Tool oder einen Browser bzw. Editor mal eben schnell öffnet, immer gleich automatisch daneben dahinklatschen - und nicht davor, dahinter, verschoben oder sonst was oder gleich den Fokus rauben... das ist wirklich nach einiger Zeit unglaublich angenehm. Allerdings hätte ich gerne eine fixe Taste zum Schließen (zb. F12 oder so) eines Fensterchen, aber da legen sich zuviele Tools quer oder verstehen nicht, was passieren soll - muss ich mir nochmal anschauen.

Aber die letzten Tage habe ich ja wieder länger mit Windows gearbeitet und dabei mit etlichen Tools, in die man sich immer und immer wieder neu einloggen und mehrfach rumswitchen muss und zugleich 3-10 Fenster~Oberflächen gleichzeitig offen hat... da merkt man erst, wie sehr frei rumkullernde Fenster anstrengend sein können. Ein größerer Monitor und feste, zugewiesene Plätze im Tiling-Schema wären da wirklich enorm hilfreich und übersichtlicher, als da mit einer Maus ständig rumklicken, rumschieben und so weiter - und wo ist die Maus? Ah, da. Klick, zieh, schieb, schieb, zieh... Das System-Prinzip wirkt da im Vergleich zu meinem privaten Alltag tatsächlich veraltet. Auch wenn ich bei i3wm wegen den Tools trotzdem ständig die Maus verwende - der "Flow" ist dennoch wirklich deutlich besser und "sinnvoller".

Nachtrag: Vor allem gibt es auch eine Sache - ich habe erstaunlich lange schon nicht mehr den Bedarf am "System" rumzubasteln, schlicht und ergreifend, weil man eben das "System" nicht sieht. Die kleine Workspace-Leiste oben und die Uhr sowie das Netzwerk strahlen so ein "Mehr gibt es nicht" aus und dadurch bleibt man mehr oder weniger im Editor, Browser und dergleichen direkt drinnen und kommt nicht (mehr) so sehr in Versuchung, irgendwas tweaken zu wollen. Warum auch immer... ^^

# Oh, wow... eine ganze Woche keinen Eintrag. Jössas - kein gutes Karma. Na, das wird schon wieder. Und außerdem war sie ziemlich dicht und vor allem lange und mühsame Staus mehrfach in den letzten Tagen. Die saugen auch aus. Aber es gibt ebenso Momente, wo ich mir manchmal denke, ich schreibe hier ja generell so viel Blödsinn rein oder wiederhole ja im Endeffekt auch nur das, was im Netz so oder so eh schon steht, dass ich es deshalb manchmal auch mal besser bleiben lassen sollte.

Und zu den ganzen Anschlägen ist es ja teilweise wirklich besser, wenn man einfach gar nichts sagt - denn es ist so oder so nur Feuer auf der oder der Seite, also ignoriert man es schlicht und ergreifend.

Aber so als kleine Randnotiz: Juncker fürchtet Scheitern des EU-Türkei-Deals. \o/

# Sysadmin. Alt, aber unvermindert zutreffend.

Sonntag 24. Juli 2016

# Geh bitte, es wird schon wieder echt mühsam... Neue Diskussion über Computerspiele nach Amoklauf. Puh!

# Heute mal wieder zu Zweit ein wenig die Tasten weit außerhalb der Großstadt gedrückt... erst eine Runde das Überlebensspiel The Forest (kann ganz schön unheimlich werden in den Höhlen ^^) und einmal auch das recht ruhige und fast eher mental entspannte Spiel The Long Dark ausprobiert und danach noch das überraschend gute Bastion (musikalisch wirklich schön unterlegt) sowie natürlich den Klassiker-Retro-Shooter 8 bit Commander im Pixelstyle, was zu zweit klarerweise sehr amüsant ist. Feine Sache. \o/

# Ein Blick über die Grenzen: "50.000 Alpakas sind bei Temperaturen von bis zu minus 23 Grad Celsius erfroren, das Futter ist angesichts der Kälte äußerst knapp."

Samstag 23. Juli 2016

# Ist gerade schon wer am Weg ins Bett? Sehr schön... Deine Freunde warten schon! \o/

"Chips, Burger, Hotdog: Fast Food ist mit ein Grund für die Zunahme von Allergien in der westlichen Welt. Ein weiterer: Wir kultivieren die falschen Haustiere, die Milben. Österreicher, Deutsche und Schweizer sind weltweit Rekordhalter in der Milbenproduktion – jeder hat rund eine halbe Million Milben in seinem Bett."

Nachtrag: Irgendwo war ja unlängst eine Doku über Matratzen und da wurde so nebenbei erwähnt, dass man im Laufe der Jahre an die 200 Liter oder dergleichen an Schweiß ins Bett abgibt. Mhm, da betrachtet man eine Matratze gleich ganz anders... ^^

# "Die Auseinandersetzung zwischen Linksliberalen und Linkspopulisten führt nicht weiter. Beide Varianten flankieren eine Entwicklung, auch wenn sie unterschiedliche Aspekte in den Mittelpunkt ihrer Propaganda stellen. Beide repräsentieren eine Art Neosozialdemokratie, die nur an unterschiedlichen Ecken der alten Tante andockt. Es ist dies eine gestrige Debatte, alles andere als auf der Höhe der Zeit. Da werden Schlachten geführt, in denen nichts mehr entschieden wird. Während die Linkspopulisten zumindest spüren, dass es so nicht mehr geht, meinen die Linksliberalen, dass es nur so weitergehen kann. Geben die Ersteren falsche Antworten, so die Letzteren gar keine mehr, da mögen viele Einwände gegen ihre Kontrahenten durchaus zutreffen."

# MH370-Pilot übte mutmaßliche Route am Flugsimulator.


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