Muli schreibt...

Samstag 12. Mai 2018

# "Mitarbeiter von IBM dürfen weltweit keine USB-Sticks oder andere externe Speichermedien mehr einsetzen. Das Risiko für den Ruf des Unternehmens und die Finanzen sei zu hoch."

Anscheinend lernt man woanders doch dazu. \o/

Samstag 05. Mai 2018

# Wenn wir schon bei der DSGVO und anderen Vertretern dieser Gattung sind... weil ich gerade durch eine andere Webseite zufällig nun auch bei meinem eigenen Zweitblog entdeckt habe, dass das Template dort munter externe Frameworks und Schriftarten einbindet, bin ich nun dabei, es auszutauschen. Mühsam, weil die Templates im Netz sind ganz schön damit verseucht und selber ein Neues zu basteln - nein, danke. Nicht schon wieder. Diese Phase des Lebens habe ich abgeschlossen. \o/

Aber interessant welche Diskussionen es dazu gibt, denn die Userschaft erwartet sich von Wordpress, dass ihre Angebote kompatibel sind und da tauchen so Fragen auf wie "Werden dann Templates aus dem Verzeichnis genommen, wenn sie nicht den Anforderungen entsprechen", denn da würde man wohl 90% derer ausrotten, was aber unabhängig davon natürlich auch weiter zu Handy-Apps führt "Werden die Apps aus den Stores genommen oder nicht mehr angezeigt, wenn sie nicht mit der DSGVO kompatibel oder risikobehaftet sind?" Dazu hört man nämlich relativ wenig irgendwie?!

Spannende Fragen auf jeden Fall, aber ich suche jetzt mal für mich irgendein Template ohne externe Anbindungen für den anderen Blog. Wird vermutlich ein altes Theme aus dem Jahre Schnee dann sein, weil saubere aus der jüngeren Zeit sind eben Mangelware. Beginnt schon bei dem ganzen externen Javascript-Kram.

Nachtrag: Ja, als Privatperson ohne Kommerz müsste ich mir da nicht ganz so große Gedanken machen, aber so eine Grundbasis gehört so oder so - sogar unabhängig diverser EU- und Landesgesetze und Weitergabe an Dritte sowieso nicht ohne Zustimmung. Das Netz gehört endlich mal ein bisschen gesäubert und da muss man bei sich selber beginnen. \o/

# Studie: Flut von DSGVO-Anfragen droht.

# DSGVO und Videospiele: Warum manche Entwickler ihre Online-Games jetzt abschalten.

Sonntag 29. April 2018

# "Zwar war uns in Europa schon klar, dass es einen Bruch zwischen Barack Obama und Donald Trump geben würde. Aber es wurde unterschätzt, wie wichtig für Trump ist, was er den Amerikanern während des Wahlkampfs versprochen hatte. Sein Satz „America first“ wurde in Europa nicht ernst genug genommen – und nun wundern sich manche, dass er das tatsächlich so gemeint hat, wie er es gesagt hat."

Ja, denn solche Politiker, die das tun, was sie sagen, kennt man ja hier bei uns auch kaum mehr... ^^

# Es ist so unglaublich frustrierend und anstrengend, wie verwöhnt und geistig verfettet die Gesellschaft geworden ist. Ich mag den Open Source Gedanken, mir ist bewusst, dass hier Menschen in ihrer Freizeit oft viele, viele private Stunden investieren und kaum ein Danke je hören, mir ist bewusst, dass manchmal auch kleinere oder größere Firmen oder Netzwerke dahinterstehen und mit Zusatzservices Geld machen, aber die Hauptarbeit ist persönliches Engagement und der Glaube an das Gute im Menschen... im Großen und Ganzen ist das Alles etwas, wo man einfach dankbar sein muss, dass man das Tool XY als kleiner User kostenfrei nutzen kann. Im Idealfall sogar ohne Cloud-Anbindung, Abtreten von Nutzungsrechten und sonstiger Spionage.

Und ja, je tiefer man in den Open Source Bereich geht, umso chaotischer wird es oft, weil jeder Bastler seine eigenen Ideen, Vorstellungen und Gedankenansätze hat. Das kann manchmal zu Wildwuchs führen und anstrengend sein, wenn man zwischen verschiedenen Tools hin und herspringt und nichts passt zusammen... aber trotzdem: es wird einem frei zur Verfügung gestellt.

So wie die neue Version von GIMP. Kann man mögen, muss man nicht, kann man installieren, muss man nicht und Geld ausgeben muss man auch nicht.

Da heißt es auch einfach mal nur dankbar sein, ein Auge zudrücken und schlicht und ergreifend Respekt zeigen. In die Kommentare sollte man aber besser nicht schauen - egal ob Trolle oder nicht: es nervt.

Samstag 28. April 2018

# Ah! Mir ist heute aufgefallen, dass die Suche gar keine https-Verbindung nutzt und je nach Browser eine Hinweismeldung angezeigt wurde. Hatte im Blog-Script noch immer die alte http-Verbindung als $url hinterlegt. Ist natürlich angepasst! Sowas aber auch.... wie ein Anfänger, ts. \o/

# Ich muss übrigens erneut was anmerken: ich bin schon vor etlichen Wochen dann doch wieder (mal) auf den Firefox umgestiegen (weiß gar nicht mehr, warum überhaupt) und im Gegensatz zum letzten Versuch und dadurch das uMatrix und uBlock mittlerweile sang- und klanglos darin laufen, bin ich schlicht und ergreifend picken geblieben. Ist mir jetzt sogar wieder sympathischer als der Chrome. Sie haben ja doch einiges richtig gemacht und flott ist er definitiv geworden. Seitdem habe ich mich übrigens auch nicht mehr bei Google damit angemeldet und nutze den Youtube-Account nur mehr am alten Nexus, alternativ nütze ich die Services mit dem G nur als Gast. Schon ein Unterschied zu früher, aber nicht schlechter. Gefällt mir gut. ^^

# "Mit dem ASA Teleskopsystem AZ800 mit einem 80 Zentimeter Hauptspiegel sollen hochpräzise Satellitenbahnvermessungen und nebenbei auch das Detektieren von Weltraummüll möglich sein. In der nächsten Ausbaustufe soll das Testsystem vollrobotisch arbeiten."

Alter, vollrobotisch! \o\o/o/

# Es ist wirklich faszinierend... Dame steht bei der Kassa, ich vor ihr, wickle problemlos meinen Wochenend-Einkauf ab und dann beginnt ihr Einkauf. Der junge Typ an der Kassa fragt nach der Kundenkarte, sie verneint, er zieht munter weiter die Artikel über den Scanner und sie beginnt sich aufzuregen. Ob er nicht doch den Rabatt abziehen kann? Nein, dazu braucht er IHRE Kundenkarte. Hat sie nicht dabei, er soll es trotzdem tun. Nein, er benötigt ihre Karte. Sie beschwert sich. Bla.

Wie kann es denn nur so unendlich schwer sein, sofern man auch tatsächlich eine Kundenkarte hat, diese Karte beim Einkauf dabei zu haben? Wenn ich zu einem Bankomat gehe, habe ich hoffentlich die Karte der Bank dabei, sonst ist es sinnbefreit. Wenn ich mit dem Auto fahre, habe ich den Führerschein dabei. Wenn ich in die Firme gehe, habe ich die Mitarbeiterkarte dabei. Wenn ich zu einer Veranstaltung gehe, habe ich die Eintrittskarte dabei. Und wenn ich zum Supermarkt XY gehe, dann habe ich auch die XY-Kundenkarte dabei.

Und sollte ich sie tatsächlich nicht im gleichen Geldbörserl wie den Rest und tatsächlich vergessen haben... dann kann ich mich doch nicht über den Mitarbeiter beschweren? Dann habe ich halt schlicht und ergreifend Pech gehabt, denn ein bisschen Eigenverantwortung muss ja schon sein?!

Ich kann es vielleicht nett finden, wenn der junge Typ aus Kulanz und Freundlichkeit eine Dummy-Karte drüberzieht - Stichwort Kundenservice - und es von sich aus anbietet. Aber erwarten und verlangen? Nein, kann ich nicht und das wäre auch recht fragwürdig. Die Menschheit wird wirklich immer verwöhnter.

Da muss ich unter Anderem wieder an die Menschen denken, die am Förderband bei der Kassa krampfhaft ihre Dinge mit der Hand festhalten und sich wie Raubtiere mit ihrer Beute in den Krallen umblicken, damit niemand ihnen Etwas heimlich wegnehmen kann. Dabei haben sie noch nicht mal gezahlt, also gehört ihnen der Artikel auch noch gar nicht und somit hätten sie nicht mal tatsächlichen Anspruch darauf. Seufz... Menschen! \o/

Dienstag 24. April 2018

# "Der Anteil der Motorschäden am Gesamtvolumen der regulierten Baugruppenschäden von Gebrauchtwagen stieg von 10,9 auf 11,2 Prozent, womit sich der seit Jahren stetig steigende Negativtrend abermals fortsetzte. Zunehmender Kostendruck bei den Herstellern und immer mehr Elektronik führen offenbar dazu, dass die Langzeitqualität sinkt."

Ja, wer heute ein neues Fahrzeug kauft, hat einen weicheren Sessel, Pseudo-Geländegängigkeit, Kaffeebecher-Wärmer und 8 Airbags rund um den Fahrer, damit die anderen, ebenfalls zu großen Fahrzeuge bei einem Crash überhaupt abgefangen werden können.

Aber einmal zu heiß, zu feucht, eine falsche Erschütterung oder ein statisches Problem und das Auto ist tot und der Laptop darf übernehmen für die Diagnose. Geschoben werden sollte auch nicht, Nachziehen auch nicht, wegen dem Getriebe und die Sicherheitsblockierung schützt das Fahrzeug sowieso vor einer bösen Bewegung im Schadensfall. Und bitte keine Ladehilfe bei neuen Autos, weil das kann die empfindliche Elektronik zerstören und zum Garantieverfall führen.

Früher hat man mit dem Hammer mal kräftig draufgeklopft, den Gurt als Keilriemen genutzt und die Glühbirne selber am Parkplatz per Hand eingeschraubt. Und die Abgaswerte waren vielleicht diskussionswürdig, aber solange die Autos der heutigen Zeit angeblich sparsamer (ahahaha), aber zugleich immer schwerer, größer und fetter werden, ist das Ganze sowieso Schmafu und sinnbefreit.

Die einzige sinnvolle Neuerung ist also wohl eher die automatische Unfallbenachrichtigung, aber auch die wird schon für das Tracking und Scoring ausgenutzt. Nervt auch.

Nachtrag: Jetzt werden viele sagen: Ja, aber es ist auch sicherer geworden und deswegen gibt es weniger Tote. Nein, ist es nicht. Man hat nur mehr Watte um die Idioten gewickelt, die zu schnell fahren, drängeln oder mal eben riskant überholen. Man hat die natürliche Selektion gebremst.

Eine echte Innovation wäre es, wenn man einfach mal Autos produzieren würde - Standard - die halt eben nicht schneller als 120 km/h am Land und 50 km/h in der Stadt fahren können (ausgenommen Einsatzfahrzeuge). Was würde man sich da an Staus ersparen, die oft durch Drängler oder Intelligenzler entstehen, nur weil sie doch noch über die Kreuzung drüber wollen und dann alles blockieren - mit ihrem flotten Mercedes mit Chrome-Alufelgen, mit dem sie mal eben vorpreschen. Auto als Schwanzverlängerung für's Ego.

Bin ja sehr dafür, dass man die Geschwindigkeit der Fahrzeuge einheitlich limitiert und viel mehr Standard-Modelle rausbringt, die der Funktion folgen und nicht dem Protz-Ego. \o/

Und ja, ich liebe Oldtimer, ja, ich liebe Nascar-Racing, Rallye, Monstertrucks und High Speed Motorrad-Rennen und so weiter... ich mag Autos, ich mag die Technik und ich mag die Geschwindigkeit. Aber das hat Nichts im alltäglichen Berufsverkehr zu suchen, sondern gehört abseits. Abgesehen davon sollte man die Anzahl der Autos pro Haushalt limitieren. Ein Zweites nur bei echtem Nachweis einer dringenden Nutzung (Familie, getrennte Arbeitsplätze und so weiter). Und wer auf einem Innenstadtgürtel vorsätzlich Rennen fährt und bei Rot über Kreuzungen brettert, damit das Ego platzen kann, gehört ab 5 Jahre aufwärts weggesperrt und lebenslanges Führerscheinverbot.

# Puh, schon anstrengend. Das Leben und einige andere Dinge. Übrigens gab es in der alten Computerära damals die Philopsophie, dass der Computer selbst dem Benutzer erklärte, was er kann und macht (Vom Aufbau, der Oberfläche her, usw... Beispiel stand oft beim Menü dabei, welche Taste man zu drücken hatte: F1 - Open, F2 - Edit, F3 - Save und dergleichen und Alles war (naturgemäß) recht rudimentär, aber genauso leistungsfähig, wie so manche Dinge der aktuellen Zeit). Heutzutage sind (Hard+) Softwarelösungen dermaßen komplex, verworren, verschachtelt, verkompliziert, so dass man ohne Hilfe, IT-Experten oder externen Agenturen einfach nicht mehr weiterkommt. Und das ist einfach nur absurd.

Man muss nicht nostalgisch oder verloren im Retrofieber oder gar der Modernen in irgendeiner Form abgeneigt sein, aber der IT-Welt würde es dringend gut tun, nicht einfach blind irgendwelche Frameworks zusammenzuklöppeln, wild Daten von A nach B zu verknüpfen und Oberflächen zu gestalten, wo intuitives Verstehen der Nutzung ungefähr so weit weg von der Praxis ist, wie ein MIDI-Kabel von einem Kaktus. Und das nervt zusehends.

Das Tool, die Software oder das Gerät müssen entweder so einfach aufgebaut sein, dass es quasi "Deppensicher" ist... Kippschalter, Druckbutton und Co. Oder es setzt voraus, dass man zuvor diesen Bereich erst ernsthaft studieren, ein Handbuch lesen und auch die Unterlagen dabei zwangsläufig nutzen muss. Dann ist wenigstens eine größere Hürde auch für Firmen da, die verhindert, dass kleine Non-IT-User, die nichts dafür können, sich mit Etwas rumschlagen müssen, das sie selber nicht anpassen können - denn die Beobachtung zeigt, dass es für diese Menschen extrem frustrierend ist. Und ich verstehe das wirklich gut.

Sonntag 22. April 2018

# Ich habe ja mal vor langer Zeit und sicherlich schon drei~vier Blogs zuvor die Einträge als analoges Backup in Buchform drucken lassen (sogar zweimal). Ganz primitiv, bei einem windigen Online-Anbieter, sprich: PDF mit allen Einträgen erstellen und hochladen, Größe und Papier auswählen sowie das Cover gestalten und 20 Euro später hat man ein echtes, kleines Taschenbuch mit dem ganzen Schmafu, den man jahrelang so produzierte, im Regal stehen.

Auf jeden Fall habe ich das eine Büchlein gestern mal wieder aus anderen Gründen angegriffen, aufgeblättert und mir wurde bewusst, dass sich ja doch etwas überraschend sowas wie ein roter Faden durch das Leben zieht. Irgendeine Richtung habe ich ja also doch und die zeichnet sich lebensmäßig und beruflich ab. ^^

Was aber genauso beeindruckend für mich selber war, dass die ersten Einträge am Anfang jetzt mittlerweile schon - uff - ein Jahrzehnt+ alt sind. Gefühlsmäßig hätte ich drei oder vier Jahre gesagt, aber das ist wirklich ein großer Irrtum. Man wird schnell alt und es geht auch immer schneller und in einigen Jahren - vorausgesetzt, es kommt nichts dazwischen - wird die 40er Marke gekratzt. Schon so ein "Oha"- Erlebnis und macht etwas Angst.

Da passt der blinde Joybubbles thematisch gleich ganz gut dazu. Wer sich ein bisschen mit der Geschichte von Computern und Hacking und Phreaking jemals beschäfigt hat, dem wird der Name Steve Wozniak, Kevin Mitnick alias Condor, John T. Draper alias Captain Crunch und eben auch The Whistler ganz sicher etwas sagen - und bei Letzterem findet man folgenden Eintrag bei Wikipedia:

"Engressia studierte Ende der 1960er-Jahre an der University of South Florida, wurde jedoch der Universität verwiesen, nachdem er dabei erwischt worden war, Telefonanrufe, die er sich gebührenfrei zu erschleichen verstand, Freunden für einen Dollar pro Anruf vermittelt zu haben. Kurz darauf wurde er jedoch rehabilitiert und schloss sein Studium mit einem akademischen Grad im Studienfach Philosophie ab. Es heißt, er habe einen IQ von 172 gehabt.

Im Mai 1988, als Engressia 39 Jahre alt war, entschloss er sich, Kind zu sein, und bestand seitdem darauf, er sei fünf Jahre alt. 1991 änderte er zudem seinen Namen von Joe Engressia in Joybubbles."


Auch wenn bei ihm der Hintergrund ein etwas Tragischer war, finde ich die Einstellung prinzipiell gut. Wobei ich 12~13 Jahre alt deutlich besser finde. Das ist der beste Moment, um im Leben stehen zu bleiben und noch genug Spaß im Kopf zu haben und der Verwahrlosung des Erwachsenenseins zu entgehen.

Warum aber 12~13 Jahre alt und nicht 8 oder 15? Ganz einfach! Es ist das Alter, wo man schon recht gut die Welt versteht. Man weiß, wie Kinder denken und hat einen Bezug zu dieser Welt, man hat aber auch bereits gelernt, wie das dunkle Spiel der Erwachsenen mit Geld, Erfolg, Maske und so weiter funktioniert. Zugleich ist man bereits schon recht selbstständig, aber noch so jung, um noch nicht in einem beruflichen Hamsterrad eingesperrt zu sein und Sommerferien sind in diesem Alter noch echte Sommerferien ohne Druck und Vorgaben.

Als männliche Vertretung der Spezies Mensch versteht man in dem Alter zudem auch bereits glücklicherweise den Reiz des weiblichen Geschlechtes, darf aber noch sehr unbedarft sein. Und man ist auch noch mehr oder weniger vor der grauenhaften Pubertät und dem ganzen Schuldrama von Cliquen und Gangs und halbstarken Bubis, die zu früh rauchen und ihre erste Alkhoholvergiftung einheimsen, entfernt und gilt es noch zu entdecken. Zugleich darf man sich aber schon ernsthaft interessiert an Erwachsenen-Dingen zeigen und kann sie auch nachvollziehen und schon etwas mitreden, aber zugleich noch immer ein lustiges Taschenbuch lesen und Lego spielen, ohne dass es jemand hinterfragt oder es gar unpassend wäre.

Kurz gefasst - das ideale Alter also. Nicht zu jung und nicht zu alt. Und genau an dem Punkt sollte man - innerlich - stehen bleiben. Der Rest, der da dann noch dazu kommt, ist nämlich dann sowieso nur mehr Lebenserfahrung und die hemmt und blockt einem meistens eh nur und "verernstet" den Alltag schließlich zunehmend.

Also, mein Name ist Emanuel, ich bin 37+ Jahre alt, ich arbeite in einer Firma mit Menschen und Computer in einem 40 Stunden-Hamsterrad und zahle Miete sowie Steuern und wir können gerne über gesellschaftliche Konstrukte philosophieren ... aber innerlich bin ich 12-13 Jahre alt (geblieben) und lebe das auch aus. Ihr habt also Pech gehabt, wenn ihr dachtet, dass ich hier jemals ernst von Pension, Vorsorge, Banksystemen und Politik der Erwachsenen schreibe!

Kann ich nur Jedem und Jeder empfehlen, es macht das Leben auf jeden Fall besser und amüsanter! \o/

Samstag 21. April 2018

# "Salzburgs Gemeinden müssen bei der Landtagswahl wieder alte Schreibmaschinen verwenden. Der scheidende Landtag hat nämlich die modernisierte Bundesgesetzgebung nicht übernommen, die den Einsatz von Computern ermöglicht." /o\

Nachtrag: "Nicht nur in Adnet hofft man nun, dass zumindest bei der nächsten Landtagswahl in fünf Jahren das Abstimmungsverzeichnis wieder elektronisch geführt werden darf. Ähnlich ist die Lage in 26 anderen Salzburger Gemeinden, die vorerst wieder das alte System einführen müssen. Die anderen hatten noch gar nicht umgestellt." Ähm.... kein Kommentar.

Dienstag 17. April 2018

# Also nachträglich noch zu der Beifügung bei dem vorherigen Beitrag... kann das Hörbuch tatsächlich jetzt schon auch mit gutem Gewissen empfehlen. Zwar ist es mit 21 Stunden recht lang und ich bin erst am Anfang, aber es gibt einen schönen Einblick in die Entstehungsgeschichte von PLATO bzw. generell auch der Computer-Ära an den Universitäten, die in dem Versuch begründet liegt, dass ein Lehrer einen Weg suchte, jedem Schüler die Möglichkeit zu bieten, in seinem eigenen Tempo zu lernen - aber zugleich alle gleichwertig auf dem selben Niveau zu unterrichten. Also wurden kleine, stromlose Lernkästen gebastelt, die es mit mechanischen Ansätzen ermöglichten, dass Schüler Fragen beantworten bzw. testen und so selber lernen konnten. Das Ganze wurde dann mehr und mehr verfeinert und schließlich mit der Kombination von Computern bla... den Rest kann man sich eh denken.

Bin zwar erst bei Stunde drei oder so, aber dennoch: Hörtipp meinerseits. Und das Gute ist ja, man hat ja Zeit... man kann es über Wochen immer wieder mal nach Lust und Laune nebenbei weiterhören. Und wer sich von dem Englisch abgeschreckt fühlt - ich denke, auch mit eher geringen Kenntnissen kann man den Kontext durchaus beim Zuhören erahnen und am Ball bleiben. Anstrengend muss man sich also auch nicht. \o/

Nachtrag: Oha, habe gesehen, dass das Hörbuch so alleine an die 45 Euro kostet... ganz schön happig! Da bin ich mit dem Abo und einem Guthaben pro Monat ja sehr günstig weggekommen, vor allem weil ich sowas immer ausnütze. Also ist das vielleicht eine Alternative, falls da jemand drüber nachdenkt.

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