Donnerstag 09. Juni 2016

# Die nächste Welle: Stadt Wien schickt Hunderte Beamte über 55 in Pension.

"Der Sparkurs der Stadtverwaltung macht auch vor den stadteigenen Firmen nicht Halt. Wie berichtet, will die Stadt quer durch alle Abteilungen im Rahmen einer großen Strukturreform bis zu zehn Prozent einsparen.

Offen bleibt noch, wie viele Dienststellen durch diese Maßnahme gänzlich verloren gehen. "Bei Diensten, die rund um die Uhr laufen, wird es nicht ohne Nachbesetzungen gehen", sagt ein Mitarbeiter. In anderen Bereichen, wie etwa Lagerarbeiter, erwartet er aber sehr wohl Personal-Einsparungen."


Nom nom nom. \o/

09:37 Uhr | 09.06.2016 | 20160609093524.txt

# 33 Millionen Twitter-Passwörter gurken durch das Netz. Mittlerweile zahlt sich ein Passwort irgendwie fast gar nicht mehr aus... ^^

09:18 Uhr | 09.06.2016 | 20160609091810.txt

# Überall köchelt ja der Brexit auf der Flamme vor sich hin und die EU ruft überall laut in den Raum, dass dies ein fataler Fehler wäre und so weiter. Ganz ehrlich? Irgendwie bestätigt sich damit nur das wacklige Konstrukt, das man blauäugig und überhastet aufgebaut hat... wenn plötzlich die EU und die Zukunft eines bestimmten Landes dermaßen voneinander abhängig sind und jeweils beide Seite ohne den Anderen zusammenbröseln würden oder könnten, dann sollte man sowieso das ganze Konzept in Frage stellen.

Ich bleibe ja weiterhin bei meiner Meinung, man hätte damals die EG (der ja eine sinnvolle Idee zugrunde lag) weiterführen sollen. Und stattdessen den folgenden, wachsenden und feuchten Traum eines großen Staates, der ja als Machthunger vor allem damals in der Entstehung federführend und Antrieb war - sprich als Pendat zu den Vereinigten Staaten - ja... das hätte gleich in die Tonne gehört.

Wirtschaftsabkommen alias Import und Export der Länder untereinander - ja, klar. Reisefreiheiten bzw. Erleichterungen - ja, klar. Ebenso die Möglichkeit für Ausbildung oder berufliche Betätigung in den anderen EG-Staaten - ja, klar. Gemeinsame Umwelt-Ziele - ja, klar.

Aber der Rest war keine gute Idee und klappt ja auch nicht wirklich. Weder bei den Umwelt-Zielen noch anderen Dingen und diversen Regulierungen. Und was die Politik und/oder Viele in der Medien~Wirtschaftswelt halt weiterhin nicht verstehen ist: es ist egal, ob sich die Diskussionen um lächerliche, kleine Anpassungen lokaler Vorgaben handelt... es geht darum, was bei den Leuten hängen bleibt.

Da unisono davon reden, dass Vieles davon nur übertriebene Märchen und Stimmung sind, ist halt nun mal relativ egal - es ist schlicht und ergreifend Thema und damit wichtig. Da kann man nicht einfach darüber steigen und gut ist es. Den Fehler machen sie aber ständig, warum auch immer... keine Ahnung.

Und Großbritiannien generell war sowieso schon lange ein Zankapfel - innerlich und ebenso in und mit der EU. Und der andere feuchte Traum, dass man mit GB einen besseren Bezug zu den USA erhält, ist ja auch so eine wirre Sache, die eher in klassischer Manier aus den Wirtschaftskreisen kommt und davon lebt, dass wir uns gerne schlucken lassen, weil wir selber kaum was auf die Beine stellen können. Technologisch, im Umfang und Ausmaß, bla. Wollen schon, aber nicht schaffen oder nur lokal begrenzt - also suchen wir Klammerpunkte. Und zudem natürlich auch Schutz aus strategischen Interessen.

Aber trotzdem - ich glaube, dass es für GB gesünder ist, wieder ihr eigenes Ding zu fahren und die EU sollte sich generell schlanker futtern, wieder kleiner, solider und überschaubarer werden und zudem soweit festigen, dass Länder problemlos eintreten, als auch wieder austreten können, ohne dass das ganze Konstrukt den Bach runter gehen könnte... wenn sie das denn wollen.

Ansonsten riecht und erinnert das Ganze an Bankenspekulationen - man spekuliert bis auf den letzten Cent und hebt sich keinen Puffer auf. Zieht sich ein Kunde "unerwartet" zurück, dann kollabiert eben die ganze Pyramide. Nur: so wie immer... es ist halt auch immer das Gleiche und das nervt zusehends.

Nachtrag: Dazu passt übrigens der Artikel: Der breite Wunsch nach weniger EU.

06:27 Uhr | 09.06.2016 | 20160609060757.txt

Mittwoch 08. Juni 2016

# Computerchaos vor Brexit-Abstimmung - also das mit den Wahlen ist in letzter Zeit generell irgendwie so... mmmhhh... schwierig geworden, nicht?

21:22 Uhr | 08.06.2016 | 20160608212110.txt

# Und es geht munter weiter - wobei das jetzt nicht weiter überraschend ist: "FBI will geheimen Zugriff auf Surfverlauf - Mit der Überarbeitung des Gesetzes soll die Zahl der Informationen, die das FBI mit einem sogenannten National Security Letter (NSL) ohne richterlichen Befehl von Diensteanbietern anfordern kann, deutlich ausgeweitet werden."

21:11 Uhr | 08.06.2016 | 20160608211038.txt

# Mmhhh, was ist denn da passiert? Hat jemand von den Politikern mal mit den Enkerl zuhause geredet und die ihm das große WWW und sogar Linux und so gezeigt... oder wie? Oder Angst, dass das Ding selbstständig wird und den eigenen Schund aufdeckt?

"Justizministerium legt offenbar Pläne für Bundestrojaner auf Eis - Überraschend nannte Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) die Pläne nun gegenüber Puls4 nicht sinnvoll."

17:53 Uhr | 08.06.2016 | 20160608175104.txt

# Ich habe halt echt ein Problem, wenn "Profis" für kleine Webseiten mit maximal 10 Seiten und hauptsächlich statischen Inhalten tatsächlich Drupal vorschlagen... da könnte man ja glatt glauben, dass die das Fach studiert haben und auf Messen gehen... die Armen.

17:45 Uhr | 08.06.2016 | 20160608174334.txt

# Das ist ja mal interessant: "5.849 Meldungen über illegale Inhalte sind im Vorjahr bei der Onlinemeldestelle Stopline eingegangen. 788 der gemeldeten Fälle waren tatsächlich illegal, das entspricht etwa 13 Prozent."

Nur 13% - mh, das kommt wohl davon, wenn man glaubt, dass alles, was nicht dem Standard oder der persönlichen Gesetzeslage entspricht, illegal ist - das Denken der meisten User heute, sehr schön auch bei politischen und gesellschaftlichen Meinungsäußerungen auf allen Seite zu sehen.

"Die weitaus meisten Meldungen betrafen in den USA gehostete Inhalte: Rund 65 Prozent wurden bei US-Providern gefunden. Abgeschlagen auf Platz zwei lag Kanada mit 7,5 Prozent vor den Niederlanden mit fünf Prozent."

Auch so eine Sache... ausgerechnet die USA mit ihrer Überwachung, Industrie, Moral und Co. steht hier wieder mal an vorderster Stelle. Bringt also wohl doch nichts... \o/

16:28 Uhr | 08.06.2016 | 20160608162134.txt

# Findet noch jemand den Geschmack irgendwie bitter-süß-ironisch, wenn die Hacker-Gruppe "Cult of the Dead Cow" ausgerechnet auf einer verseuchten Facebook-Seite eine Stellungnahme zu Appelbaum abgibt?

16:19 Uhr | 08.06.2016 | 20160608161546.txt

# Nom nom nom. "Secret report warned that British spies may have put lives at risk because their surveillance systems were sweeping up more data than could be analyzed, leading them to miss clues to possible security threats.

MI5 can currently collect (whether itself or through partners...) significantly more than it is able to exploit fully, the report warned. This creates a real risk of 'intelligence failure' i.e. from the Service being unable to access potentially life-saving intelligence from data that it has already collected."

16:03 Uhr | 08.06.2016 | 20160608160155.txt

# Mein kleiner Senfberg: es ist absolut ok, wenn die Wahlen rechtlich angefochten werden...? Warum auch nicht? Das gehört zu einer Demokratie dazu, dass man sich die Ergebnisse näher anschaut bzw. anschauen kann - denn so oder so kann man nur gewinnen. Auch das gehört nun mal eben zu Wahlen und darf auch - glücklicherweise - so sein.

Denn stellt sich heraus, es gab umfassende Manipulationen, dann kann man daraus nur lernen und das demokratische Instrument weiter verbessern und dem Bürger damit dann noch mehr Vertrauen durch mehr Transparenz abringen (was heute eh schon schwer genug ist, weil man den politischen Instrumenten nicht mehr traut), stellt sich hingegen heraus, dass eh alles ok war, na dann wurde die demokratische Entscheidung erst recht bestätigt und es gibt keine gefährlichen Diskussionen mehr um dieses Thema.

Wer sich da jetzt über die Anfechtung durch die FPÖ ärgert und rumsudert, bekommt von mir wirklich kein Verständnis - und dazu muss man weder rechts noch links, quer oder was auch immer sein, denn es geht hier ausschließlich um das Demokratieprinzip und das muss solche Dinge auch aushalten. Dafür sollte man sogar dankbar sein... in anderen Ländern wäre diese Möglichkeit nicht mal denkbar.

15:57 Uhr | 08.06.2016 | 20160608154922.txt

# Internetverbot für Beamte in Singapur - "Öffentlich Bedienstete in Singapur werden künftig während der Arbeit keinen Zugang mehr zum Internet haben. Mit dem Verbot, das nächsten Mai in Kraft tritt, sollen mögliche Leaks angesichts steigender Sicherheitsrisiken verhindert werden... - All computers used officially by public servants in Singapore will be cut off from the Internet from May next year, in an unprecedented move to tighten security."

Hrhrhrh, irgendwie amüsant, absurd und zugleich auch cool. \o\

15:35 Uhr | 08.06.2016 | 20160608153244.txt

# So, ich habe ja zur Zeit ein Problem. Es gab in der letzten Woche eine Diskussion in der CCC-Mailingliste, wo einer gemeint hat, er sei so depremiert, dass man quasi nichts mehr gegen die Überwachung tun kann. Einer konterte, dass man ja jetzt dafür mehr verschlüsselt. Und da musste ich auch meine Meinung los werden, weil ich das eben ganz anders sehe und die Verschlüsselung für mich nur ein (erzwungenes und ungewolltes) Fluchtverhalten ist.

Hat sich dann über mehrere Emails in der Gruppe hingezogen und es bot den willkommenen Anlass, mal den aufgestauten Frust dezent abzulassen und sich der harten Realität zu stellen (natürlich nur in meinen Augen).

Problem, ich möchte das gerne mal zu einem vernünftigen Text verbasteln, aber zugleich auch die Mails generell archivieren... also habe ich mein Getippsel zu den anderen Texten im eigenen Wiki hinzugefügt... nur es ist doch recht viel, sehr viel Text geworden. Falls das aber jemand lesen mag und vielleicht sogar auch seine Meinung kundtun mag... ist alles willkommen.

Denn ich bin der Meinung, dass man schon lange verloren hat und der "Kampf gegen Überwachung und Co." einfach eine verträumte Blase bzw. selbst inszinierte Augenauswischerei ist - man rettet nur mehr das verschwommene Etwas um sich selber halt zu beruhigen oder seine Kampf-Existenz begründen zu können, aber generell ist das Alles nur mehr heiße Luft:

Verlorener Kampf um die Privatsphäre.

08:27 Uhr | 08.06.2016 | 20160608081936.txt

# Ich kopiere da mal was vom Fefe - ohne die Zahlen selber näher zu kennen, geprüft zu haben oder sonstwas, deswegen nur mit Vorbehalt... sollte das aber hinkommen, müsste man sich in Europa nochmal hinsetzen und erstmal ganz viel nachdenken (auch über den hiesigen Journalismus):

"In Indien gibt es offiziell pro Jahr 24000 Vergewaltigungen. Aktivisten sprechen von einer Dunkelziffer von 90%, das wären also tatsächlich 240000 Vergewaltigungen pro Jahr. Bei einer Bevölkerung von 1,2 Milliarden Menschen."

"In Deutschland gibt es jährlich knapp 7500 Fälle von Vergewaltigung, plus jeweils knapp 50000 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Mit Dunkelziffer kommen wir in Indien also auf 0.0002 Fälle pro Einwohner, in Deutschland ohne Dunkelziffer (dafür aber die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung eingerechnet) auf 0.0007~ Fälle pro Einwohner."

".... Wir haben ... eine Verurteilungsquote von 7.5% (Indien: 25%)."

Ich würde mich ja nicht wundern, wenn das hinkommen könnte theoretisch, denn wenn es eines gibt, dann dass wir in Europa sehr gut darin sind, mal eben mit Finger auf die Dinge da draußen außerhalb der Grenzen zu zeigen und entsetzt zu sein. Wie schon einmal bei anderen Themen gesagt... bei uns verpackt sich alles immer nur hinter Schulterklopfen, Belächeln, Vetternwirtschaft, intellektueller Politik, Bürokratie, Medienlandschaft, Philosophie und Co.... substrahiert man das aber mal eben weg, bleibt genau der gleiche Schmafu und das gleiche, dunkle Loch übrig.

Nachtrag: Ich muss dabei ja generell immer an dieses Bild denken.

07:48 Uhr | 08.06.2016 | 20160608073859.txt

Dienstag 07. Juni 2016

# "Gemessen am Wert der exportierten Waffen lagen dem "Small-Arms Survey" zufolge 2013 die USA, Italien, Deutschland, Brasilien und Österreich vorne. Die größten Kleinwaffen-Importeure waren demnach die USA, Kanada, Deutschland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien."

Nachtrag: "Hauptabnahmeländer von Österreich (Glock) waren USA, Saudi Arabien, Thailand, Brasilien und Italien. ... Brasilien, Österreich und Belgien deklarierten ihre Handfeuerwaffen nur unpräzise, z. B. als Sportwaffe statt Pistole."

08:36 Uhr | 07.06.2016 | 20160607082817.txt

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