Sonntag 08. April 2018

# Nun gut, als Nachtrag zum vorherigen Eintrag: ich ersetze jetzt die Zeilenumbrüche während der Erstellung, ist ja nur genau eine Zeile mehr und str_replace ist der Freund. Eigentlich wollte ich mir die Freiheit ja offen halten, um bei einem Copy & Past bzw. Mobile ungewollte Umbrüche zu verhindern, aber gut. Besser so und keine Änderungen an den Server-Regeln vornehmen. \o/

# Ich habe wirklich das "Glück", dass es immer genau am Sonntag stürmisch bzw. windig ist. Ich hoffe, das legt sich jetzt mal im Frühjahr, weil es nervt doch ein klein wenig und ist anstrengend. \o/

# Auch so eine Miniatur-Randnotiz aus dem Lebens von einem der 700 Millionen Menschen, die in Europa leben... ich habe für mich wieder analoge Reclam-Hefte entdeckt, die man da und dort in Büchereien um 1~2 Euro kaufen kann. Feine Sache für die Hosentasche oder Rucksack und den täglichen Arbeitsweg, ohne großartiges Mehrgewicht und der Inhalt bietet meistens genug Text, dass man davon mehrere Tage oder auch Wochen immer wieder mal zehren kann. Kann ich also nur empfehlen!

# Weil das Thema beim Fefe gerade aktuell war, muss ich auch mal sagen, dass ich davon ausgehe: würde man zwei~drei Monate lang, in den Nachrichten in Print, Radio und TV nur mal Dinge wie Kunst, Literatur, schöne Landschaften, Natur und Tiere und Philosophie bringen und vollends auf schlechte Meldungen verzichten, ich denke, dass die Aggressionen, Ängste, Sorgen und dergleichen deutlich schwinden würden. Wenn man sich mal im Zug anschaut, wie viele Menschen furchtbare Klatschblätter wie HEUTE und Co. völlig nachdenklos konsumieren und diese Zeitschrift einfach deswegen an sich raffen, weil sie kostenlos rumliegt und sie die dann wie Lämmer lesen und sich von großen Schlagzeilen einfangen lassen, damit weiters Andere auf eine rechte oder linke oder pro- oder antieuropäische Haltung bringen, weil die Gesellschaft eben so kommunikativ seicht funktioniert, dann kann einem wirklich Angst und Bange werden. Immer weniger Menschen beschäftigen sich mit den anderen, schönen Dingen des Lebens und es geht nur mehr um Leid, Geld, Politik und Ängste. Und das befeuert sich selber immer mehr. Kompromisse gibt es kaum noch.

Und was auch immer schlimmer wird, ist das Gedränge vor der Türe beim Bus. Kaum einer weicht noch zur Seite, wenn man aussteigen will, beschweren sich aber dann munter, dass sie nicht schnell genug reinkommen. Mühsam. \o/

# Ein kleines Phänomen ist mir vorgestern hier im Backend aufgefallen. Ich hatte ja letztens erwähnt (oder auch nicht), dass ich aus irgendeinem Grund ein paar Probleme mit der Eingabe von Texten hier im Blog habe. Das Ganze läuft ja über eine simple HTML-Form-Eingabe in eine Textbox und anschließender Übergabe an eine primitive, kleine 2-Zeiler-PHP-Datei, die nichts Anderes tut, als eine Textdatei mit Datumsstempel als Name und Titel zu generieren und den Text beifügt. Ausgabe erfolgt komplett abgetrennt und unabhängig von der Eingabe via CGI.

Formatiert wird das Ganze mit Markdown und - leider - manuellen Umbrüchen, aber die auch nur deswegen, weil die historisch entstanden und die alten Texte damit reihenweise bereits durchzogen sind, also habe ich es dabei belassen. Schon ok.

Auf jeden Fall kommt es seit Kurzem nun immer wieder vor, dass die Datei nicht erstellt werden kann und ich eine Schreibberechtigungs-Fehlermeldung bewundern darf und erst bei einem der letzten Texte ist mir zufällig aufgefallen beziehungsweise bewusst geworden, dass es mit der Länge des Inhaltes zu tun hat. Also mal die Logfiles des Servers anschauen.

Und wurde eines Besseren belehrt. Denn dort findet sich bei einem der Versuche einen Eintrag zu erstellen, eine Apache-Fehlermeldung, die dann weiter zu einer Ergänzung leitet:

"ModSecurity: Access denied with code 403 (phase 2)"

Aha, interessant. Mal wieder was Neues gesehen, also gleich mal weiterschauen:

"Match of rx (blablala-Code hier an dieser Stelle, wo ich nicht genau auslesen kann gerade, was es genau betrifft) against ARGS:eintrag required. Protected by Atomicorp.com Basic Non-Realtime WAF Rules: Potentially Untrusted Web Content Detected."

Soso, also liegt es nicht an der Länge, sondern scheinbar an irgendeiner Formatierung, die dann bei einer Regel von ModSecurity zuschlägt.

Das Seltsame aber ist, dass ich keinen wirklichen Grund finden kann, denn die Formatierung und Aufbau meines Inhaltes beschränkt sich auf Fett, Kursiv, Links und Umbrüche. Mehr gibt es hier nicht und auch wenn ich alles der Schnelligkeit wegen sowieso händisch mal eben runterklopfe, passieren mir da recht selten Fehler, abgesehen von den klassischen Schreib- und Sinnfehlern aus Schlampigkeit meinerseits oder weil mein Kopf oftmals schon vier Absätze weiter ist.

Für einen False Positive ist mir das Ganze aber zu auffällig und auch wenn ich die Möglichkeit habe, einfach die Regel-ID zu deaktivieren bzw. auszutaggen, gefällt mir das natürlich nicht. Solche Lösungen mag ich generell nicht. Mh. Kopfkratz. Die ModSecurity Meldung bezieht sich auf den Regelsatz mit der ID 350147, aber außer, dass man es einfach deaktivieren soll, finde ich nichts Sinnvolles im Netz dazu oder bin einfach anscheinend blind gerade.

Nachtrag: Aha, spannend. Bin gerade dem Fehler ein wenig mehr auf die Spur gekommen und zwar durch den Text hier selber. Abermals konnte ich ihn anfänglich nicht posten. Also mal alle Formatierungszeichen rausgenommen, wie Sternchen, Anführungszeichen und so weiter... gleicher Fehler. Dann die Umbrüche weg und siehe da: es ging. Also liegt es anscheinend an irgendeiner Kombination der Zeilenumbrüche, die mit einem klassischen Spitze-Klammer-Auf und -Zu sowie BR erstellt werden. Ist die Datei aber mal erstellt, dann kann ich sehr wohl auch unendlich viele Kombinationen nachträglich in die Textdatei via Backend klatschen, also schlägt die Filterregel nur beim Erstellen der Datei zu.

Jetzt muss ich noch rausfinden, ob es an der Anzahl der Umbrüche oder einer zugehörigen Formatierung liegt. Vielleicht wäre es auch der passende Zeitpunkt, um mal eine andere Lösung einzubinden und auf die händische Eingabe zu verzichten - was es natürlich angenehmer machen würde, aber dann würde ich die 1980+ Textdateien auch gleich alle durch ein Replace durchlaufen lassen. Mmmmmhhhhh.

Nachtrag: Noch mehr rausgefunden... wenn ich einen neuen Eintrag nur mit einem Umbruch erstelle: kein Problem. Erstelle ich einen mit zwei Umbrüchen: auch kein Problem. Erstelle ich aber einen mit zwei Umbrüchen und dann ein Leerzeichen danach, dann kommt es zu dem Fehler. Mal schauen, ob und wie ich das bei zukünftigen Einträgen einfach umschiffen kann, denn eigentlich mag ich ja restriktive Sicherheit am Server. Ansonsten kümmere ich mich wirklich mal um eine andere Formatierung... \o/

# Die erste Nacht des Jahres, wo die Fenster über Nacht gekippt, also offen, waren... und ich bin nicht verschnupft oder muss niesen und es ist auch nicht kalt. Heißt, der Sommer kommt endlich. Bin schon gespannt, ob das jetzt die nächsten Nächte so weiter geht, denn in der Regel bleiben die Fenster dann bis zum Herbst durchgehend offen, bis es wieder zu kalt wird. Außer es schüttet mal enorm oder es stürmt, aber das sind seltene Ereignisse. Feine Sache. \o/

Samstag 07. April 2018

# Ich muss ja ganz offen mal so nebenbei und Offtopic sagen, dass ich SWOT-Analysen im klassischen Sinn ein wenig kritisch sehe. Ja, sie sind ein nützliches Bastelwerk in einem unternehmerischen Alltag und helfen bei der Formulierung sowie vor allem beim Nachdenk-Prozess, wenn es um die Realisierung von Etwas geht.

Aber so wie bei all diesen Ansätzen, zählt im Endeffekt das, was man auch hinschreibt und wie man es interpretiert. Das was dort dann nicht steht, gibt es dann oft nicht und in welchen der Bereiche man Etwas dann platziert, ist auch sehr (oder zu oft) Personenabhängig. Da können sich oft ganze Welten verschieben, ganz unabhängig vom Datenmaterial. Naja...

Häufige Fehler aus Wikipedia: "Externe Chancen werden mit internen Stärken verwechselt. Sie sollten streng auseinandergehalten werden. (...) SWOT-Analysen werden mit möglichen Strategien verwechselt. SWOT-Analysen beschreiben Zustände, Strategien hingegen Aktionen. Um diesen Fehler zu vermeiden, sollte man möglichst bei Chancen an „günstige Bedingungen“ denken und bei Risiken an „ungünstige Bedingungen“. (...) Bei der SWOT-Analyse wird keine Priorisierung vorgenommen. Es lassen sich keine konkreten Maßnahmen ableiten, Maßnahmen werden also weder beschlossen noch umgesetzt."

Da finde ich vor allem den letzten Punkt interessant oder wichtig. Und auch diese Ansicht: "Kaum eine Methode wird derartig inflationär verwendet wie die SWOT-Analyse, aber häufig auch leider nur im Schnellverfahren und damit mit teilweise fragwürdigen Ergebnissen. Eine gründliche SWOT-Analyse erfordert sowohl ein gutes Verständnis für dieses Instrument als auch einiges an Zeit für die Vorbereitung und Durchführung."

Nachtrag: Übrigens habe ich im Netz ein PDF-Dokument gefunden, dass auch den blinden Fleck erwähnt: SWOT auf dem Prüfstand.

Freitag 06. April 2018

# Übrigens habe ich jetzt nach Tagen wieder zum ersten Mal hier reingeschaut, weil die Woche eher dicht war... überraschenderweise kann ich mit dem alten Bernsteinfarben-Style hier noch immer gut leben. Sicherlich auch deswegen, weil es ja im Endeffekt wirklich egal ist - man liest sowieso das, was einem interessiert - ganz unabhängig vom Layout. Am liebsten hätte ich ja noch ganz kitschig einen "Monitor-Rand" rundherum, aber das wäre dann wirklich 90er-Webdesign-Kitsch und sehr hässlich. Auf der anderen Seite gibt es ja nichts zu verlieren hier.... mmmmmhhh. ^^

# So, wieder ein kleines Puzzlesteinchen im Alltag erledigt, fehlt noch Eines, dann kann man den Fokus wieder auf andere Dinge legen. Aber jetzt mal ausschlafen. \o/

Montag 02. April 2018

# Kitschig wie ich bin, habe ich mal das Layout vom Blog hier auf einen alten Retro-Monochrom-Bildschirm in der guten, alten Bernsteinfarbe umgestellt. Mir ist schon klar, dass das nicht lange halten wird und auch nicht besonders Benutzerfreundlich sein mag für Euch, aber mir gefällt es gerade recht gut. Und zudem ist es auch noch immer besser, als auf eine weiße, leuchtende Scheibe zu starren, speziell am Abend, denn es nervt dieses helle Geblende irgendwann. Außerdem habe ich gerade mal wieder den Retro-Flow in mir.

Es ist übrigens ein kleines CSS-Overlay drüber, damit das Ganze auch ein bisschen den Raster-Charakter der alten Darstellung mit sich bringt - klappt unter dem neuen Chrome, IE und auf meinem Android-Ziegel recht gut, bei Apple-Zeugs keine Ahnung. Aber ihr könnt mir ja Bescheid geben.

Und wie komme ich auf das? Durch einen zufälligen Klick auf dieses feine Projekt: MDT9100. \o/

Freitag 30. März 2018

# Mhm, wird ja immer besser. Jetzt hat man medial die ganze Zeit von klaren Beweisen und so weiter gesprochen, jetzt geht es weiter und man spricht oder schreibt nun langsam anders: Ein unbestreitbares Motiv.

"Konkrete Beweise gibt es im Fall Skripal nicht, dennoch ist die Ausweisung russischer Diplomaten durch den Westen nachvollziehbar. Schuld ist Russland selbst."

Erinnert halt wirklich an vorangegangene Konflikte mit anderen Ländern. Anfänglich ist alles ganz klar, dann dreht man sich und spricht von "Trotzdem schuld, auch wenn nichts klar ist" und ich könnte fast wetten, dass man in ein paar Wochen (...) dann lesen wird, dass Alles ganz anders ist und inszeniert wurde und wer ist schuld... eh klar.

Völlig egal, welche Seite der Geschichte stimmt oder Fiktion ist und wer Interesse an einem Zerwürfnis der Europäer hat (da gibt es ja viele Seiten - politisch und wirtschaftlich), schafft sich der moralische, ethische und saubere Journalismus von Tag zu Tag mehr ab. Und mehr und mehr "Kommentare" in die News-Spalten zu füllen und mit sachlichen, nüchternen Informationen zu vermischen ist auch - gelinde gesagt - einfach eine Traurigkeit und beschämend für den klar denkenden Westen, auf den (bzw. Journalismus) ich mal stolz war.

Als ob man das bei uns jetzt nicht tagelang gelesen und gehört hätte - und zwar von europäischen Politikern, aber nein, stattdessen: "In Moskau, wo Journalisten das Wort "Krieg" so oft erwähnen, wie sie Kaffee trinken, spricht man jetzt vom "diplomatischen Krieg"."

Und dann wird es noch feiner: "...durch das nach Angaben der britischen Regierung vermutlich rund 130 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden." Das klingt natürlich besser und eindrucksvoller, als zwei Schwerverletzte. Und was heißt "vermutlich" denn? Weiß man es oder nicht?

Aber der Gipfel sind solche geformten Fragen: "Ist die Ausweisung angemessen, da es doch noch keine endgültigen Beweise gibt? Wie soll man umgehen mit Russland, das den Westen immer wieder aufs Neue testet?" In einem Atemzug gleich mal die Sachlichkeit und Neutralität abschaffen.

"Er spricht vor den UN und nicht in Moskau, wo die unberechenbaren Unilateralisten sitzen." - solche Sätze in den Nachrichten kennt man eher aus alten Zeiten, in denen eigentlich keiner mehr leben möchte. Wow, dass man sich das überhaupt als Journalist traut. Unabhängigkeit und kühler Blick ade. Der Russe ist unberechenbar, China, Amerika, Südamerika, Afrika, Europa mit Spanien, Italien, Deutschland, Österreich und so weiter... was soll das also?

"Berlin hat eine Vorbildfunktion für viele EU-Staaten. Hätte die Bundesregierung nicht mitgemacht, wäre der Westen auseinandergefallen. Nur einige Länder mit eher moskaufreundlichen Regierungen wie Österreich und Griechenland schlossen sich nicht an." Aja, jetzt leben ich in einem Land, das bald auf der Seite der Tyrannen steht. Verstehe, mhmhmh.

Und jetzt kommen wir zu dem endgültigen Ende eines Journalismus, der klare Beweise, Recherche, Vergleiche und Prüfen, Prüfen, Prüfen erfordert und eine unabhängige Meinung vertritt. Das was man da lesen kann, ist einfach Meinung, Politik und Emotion: "Die konzertierte Reaktion des Westens ist keine Gerichtsentscheidung, kein endgültiges Urteil. Sie ist eine diplomatische Reaktion auf das Verhalten der Moskauer. Sie braucht deshalb keine eindeutigen Beweise."

"Ja, aber das ist doch alles nicht bewiesen, lautet eine verständliche erste Reaktion. Doch dann sollte man weiter nachdenken: über das Motiv, die Indizien und die russische Reaktion nach der Aufdeckung. Das Motiv ist unbestreitbar vorhanden." Jetzt tut es einfach nur mehr weh, was man hier politisch und gesellschaftlich ruiniert. In Frage stellen?! Nein, das tut man nicht, weil falsch.

Und dann nochmal - man braucht keine Beweise und genauen Einblick, stattdessen: "Wenn Russland glaubt, es sei im Skripal-Fall unschuldig, dann sollte es eine plausible Version der Ereignisse präsentieren, unterlegt durch Beweise, die es hat, und bei dieser Version bleiben. Stattdessen liefert es widersprüchliche Interpretationen, die nur den Verdacht nähren." Wie jetzt? Wie kann sowas bitte online gehen?! Oder es ist wirklich nur mehr Meinungsbloggen? Warum dann nicht im eigenen, privaten Blog - getrennt von sachlichen Nachrichten, die das Volk nüchtern informieren sollen?

"In Moskau hört man immer wieder, wie großartig die Regierung in Peking doch ist. Das wäre doch mal ein schöner Zweitwohnsitz." Alles klar, vielen Dank lieber Journalist für Deine erfahrene, professionelle Berufsansicht dieser Welt.

Nachtrag: Vielleicht nochmal die Erinnerung an den Pressekodex, der leider freiwillig ist:

"Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.

Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen.

Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.
"

Aber ja, es handelt sich ja nur um ein... Kommentar. Tja.

Nachtrag: Noch schnell die neue, passende Schlagzeile auf der Startseite der ZEIT: Russland sollte sich nicht wie ein Opfer verhalten.

Die Amis haben ja zuvor russische Diplomaten ausgewiesen. Jetzt haben die Russen das auch gemacht: "Der US-Botschafter in Russland kritisierte das russische Vorgehen. Es gebe "keine Rechtfertigung" dafür, sagte John Huntsman. Es zeige, dass die russische Regierung kein Interesse an einem Dialog mit den USA über wichtige Angelegenheiten habe."

Und das Tragische ist, dass es von mir aus vielleicht sogar sein kann, dass "Russland" hier der Bösewicht in dem Fall ist, nur dann an seinem eigenen Journalismus in unstabilen Zeiten Raubbau zu betreiben, ist einfach nur.... bitter. Und das hier ist übrigens ein Kommentar als privater, voreingenommener und emotionaler Mensch mit einer womöglichen falschen Sichtweise. Aber deswegen schreibe ich das auch in meinen privaten Blog hier und nicht im Namen einer Zeitung, von der sich LeserInnen Aufklärung, Sachlichkeit und Information erwarten.

Mittwoch 28. März 2018

# So eine Nebennotiz für mich selber - ich bin sehr stark dafür, dass man generell in Meetings mit hochkomplexen Themen am Besten mit Lego oder Duplosteinen arbeitet, damit Jeder in dem Raum visuell nachvollziehen kann, was gemeint ist oder wie Abläufe in einem Unternehmen so laufen. Das kommt sicherlich vielen Menschen entgegen und vereinfacht die Kommunikation, wenn alle dann vom selben Stein oder Farbe sprechen. \o/

Montag 26. März 2018

# Die Rechtschreibfehler hier im Blog sind manchmal schon tragisch. Aber das kommt davon, wenn man kaum hinschaut. Ich muss endlich, endlich den kleinen Raspberry Pi aktivieren, der kullert noch immer wartend durch die Gegend als Blogschleuder. Seufz, so viele Dinge im Alltag zu tun und so wenig Zeit.

Sonntag 25. März 2018

# Und mich nerven zwei Sachen... dass der Punkt Kreativität im Alltag in den letzten Jahren recht verschwunden ist. Und dass sich der Browser nicht mehr den Zugang zu dem Blog-Backend hier merkt. Seufz! \o/

# Übrigens bin ich momentan aus beruflichen Gründen erneut ein wenig mit Windows und Linux unterwegs und habe aus nostalgischen Gründen mal wieder Photoshop angeschaut. Mit dem Teil war ich früher mal richtig gut und es diente mir quasi wie ein Betriebssystem als Basis meiner täglichen Lebensblase, bis ich dann nur mehr mit Linux unterwegs war und die Emulation mit Wine und einer alten PS-Version eher halbgar war.

Naja, dennoch mal wieder die Adobe-Seite besucht, erneut festgestellt, dass sie mit dem Abo-Modell unterwegs sind, gemerkt, dass ich so wie früher, wenn schon, dann die ganze Suite haben möchte und wurde informiert, dass mich das monatlich 60 Euronen kosten soll. Dauerhaft und pro Jahres-Abo. Monat für Monat, Jahr für Jahr. Aja.

Alles klar, nope. Als alter Sack und heute nur mehr Gelegenheits-User ist das natürlich uninteressant. Adobe war zwar nie billig und die Meisten von uns hatten die gecrackten Versionen in den guten, alten Tagen, aber die Zeiten - und auch die Lust drauf - sind einfach vorbei. Heute gehöre ich zu den Schafen, die entweder freie Software nutzen und bewusst oder wenn bestimmte Bedürfnisse bzw. Formate beglückt werden sollen, möchten oder müssen, dann kaufe ich die Teile ganz legal und erhebe dann aber auch Anspruch auf Support und Funktionstüchtigkeit.

Aber so ein Abo ist frustrierend, wenn man mal das Teil zwei, drei Monate gar nicht anfasst und zugleich unrund, wenn man mal dann doch zwischendurch was machen will, aber gerade das Abo beendet hat. Das ist keine feine Sache so und damit Adobe: baba. War nett und wirklich gut, aber ohne Agenturleben und Kreativ-Modus 80% der Arbeitswoche macht es dann doch keinen Sinn (mehr).

Glücklicherweisen gibt es jedoch heute genug Alternativen und Workarounds für die eigenen Ansprüche. Auch wenn die Nostalgie darunter ein wenig leidet. \o/


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