Freitag 10. November 2017

# Lange Woche und lange Tage und lange Stunden an der beruflichen Kiste - aber immerhin geht es voran. Guter Zeitpunkt um in nostalgischen Gedanken zu schwelgen und von Race Against The Machine oder Wheezer im Win95-Style zu hören. Guter Flow. Da tippt es sich auch gleich viel besser und ja natürlich... ich habe natürlich hier noch mehr Code-Zeilen eingespart. Kann es ja nicht lassen, dieses ewige Herumspielen an der immer gleichen Sache. Aber eines beruhigt mich, je älter ich werde, umso mehr entwickel ich mich zurück zur alten IT-Zeit. ^^ Und das ist deutlich besser und nützlicher, auch werde ich da automatisch kreativer... vermutlich weil man da einfach mehr selber leisten musste, als heute mit dem ganzen vorgekauten Schmarrn. Irgendwie macht der alte Kram einfach mehr Sinn und diese Aha-Erlebnisse aus den 90ern und 2000ern kommen immer öfter hoch. Fehlt mir heutzutage bei dem modernen Zeugs komplett. Und im beruflichen Alltag sieht man auch, wie sehr man sich vom praktischen Nutzen oftmals in zu vielen Möglichkeiten verloren hat. Seltsame, neue Welt. \o/

21:08 Uhr | 10.11.2017 | 20171110200822.txt

Montag 06. November 2017

# "Das sind die Paradise Papers. Ein neues Leak erschüttert Konzerne, Politiker und die Welt der Superreichen.

Die Paradise Papers sind ein neues Datenleck, das der SZ zugespielt wurde. Es handelt sich um 13,4 Millionen Dokumente - etwa 1,4 Terabyte - von zwei Offshore-Dienstleistern, Appleby und Asiaciti Trust, sowie den Unternehmensregistern von 19 Steueroasen."
Party! \o/

04:43 Uhr | 06.11.2017 | 20171106034301.txt

Sonntag 05. November 2017

# Der Grundsatz von Warren Buffet gefällt mir:

"Zudem wird gelegentlich sein ungesunder Lebensstil mit Eis und Cola zum Frühstück thematisiert, den er selbst beschreibt mit: Die niedrigsten Sterberaten gibt es bei unter Sechsjährigen. Also habe ich entschieden, mich wie einer zu ernähren."

Und er ist bald 90 Jahre alt. Recht so. ^^

21:10 Uhr | 05.11.2017 | 20171105201010.txt

# Weil heute so ein grauer, nebliger Sonntag ist und die Meisten von uns ja kein wirkliches Leben auf der Südseeinsel leben und dem stressigen Alltag gerne entfliehen wollen und sich über manche digitalen Dinge gerne ärgern, hier ein kleiner Klassiker-Video-Tipp des Tages zum Sofa-Entspannen aus dem Jahre 1996: Triumph of the nerds. Damals und heute Kult und sowieso Pflicht für jeden, der in der elektronischen Welt herumpfuscht.

"I think a nerd is a person, who uses the telephone to talk to other people about... telephones. And a computer nerd is somebody, who uses a computer in order to uses a computer." \o/

Nett, harmlos, sehenswert und erinnert (mich persönlich) auch daran, dass man sich heutzutage in komplizierterer Technik und Lösungen verstrickt, als es eigentlich notwendig wäre oder je gedacht war.

10:41 Uhr | 05.11.2017 | 20171105094140.txt

Sonntag 29. Oktober 2017

# Sehr fein. Sturm, Sonne, am Himmel vorbei rasende Wolken, Regen und jetzt Hagel mit Blitz und Donner. Und das Alles innerhalb weniger Minuten abwechselnd... ich mag diese spürbare, kräftige Natur! \o/

10:31 Uhr | 29.10.2017 | 20171029093143.txt

Freitag 27. Oktober 2017

# Zur Abwechslung mal wieder den gestrigen Feiertag und heutigen Abend genutzt und etwas Holz und Leim in die Hand genommen... Holzkisten. Kitschig, aber schon ok und vor allem brauchbar. Und wie üblich ohne Plan, Nachdenken und Ziel - soll heißen Entspannung für den unruhigen Kopf. Und das Regenwetter mit seinen Windböen und dunklen Wolken passt da auch gut dazu.

22:05 Uhr | 27.10.2017 | 20171027200523.txt

# "Ein weit verbreiteter Vorschlag war etwa, die Landschaft vor dem Lager möglichst abschreckend und unnatürlich zu gestalten, etwa durch riesige bedrohliche Felsen in Form von Blitzen, Pfeilen oder Dornen. Sollte jemand dennoch weiter ins Lager vordringen wollen, sollte er durch Zeichen in vielen verschieden Sprachen und Schwierigkeitsgraden und eindeutige Piktogramme gewarnt werden. Um die Botschaft zu verdeutlichen, sollten zudem Bilder von Menschengesichtern in den Fels geritzt werden, die Schmerz und Schreck ausdrücken."

Nein, kein Science-Fiction-Roman, sondern reale, langfristige Überlegungen zur Lagerung von... Atommüll in Finnland . \o/

06:41 Uhr | 27.10.2017 | 20171027044117.txt

Donnerstag 19. Oktober 2017

# Blick zum Nachbarn: "Die Zahl der Fluginsekten ist in Teilen Deutschlands erheblich zurückgegangen. In den vergangenen 27 Jahren nahm die Gesamtmasse um mehr als 75 Prozent ab."

Muss man sich mal vorstellen... ich bin ein Jahrzehnt älter, kann also dem Nachwuchs erzählen, dass ich in einer wilden, Insektendurchfluteten Welt gelebt hatte... damals. Früher!

Nachtrag: Letztens war ich im künstlichen Grün in der Stadt unterwegs und aus dem Nichts heraus flatterte ein großer Schmetterling mit orangen, hellen Farbtönen auf und knapp an mir dann seitlich vorbei. Wenn man das nicht mehr gewöhnt ist, erschreckt einem das richtiggehend. Und ist ein Beispiel dafür, wie absurd es ist. 75% - auch wenn genaue Daten fehlen (die fehlten in dem Bereich immer schon und jedes Mal, weil es noch immer niemanden ernsthaft kratzt und wir sehenden Auges mit voller Wucht gegen die Wand laufen) - ist das wirklich massiv. Man stelle sich vor, man spaziert durch die Großstadt und ahhh, ohhhh.... und dann knappe drei Jahrzehnte später nochmal und plötzlich fehlen da 70% der Menschen und alles ist geisterhaft leer, verwachsen, öde und düster. Da wäre wohl auch Jedem dann doch mulmig und man fragt sich "WTF ist da los??!! Was ist hier Dramatisches passiert?" - aber kleine Käfer, Ameisen, Flatterlingen und Co. interessiert den üblichen Humanoiden der heutigen Betonstadt nicht mehr, aber der kennt Wildnis auch nur mehr aus dem gepflegten Wirtschaftswald. /o\

Nachtrag: Die Frage - bei der Entwicklung - ist ja, was ist dann in weiteren zehn bis zwanzig Jahren ist? Insektenbestand von ein paar Prozent? Kinder, die dann fasziniert in einem Museum (schaut sich auch keiner mehr an dann vermutlich) eine Blattwanze anstarren und aufschreien, dass sie so ein Ding noch niieee gesehen haben? Kinder, die fragen, wie diese Libelle mit den schmalen Flügeln überhaupt fliegen konnte? Und Gelsen stehen dann unter Artenschutz? Mhm, schöne, neue Zeit! Dafür schwirren dann Drohnen über unsere Köpfe und steigen in Schwärmen am Nachthimmel auf.....

05:57 Uhr | 19.10.2017 | 20171019035722.txt

Mittwoch 18. Oktober 2017

# Leute... das nennt man schlicht Netbook. Oder ist das schon wieder zu historisches, altes, vergessenes Zeugs für die Schreiberlinge heutzutage? Und ja, mit meinem Acer Netbook damals konnte ich stundenlang unterwegs ohne Ladestation mit einem vollwertigen Windows und Ubuntu Derivaten arbeiten und werken. Mit USB- und Monitor und Netzwerkanschluss plus WLAN, plus Touchpad plus wechselbaren Akku und ergänzbarer Zusatzplatte. Passte in jedes Obstsackerl bzw. in Deutsch ~Tüte. Und hey, man konnte darauf stundenlang Tippen und das sogar mit Umlauten. Und diese Dinger waren damals sogar in. Sollte man glatt dem Ding da vorziehen, wenn man sich durch die Zeilen liest... aber ja, wir entdecken - so wie in der Mode - alles wieder neu. Nur teurer. ^^

20:15 Uhr | 18.10.2017 | 20171018181528.txt

# Uh.... schaut mal! Der Voggenhuber (ja, den gibt es noch!) hat sich zu Wort gemeldet und diesen Schwall losgelassen: der Link (Achtung, Facebook-Pest, aber ohne Login lesbar).

Und was soll man sagen? Er hat recht. Mit jedem einzelnen Satz und besser kann man das Versagen der Grünen tragischerweise gar nicht beschreiben...! /o\

19:57 Uhr | 18.10.2017 | 20171018175725.txt

# Rant des Tages: Ich glaube mehr und mehr, dass Vielen nicht klar ist, dass Statistik und Analyse zwei völlig verschiedene paar Schuhe sind. Eine gute Statistik muss noch lange keine gute Analyse sein und umgekehrt. Aber das geht irgendwie im Eifer des Gefechtes gerne unter. \o/

19:43 Uhr | 18.10.2017 | 20171018174314.txt

Sonntag 15. Oktober 2017

# Man stelle sich das mal vor:

"Gründe für Wahlentscheidung bei SPÖ-Wählern: Immerhin ein Fünftel der SPÖ-Wähler hat der Partei wegen Spitzenkandidat Kern die Stimme gegeben - 20% - und 22% wegen der inhaltlichen Arbeit."

"Für die FPÖ-Wähler sind es vor allem die „inhaltlichen Standpunkte der Partei“, die den Ausschlag gegeben haben: 34% und als zweithöchste "Kontrolle und kümmert sich um Misstände": 12%."

"Asyl und Integration sind die entscheidenden Themen bei den ÖVP-Wählern mit 55%. Auch das Thema Sozialleistungen hat viele bewegt."

Die anderen Parteien leben von ihren Gesichtern und die Rechten von der inhaltlichen Arbeit. Aber irgendwie wachrütteln oder aktiver wird Keiner, um das Debakel abzufangen. Das Themen wie Asyl und Zuwanderung und deren Zukunft das Volk beschäftigen, ist ja nun wirklich keine Überraschung mehr, wenn man nicht hinter den Mauern einer Villa wohnt. Und die Grünen haben das Volk - ungeachtet der moralischen komplizierten Grundlagen - weiterhin nicht verstanden und sind schon mit den Plakaten im Vorfeld mit Anlauf gegen die Wand gerannt.

Ich verstehe es nicht... entweder man hat wirklich schon den Boden unter den Füßen verloren und konsumiert nur sein eigenes Spektrum an Medien und Menschen im Alltag, so dass sie den Wald vor lauter selbst gepflanzten Bäumen nicht mehr sehen oder es fehlt tatsächlich das Verständnis und bisher war alles eher ein Zufall. Und den Erfolg einer Partei an einem Spitzenkanditaten - wie bei der SPÖ - festzumachen, halte ich für einen mittelfristigen Positions-Selbstmord.

Nun... so oder so, ganz überraschend ist die Wahl nicht und wer auf der Straße den Leuten zuhört (zum Beispiel mit den Öffis fährt und im Supermarkt außerhalb des Speckgürtels lauscht), der ahnte, was hier heran rollt und sich aufbäumen wird. Mit dem Erbe dürfen jetzt alle leben und sich rumärgern. Und da muss ich ganz ehrlich sein: ich bemitleide da Niemanden und freue mich auch über Keinen der Gewinner. So oder so ein Saftladen, egal, welches Farbenspiel da oben aufleuchtet. Und wenn man an die Koalitionsverhandlungen denkt, dann wird einem jetzt schon schlecht - nicht wegen den Inhalten und der Farbmischung, sondern aufgrund des unsachlichen Geplänkels, das sich dann wieder über Monate durch die Medien und deren eigenen Sichtweisen in den Alltag fräsen. Und die Grünen müssen wohl die Erkenntnis erst finden, dass zwischen Rechts und Braun und Ablehnung und Ängste enorm viel Spielraum vorhanden ist, wie man bei den anderen Parteien und ihren Wortspielen - und dem Erfolg damit - sieht. Und das NEOS und Pilz so hoch abschneiden in Relation ist sowieso fast schon eine Karikatur der perfiden Situation.

Und damit haben wir das Politische erledigt und beerdigen das Thema auch gleich wieder... lohnt nicht, denn egal, wer da oben sitzt: sie versauen es oder zehren an dem Aufbau der vorherigen Jahrzehnten, deren Ressource immer kleiner wird. Im Großen und Ganzen kann man nur sagen, dass die politische Situation in Österreich nur ein Dauerunfall ist. Und das völlig unabhängig von einem - momentanen - Rechtsruck, oder wie auch immer es gerne medial definiert wird, denn der ist nur ein Symptom und keine Ursache und meiner Meinung nach auch nicht ursächlich in Asylpolitik und Co. zu suchen. Ebenso nicht im restlichen Europa... die Glut ist eher das Auflehnen gegenüber den gesetzten, alten Wir-sind-Europa-Strukturen, die ihr Wort nicht halten konnten, der entstandene Rechtsdrall eher ein Feuer, das mit der Windrichtung medial mittänzelt und sich gerne mal in die oder die Richtung neigt - tragisch. Aber festgelegt ist da nämlich gar nichts, man könnte noch was tun - tut man aber nicht.

Nachtrag: Übrigens liegt die Glaubwürdigkeit der SPÖ bei 2%, der von der FPÖ nach dem Letztstand bei 7%. Man stelle sich auch das mal vor... wie sehr kann man nur eine so große Partei innerhalb der wenigen, letzten Jahre so massiv in den Sand setzen, um das zu schaffen?!

20:30 Uhr | 15.10.2017 | 20171015183011.txt

Sonntag 08. Oktober 2017

# Übrigens... falls jemand das Wochenende in Ruhe ausklingen lassen möchte und auch gerne unter der Woche vor dem Einschlafen ein beruhigendes Video ohne Politik, Welt, Wirtschaft, Tod und Leid anschauen möchte, dem empfehle ich eine ungewöhnliche Video-Serie, nämlich die von "Clickspring", wo ein Typ über eine lange Vielzahl von Einzelvideos eine komplette Stand-Pendel-Uhr anfertigt... und zwar alle Teile selber und Alles in Handarbeit. Das Ding ist in seiner Metall-Gold-Bauweise nicht unbedingt mein Geschmack, aber schon alleine die minutenlangen Sequenzen, in denen aus einem runden Metallstück kleine Schrauben abgedreht und geformt werden, um danach auf der Flamme blau gefärbt zu werden, ist durchaus interessant - und man lernt auch viel über Metall und dessen Verarbeitung. Besonders fein ist das "Machen" des Ziffernblattes auf sozusagen "alte Art und Weise" mit Licht, Ätzen und Feuer. Sehenswert also, jeder einzelne Schritt!

Ich verlinke mal irgendeines der Videos hier und wer die ganze Serie sehen möchte, startet hier beim ersten Video. Und wer zu den Menschen gehört, die weder Geduld, Ruhe, noch Muse in sich tragen und sich selber thematisch völlig desinteressiert einstufen, denen hilft diese gekürzte Zusammenfassung aller Aufnahmen. \o/

19:45 Uhr | 08.10.2017 | 20171008174553.txt

# Und um den Untergang der Welt zu bereichern, habe ich Geld in kleine digitale Bits zerschnitten und wahrhaftig - als Ergänzung zum beruflichen Alltag aus privater Motivation - mir für Windows (uh!) ein legales, echtes und gekauftes Office-Paket geleistet (uhhh!), damit ich Excel (uuuhh!!) und - festhalten und Augen zumachen und die Galle nach innen stülpen lassen - Powerpoint (kein Tippfehler!) auch mal eben bei mir nutzen kann, wenn eine Neurone gedanklich anschlägt. Ja. Ich weiß. Das etwaige Magengeschwür wird also gut befüttert und man dreht sich dreimal in der Linux-Kiste im Kreis um und versucht mit sudo startxfce4 aus dem Dilemma zu entfleuchen, aber es ist geschehen. Man muss sein Leben einer ständigen Revision unterziehen... Glücklicherweise fühle ich mich nicht wohl dabei, das beruhigt. /o\

19:00 Uhr | 08.10.2017 | 20171008170011.txt

# Vollkommen Off-Topic und ohne jeglichen Zusammenhang aus dem Nichts und zur Ergänzung der allgemeinen Langeweile im Netz - während ich einen Lackpinsel an der Türe schwinge und nachdenke - muss ich nämlich mal so nebenbei (und bevor ich es erneut vergesse) nochmal für meine eigene Nachwelt der digitalen Archive anmerken, dass irgendwie die schönsten Armbanduhren so zwischen 1930 und 1970 entstanden sind. Danach gab es noch einmal das Aufpoppen der netten Quarz-Spielereien wie eben Analog-Digital-Mischungen, Taschenrechner- und Datenbank-Uhren und so weiter... aber nach dem Durchlauf der beiden Phasen ging es optisch bergab. Ich zitiere dazu passend:

"Wobei es schon komisch ist: früher reichte den besten Piloten der Welt scheinbar ein kleine Sekunde, um die Welt zu umrunden, heute benötigt man eine 56mm-Uhr mit mindestens 4 Totalisatoren, um den tiefergelegten Golf bis zu McDonalds zu fahren."

Jawohl. Außerdem sind die heutigen Uhren in der Männer-Bastion wirklich lächerlich groß. Meine Seikos mit den 37 mm sind da in meiner Welt irgendwie bereits an der Grenze zum übertriebenen Geschmack und generell finde ich kleinere Ausgaben der Zeitimpulse deutlich angenehmer, dezenter und sympathischer. Zudem trug man die Uhren in der verstaubten Zeit auch wegen ihrem inneren Wert und der Funktion an sich und spielte ergänzend dabei eher mit dem Umstand der dezenten Armführung und des Zeigen an sich, ohne es dabei aber zu präsentieren. Hat auch irgendwie mehr Stil, als diese Tech-Klunker mit den drehbaren, gelochten Scheiben, die einem fast schon gewalttätig ins Gesicht geschmiert werden. Letztens beispielsweise eine moderne Marken-Uhr gesehen, deren Größe ungefähr dem Tellerradius eines Salatdesserts in einem Hipsterlokal am Naschmarkt entspricht. Mit einer etwaigen Vertiefung reicht es als Suppenschale.

Nachtrag: Auf der anderen Seite muss man ein wenig fair bleiben... mittlerweile hat man nun einfach praktisch schon alle Möglichkeiten der Form und Gestaltung durch und neue Varianten sind fast immer zwangsläufig ein Aufguss oder Hommage an ältere Ansätze. Die Neuen können also nur schwer an das Damalige komme. Aber Original bleibt Original, auch wenn generell diese Kommerz-Dinge einer fragwürdigen Menschheitsepoche entsprungen sind. In weiteren 100 Jahren wird man wohl mitleidig lächeln, wenn man diese Zeilen liest und solche Ansichten nur aus seltsamen, farblosen, unscharfen Aufnahmen auf vorsintflutlichen SD-Karten im binären System entziffert.

17:12 Uhr | 08.10.2017 | 20171008151206.txt

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