Muli schreibt...

Montag 13. Juni 2016

# Was für ein Sonntag-Abend! Wer hier regelmäßig mitliest, der hat ja mitbekommen, dass ich mir mehrfach Gedanken über die Suchfunktion hier gemacht habe und das aber auch schon früher einmal... und jedesmal mehr oder weniger das Thema wieder ohne Ergebnis beiseite legen musste.

Die Suche
Gestern habe ich mich dann noch einmal durch das Netz gefuttert und mir so ziemlich alle auffindbaren Varianten an "selbst gehosteten Suchmaschinen ~ self hosted search engines" angeschaut und war erneut ziemlich ernüchtert. Es ist erstaunlich, wie wenig Lösungen es mittlerweile da draußen so gibt - die paar Wenigen, die man zum Laufen bekommt, sind veraltet, vergessen und modernere Ansätze benötigen praktisch quasi einen eigenen Server mit einer Vielzahl an Zugriffsformen, Bibliotheken und Co. und sind so für mich kaum in einem vertretbaren Aufwand nutzbar.

Dann habe ich mir sehr frustriert gedacht, gut, schaue doch einmal so richtig in die feinere Vergangenheit, also ganz weit zurück, aus der Zeit von Blosxom und den ersten Skript-Portalen, denn alt ist zwar meistens riskant, aber die Dinger laufen meistens wie ein alter Käfer oder Lada... sie tun was sie sollen.

Archäologischer Fund
Und jetzt haltet Euch fest: ich habe eine kleine Suchmaschine für meine Seiten gefunden, die einfach und völlig unerwartet auf Anhieb funktionierte! Aus dem Jahre... seid ihr bereit?... aus dem historischen Jahre 2005. Fluid Dynamics Search. Auf Perl-Basis, ohne Datenbank naturgemäß (die waren damals nämlich noch sauteuer, wie ich mich leidvoll erinnern muss) und arbeitet deshalb sehr fein mit Textdateien. War früher eine 40 Dollar Shareware (ahahaha, meine Güte, ich vermisse diese Zeit irgendwie), wurde dann aber im Oktober 2015 eingestellt und in die Freiheit entlassen - heute ist kein Lizenz-Code mehr notwendig, kein Copyright und so weiter. Eh klar, wer nutzt das noch? \o/

Still running
War ich perplex. Nach dem Rumfitzeln mit den anderen, fetten High Tech-Suchmaschinen war das ein 20 Sekunden-Upload von gerade einmal 45 Dateien und es lief sofort out of the box und zwar richtig gut. Wtf? Wir haben das Jahr 2016, ich laufe gerade auf frisch aktualisierten Servern mit PHP7 und so weiter, unendlichen Datenbanken und dann kommt ein 11 Jahre altes Skript dahier und löst die Probleme mal eben ohne mit der Wimper zu zucken?! Ôo

Also gleich mal einen der schlafenden Domains geschnappt und das Teil dort installiert. Und dann eingerichtet - Herrschaftszeiten ist das ein reichhaltiges Ding!? Ich habe mal ein paar Screenshots vom Backend angefertigt, um einen Eindruck zu vermitteln:

Anlegen der Webseiten
Bearbeiten der Webseiten
Bearbeiten von Ergebnissen
Einstellungen für die Suche
Filter-Regel-Übersicht
Filter einrichten
Such-Protokolle
Such & Crawler- Einstellungen
Noch mehr davon
Und noch mehr
und so weiter...

Was hier noch fehlt ist die laufende Erfassung einer Webseite, bei der der Crawler sich in Intervallen durch die Seiten futtert und jeweils Ergebnisse, Fehler und so weiter sammelt und anzeigt und sich selbst immer wieder dabei aktualisiert. Und noch viele weitere Sub-Optionen. Bla. Komplex ist so eine Suchmaschine schon, wenn man es richtig machen möchte... da kann man ja fast Respekt vor Google und Co. bekommen. ^^

Fast analog
Irgendwie ist das Ganze auch ein Klassiker... heute konzentriert man sich ja meistens eher um die Darstellungen der Optionen und wie es auf den Benutzer wirkt an sich, dafür ist der Funktionenumfang und die Tüchtigkeit meistens Scheiße, während man früher sich hingegen eher nur um die Optionen und Möglichkeiten generell gekümmert hatte - rudimentär und nutzbar eben. Und ich bevorzuge eindeutig den alten Kram. Und nein, da ist kein responsives Bootstrap, jQuery-Bla, Laravel, Ruby, Docker und was auch immer an sonstigem Schmafu involviert... \o/

Das Ding entspricht auch sonst genau meinen Anforderungen. Zwar benötigte ich natürlich erst ca. 10 Anläufe und Erfassungen, bis ich gemerkt habe, wo ich was vergessen hatte - so zum Beispiel wurden bei den Wikis auch die Edit-, Diff- und Bak-Seiten als Ergebnisse mit erfasst, was natürlich nicht sein soll und auch beim Blog benötigte ich erst einige Runden, bis mir klar war, dass es wenig Sinn macht, den RSS-Feed und die paginierten Übersichten in den Index aufzunehmen, stattdessen wollte ich nur die Startseite und die Einzel-Beitragsseiten. War aber dann schlussendlich mal eben schnell mit den Zeichenketten-Vergleichen bei den Filtern gelöst.

Meine Suchmaschine
Nun, lange Rede, kurzer Sinn... nachdem das Ding erstaunlicherweise ohne Probleme läuft und auch die Suche flott anspricht, habe ich das Teil damit auf einem anderen Account und Domain online gestellt, was ebenso meinen Wunsch entspricht... denn ich wollte ja die Suche quasi "auslagern" und als ein eigenes Modul sozusagen laufen haben - und nicht eingebunden im Blog oder den Wikis.

Denn die werden - sofern ich nicht aus welchen Gründen auch immer das Zeitliche segne - die nächsten Jahre noch deutlich wachsen. Ende des Jahres wird der Blog wahrscheinlich über 2000 Einträge beinhalten und bei dem Tempo kommen pro Jahr vermutlich weitere 1000 hinzu, auch die Wikis möchte ich noch viel mehr als bis jetzt nutzen... sprich, da kommt viel Text und Inhalt zusammen. Und den mal eben Durchsuchen ohne Datenbanken und eingebunden in die anderen Tools mittels Plugins ist immer so eine Sache, auch aufgrund der vielen Bots und An~Abgreifer-Versuche im Netz, denn die belasten das dann zusätzlich ressourcenmäßig jede Seite und ihre Formulare in unendlichen Intervallen.

Da ist es mir lieber, ich habe ein eigenes, losgelöstes Such-Tool für alle meine Seiten zusammen und sollte es dort mal Probleme geben, kann ich das Ding sperren, stilllegen, pausieren, abschotten oder was auch immer - ohne die anderen Seiten damit zu treffen oder zu belasten. Reduziert den Aufwand, die Zeit und die Probleme. Eine Seite, ein Tool und eine Aufgabe jeweils... so wie es sich eben gehört.

Ausprobieren
Natürlich bin ich noch nicht ganz glücklich und muss erst noch einige Schrauben nochmal drehen, denn dadurch, dass ich gestern Abend nun zum ersten Mal den Index überhaupt erstellt habe, ist für die Suchmaschine natürlich alles "gleich neu" und somit sind die Ergebnisse etwas falsch gewichtet bzw. anders gereiht, als nach meinem Geschmack, aber das wird sich im Laufe der Zeit ja noch bessern. Auch werde ich aus Ressourcen-Gründen den Index nur alle 7 Tage aktualisieren - also immer am Ende der Woche, das spart ebenfalls Zeit und Energie auf allen Seiten und reicht völlig aus... soweit reicht mein eigenes Fruchtfliegenhirn gerade noch zurück. ^^

Hier geht es zur Suche: #Snuffi

Wie eh anhand der Beschreibung erkennbar, gibt es wie bei Google verschiedene Filter-Varianten, um schneller zu einem Ergebnis zu kommen... Übrigens bin ich ebenfalls noch nicht ganz mit der Darstellung der Inhalte und deren Auswahl der Preview-Texte zufrieden, ebenso ist die Seite erst halb mobil tauglich... aber gut Ding braucht Weile.

Nachtrag: Das Ding läuft einfach, Fehler habe ich auch kaum in den Logs gesehen, aber natürlich gibt es einen ganz großen, dunklen Schatten bei diesem Tool: die Sicherheit. Das Teil ist mehr als ein hartes Jahrzehnt alt (also im WWW somit historisch), wurde seitdem nicht mehr aktualisiert und betreut und ich habe damit natürlich keine Ahnung, ob das Teil so rudimentär "alt" ist, dass es dadurch schon wieder abgesichert genug ist oder ob es massive Löcher und Angriffspunkte gibt. Ein paar "Vulnerabilities" tauchen im Netz auf, aber alle von noch früher, nichts Aktuelles in den letzten.. ähm... 10 Jahren. :D Sollte da jemand mehr Kenntnisse, Einblicke und Co. haben oder gar Fehler entdecken, freue ich mich natürlich über Hinweise und~oder Tipps. Thx! Man betrachte also das Teil mal als ein laufendes Experiment.

Ein anderer Stolperstein ist natürlich das Alter selber, wer weiß, wie lange dieses Tool noch auf einem Standard-Hosting-Angebot mit seinen Updates laufen wird... allerdings gibt es eigentlich keine aktuellen, besseren Alternativen. Die Such-Engine Sphinx ist übrigens etwas ähnlich, aber deutlich unrunder und meiner Erinnerung nach viel karger, aber zugleich fetter und bröseliger als dieses anscheinend recht solide Teil hier.

Nachtrag: Was übrigens auch noch fast herzig ist: man kann Werbung an vier Stellen einblenden und mit Suchwörtern kombinieren - einfach mal nach meinem Namen suchen, dann seht ihr eine gelbe Werbung. Sogar mit Adblocker. ^^

Nachtrag: Ich hoffe mal, dass das Ding lange ohne Probleme läuft, denn es wäre wirklich schade darum - eben mangels Alternativen. Wie auch immer - ich bin erstmal sehr zufrieden und richtig erfreut... denn es würde sich gut neben meinem Blog-Fluffi machen, das ja selber mit Code aus dem Jahre 2005~2008 läuft, ebenso wie die Wiki-Engine (teilweise auch old school) und das noch dazu sehr gut. Hach ja... meine Oldtimer-Sammlung. \o/

Nachtrag: Und noch was... im Gegensatz zu vielen Tools und Projekten heute, ist das Teil umfangreich dokumentiert und das ausführlich. Nicht wie heute mit ein paar coolen Schlagwörtern, schau halt in die rudimentären man-Pages oder finde es selber raus.

Sonntag 12. Juni 2016

# Selbstbalancierendes Motorrad... finde ich sehr spannend. Aber ebenso das Interview mit dem Erfinder. ^^

"Ja, ich bin sehr unfallgefährdet. Alle zehn Jahre habe ich einen lebensgefährlichen Unfall. Mein letzter war erst vergangenes Jahr. Da bin ich mit dem Motorrad auf einer Rennstrecke verunglückt.

... Ja, dagegen hätte ich nichts. Mit Lizenzen. Natürlich gäbe es da wahrscheinlich auch Raubkopierer aus China. Hallo China! Wir lieben euch! Also Lizensieren wäre eine Möglichkeit, oder wir könnten einfach selbst den Weltmarkt erobern. Mir ist es egal, wie die Sache verläuft."

Samstag 11. Juni 2016

# Also wieder ein Problem gelöst. Ich war heute am Nachmittag ja ein wenig unterwegs und wollte dann zwischendurch am Chromebook mit dem aufgesetzten Ubuntu mal eben ein paar andere Blogs und deren aktuellen Einträge lesen (als ob ich RSS nutzen würde, hust)... Aber eh klar, ich hatte selbstverständlich vergessen, die Feeds von Newsbeuter am Laptop mit denen auf dem Chromebook abzugleichen. Klassiker und jedes Mal das Selbe. Und unterwegs und stundenlang an der Kassa stehen ist ebenso unbefriedigend, denn am Handy läuft natürlich kein Newsbeuter. Also kurz nachgedacht und beschlossen: Fuck drauf.

Lokale Newsbeuter-Installationen überall ade und Miniflux ohne Datenbank zentral am Server geklatscht. Zugriff von überall, syncen muss ich auch nix und mit dem "No Style"-Theme, sprich ohne irgendwas und mit nacktem CSS ist das Ding sogar brauchbar... auch am Smartphone (Smartphone Screenshot und Desktop Screenshot). Vielleicht bastel ich mir irgendwann ein Eigenes mit dunklem Hintergrund für das liebe Akku-Schonen unterwegs.

Damit wieder was erledigt und zudem wieder eine lokale Software-Installation am Gerät selber weniger und so wie bei den Emails eingespart. Jetzt ist es mir bald wirklich relativ egal, auf welchem Gerät ich sitze. ^^

# Nein?! Doch! Ooohhhhh! \o/

"Kühlschrank und Waschmaschine: NSA will Internet der Dinge anzapfen"

# 8:33 Uhr und mal den ersten Schwung einkaufen für das Wochenende... aber ernsthaft: Ich bin wahrlich kein leuchtendes Vorbild für gesunde Ernährung - zuviel Zucker und für Viele amüsierend auch zuviel Kakao und Ähnliches - aber was andere Menschen so für sich und vor allem ihre Kinder einkaufen, ist teilweise schon heftig. Flaschenweise Cola, Zuckergetränke, Knabberzeugs und Schokoriegel und dergleichen, paar fettige Fertiggerichte und noch eine Packung Fett mit etwas Fleisch aus der Aktion - und merkbar nicht für eine Party, sondern als Alltagsnahrung, während hinten im Kinderwagerl auch schon bereits an einem Riegel gekaut wird.

Das ist irgendwie erschreckend wie wenig Bewusstsein da vorhanden ist... als Erwachsener ist das was Anderes, weil da kann man selber abschätzen, was einem mehr wert ist bezüglich körperlichen Auswirkungen vs. dem Eat-Fun-Faktor - aber bei einem Kind?! Meine deutlich jüngeres, weibliches Gen-Gegenstück beispielsweise fängt mit süßen Sachen wie Schokolade überhaupt nichts an, die lehnt das sogar kategorisch ab. Ist für mich naturgemäß unverständlich, aber ich freue mich auch zugleich darüber, weil es natürlich viel vernünftiger und gesünder ist. Und so gehört es sich auch.

# Sehr fein, ich suche ja permanent nach Möglichkeiten, die investierte Zeit und eigenen Ressourcen für den Blog hier so gering wie möglich zu halten und jeden Schritt abzukürzen. Bisher habe ich einen Eintrag irgendwie ganz unbewusst automatisch mit einer völlig idiotischen Affengriff-Tasten-Kombination erstellt, aber jetzt so beim Nachdenken ist mir gerade bewusst geworden, dass ich zum Beispiel die F12-Taste eigentlich nie benütze oder gar sonst irgendwie je brauche im Alltag. Naja, die ideale Taste also, um damit mal eben einen Blogeintrag zu erstellen... die i3-config dazu ist schnell angepasst und neu geladen, fertig.

Wieder etwas vereinfacht. Ein Tastendruck, einfach schreiben, Beitrag online. Allerdings war es das jetzt wohl, weil mehr Zeit und Finger-Energie sparen geht wohl nicht mehr. :/

Nachtrag: Generell verwende ich F1 bis F6 für die Workspaces, F11 für das Terminal und eben F12 für den Blog. Dazwischen liegen noch Chromium, Filezilla.

# Seltsamerweise bin ich ja übrigens froh, dass ich von den lokalen Emails nun weg bin und am Rechner gar keinen Email-Client mehr alias Thunderbird, Alpine oder dergleichen installiert habe. Der Online-Zugriff mit Rainloop klappt tatsächlich recht gut und vor allem mit Anhängen, Weiterleitungen und dergleichen bequem - wichtige Dinge für mich. Und nachdem der Browser sowieso immer offen ist bei mir, ist das nur ein zusätzlicher, angepinnter Tab.

Ist insofern relevant, weil ich ja versuche, die lokalen, installierten Tools am Laptop auf das Äußerste zu minimalisieren und vor allem auch so wenig Programme wie möglich gleichzeit laufen zu haben. Mir geht es am Wecker, wenn da 5~ Tools ständig im Hintergrund herumwerken, nur damit man "live online" ist oder alles griffbereit hat.

Mit dem Bilder bearbeiten - das ist weiterhin so eine Sache. Da sollte ich öfter ImageMagick oder dergleichen einsetzen und endlich vermehrt mit vorgebastelten Skripten arbeiten, aber ich lande dann doch recht~zu oft bei GIMP (was ein wenig nervt).

Nachtrag: Aso, hier die aktuelle, kleine Liste der Tools im Wiki.

# Let's Encrypt: "We started sending an email to all active subscribers who provided an email address, informing them of an update to our subscriber agreement.

This was done via an automated system which contained a bug that mistakenly prepended between 0 and 7,618 other email addresses to the body of the email. The result was that recipients could see the email addresses of other recipients. The problem was noticed and the system was stopped after 7,618 out of approximately 383,000 emails were sent. Each email mistakenly contained the email addresses from the emails sent prior to it."


Nanananananaaaa... \o/

# Aja, noch ein Nachtrag zum vorherigen Eintrag über die Intervalle von Blogs... Das Wort Blog kommt ja von Web und Logbuch, deswegen sagt man vor allem in Deutschland vermehrt auch Das Blog und so weiter, während wir im östlichen Öisland oftmals eher Der Blog titeln, ohne zu wissen warum. Man versteht - und das ist der Kern - darunter ein digitales Tagebuch bzw. regelmäßiges Journal - und das impliziert ein sich in Intervallen wiederholendes Publizieren von Einträgen.

Die meisten Blogger klatschen aber vielleicht alle 30 Tage oder gar nur alle drei Monate einen Beitrag online, nur das nehme ich persönlich meistens dann nicht sehr ernst und solche Blogs lese ich auch kaum, weil da kann man sich ja gleich eine "Webseite" zulegen oder ein Wiki oder was auch immer. Eine fette Blog-Software am Laufen haben und dann nicht nützen ist irgendwie fragwürdig und vor allem fad.

Aber zugegeben, mich nerven auch "Blogger", die groß davon reden, dass sie schon seit Jahrzehnten bloggen und dann schaut man in deren Archiv und sie haben vielleicht pro Jahr maximal sechs Beiträge (nochmal: pro jahr!) geschrieben und in jedem steht mehr oder weniger "Hey sorry, dass ich schon so lange nichts mehr geschrieben habe, hier mal wieder ein kleines Update" - aber schwafeln dann bei Vorträgen, BarCamps und Co. was von ihrem Blogger-Leben. Das schmerzt.

Das wäre so, als ob ich sechs Mal im Jahr für jeweils eine halbe Stunde auf einer Luftmatratze im Kreis treibe und dann allen erzähle, dass ich Luftmatratzen-Profi-Treiber bin und diesen Lebensstil dauerhaft führe. Absoluter Blödsinn also.

Und ja, beim Wordpress-Blog bin ich zur Zeit auch nicht besser, aber es gibt ja eben das hier und es fühlt sich aber nach Entspannung und Freizeit dabei an.

Nachtrag: In irgendeinem Blog habe ich vor ein paar Tagen gelesen, dass sich der oder die Schreiberin Gedanken macht, was man schreiben soll und es fehlt noch das Thema und das Konzept... nein, weg damit. Nichts ist fader als ein Blog mit einem "Konzept" oder festen Kern. Ich will Abwechslung haben und jedesmal etwas ganz Neues lesen können oder auch mal überrascht sein. Viel netter mal was über Technik, Alltag, Urlaub, Interessen, Erlebnisse und Co. zu lesen, als nur immer fad über Technik, Technik, Technik oder Urlaub, Urlaub, Urlaub oder mein Alltag, mein Alltag, mein Alltag...

Ich verstehe nicht, warum so viele Menschen der Meinung sind, dass Blogs ein Muster brauchen oder ein Konzept oder ein "Thema" (wo dann eh nie was weitergeht und man "hängt")... schreibt doch einfach, was Euch einfällt, wo ist denn das Problem?! Klappt ja bei Whatsapp, Facebook, Twitter, IRC und wo auch immer im Alltag ja auch problemlos?! \o/

# Es ist ja nicht so, dass ich Kritiken nicht ernst nehme oder mir gar keine Gedanken darum mache, nur meistens dienen sie mehr dem Gegenüber als mir selber und dann stellt sich die Frage, wieviel Zeit man nun in diese Dinge investieren sollte. So zum Beispiel, dass der Dateiname im RSS-Feed auch als Titel verwendet wird und dazu führt, dass man halt nicht weiß, was jetzt hinter einem Eintrag steckt. RSS-Leser haben meistens einfach mal nur eine lange Liste mit dem Datumsstempel bei den Beiträgen. Ich weiß.

Klar, ich kann schon jedes Mal ein Wort alternativ tippen, aber bei meinen kurzen Einträgen lohnt es sich nicht wirklich einen Titel auszuformulieren, weil der dann mehr verheißt, als im Text dann überhaupt steht. "Russland vs. Amerika, Sicherheit bei Windows, RSS-Kritik" und so weiter...? Keine Ahnung, was da sinnvoll wäre oder ist, weil das Ganze ist ja eigentlich genauso aussagekräftig (also gar nicht) wie das stupide Datum.

Und deshalb habe ich kurz darüber nachgedacht und das war es. Lohnt sich einfach nicht und kostet zudem nur Zeit und wie eh schon mal durchgekaut, hier im Blog geht es um jede Sekunde, die eingespart werden kann - denn nur dann schreibt man auch viel und dauerhaft. Bei einem Wordpress-Blog oder einer anderen Engine mit mehr Handgriffen, würde ich nie und nimmer so viel nebenbei tippen (können), weil ich da einfach viel Lebenszeit und auch Nerven investieren müsste. Da gäbe es einen Eintrag pro Tag maximal - wenn überhaupt - und schon der würde mich nerven (Einloggen, Backend laden, Editor laden, Publizieren, Reload, Updates, bla) und es gäbe nie diese Lockerheit und Fluffigkeit in mir drinnen.

Und die Titel würden sich schnell erschöpfen... beim 5. Mal über die Welt und ihre Russlandphobie wird es dann schwierig, ebenso wenn ich mal über mein eigenes Setting sudere... "Setting Nummer 35". Da müsste ich sogar noch darüber nachdenken, was ich zuvor geschrieben hatte jeweils und so funktioniert aber Bloggen nicht. Da wären die Intervalle viel zu gering und darauf habe ich keine Lust. ^^

Freitag 10. Juni 2016

# Großartig - erst den Artikel lesen und dann das Video anschauen: So funktioniert jede Apple-Keynote

"Kelly demonstriert, wie man die Zuhörer glauben lässt, dass man ein Experte auf seinem Gebiet sei. Auch wie man sie ohne Witz zum Lachen bringt, oder wie man sich Standing-Ovation abholt. Sogar ein Schluck aus einem Wasserglas oder ein Blick auf die Uhr geschehen oft mit konkreten Absichten, was man damit erwirken will."

Nachtrag: Wird natürlich gleich kritisiert, deswegen Kommentare auch lesen. Das Video hier ist auch tatsächlich besser.

# Also im nächsten mobilen Leben verzichte ich auf ein Auto und steige stattdessen als Großstadtmensch im grauen Moloch auf eine kleine Vespa oder was auch immer um. Gründe?

A) Scheiß-Parkplatz-Suche.
B) Scheiß-Parkpickerl.
C) Scheiß-Jeden-Tag-Stau. Völlig absurd, was da in der Stadt tagtäglich stundenlang so abgeht. Da geht so unglaublich viel Lebenszeit und Geld damit flöten, verrückt.
D) Vier Bremsscheiben, 4 Reifen, fetter 70-100 PS Motor und 3 unnötige Sitze daneben und noch viel mehr Kram für... nichts, aber muss gewartet und erhalten werden.
E) Scheiß-Teuer. Tanken, Pickerl, Werkstätte, Winter~Sommer-Reifen, Flüssigkeiten und sonstiger Dreck.
F) Extrem viel Geld, das sich im Monatsrythmus von selber zersetzt. Stichwort Wertverlust... völlig irrsinnig eigentlich.

Mit einer Schleuder erspart man sich den ganzen Schmarrn, parken kann man (noch) Pickerllos und man kann zur Abwechslung sogar mal in die Innenstadt fahren und einfach wo parken und Eis essen gehen und dann geht's weiter. So ist das. So, jetzt kommt das Geflenne natürlich.

"Aber das ist gefährlich!" - Das ist die Pizzeria unten auch.
"Aber bei Regen?" - Ja, scheiße. Ist es zu Fuß auch. Oder im Stau drei Stunden lang, weil ja die Welt untergeht und plötzlich alle das Fahren verlernt haben. Oder der "plötzliche Wintereinbruch" im Winter. Auch so eine Sache.
"Aber im Winter, mhhhh?" - Melde ich die Kiste ab und stelle sie wo unter und erspare mir Geld, Schneeschaufeln und erneut deppert im Stau stehen. Gibt ja dann Öffis - im Winter schwitzen die Leute wenigstens nicht so und man sieht durch die Jacken kaum was von ihnen und alle wollen schnell heim und stehen nicht sinnlos in der Gegend oder tropfen einem mit dem Eis an. Und liegt Schnee und Eis, lassen eh wieder alle ihre Autos stehen, aus Angst, keinen Parkplatz danach zu haben oder sich freigraben~schieben zu müssen. So gesehen...
"Da kannst nix transportieren!" - Ja, Gott bewahre - glücklicherweise, ich habe und will auch nichts mehr transportieren. Meine Wohnung ist ausreichend bestückt und so fett bin ich selber auch nicht, dass ich einen Kleinlaster für mich selber brauche.
"Kannst Wien nie mehr verlassen." - Ja, seltsam - früher war ich eigentlich genauso oft unterwegs und wandern. Irgendwie haben sich zwar die Orte verändert, aber der Umfang ist gleich geblieben. Stadtleben "sei Dank".
"Und wennst doch mal ein Auto..." - Ich lebe in der Großstadt, wir haben hier 2, 3, 4,...? Car-Sharing, car2Go, Drive, Sixt und ich weiß nicht was alles-Anbieter. Im schlimmsten Fall eben eine 500-Euro-Rostschleuder für ein Jahr und danach wieder weg. "Ja, aber..." - Danke.

Aber wisst ihr, was mir bei Mopeds echt am Senkel geht? Der Scheiß-Lärm! Wenn hier eines durch die Seitengasse fährt, klingt das wie ein Rasenmäher aus den 60ern, ernsthaft... wtf? Und dann gibt es Idioten, die die sogar noch zusätzlich tunen und die Schleudern noch lauter dröhnen lassen - das macht man weil??! Weil kein Ego da und Auffallen um jeden Preis, weil sonst das nicht vorhanden Selbstbewusstsein sich selber nicht mehr findet, oder wie?? Denen würde ich am liebsten ein Blumenkisterl nachwerfen, wenn ich eines am Fenster hätte. Volldeppen.

# Mal so nebenbei - ich muss mir echt schön langsam mal was wegen der Suche einfallen lassen. Momentan futtert sich ja das kleine Spürhund-Skript-Fluffi durch alle 1100+ Dateien durch, nur das ist naturgemäß auch nicht ideal - manchmal schnalzt es mal eben durch und man hat das Ergebnis quasi auf Knopfdruck oder es hängt ordentlich und man fadisiert sich mal eine Ast ab. Und nachdem der Blog hier weiter wächst und wächst, wird das generell nicht mehr lange gut gehen, in ein paar Monaten haben wir dann 2000 Einträge und so weiter - vor allem auch deswegen, weil nette Bots natürlich jedes Formular-Feld gerne mal durchtesten und so den Server auch mal überfüttern und ich jetzt auf der anderen Seite ganz sicher nicht mit Schmafu-Absicherungen und Captchas beginne. Soweit kommt es noch! \o/

Mh. Was für Lösungen verwenden denn die ganzen "Krass, ich rendere mir meinen Senf voll statisch und unnötig raus, weil echt lässig, alternativ und so voll unabhängig"-Blogger? Eine Suche mit einer Datenbank im Hintergrund? Hrhrhrhr!

Nachtrag: Eigentlich brauche ich die Suche eh nur selber, weil ich natürlich selber meistens keine Ahnung mehr habe, ob ich nicht eh schon viel zu viel über diesen oder jenen Quatsch getippelt habe.

# Auch dieses Jahr werde ich wohl wieder im Streifenhörnchen-Look enden, traurig. Irgendwann brennt sich das Muster wohl ein und geht nicht mehr weg... Aber kurze Hose und kurze T-Shirts sind sowieso so eine Sache. Wir sollten entweder gleich alle nackt im Sommer rumlaufen (man stelle sich nur die Ressourcen-Ersparnis vor) oder stattdessen vermehrt lockere Tücher nutzen... in denen schwitzt man wenigstens nicht und wenn sie relativ dünn sind, dann kommt die Sonne auch ausreichend durch. Aber gut, das Thema hatten wir ja schon mal.

# Herrschaftszeiten... da editiert man munter irgendwelche unnötigen Süffeldateien, Stück für Stück jedesmal mit Nano und mittendrinnen wechselt er dann plötzlich bei einer Datei auf vi - ganz fein, vor allem wenn man kaum hinschaut und munter vor sich hintippt und dann plötzlich einen Buchstabensalat am Bildschirm hat und erstmal perplex ist. Warum vi? Warum hast nicht gleich ed genommen oder gEdit oder Geany oder was auch immer sonst auf der Platte schleimt?

vi ist zwar "toll" (hier von mir aus eine Fanfare ertönen lassen), aber verfügt ansonsten eigentlich über eine ziemlich beschissene Belegung der Tasten - nur das darf man ja natürlich nicht laut sagen, weil dann gilt man gleich als uncool und als jemand, der ja nicht vom Fach ist und merkbar kein Hardcorefluffi, der ohne Licht und Vitamin D im abgedunkelten Zimmer schimmelt. :q!

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