Mittwoch 25. Mai 2016

# Noch Popcorn übrig? Sehr gut. Werfen wir einen Blick zu der lieben Welt:

"Putin blamiert sich an den globalen Finanzmärkten. Die Investoren würden Schlange stehen, hieß es aus dem Kreml: Erstmals seit zehn Jahren wollte Russland wieder Dollar-Anleihen verkaufen. Doch schon in der Vorbereitung wurde das Projekt zum Desaster."

Und jetzt werfen wir einen Blick zum Wirtschaftsblatt:

"Russland zapft trotz Sanktionen erfolgreich Kapitalmarkt an. Russland konnte sich heute 1,56 Milliarden Euro am Kapitalmarkt beschaffen – und nicht einmal teuer."

Hrhrhr. ^^

Nachtrag: Uh, hatte die Bildunterschrift bei der Welt gar nicht gelesen... na, wenn hier nicht mal ordentlich Stimmung gemacht wird: "Bedröppelter Gesichtsausdruck: Der russische Präsident Wladimir Putin auf einem Gipfeltreffen in Sotschi in der vergangenen Woche." Glücklicherweise haben wir ja unabhängige Medien, die uns informieren. /o\

# Aja, stimmt - darauf wollte ich auch verlinken. Den Don Alphonso kann man ja mögen oder auch nicht, als anstrengend empfinden und als Selbstdarsteller verabscheuen oder man mag es einfach und schwimmt mit der wortreich texturierten Ironie mit... bla. Aber manche Betrachtungsweisen sind da schon durchaus gut durchgekaut, so auch der Beitrag hier: "Unbedingt die Kommentare lesen - Der Standard in Österreich".

"Der Standard ist längst nicht mehr der Hort der Liberalen, die sich ein besseres Österreich wünschen, sondern eher ein Platz für Zyniker, die von den Parteien und ihren Vertretern insgesamt enttäuscht sind. Und oft genug sagen, dass sie den Hofer wählen, weil die anderen Parteien die vorangegangenen Wahlschlappen noch immer nicht verstanden haben. ...

Wer hier mit der Logik der Grünen Jugend Nazis am Werk sieht, verkennt den Umstand, dass eher schlecht gebildete Rechte die Boulevardzeitung Krone kaufen, und Bürgerliche bei der "Presse" umsorgt werden.

Wenn massenweise Leute von der Linken öffentlich bekunden, dass sie mit van der Bellen wenig anfangen können und die herrschenden Parteien einen Dämpfer brauchen, erklärt das einiges über die sehr speziellen Verhältnisse im Nachbarland, das die Asylkrise zu allen anderen Krisen auch noch obendrauf bekam."

# Mmmhhh, wir holen mal Popcorn aus der Küche: Ohne Visafreiheit kein Flüchtlingsdeal. \o/

"Er sagte am Dienstag mit Blick auf die EU: „Sie sollen uns nicht ständig Kriterien aufzwingen. Das hier ist die Türkei.“ Der Präsident warnte weiter: „Das kann man bis zu einem gewissen Punkt tolerieren und bis zu einem gewissen Punkt aushalten. Aber nachdem sie es bis zu einem gewissen Punkt ausgehalten hat, fasst die Türkei einen endgültigen Entschluss. Und nachdem sie den Entschluss gefasst hat, dann, nichts für ungut, sagen wir: Denkt doch ihr jetzt nach."

"Genau... ihr stecht mir mit dem Finger ständig ins Ohr, jetzt macht das doch mal selber!" ^^ Der fette Nagel im Fuß wird immer größer. Das hat man ja jetzt ordentlich gegen die Wand gefahren - das wird noch lustig und amüsierend die nächste Zeit, wenn sich nun alle zum winden beginnen und keiner hat eigentlich was damit zu tun und das war so nicht vereinbart und gedacht und überhaupt...!

Dienstag 24. Mai 2016

# "Und kommt zum – ja, naheliegenden – Befund, dass es im historischen Vergleich Menschen in jenen Ländern nie so gut ging, wie aktuell dies der Fall ist, gesundheitlich. Dass es besser werden könnte, klar: Aber das sei nicht in der Kategorie des Antikapitalismus fantasierbar, sondern nur im Hinblick auf Kämpfe um eine weitere Verbesserung der Versorgung. Und schließlich: Mangel herrscht tendenziell in erster Linie bei den prekär Beschäftigten, womit er nicht die Caffé-Latte-Berufe meint, sondern Putzleute und so weiter.

Man hatte es schon geahnt: „Burn-out“ ist ein Lieblingssyndrom gerade bohemistischer Kulturmilieus: Obwohl die Krankheit selbst am stärksten körperlich hart arbeitende Menschen in proletarischen Berufen betrifft."
\o/

# Also ich muss ja sagen (es ist kein neues Thema), dass ich auch mit dem frisch eingerichtetem System nicht sehr glücklich bin. Ich kann nicht genau beurteilen warum, aber vermutlich liegt es auch an den jedes Mal wieder ein wenig weiter steigenden Resourc-Bedürfnissen. Beispielsweise ist das "neue" Linux Mint jetzt sozusagen zwar unberrührt und gerade mal mit tmux, alpine, scrot, Filezilla, blabla und Chromium belastet, aber so richtig flott und rund fühlt es sich dennoch auch nicht (mehr) an.

Liegt selbstverständlich vor allem an der alten Kiste selber, aber dennoch... es ging ja schon mal besser mit den alten Versionen. Übrigens soll das nächste Windows wieder mehr Ressourcen benötigen, nachdem die Anforderungen seit 2009 relativ unverändert waren - wo auch immer ich das jetzt aufgeschnappt habe, keine Ahnung... und die Tendenz geht halt auch bei Linux in diese Richtung. Selten wird ein System kleiner und leichter, sondern sie wollen immer mehr und mehr abdecken und jeder neue Release futtert wieder mehr auf. Der Zahn der Zeit, aber es ist trotzdem schade. Vor allem mit den Browsern bleibe ich ständig im Dauerclinch. Elinks in der Textform ist nett, aber bei SSL-Seiten und "dynamischen" Dingen unnütz, abgesehen davon, dass viele Seiten eben nicht tauglich für diese Form sind, Chrome nagt doch recht kräftig am System, Vivalid und Co. sind da nicht wirklich besser, Firefox eigentlich auch nicht und die kleinen, minimalistischen Browser, die aus nur ein paar Skripten bestehen, sind dann dafür zwar Hardware-freundlich, aber halt wieder unbequem, lassen eine Plugin-Einbindung alias uBlockOrigin und Co. oder Lesezeichen und dergleichen vermissen, verursachen Fehler, die man umfangreich ausmerzen muss und so weiter.

Ein großer Fehler beim Laptop war zudem auch, dass ich ja vor Längerem nun schon auf eine extern angeschlossene Tastatur mit ordentlichen Tasten umgestiegen bin (leider aber keine echte Mechanische). Und mittlerweile kann ich deshalb auf den flachen Laptop-Tasten bei Bedarf kaum noch vernünftig tippen, weil mir dort nun klarerweise die Haptik und der Druckpunkt fehlt (abgesehen davon, dass einige der Tasten lose herumkullern) und sich dadurch das gesamte Setting eben extrem Benutzerunfreundlich anfühlt.

Auch nervt der Systemswitch - in der Wohnung am alten Laptop, unterwegs vor der Haustüre am Chromebook und manchmal wechsle ich auch so nebeneinander aus Gründen hin und her, kann aber laufende Prozesse natürlich nicht "live" mal eben mitnehmen... Ich sollte wirklich mehr und mehr dazu übergehen, etliche Dinge auf der Pi laufen zu lassen und mich dann bei Bedarf egal von welchem Gerät in die aktuelle Session wieder einzuhängen (ssh + screen lässt grüßen). Dieses ständige Start & Stop in meinem persönlichen Betriebsalltag ist sozusagen irgendwie ein Hemmschuh geworden. Vermutlich macht ein Zentralrechner wirklich deutlich mehr Sinn und man streamt dann quasi nur noch sozusagen mal eben auf den - egal welchen - Monitor vor sich. Seufz.

Nachtrag: Und ich HASSE Lüfter. Ja, richtig gelesen... das ist ein Hass-Posting. Lüfter raus! Die haben nichts in meinem Alltag zu suchen. Mich nervt das Geräusch, der Lärm, das Surren, die Lüftungsschlitze und überhaupt. Abschaffen sollte man die!

# Liegt zwar irgendwie auf der Hand, aber schadet dennoch nicht, sich mal dessem wieder bewusst zu machen: "Von wissenschaftlicher Objektivität kann kaum die Rede sein. Populäre Tiere mit einem positiven Image wie Kängurus seien weit öfter Gegenstand von Studien als weniger attraktive Wesen wie Nager, Fledermäuse oder nicht heimische Tiere. ... Hinzu komme, dass Studien über weniger attraktive Arten meist oberflächlicher Natur seien, erklärt Fleming. Ohne konkrete Erkenntnisse über Lebensräume, Nahrungsquellen und Verhalten sei es aber schwierig, die Arten vor Bedrohungen zu schützen und ein mögliches Aussterben zu verhindern."

# Da haben wir es ja... "Googles WhatsApp-Alternative Allo verschlüsselt nicht konsequent, sondern liest stattdessen aktiv mit. Was soll das?"

# "Wer sich selbst mit Strom versorgt, soll künftig zahlen."

Ist eigentlich wirklich eine Sauerei. Da investiert man womöglich einen Haufen Geld selber (ja, Förderungen gibt es natürlich) bzw. für seine Firma, kümmert sich um die Anschaffung, den Aufbau, später um die die laufende Instandhaltung und so weiter... und dann darf man erst recht wieder was dafür zahlen. Und das Tragische ist ja, dass das generell (immer) so läuft. Sich einfach mal eben komplett selbst zu versorgen, also mit Strom, Wasser sowie Nahrung - ist heute ja praktisch nicht mehr möglich, ohne dabei ständig neue Abgaben zu leisten. Dabei erbringen weder der Staat, noch die Gesellschaft rundherum in solchen Fällen eine Leistung... sondern nur der "Macher" selber.

Wenn jemand selber erwirtschaftetes Geld in die Hand nimmt und in seinem Garten bzw. auf seinem eigenen Grundstück eine Solarzelle oder ein Windrad aufstellt, einen Brunnen gräbt und die Erde beackert sowie Gemüse und Co. anpflanzt, vielleicht auch noch ein paar Tiere hält und sie selber versorgt sowie nutzt und damit über die Runden kommt, dann soll ihm das auch möglich sein. Und für Dienstleistungen wie Kanal räumen, Abwasser, Zufahrt, Müllentsorgung und dergleichen ist natürlich eine steuerliche Abgabe legitim, ebenso wenn er einen Überschuss verkauft und damit auf den Markt bringt - keine Frage, da braucht man natürlich nicht diskutieren. Aber nicht für den Rest, der ja schließlich nur alleine der eigenen Selbstversorgung dient. Schon alleine bei der Beschaffung von Gerätschaften und dergleichen zahlt man ja beispielsweise Steuern beim Kauf - und da sollte es dann aber auch enden.

Nachtrag: Und ja, im Beitrag wird erwähnt, dass dies erstmal nur Jene betrifft, die über 20 Megawattstunden kommen. Aber wir wissen auch alle, dass solche Anfänge und Ideen und zarten Steuern in ein paar Jahren mal schnell eben auch auf den kleinen Mann~Frau umgemünzt werden.

# Hrhrhrhrhr. "An explosive report on kickbacks in the ad industry is coming out next month and some say it could lead to jail time."

# Sehr coole Sache: alte Oldtimer werden zu Elektroautos umgebaut und damit weiter erhalten und zugleich modernisiert. Gefällt mir, vor allem schnurren die damit wie ein Kätzchen. Haben wollen. (Via Gilly) ^^

# Eh traurig, dass ich Euch keinen eigenen Content anbieten kann oder mir die Muse dazu fehlt, deswegen verweise ich mal erneut auf einen Fefe-Link und zwar diesen hier: "How Technology Hijacks People’s Minds - from a Magician and Google’s Design Ethicist".

# In letzter Zeit häuft sich ja wieder einmal Spam an - auf drei verschiedenen Adressen mittlerweile. Erinnert fast an alte Zeiten irgendwie, wo das der übliche Alltag war und man teilweise Dutzende tagtäglich aus seinen Ordnern löschen durfte. Verstehe allerdings nicht mehr so wirklich, dass sich Mails mit "Loan, Lotto WIN, Hot Girl" und dergleichen, noch immer "lohnen" oder den Aufwand wert sind. Das muss doch heutzutage schön langsam seinen Zenit erreicht haben?

Diverse "Bills, Mahnungen, Krankenversicherungen" und deren Anhänge mit gezippten Dateien (und vermutlich Versclüsselungstrojanern und Co.) lasse ich mir ja noch einreden, aber doch nicht diese old school Emails, die doch kein Mensch überhaupt mehr anklickt... da dürfte (hoffentlich liegt es nur daran und es lohnt tatsächlich nicht) noch ein alter Bot-Server oder Bot-Netz irgendwo unentdeckt aktiv und vergessen sein stilles Unwesen treiben.

Nervt mich allerdings dezent, denn bisher bin ich mit Alpine und Thunderbird in den letzten Jahren ohne Filter ausgekommen, aktuell gibt es sogar nur mehr Alpine und ich möchte es weiterhin absolut rudimentär halten. (Ja, natürlich bietet sich X-Spam Header an und so weiter, aber das ist was Prinzipielles). \o/

Montag 23. Mai 2016

# Hach Du meine Güte... ich habe heute mein System neu aufgesetzt - das wie und so weiter erspare ich Euch, das war nämlich etwas abenteuerlich - und was ich natürlich vergessen hatte, ist das auch im Browser uBlock Origin und Co. erstmal natürlich fehlen. Und ich wundere mich schon, warum plötzlich alle Seiten so verrückt und verändert sind, sich zu Tode laden, riesige Werbeflächen, dass sie hängen und schwerfällig sind, der Lüfter ständig hoch dreht und man muss plötzlich erst den Content suchen... na servas!

Wenn man das nicht gewöhnt ist, ist das wie wenn man plötzlich aus einem verschlafenen Dorf schlagartig in ein einer asiatischen Metropole mit tausenden Lichtern und Anzeigen auf den Häusern, Wänden und Gehwegen gelandet ist. Alles blinkt und leuchtet und man ist nur geblendet. Und Slider???!!! Die gibt es noch? Das ist ja grauenhaft!?

Tut mir leid, liebe Seitenbetreiber, aber das ist und hat so keine Zukunft. Da bin ich lieber ein Schuft und sperre alles - man hat nichts dazu gelernt und die großen Versprechen der Minimierung waren nur heiße Luft.

# "GT AutoRally Platform driving autonomously using MPPI at the Georgia Tech Autonomous Racing Facility". Bin schon gespannt, wann wir die ersten Roboter-Rennen sehen werden... und zwar mit großen Autos. Da feuern wir nicht mehr den Fahrer an, sondern das Programmiererteam. ^^

# Übrigens... wisst ihr, was man in letzter Zeit in meiner Gegend häufiger hört? Polizeisirenen... alle paar Stunden hört man Einsatzsirenen bzw. Streifenwagen da und dort durchfahren. Und irgendwie habe ich aber das Gefühl, dass es nicht mehr Einsätze gibt, sondern sie einfach nur öfter aktiviert werden - vielleicht um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen alias "Da ist jemand, der sich darum kümmert"...


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