Sonntag 25. März 2018

# Nachdem ich hier momentan nur sehr unregelmäßig schreibe, war ich so nett und frei und habe das fette Datum mal etwas dezenter zu den Beiträgen geklatscht, damit es nicht ganz so auffällig ist, dass ich hier die letzten Tage geistig zu ermattet für sinnvolle Inhalte war. So wie die Jahre zuvor. \o/

Montag 19. März 2018

# "Bei einer intensiven Tierzählung im Nationalpark, deren Ergebnis 2012 veröffentlicht wurde, kamen Wissenschaftler auf erschreckende Zahlen: Im Vergleich zu Mitte der 1990er Jahre seien 99 Prozent der Waschbären und Opossums sowie 88 Prozent der heimischen Rotluchse verschwunden."

Und wir reden nicht von 0,2% oder ähnlichen Zahlen. \o/

Sonntag 18. März 2018

# Findet ihr nicht auch, dass eine ausgewogene, neutrale und emotionslose Berichterstattung Zeichen von gutem Journalismus sind? Ja?! Dann habe ich ein wirklich gutes Beispiel: diese Startseite (Foto). Nicht. /o\

Samstag 17. März 2018

# Mir geht dieses Säbelrasseln der politischen Mächte schon so enorm am Keks. Im Endeffekt hängen Menschenmassen, die weltweite Gemeinschaft und das soziale Gefüge und sowieso brüchige Miteinander an den Ansichten und Meinungen einiger weniger Menschen in ihren Politikersesseln. Eitelkeiten, wirtschaftlicher Nutzen für das eigene Geflecht und willenlose Steuerung... und wir als Volk dürfen es bezahlen dann. Das pisst mich wirklich enorm an.

Auch dass sich die Geschichte der Menschheit anscheinend schon aus Prinzip ständig wiederholt. Und warum es weiterhin Menschen gibt, die in Gewalt und Konflikten eine Lösung sehen, ist mir ebenso unbegreiflich. Auch dieser Glaube daran, dass man es richtiger macht, als die Generationen davor und man z.B. bei einem militärischen Erfolg dann die Macht inne hat, ist einfach so absurd. Sie sind alle gefallen. Immer. Überall. Früher oder später hat jeden die Geschichte dann eingeholt. Aber daraus lernen ist anscheinend schon wieder unmodern geworden. Das frustriert wirklich.......

Dienstag 13. März 2018

# Aus Plato hätte unser Internet werden können. Cool, kannte ich auch tatsächlich nur am Rande, aber ich mag solche Geschichten sehr. Spannend! \o/

Montag 12. März 2018

# Hach, ich muss das schnell loswerden... eine meiner Lieblingsverfolgungsjagden bei James Bond. Immer wieder geliebt und einfach wunderbare Stunts! Und der im Eiskanal mit Ski und Motorrad ist sowieso einmalig und großartig sowie unikat... \o/

Nachtrag: Und seitdem ich die Sequenz als Kind gesehen hatte, bin ich bis heute in die schwarzen Peugeots verliebt (in die Ente sowieso). Die legen sich so fein in die Kurve und sind ein angenehmer Kontrast zu irgendwelchen Sportschlitten. Und so wie in allen Bondfilm Peugeots vs. Citroen, BMW vs. Mercedes, usw... ^^

Nachtrag: Na gut, ich muss aufhören, sonst kopiere ich da alle Szenen und Intros hier rein. Es gibt einfach zuviel Gutes davon. Leider hat sich das ja mit den neueren Bond-Filmen aufgehört, da fehlt der einprägsame Charme irgendwie.

Sonntag 11. März 2018

# Spiele mich gerade mit analogen Synthesizern herum, also Musik-Geräte ohne Software, Betriebssystem oder dergleichen... nette Sache, aber zugegeben auch ganz schön komplex. Um da mehr als einen Tinnitus oder Störgeräusch eines sterbenden Radios zu erzeugen, braucht es ordentlich viele Versuche und viel Ruhe - tut aber gut, denn das entspannt und bringt Langsamkeit in den Tag. Mag das und man vergisst auch die Zeit, die aufdringlich ständig verrinnt und zu einem neuen Wochenstart strebt. Falls jemand übrigens nicht weiß, was ich mit analogen Synthesizern meine, dann hier ein ruhiges Youtube-Beispiel, wo man auch ein bisschen mitschauen kann.

Auch wenn ich das Ganze gerade in digitaler Form mittels VCV unter Linux mache und virtuelle Kabel von A nach und zurück auf X stecke und keinen Plan habe, gefällt mir der analoge Ansatz generell sehr gut. Ein bisschen Strom und ihn mit verschiedenen Modulen und Verbindungsketten in unterschiedlichen Kombinationen in eine akustische Form gießen - es kann verwirrend, aber auch zugleich sehr einfach sein. Das Leben. \o\o/o/

Nachtrag: Eines von den Klassiker, aber das hier ist ebenfalls eine der feinen Soundkulissen zum abendlichen Ausklingen lassen.

Samstag 10. März 2018

# Ja, übrigens nutze ich seit gestern hier mal wieder die Schriftart Open Sans, was allerdings auch bedeutet, dass ich sie momentan von den Google Servern hole. Wer uMatrix oder dergleichen verwendet, hat das sicherlich schon bemerkt und der Abruf wird geblockt, was allerdings nicht weiter schlimm ist, denn eigentlich ist die Open Sans heutzutage eh schon wiederum so verbreitet, dass sie meistens bereits im Zwischenspeicher des Browsers liegt und somit trotzdem angezeigt wird. Bei der nächsten Gelegenheit löse ich das anders, damit hier alles sauber und unabhängig bleibt! \o/

# Bin etwas überrascht, dass TinyCore auch noch immer in der freien Wildbahn existiert. Dachte, die Distro ist auch schon weg vom Fenster. Übrigens habe ich mir Emacs auf die Platt geklatscht - keine Ahnung, was für eine Störung meiner Feinmotorik hier am Werke war, aber ich schiele auf den Org-Mode. Naja, mal abwarten, wie lange ich durchhalte.

Nachtrag: Oha, das wird ja doch noch aktiv betreut... das ist mir tatsächlich entgangen. Fein.

# Es fällt mir übrigens wirklich schwer zu verstehen, dass Menschen keinen Benefit darin sehen, unzählige, vermischte Informationen, die schwer zu durchschauen sind und sehr komplex sein können, in eine gemeinsame, nutzbringende Form zu gießen, dabei die selbe Formatierung zu verwenden, den selben Aufbau zu nützen und das Ganze in eine übergreifende Struktur einzufügen, die für alle Seiten auch leicht zu verstehen sind.

Anscheinend unterliegt der Mensch aber immer dem Drang, seinen eigenen Ego-Stempel wo aufdrücken zu müssen und seinen eigenen Form-Ideen anzupassen. Prinzipiell toll und das was den Menschen "vorwärts" gebracht hat, aber es sollte zwecks der Gemeinschaft möglich sein, auch mal diesen Schritt auszulassen. Aber das ist wirklich herausfordernd. Deswegen bin ich ja gegen die ganzen Formatierungsmöglichkeiten in diversen Office-Tools und so weiter... da entsteht dermaßen viel Chaos und unnützer Datenstaub... Und es gibt zu viele Idioten da draußen, die auch noch mit Vorsatz handeln.

Beispielsweise Stichwort Wiki-Systeme. Vandalismus und Co. massenweise, automatisierte Angriffswellen im Sekundentakt auf die Webserver und Egomanen, die sich dann ausleben und Andere maßregeln müssen. Früher mal frei und offen, kann man sowas heute ohne Benutzerverwaltung, Freigaben oder stündlichen Monitoring einfach nicht mehr betreiben. Auch fließt immer gleich politischer, religiöser und~oder kommerzieller Quatsch mit ein und alles benötigt zudem auch immer einen Grund, einen Ziel, einen direkten Nutzen, einen "Wert", usw...

Seufz. Ich sag es Euch, es ist anstrengend! Das gilt für das Große im weltweiten Netz und für das Kleine im geschlossenen Umfeld. \o/

# Ich schlürfe jetzt übrigens am Wochenende immer wieder mal eine Dose Kokokswasser von irgendeinem Importeur aus Deutschland, die man seit einiger Zeit etwas versteckt im hiesigen Supermarkt-Regal finden kann. Könnte zwar billiger sein, aber schmeckt gut.

# Herrlich. Jetzt kommt wirklich der Sommer. \o/ Eigentlich wollte ich ja vorhin bei mir nur einkaufen gehen, bin aber dann irgendwie abgebogen und schließlich ungeplant in der Innenstadt gelandet, genieße somit gerade für ein paar Momente die Sonne bei blauen Himmel und es ist bereits so richtig warm. Mit der Jacke sogar heiß.

Man merkt zudem sofort, wie sehr sich auch das Leben der Menschen ändert, sie schlendern vor sich hin, lassen sich Zeit, lachen mehr und generell wirkt das verkrampfte Großstadtleben heute etwas entspannter. Sogar kleine Spatzen flattern bereits in ihrer neugierigen Art herum und beleben den Platz hier beim Museumsquartier... sehr fein.

Freitag 09. März 2018

# Jap, ich spiele mich mal wieder mit den Farben, nicht wundern. So wie immer pfusche ich gerne am Ende der Woche hier am Blog rum, damit etwas Abwechslung ins digitale Leben kommt. Keine Sorge, das geht wieder vorüber... wie immer. \o/

Donnerstag 08. März 2018

# Wenn schon in Tipplaune... nachdem ich ja meine System letztes WE glatt gebügelt hatte und alles auf der Festplatte einfach mal eben gelöscht habe, bin ich ja jetzt wieder recht frei mit dem System. Keine Abhängigkeiten und die einzigen Dinge, die hier frisch ins System gedonnert sind, lassen sich problemlos jederzeit wieder neu einrichten.

Bin also wie üblich mit der Minze plus Xfce unterwegs, schiele natürlich erneut auf i3wm, herbstluftwm und dergleichen, spiele mich jedoch ebenso auch wieder mit einem nackten Debian, Puppy und dergleichen. Außerdem habe ich mal die Live-Varianten der aktiven System via DistroWatch einfach mal durchgeschaut, aber so der Emotionskick findet sich da nicht wirklich. Ich habe mich wohl wirklich zum gemütlichen, funktionalen "Ich will das es läuft, mir nicht im Weg steht und meine Zwecke ohne Milliarden Tweaks erfüllt" gewandelt. So der Senior-Linuxer, der noch immer die Klassiker-Tools in der Original-Version nutzt und mehr oder weniger in Emacs lebt (vermeide ich). Aber auch das ist gut. So viel stressfreier alles!

Trotzdem suche ich noch immer ein exotisches System, mit dem man ins Netz kann, aber auch gut schreiben. RISC OS, Kolibri, MenuetOS und Co. sind schon durchgekaut, auf Haiku und Nachfolger hatte ich gesetzt, aber die sind ja auch flöten gegangen und das digitale, weltweite Netz mit seinen modernen Anforderungen bei Webseiten frisst halt auch mehr und mehr das solide Alte auf und verstärkt den Niedergang. Und der Bastler-Elan für ganz neue Ansätze ist halt auch etwas pfutsch oder gärt irgendwo vergessen rum. Auch wenn man zugeben muss, dass man recht fleißig war: Liste.

# Wisst ihr, auf was ich mich eher nicht so freue? Das ist der Counter oben in der Kopfzeile hier im Blog... dort steht ja die Anzahl der Textdateien, die hier lesbar sind (plus minus paar abgebrochene bzw. deaktivierte Beiträge). Das ist ja jetzt recht nett und ok mit 1958 Dateien, die ich im Laufe der Zeit hier reingeklopft habe. Aber wenn ich dann mal den 2000. Beitrag erreicht habe, dann wirkt es so... pseudo-modern? Also wie das Jahr 2000 und das schmeckt mir nicht wirklich. Das ist schon wieder zuviel Zukunft für den Blog hier, hrhrhr. Es sei denn, ich bin brav und tippe wieder mehr, damit ich schnell bei 3000+ Einträgen bin, dann verliert sich der Effekt wieder. ^^

Oder ich setze mich endlich wieder hin und arbeite die alten Archive der früheren, älteren Blogs endlich auf, dann geht das noch schneller... aber ist auch recht mühsam. Muss oder sollte ich mir aber mal anschauen.


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