Mittwoch 13. April 2016

# Weil ich eigentlich ins Bett sollte und müde bin, aber gerade ein Gentoo ziehe und in einer VM-Umgebung installiere... was spricht für und gegen Gentoo (aus der weisen, persönlichen Sicht der treuen LeserInnen)? Mein letzter Versuch liegt schon länger zurück.

22:05 Uhr | 13.04.2016 | 20160413220350.txt

# Mal ein Eintrag wieder aus der analogen Welt, momentan beschäftige ich mich nämlich mit einer anderen Webseite, aber ich war heute so nebenbei zeitig in der Früh kurz Tanken. Eigentlich wollte ich zu einem Termin, eh schlecht geschlafen, irgendwie spät dran, also rein ins Auto, aha... Tank fast lala, also in die Gegenrichtung die paar Minuten zur Tankstelle, das geht sich ja noch bequem aus, auch wenn meine Benzinmühle nicht so gut klingt und generell geschont werden sollte.

Ernsthaft... wer noch nie in seinem Leben getankt hat, besitzt naturgemäß vor dieser banalen Sache ein wenig Respekt. "Stehe ich eh richtig, weit genug vorne, schaut mir jemand zu, wo muss ich da wie die Karte reinschieben, was tanke ich nochmal, ok und den Stutzen da einfach reinhängen oder so und da irgendwie dieses Schnapp-Ding da festmachen, aha, springt wieder zurück, muss ich da drücken, uff, peinlich, alle schauen schon, nochmal, aja, jetzt sitzt es fest, naja, hört das dann eh auf oder läuft das über und alles geht in Flammen auf, oje, oje... ob das gut geht?"

Ich denke, so geht es jedem am Anfang und das ist schon ok. Man lernt dazu, verliert den Scheu und irgendwann ist Tanken so ähnlich wie Bleistift spitzen. Banal, primitiv. Karte rein, tippen, Stutzen ins Loch, drücken, warten, fertig. Jeder beginnt mal, keine Sache.

Nun gut, also stehe ich da so bei der Tankstelle in einer Seitengasse hier in Wien, vor mir fünf Fahrzeuge, kein Platz, also warten und halt zuschauen. Was soll man in so einer Situation in der Früh auch Anderes machen? Normalerweise würde ich davon ausgehen, dass von fünf Fahrzeugbesitzern einer dabei ist, der etwas gestresst, nervös und ängstlich ist, weil selten tankt oder noch nie, während die Anderen nebenbei Zigarette rauchen und am Handy rumspielen oder schon gedankenverloren im Auto sitzen...

Aber nein! \o/ Es war das beste visuelle Beispiel für das klassische User-Verhalten, das man auch auf Webseiten und generell online beobachten kann. Oder auch, wenn man mal in einem Computerraum schaut und beobachtet, was die Leute wo wie am Bildschirm so treiben. Ihr wisst schon, eine Webseite ist geöffnet und der User will eine andere Seite aufmachen, also schließt er den Browser, macht ihn neu auf. Oder will ein Wordokument öffnen, sucht erst Word, öffnet von dort aus die Datei, will eine Andere aufmachen, macht er alles wieder zu und beginnt von Neuem. Und so weiter.

Und genau das war bei dieser Tankstelle zu sehen. Fünf völlig verschiedene Menschen, alle sehr souverän, vermutlich um die 30~50 Jahre alt, im üblichen Wir-fahren-ins-Büro-Flow... der Eine steht nachdenklich vor dem Karten-Terminal und überlegt Minutenlang, was er da jetzt am Display tippen muss anscheinend, die Frau spielt sich mit zittrigen, nervösen Händen und etwas hilflos an der Verriegelung des Tankgriffes, damit es nicht ständig abschnappt, hält den Griff anschließend dann in einer gebeugten Haltung, weil zu tief für sie und klappt mit den Knien immer wieder ein, weil es natürlich kräftemäßig zu anstrengend ist in der Position, der andere Typ weiß nicht, wo denn die Karte überhaupt rein muss (in den einzigen Schlitz vor ihm), der Vierte ist sich enorm unsicher und weiß nicht, ob er jetzt schon fahren kann oder noch irgendwo was zum Abschluss drücken muss und der Fünfte kontrolliert alles dreimal und ganz langsam und ist sich augenscheinlich unsicher, ob er eh da alles richtig macht und überhaupt das richtige Gemisch erwischt hat....

Im Endeffekt ein vernichtendes Bild und zwar nicht wegen diesen Menschen, sondern weil es zeigt, dass auch diese eigentlich banale Technik noch immer nicht ausreichend User-tauglich ist. Ich hatte ja mal beruflich im Rahmen einer statistischen Auswertung eine Webseite mit einer Heatmap ausgestattet vor Jahren schon, also wo man in etwa abschätzen kann, wohin die User auf der Webseite denn so klicken... das war faszinierend und teilweise völlig ungreifbar. Fokussierte Klicks in leere Flächen, x-mal auf das kleine Logo, statt auf das Größere daneben, das Menü links wurde völlig ignoriert, dafür ein völlig unwichtiger, kleiner Sidebar-Button x-mal angeklickt, der Newsletter-Button wurde verfehlt, stattdessen wurde die Füllgrafik darunter angeklickt, grafische Elemente als Ziel ausgesucht, klassische Links hingegen ignoriert oder anscheinend nicht gefunden und so weiter. Da zweifelt man ab einem gewissen Maßstab nicht so sehr mehr an den Usern, sondern eher am eigenen Verständnis der Materie und den Bedürfnissen.

Und auch bei dieser Tankstelle, die ident zu Tausenden Anderen ist... es gibt einen Kartenschlitz, ein Display mit Anleitung, beschriftete Tankstutzen, Dieselstutzen sind auch etwas größer als die von Benzin und passen daher meistens nicht bei Benzinern, es gibt keine besonderen Knöpfe oder Hebel zu drücken... und trotzdem ist es noch zu komplex bzw. zu fordernd. Schon spannend, solche Dinge mal wieder bewusst zu sehen und welche Herausforderung es in Wirklichkeit ist, ein brauchbares, einfach nutzbares "Ding" für die breite Masse zu entwickeln.

Übrigens hatte ich diese Aufgabe dann nach einigen Minuten auch bewältigt, wollte die paar Meter wieder retour zur eigentlichen Strecke fahren und bin... im Morgenverkehr stecken geblieben. Stillstand. Kurzerhand zuhause wieder eingeparkt und mit den Öffis weitergekurvt bzw. nun gehetzt. Sinnbefreit alles. \o/

Nachtrag: So ein Heatmap-Experiment ist übrigens auch ein Lernfaktor für die Webseitengestaltung und kann ganze (aufwendige) Konzepte in die Tonne hauen. Denn am besten bietet man kaum eine Auswahl an Menüpunkten an, kaum eine Tiefe an Inhaltsstruktur und am besten so wenig auffällige Grafiken wie nur irgendwie möglich. Ich überschreite da allerdings auch diese Erkenntnisse regelmäßig, aber es ist gut, sich sowas immer im Hinterkopf zu behalten.

Nachtrag: Wer Apple-Kram verwendet, kennt ja vermutlich (hoffentlich) den Finder, also sozusagen der "Arbeitsplatz" in der überteuerten Luxus-Variante. Und da gibt es über den Dateien diese - nennen wir es mal - blätterbare Dateivorschau. Also zum Beispiel Bilder und die kann man durchfächern. Im privaten Umkreis Support geleistet und es ging um bestimmte Bilder mit chaotischen Dateinamen, also mal eben die Vorschaubilder vergrößert, in dem man den Trennbalken an dem kleinen Griffpunkt in der Mitte nach unten zieht. Große Augen plötzlich neben mir und ein Raunen. Nach Jahren+ wurde diese Möglichkeit von meinem Gegenüber zum ersten Mal überhaupt erkannt, verstanden und freudig begrüßt. Das diese Möglichkeit da ist, ist zwar theoretisch erkennbar, aber in der Praxis wird das vermutlich kaum entdeckt. Ebenso wie unter Windows in Outlook der Kalender in der Seitenleiste... "Du, da kann man klicken, wegen dem Tag und so... schau..." - "WIRKLICH?!!!!???? WOW! Oo" - ebenfalls von einem Mensch, der tagtäglich seit vielen Jahren davor sitzt. Und das ist der Maßstab, bei dem ein Entwickler bzw. Designer einsteigen muss.

21:48 Uhr | 13.04.2016 | 20160413211400.txt

Montag 11. April 2016

# "Idomeni-Einsatz große Schande - Minister warnt vor Radikalisierung." Hat denn irgendjemand geglaubt, dass man Flüchtlinge einfach so aufhalten kann? Irgendwie sind ganz schön viele Menschen naiv und gutgläubig. Wird auch mit den Lagern in der Türkei so verlaufen. Und jetzt warnt man davor, dass sich dadurch die Terroristen von morgen bilden könne. Na so eine Überraschung... was hatte ich da bereits mal dazu getippt? Es wird nichts anderes übrig bleiben, als sich den Problemen in den entsprechenden Ländern direkt zu widmen. Die Ursache korrigieren, nicht die Symptome.

20:23 Uhr | 11.04.2016 | 20160411201849.txt

# Ist eh schon in aller Munde und nichts Neues jetzt, aber weil es so schön ist, wollte ich es trotzdem hier archivieren.

"Glauben Sie mir, kein Politiker, kein Flughafendirektor und kein Mensch, der nicht medikamentenabhängig ist, gibt Ihnen feste Garantien für diesen Flughafen." und "Er habe "sehr mit der Stirn gerunzelt", als er erfahren habe, dass Mühlenfeld die Veröffentlichung eines Rechnungshofberichts zum BER in der Presse per Brief habe verhindern wollen. Später habe er seinen "Kopf auf die Tischplatte geschlagen", als Mühlenfeld den Rechnungshof um Aufklärung darüber bat, wie der Bericht zur Presse gelangt sei."

Das ist einfach herrlich... hach wie schön wäre es, wenn es mehr von solchen Pressesprechern geben würde. Da könnte man glatt Sympathien entwickeln. ^^

16:11 Uhr | 11.04.2016 | 20160411160926.txt

# Wie jetzt? Ich dachte der Handel mit Knochenmehl von bedrohten bzw. fast schon ausgestorbenen Tierarten ist irgendwie untersagt bzw. verboten?

"Daily Mail" bestätigt Interesse an Yahoo... Sollte da nicht jemand... einschreiten oder so?! Was machen die denn da? Die muss jemand vor sich selber retten! Wer kauft denn so einen antiken Staub? \ô/

Nachtrag: Ich vergaß, dass wohl die Käufer selber aus den 30ern stamm... aso, moment... nein, 40er? Oder wann war Yahoo oben? 90er? Arg, dass das niemand mit Handschuhen anfasst - das zerbröselt doch gleich!? Seufz, wo ist Archive.org, wenn man es braucht...?

13:31 Uhr | 11.04.2016 | 20160411132952.txt

# Jetzt kommt Etwas, das wirklich völlig überraschend ist. Damit hätten wohl keiner von uns bzw. ich~Euch je damit gerechnet!

"So ziehen IT-Abteilungen und andere Fachbereiche nicht am gleichen Strang, Unternehmen haben kein klares Ziel oder es fehlt an der nötigen Projektkultur. ... Österreichischen Managern fehlt es an digitalen Kompetenzen." Nein?! Das ist ja... glücklicherweise gibt es da Studien dazu, sonst wäre das gar nicht aufgefallen. Oo

11:11 Uhr | 11.04.2016 | 20160411110943.txt

# "Drohnen werden so nie zugelassen, das geht gar nicht, weil Haftung, Recht, die Gefahr und wegen Menschen und Klagen und Du wirst sehen, dass das alles nur Visionen sind, aber nie so sein wird, weil das Recht verbietet das und....."

USA vor Freigabe des Drohnenverkehr - nur sechs Meter über den Köpfen. Nom nom... ^^

11:06 Uhr | 11.04.2016 | 20160411110437.txt

# Das ist alles so absurd und fragwürdig und ich weiß nicht was... ernsthaft, das geht einfach nicht.

"Nun reagiert das Justizministerium und beruhigt - in der Sache kann es den einzelnen Kritikpunkten aber wenig entgegenhalten. ... Entgegen den Versprechen des Ministeriums würde letztlich jede Datei überwacht, also nicht nur gesendete und empfangene Daten, sondern auch alles andere, von der Notiz bis zur angesurften Website. ... Das Programm werde entsprechend der gesetzlichen Vorgaben zu programmieren sein. ... Dessen „Experten haben uns zugesichert, dass das möglich wäre“. ... Um sicherzustellen, dass auch wirklich nur die gewünschte Zielperson überwacht wird, soll die Software laut Pilnacek direkt am Gerät installiert werden ... stattdessen werde sich die Software nach einer vordefinierten Zeit selbst deaktivieren. ..."

Ich frage mich: sobald das Gerät durch eine Behörde manipuliert wurde, ist das Gerät eben... manipuliert. Und haben damit sogar noch gesetzlich nachgewiesen, dass der PC, Laptop oder das Smartphone eine Lücke, 0day oder was auch immer aufweist und ausgenutzt werden kann oder jemand anderer leicht Zugriff darauf bekommt. Spätestens mit dem Nachweis ist ja dann erst recht bewiesen, dass damit auch die Daten extern verändert wurden. Oder auch nicht. Nur wie jetzt das Gegenteil beweisen? Ja, toll! \o/

"Tatsächlich ließ das Ministerium nun die Kritik des AK Vorrat unwidersprochen, dass man zur Begründung für die Notwendigkeit der neuen Überwachungsmethoden - statt auf Statistiken und Fallbeispiele - auf Berichte zurückgegriffen hatte, wonach die Paris-Attentäter über eine Sony-PlayStation kommuniziert hätten. Das hatte sich aber schließlich als Zeitungsente erwiesen."

Ich sag ja, dauerhaft Krone und Heute lesen ist gefährlich. Sehr beruhigend ist ja auch, dass man bei uns Politik und Gesetze sowie Überwachung auf Basis von... Zeitungsartikeln umsetzt. Kopf > Tischplatte.

05:34 Uhr | 11.04.2016 | 20160411051135.txt

Sonntag 10. April 2016

# Ich schaue gerade nebenbei einen indischen Land-Dorf-Krimi-Film und die Männer tragen darin in ein paar kurzen Szenen Tücher - als Hose (bzw. eigentlich Rock) und auch als umgebundenes Oberteil. Bekannt, aber immer wieder vergessen irgendwie. Rechteckige Tücher und aus - der ganze Aufwand mit Größen, da zu klein, dort zu groß, da zu locker, dort zu kurz und so weiter... fällt alles weg. Man wickelt oder bindet es sich einfach so, wie es einem gefällt und eigentlich muss man sich damit nur noch um die Farbe und vielleicht das Muster Gedanken machen. Da muss man sich schon fragen, warum man das bei uns in Europa so kompliziert macht - mit unseren Anzügen, Sweatern, Jacken, Pseudo-Designer-T-Shirts, usw... klar, hier ist es kälter, ganz so locker und luftig geht es also nicht, aber zum Beispiel simple, kräftige, wasserfeste Ponchos wären da eine gute Ergänzung. Wirklich schade, dass das bei uns alles praktisch gar nicht in der breiten Masse etabliert ist...

Nachtrag: Übrigens ein auffallender Unterschied... in amerikanischen Filmen sticht der Mörder mit dem Messer einmal zu, Opfer tot. In dem indischen Film sticht er x-fach auf sein Opfer ein, der wehrt sich noch, läuft darauf hin weg und so weiter. Deutlich realistischer. Und die Granaten werden mit Dosen und Nägeln selber gebaut - und müssen kräftig geworfen werden. ^^ Und ja, gesungen wird auch. \o/

Nachtrag: Hier der Trailer: Gangs of Wasseypur. Edit: Du meine Güte, mit dem Trailer wirkt das ja enorm brutal plötzlich... \o/

19:28 Uhr | 10.04.2016 | 20160410190925.txt

# Hrhrhrh. Bundestrojaner kann nur Windows. Und nur Skype. Das ist einfach nur zu köstlich! \o/

Nachtrag: Sofern man dem Glauben schenken möchte. Aber es fügt sich sehr passend in das gefühlte Bild ein.

14:51 Uhr | 10.04.2016 | 20160410144848.txt

# Gibt es eigentlich irgendeinen vernünftigen und sinnvollen Grund, warum im technischen Bereichen bzw. in der Entwickler-Bastler-Hacker-Szene die Farbe schwarz so dominant ist? Egal ob bei der Oberflächengestaltung des Desktop, bei den Wallpapers oder auch bei Blogs. Ich habe immer gerne helle, freundliche Bilder - wenn überhaupt - im Hintergrund, aber auch ansonsten gerne "positive, angenehme" Farben (oder eben roh wie bei nacktem HTML), aber ganz sicher nicht tiefschwarz (auch wenn einer meiner Blogs vor Jahren schwarz mit grüner Schrift im Retro-Style war...) aber so generell bevorzuge ich visuell eher ein "Wohlfühl-Ambiente und nicht dieses farbliche Höhlen-Ding... da wird man ja depressiv und blind.

12:55 Uhr | 10.04.2016 | 20160410124723.txt

# Weil ich gerade mein Wiki etwas reduziere visuell (also eh an das Minimum jetzt), habe ich mal so ein bisschen rumgeschaut, wie man zu der Farbe Blau bei Links gekommen ist. Falls jemanden sich unnütz fortbilden will: Type and Colour oder aber auch nicht uninteressant: Microsoft findet das Millionen-Dollar-Blau.

Ganz meine Rede - dabei habe ich hier im Blog die Links in rot, aber auch nur, weil so viel Text da ist und er eine visuelle Umklammerung braucht, damit nicht alles so Text-wulstig wirkt. Und die visuelle Umrandung in rot und die Links in blau, wäre etwas heftig. Also Kompromiss, dafür ist das Lesebild verbessert und die Links sind auch nicht zu übersehen. Aber ansonsten sind schlichte, blaue Links die angenehmsten Freunde im Netz.

12:17 Uhr | 10.04.2016 | 20160410121711.txt

# Schon auch amüsant das Ganze. Vielleicht kippt die EU dann doch noch eines Tages wegen etwas Wein. Wäre immerhin etwas für die Geschichtsbücher. ^^

11:44 Uhr | 10.04.2016 | 20160410114334.txt

# Mal so nebenbei, falls jemand 3D-Fotos machen möchte - ohne extra Programme und dergleichen und nur mit etwas Python-Getippe. Hatte ich in meinen Lesezeichen rumschwirren, wobei aber auch eher deswegen, weil es ebenfalls mal wieder eine puristische Webseite ohne Javascript-Seuche ist. \o/

11:36 Uhr | 10.04.2016 | 20160410113351.txt

# Ihr kennt sicher die Schlieren auf bzw. bei alten Fensterscheiben, oder? Also speziell bei Altbauten mit den Doppelfenstern oder so Abbruchhäusern, wo die eingesetzten Scheiben alt und eben auch uneben und unterschiedlich dick und so weiter sind, manche haben Wellen, anderer einzelne, verschwommene, "zerflossene" Stellen und so weiter.

Gerade habe ich mal zufällig so gegen das Tageslicht über meine Laptop-Tastatur geschaut und festgestellt, dass zum Beispiel auf der Leertaste eine leichte Vertiefung und eine spiegelglatte Abtriebsfläche ist - genau an der Stelle, wo ich immer mit dem Daumen hintippe. Ich trage also mit meinen Fingern langsam aber sicher die Leertaste ab, auch beim H ist da eine leichte Welle zu sehen... \o/

10:45 Uhr | 10.04.2016 | 20160410104201.txt

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