Dienstag 19. April 2016

Immer nett und interessant zu hören, deswegen der Hinweis auf den neuen Alternativ-Podcast von Frank & Fefe (und Gästen).

Mal etwas Retro-Erinnerung an die jüngere Zeit des Lebens: "Zehn bis zwölf Stunden täglich am Rechner, ständig neue Regeln und bessere taktische Möglichkeiten durch Big Data: Eine Karriere als E-Sportler ist außergewöhnlich hart."

Hach, da muss ich gleich nostalgisch an die Zeit zurückdenken, als ich in Nascar Racing 2003/2004 Season Runde um Runde am PC gedreht habe, über Wochen und Monate hinweg und nur um ein paar Zentelsekunden noch schneller zu werden, ganz alleine... \o/ Diese Zeit damals habe ich wirklich geliebt, speziell an Regentagen im Sommer ging es von einem stundenlangen Rennen zum Nächsten - da hatte ich tatsächlich im Vorfeld trainiert und bin völlig hineingekippt - speziell die Talladega-Strecke... mmmmhhh! War aber wirklich auch ein großartiges Spiel für die damalige Zeit. Unfälle, Überschläge, Rauch, röhrende Motoren, Boxenfunk und das Alles in rudimentärer Grafik aus heutiger Sicht, aber es hatte trotzdem schon so einen kleinen Hauch von visuellem Realismus.

Nachtrag: Ebenso großartig und von mir heiß geliebt war damals übrigens Grand Prix 4 - eines der wenigen Spiele (wie Nascar), das, wenn man alle Spieler-Hilfen deaktiviert hatte, so war, dass man tatsächlich bei jeder Runde ernsthaft kämpfen musste und nie ganz sicher war, ob man es wirklich aus der Kurve schafft oder vielleicht doch noch das Hinterteil auf der Gerade ausbricht, weil der Wagen schnell bockig wurde und die Geschwindigkeiten hoch waren.

Nachtrag: Und Richard Burns Rally! \o/ Mein bester Freund und ich bezeichneten es ja immer als das "Kartonschachtel-Rennen", weil es kein Schadensmodell gab und bei Unfällen die Autos wie Schachteln einfach umkippten bzw. sich holprig überschlugen und nichts passierte. \o/

Nachtrag: Vermutlich habe ich das Alles schon mal getippt, oder?

"Die Menschen stellen uns Fragen in der Technologie des 21. Jahrhunderts, Politiker verstehen diese in der Sprache des 20. und antworten mit den Lösungen des 19. Jahrhunderts." Zumindest da hat sie recht.

Ein kleiner Einblick in die Welt des digitalen "Knacken" von Systemen. Die Anleitung - ungeprüft, in Spanisch, also Translate verwenden und Obacht bei den dortigen Links (paar schlagen an). Und ein bisschen hier bei Golem lesen.

Diesen Trend, Smartphones beim Telefonieren wie Funkgeräte zu halten und damit zwischen Ohr und Mund hin und her zu pendeln, habe ich irgendwie noch nicht ganz verstanden. Vor allem verwendet man die Dinger genau deswegen, weil sie sich eben weiterentwickelt haben. Ist ungefähr so, als würde ich einen neuen, modernen PKW, Baujahr 2016, nehmen und dann wie beim Reiten am Dach auf Decken sitzen oder ein Pferd vorspannen.

"Und sie wiederholt sich deswegen, weil immer wieder unwissende Menschen dieselben Fehler machen wollen. Und diese Wiederholung wird man letztlich nur dann verhindern können, wenn man über diese Fehler aufklären kann – etwa über ein gut dokumentiertes Gedächtnisarchiv, wie es heise online, Telepolis etc. heute hat. Der eine oder andere wäre überrascht, dass sich die Argumente derjenigen, die versuchen die Bürgerrechte immer weiter auszuhöhlen, über die letzten 20 Jahre nicht verändert haben."


Montag 18. April 2016

Ganz toll. Diverse Window manager ausprobiert (TinyWm, Openbox, Awesome, Ratposion und so weiter), ihren Verbrauch ein bisschen beobachtet und im Gegensatz dazu gleich mal meine angepasste Xfce-Oberfläche gekillt. Ich bin genervt.

Nachtrag: Natürlich nicht absichtlich. Aber erneut eine Erinnerungen daran, dass es schon Sinn macht, auf minimalistische Standard-Einstellungen zu setzen. Die Krönung wäre natürlich TinyWm ohne viel Radau langfristig, aber dazu bin ich wieder zu verwöhnt~bequem.


Sonntag 17. April 2016

Dass die Leute sehr oft Conky mit 50.000 Werten auf ihren Monitoren laufen haben, ist schon auch so eine Sache wie blaue Lichter unter dem tiefergelegten VW, oder? ^^

Ich besitze ja keinen Garten oder dergleichen, sondern grundel in einer Seitengasse in Wien rum, aber trotzdem gibt es so Überlegungen, sich zumindest am Fensterbrett wieder mal etwas Blühendes anzulegen. Ich hatte ja mal eine kleine Wildkräuterblumen-Wiese in einer Tasse am Fensterbrett. Hatte zwei Monate gedauert, aber dann blühten tatsächlich bunte, heimische Blumen von der Wiese immer wieder da und dort auf... feine Sache (wenn man keine Katzen hätte). So weit so gut, aber die große Schwierigkeit dabei war und ist ja, an "saubere" Samen zu kommen.

Wenn man sich anschaut, wie die Leute in den Supermärkten und Baummärkten stupide massenweise Blumen, Samen, Knollen und Co. kaufen, ohne aber irgendwie zu überlegen, woher kommen denn die Dinger eigentlich, wer ist der Produzent, in welchem Land werden die produziert bzw. "industriell gesammelt" und sind sie überhaupt heimisch oder ortsfremd und so weiter... dann ist das schon frustrierend.

Auch fehlt Vielen das Gefühl, dass diverse Zierpflanzen oder artfremde Anpflanzungen sich ja auch durch Wind, Gartenabfälle, Schuhe, Tiere und so weiter verteilen und sich somit ungewollt in der Wildnis breit machen (manche glauben ja wirklich, dass ein Gartenzaun schützt - vermutlich sind das die gleichen Menschen, denen ein Atomkraftwerk im Nachbarland egal ist, weil "da ist ja eh die Grenze dazwischen"), abgesehen davon, dass diese Samen-Sackerl natürlich nicht liebevoll von der Hand in dem Garten ums Eck gesammelt werden, sondern massiv selektiert~gezüchtet sind und aus anderen Ländern und Großzuchten fernab importiert werden - wer sich da schon mal den Aufwand gemacht hat, die Firmennamen zu googlen und weitere Verbindungen nachzuspüren, der wird feststellen, dass die Meisten dieser Säckchen schlussendlich von 4~5 großen Firmen stammen, darunter welche mit zweifelhaftem Ruf oder Solche, die auch in anderen industriellen, wirtschaftlich-radikalen Agrar-Bereichen eine Rolle spielen und dabei teilweise in der Kategorie Monsanto und Co. zu finden sind.

Und das Zeug streuen sich dann Viele glücklich und zufrieden in ihren Familiengarten und glauben, der Natur nun was Gutes zu tun. Da werden Misch-Blumenwiesen aus irgendwelchen schön ausschauenden Fotocollagen ausgewählt und angelegt, weil "gut für die Natur", aber die heimischen, ortsgebundenen Insekten vor Ort verhungern dann trotzdem, weil ihre Körper, Münder, Rüssel und so weiter an diese Blumen gar nicht angepasst sind oder sie zur falschen Zeit blühen und dergleichen.

Auch mähen die Leute einfach ihre Gärten in einem Stück glatt ab, ohne "Fluchtstreifen" dazwischen übrig zulassen bzw. einige Ecken oder Stellen später zu mähen, um die Wiesenpopulation stabil zu halten. Zugleich schütten viele dann irgendeine Pseudo-Spezial-Mischung an Erde auf und verteilen sie munter, berücksichtigen aber die Düngemittel darin nicht oder dass die Mischung gar nichts mit den örtlichen Bodenbedingungen zu tun hat.

Und dann wundern sich alle, wo die echte Natur geblieben ist und freuen sich zugleich, wenn mal - so wie heute - eine importierte Zierpflanze den Wegrand mitten im Wald ziert... \o/ Ich bleibe dieses Jahr vermutlich bei Löwenzahn, Gänseblümchen und etwas Klee, sofern ich mich endlich ranhalte und nicht wieder darauf vergesse bei der nächsten Tour. Das freut Bienen und andere Insekten (wobei die schaffen es eh nie bis daher in meine Gasse) und sind eigentlich immer schön.

Ich hatte ja diesen Eintrag mal eben gepostet und der Martin hatte gleich den fachmännischen Verdacht geäußert, dass da was nicht stimmen kann. Zu recht, denn es tauchen nun auch überall da und dort die Hinweise auf, dass es sich um einen viralen Hoax handelt.

Nachtrag: Hier die Geschichte (deutsch hier) dazu. Alles nur virales Marketing.


Samstag 16. April 2016

Mmmmhhhh, im Hinterhof wird gerade gemäht... dieser Geruch! Wiese, Sommer, Sonne... herrlich! Da ist es fast egal, dass SLim sich am Laptop aufhängt und ich doch wieder bei mdm gelandet bin.

Internet-Hölle: 600 Millionen IP-Adressen Bauernhof zugeordnet. Abseits von dem technischen Aspekt, muss man vor Menschen schon auch irgendwie generell Angst haben. \o/

Falls jemand was Sinnvolleres als den letzten Beitrag lesen möchte, dann empfehle ich den - mittlerweile schon alten - Text The Duct Tape Programmer.

"One thing you have to be careful about, though, is that duct tape programmers are the software world equivalent of pretty boys... those breathtakingly good-looking young men who can roll out of bed, without shaving, without combing their hair, and without brushing their teeth, and get on the subway in yesterday’s dirty clothes and look beautiful, because that’s who they are.

You, my friend, cannot go out in public without combing your hair."
^^

Da hat einer ein Buch über Computerspiele geschrieben und ein Journalist einen Aufsatz darüber.

"Die Ausgangslage allerdings bildet die Bestimmung von Computerspielen als ästhetische Medien. Diese stehen in spannungsreichen, intensiven wie vielfältigen Austauschbeziehungen mit anderen ästhetischen Medien. ...

Für Feige allerdings sind all diese Konzepte obsolet. Sein Vorschlag ist, statt von intermedialen Einflüssen von einer spannungsreichen Einheit ästhetischer Medien zu sprechen, die in ihren Austauschprozessen wechselseitig bestimmen, was sie selbst und das jeweils andere sind. ...

Wenn Feige über das Spielen von Computerspielen spricht, wenn er in den beiden analytisch-exemplarischen Passagen zu Ästhetik und Kunsterfahrung von Computerspielen aus dem Akt des Spielens selbst heraus ästhetische Eigenarten verstehbar macht, dann betritt man mit dieser Arbeit tatsächlich Neuland. ...

Es folgt eine präzise Bestimmung des Kunstwerks als eine Praxis der Reflexion beziehungsweise der Selbstverständigung, welche zielgenau auf die Frage hinausläuft, ob und wenn ja, in welchem Fall ein Computerspiel Kunst sein könnte. Die erste Antwort lautet, ja, aber es wird sich dabei immer um ein kollektives Ringen in Form einer agonalen Praxis des Streitens handeln. Die zweite sucht die Ebene des Spielens selbst auf."


Alles klar. Vielleicht wäre es jedoch besser, wenn der Verfasser einfach nochmal ein paar Runden Doom spielt. Also jetzt natürlich mal ganz in der Metapher der Symbolik von intellektuell zersetzender Infragestellung mittels geistigen Worthülsen in ihrem diagonalen Vergleich zu der wahren Ästethik in Hinblick auf die primitive Betrachtungsweise jugendlicher Spieler, deren Kontext weniger aus dem ästhetischen Anspruch der visuellen Ausuferungen einer Darstellungsform besteht, sondern die ihre Dynamik aus dem Wunsch nach Selbstverwirklichung extrahieren und die visuelle Form mittels analoger Haptik zwar in ihren Alltag einbinden, ohne dabei eben jedoch allzu sehr einen Anspruch auf den ästhetischen Aspekt zu erheben, sondern vielmehr aufgrund exzessiver Szenen der analogen in digital umgewandelten Dominanz gegenüber Gleichaltrigen und auf Grund dieser Basis und Triebfeder diese gelebte Kultur als Teil ihrer Gegenwart ausleben wollen. \o/


Freitag 15. April 2016

Naja, wenn es einfach gehen soll, tut es auch mal eben ein Mini-iso von Ubuntu und die manuelle Installation aller notwendigen Tools danach. Auch das erledigt. Allerdings haben wir (also ich) mal wieder das Window manager-Problem. Seufz, warum werde ich denn nie so richtig glücklich? Es wäre so viel einfacher, wenn man keine Maus erfunden hätte und von Anfang an auf der Konsole geblieben wäre. Gut, wird wohl mal zur Abwechslung OpenBox. Vorläufig, ich kenne mich ja.

Nachtrag: So viel Auswahl zu haben, ist schon irgendwie ein Luxus und Fluch zugleich. Unter Windows stellt sich dieses Problem eindeutig nicht. \o/


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