Montag 11. Dezember 2017

Spannender Text, ja: The Importance of Dumb Mistakes in College. Aber tragischerweise klappen diese Dinge in der heutigen, angepassten Welt nicht mehr. Und absurderweise habe ich nicht das Gefühl, dass dadurch die Welt um mich toleranter, offener oder freundlicher wurde.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann gab es mit den 80-90ern plus den 2000er-Jahren kurz danach die größte Welle an Offenheit, Toleranz, Multikulturellem Austausch, offenen Armen, Verständnis bei Fehlern und echtem Interesse an Diskussionen. Danach und in den letzten Jahren wurden alle plötzlich ganz empfindlich, empört und zu Fingerzeigern. Snowflakes als negativ besetztes Schlagwort ist da bereits bekannt. Und mehr denn je, haben hier Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. diesen Trend - meiner Meinung nach - befeuert (bringt ja auch Klicks und neue User). Ebenso wie die Massen-Print-Medien, die hier immer brav auf den aktuellen Zug aufspringen und selber nicht hinterfragen. /o\

Sonntag 10. Dezember 2017

Und zum Abschluss des langen Wochenendes noch ein Lied zum entspannten Ausklang - hier auf Youtube... und ja. An einem See wäre ich jetzt auch gerne. Gerne mit einem warmen Sonnenaufgang und ganz viel an zeitloser Zeit und noch mehr an guter Musik. Außerdem weigere ich mich heute irgendwie ins Bett zu gehen... das passt irgendwie heute einfach nicht. \o/

Oha, jetzt habe ich es verpasst.... ~1900 Einträge sind es bereits hier in diesem Blog. \o/ Jetzt müsste ich endlich mal die alten Archive der alten Blogs und des letzten Jahrzehnt+ auch dazupacken und die Zahl der Textdateien wäre wohl absurd hoch. Und zugleich mag ich das sehr. Ich hoffe ja unverändert, dass ich noch viele Jahre lang hier tippen werde und eines Tages auf ein Archiv schauen werde, das sich zwar kein Mensch mehr durchlesen wird, aber zugleich immer wieder mal für kleine, sentimentale Erinnerungsbröckchen bei Bedarf sorgen wird. Und tatsächlich wäre das Etwas, auf das ich zwar nicht stolz wäre (ich denke da gerade an diverse Foren, wo etliche User oftmals an die 15.000 Nachrichten nach ein paar Jahren geschrieben haben - oder wenn man daran denkt, dass durch Facebook, Twitter und Co. und dem allgegenwärtigen Smartphone mit Whatsapp und anderen Vertretern Nachrichten im Sekundentakt durch die digitale Wolke jagen, tausendfach und mehr - und das trifft auf uns Alle zu), aber ich wäre (und bin es schon) einfach erfreut. Zufrieden im Sinne von mir selber treu geblieben und dass ich trotz der vielen unterschiedlichen Layouts, die wie Jahreszeiten kommen und gehen, konsequent geblieben bin. Der kleine Textblog hier ist schließlich sowas mein Spielzeug und viel freier, als die anderen Blogs meinerseits, die nebenbei laufen (oder liefen) und in recht großzügigen Abständen befüttert werden. Sozusagen meine Emotions-Ruhe-Insel, geschützt, für sich stehen und in der freien Wildbahn kaum auffindbar. So soll es sein, nur so fühlt es sich gut und lebendig an und vor allem drucklos, da ja kein Ziel dahinter steht. Reine Freude. Sprich: die perfekte Lebenstherapie. ^^

Ich bin ja übrigens schon länger, so wie viele Menschen, ebenfalls auf LED-Lampen im Alltag umgestiegen, allerdings natürlich nicht auf diese grindigen, kalten Birnen, deren Emotionscharakter auf dem autistischen Niveau von verregneten Betonstufen in einem Parkhaus im Winter liegt, sondern natürlich auf solche warmen Lichter, die tatsächlich wohnlich sind. Wirken und schauen genauso aus wie echte Glühlampen, also strahlen ein orange-warmes Licht aus und diese LED-Fäden sind von herkömmlichen Glühfäden nicht wirklich zu unterscheiden. Und nein, kein Fake-Orange in dem Sinn, sondern wirklich Glühbirnen-Farben-Style.

Allerdings bis auf einen großen Unterschied und der wird mir heute zum ersten Mal so richtig bei meiner Schreibtischlampe bewusst, da ja aktuell Winter und es gerade recht kühl im Wohnzimmer ist - und Einheizen sich aber heute Abend nicht mehr wirklich auszahlt... die Hitze von alten Glühbirnen fehlt. Denn obwohl einem der Instinkt das Gegenteil rät, kann man diese LED-Glühfaden-Birnen trotzdem - auch nach Stunden angreifen - und sie sind dennoch gerade mal handwarm, wenn überhaupt. Und diese niedrige Temperatur greift natürlich nicht wirklich und mal eben am Tisch sitzen und von der warmen Tischlampe angestrahlt zu werden und dabei die Hitze der Birne zu spüren bzw. sich am Metall-Lampenschirm zu verbrennen... das gibt es nicht mehr. Nur mehr visuell. Schade irgendwie.

Mal zur Abwechslung wieder so richtig körperlich geschuftet und Kisten von A nach B geschoben, geräumt und zurück und Schrauben angezogen... nach Wochen und unendlicher Organisation wegen Transport (und schlussendlich Lieferung, weil es anders nicht ging), einen kleinen Sekretär und ein Ladenschränkchen aus Holz aufgebaut. Meine Güte, waren das unerwartet viele Schrauben - speziell wenn man alles per Hand macht, weil natürlich der Akkuschrauber es einfach nicht mehr tut. Auch nicht nach tagelangem Aufladen, keine Ahnung... vermutlich hat der auch schon seine besten Tage hinter sich. Wie auch immer... Locker 4-5 Stunden nur aufgebaut und dabei immerhin gleich mal den heimischen Fundus an Zettelkram, Holzzeug und Co. dabei um drei Kisten reduziert. Somit auch etwas mehr Platz gewonnen, als verloren - so soll es sein. \o/

Momentan ist es mir nämlich sehr wichtig, dass es in den eigenen vier Wänden gemütlich ist, denn bei den Wohnungspreisen und fast nur mehr befristeten Verträgen in zum Teil dennoch miesen Lagen oder anderen Schattenseiten und so weiter, sind neue Gefilde in nächster Zeit eher schwer zu erreichen und zudem finanziell in der Allagsbelastung mittelfristig risikoreich (und alle in meiner Umgebung suchen seit langem etwas Neues, möchten ebenso gerne umziehen, aber das schaffen auch nur die, die dafür ihr erspartes Pölsterchen der letzten Jahre+ dabei in Rauch aufgehen lassen). Deswegen solide bauen und Bestehendes leicht modifizieren, zeitgleich jedoch weiterhin die physikalische Masse an Kommerz im Alltag reduzieren, um im Fall der Fälle dennoch "leicht" flüchten und sich neu orientieren zu können. Allerdings in Massivholz-Form. Denn das Zeugs hält mehr als nur ein paar Jahre und zerbröselt auch nicht nach dem ersten Mal zerlegen und erneutem Aufbau. Muss dabei immer an das schwedische Eckelement und Vitrinenschrank im familiären Umfeld denken, die auch schon das zweite Jahrzehnt (oder mehr?) im Alltag bestehen und noch immer recht frisch wirken. Das schafft man mit Karton und etwas Furnier kaum.

Jetzt muss ich nur noch schauen, dass ich ca. die doppelte Menge meinerseits in Verpackungskarton loswerde, denn dazu ist die Tonne zu klein... seufz. /o\

Samstag 09. Dezember 2017

Ich bin ja kein Steam-Freund, habe mir den Kram jetzt allerdings doch auch wieder auf der Linux-Kiste installiert. Muss jedoch sagen, dass es dieses Mal nicht so reibungslos klappt wie früher. Der Client lässt sich nur über die Konsole mit Extra-Kram anwerfen und spuckt im Hintergrund diverse Fehlerchen aus (wobei das unter Windows vermutlich auch nicht anders ausschauen würde, wenn man es sehen könnte) und generell fühlt es sich eine Spur buggy an. Immerhin funktioniert der Chat, das ist mal ein Anfang, auf der anderen Seite fehlt mir der Spieltrieb sowieso mittlerweile - mir erscheinen die digitalen Landschaften zu kahl, tot und leer. Zu leblos einfach und das Nachhamstern nach Punkten, Skills und dergleichen hat sich auch schon erschöpft. Also mal schauen, wie lange ich Steam tatsächlich aktiv lasse oder gar doch wieder archiviere. Abgegangen ist es mir die letzten Monate - bis auf die soziale Komponente via Chat - eigentlich nicht mal ansatzweise. Und das sagt schon viel über den Stellenwert im Alltag aus. \o/

Wundert Euch nicht, dass hier das Layout so kitschig und old school-mäßig wie aus MySpace-Zeiten ausschaut, aber das ist tatsächlich kein geistiges Versehen und auch kein unabsichtliches Backup aus dem Jahre 1999, sondern mit voller Absicht. Die mobile Ansicht wird natürlich noch optimiert, aber wer hier und auf den anderen Adressen früher mitgelesen hat und zu den treuen, von mir hoch geschätzten Psychop... Lesern gehört, der kennt vielleicht noch die Icons und weiß, dass das damals meine beste und aktivste Zeit beim Bloggen war. Damals bin ich sogar - nur um etwas Schreiben zu können - extra wohin gegangen oder habe etwas unternommen, das ich sonst nie getan hätte. Und ich will wieder ein bisschen dahin kommen. Das alte Layout ist mir übrigens bei einer Suche nach ganz anderen Dingen wieder mehr oder weniger zufällig auf einem USB-Stick in die Hand gerutscht, natürlich leider nicht mehr ganz kompatibel mit der heutigen digitalen Zeit, da ja doch auch schon wieder ein gefühltes Jahrzehnt (paar Jahre) vergangen ist seitdem, aber jetzt vor wenigen Minuten habe ich es einfach mal frisch aufgelegt und neu zusammengeklopft. Und ja, es ist nicht besonders User-freundlich und absolut, der Kitsch mit den kleinen Gifs mag fragwürdig sein und schon gar nicht zu einem im Leben stehenden Mann mit diesem historischen Alter passen, aber Leute ich sage Euch was: das ist mir schnuppe. \o/

Damals, als dieses so ähnliche Layout tagein und tagaus den digitalen Alltag bestimmte, war dieser Blog ein richtiger Stimmungsmacher für mich. Fröhlich, motiviert und Dinge einfach tun. Das geht mir ein wenig ab, speziell in der grauen News-Landschaft der heutigen Zeit und zugleich auch im grauen Winter-Alltag und dem alltäglichen Hamsterrad. Also wieder ein wenig mehr - entgegen meiner üblichen Konventionen, die ich eh regelmäßig breche - Frische und Action hier.

Nachtrag: Übrigens ist es erschreckend und erstaunlich, wie stark unterschiedlich sich die Schrift unter Chrome und Firefox präsentiert. Musste mehrfach nachschauen, ob ich da nicht irgendwo aus Versehen einen Zoom oder so aktiviert habe... aber der Browser-Unterschied ist da irgendwie deutlicher als früher. Habe die Werte jetzt wieder in Pixel-Einheiten, das macht das Ganze etwas kontrollierter. Mmmh. Oo

Nachtrag: Fühlt sich alles gleich viel besser an. Da bekommt auch wieder mehr Lust, lange Texte zu schreiben, als diese Dreizeiler, die eh nur faken sollen, dass ich zu faul war, irgendwie meine Birne einzuschalten und zugleich um zu signalisieren, dass ich eh noch da bin.

Nachtrag: Sehr gut, denn wenn wir schon bei diesem Thema sind, empfehle ich gleich mal die feine Podcast-Serie vom guten, alten, noch immer aktiven Jason Scott (kann sich auch jemand daran bzw. das Thema BBS Bulletin Board Systems noch erinnern? Hatte ich auch sehr lange im Blog immer wieder zelebriert, damals, als auch mein Blog schwarz-grün war). Wer ein also bisschen im Leben eines anderen Humanoiden schwelgen möchte und zugleich auch unverändert von der Zeit träumt, wo Dinge noch halb-analog und dafür funktionstüchtig und langlebig waren, der sollte mal hier bei Patreon schauen. Einfach runterscrollen, es tauchen dann die einzelnen Folgen zum Anhören mit dem Play-Button auf. Ich empfehle übrigens unter anderem diese Folge!

Mittwoch 06. Dezember 2017

"EU: Computer müssen behindertengerecht werden - Produkte und Dienstleistungen müssen künftig in der EU frei von Barrieren für Behinderte sein. Auf eine entsprechende EU-Richtlinie wollen sich morgen die EU-Sozialminister in Brüssel einigen. So müssen Geldautomaten auch taktile Funktionen bereitstellen, Telefone für Hörgeräte angepasste Laustärkeregelungen haben und Computer Fehlermeldungen in Audio- und Bildsignalen ausgeben."

Na dann liebe Developer, Computer-Firmen und Co... los geht's. 2065 oder so sind wir dann vermutlich fertig. \o/

Weil ja mal wieder eine fette Datenbank geplatzt ist, kann man heutzutage eigentlich wieder vermehrt auf die Vorzüge halb-analoger Daten verweisen. Retro-Style. Holt Eure Disketten raus! \o/

Samstag 02. Dezember 2017

Uff, Minimalismus zu Leben ist nicht leicht. Wollte nur mal eben was suchen und bin fast eine Stunde lang in der Endlosigkeit von Schachteln und Co. gelandet. Soviel Kram und vor allem noch immer so viele Kabel, wo ich nicht mal mehr weiß, wofür sie da sind. Dabei war ich mal schon fast bei Status 0 und dem Purismus in den letzten Jahren. Ich muss mir da mal ernsthaft ein ruhiges WE nehmen und nochmals da kurz und bündig über ein paar Kisten drüber schauen. Kann ja nicht sein, dass man da 20 Kabel vor sich liegen hat und alle hat man die letzten Monate und Jahre eigentlich nie verwendet oder sowieso bereits vergessen... und besitzt vermutlich auch gar nicht mehr die Geräte dazu. Wozu also? Dieses zivilisatorische Horten ist nicht nur sinnbefreit, sondern auch einfach absurd.

Stelle mir gerade im Vergleich Antilopen vor, die am Rücken Säcke mit Ästen, Wurzeln und Co. durch die Steppe rumtragen und schleppen... ohne sie aber womöglich zu essen oder für eine Schlafstelle zu benötigen. Sondern einfach nur so... aber da wird's halt nix mit survival of the fittest. \o/ Seufz.

Mal so nebenbei habe ich mich ja mal wieder während einer Zugfahrt durch Distrowatch geklickt und dabei bemerkt, dass es zwar lästig, aber auch irgendwie nett ist, dass das Layout noch immer so Käse und old school ist, wie damals, als es schon Käse und old school war. Aber ich mag das ja sehr.

Was mich ja - und jetzt aber zum Kern der Aussage - weiterhin beeindruckt, ist nach wie vor die Vielfalt. Ich hatte ja ein bisschen damit gerechnet, dass sich der Bedarf an neuen Distros langsam aber sicher in Grenzen halten und abebben wird, aber zumindest aktuell gibt es weiterhin, relativ regelmäßig, neue Kanditaten. Auch wenn man - und das sage ich als Linux-Anhänger - schon durchaus berechtigt fragen darf, ob das wirklich noch immer alles soviel Sinn macht (jaja, natürlich - weil eben frei und grenzenlos und gut so, aber ihr wisst sicherlich was ich meine oder versuche zu sagen).

Nachtrag: Ah, übrigens muss ich nochmal anmerken, dass sowohl meine Festplatte, als auch die Rechnerkiste generell mit Mint deutlich leiser, ruhiger und dezenter läuft, als während der paar Wochen ~ Monate beruflichem Windows, wo es ja in regelmäßigen Intervallen durch Updates und Co. zu akustischen Belästigungen kam. Die Kiste schnurrt seitdem wieder ruhiger als ein schlafendes Kätzchen vor sich hin, macht keinen Mucks und ist generell kaum hörbar und es ist so... angenehm! ♥

Übrigens - ich muss mal wieder Altes beim Fefe klauen, schaue aber gleich zur Porsche-Seite direkt, wo das gesamte Interview liegt:

"Der Sportwagen der Zukunft: Fährt er autonom? Hat er ein Lenkrad? Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT, gibt Einblicke, wie sich Porsche die Zukunft vorstellt und wie das Unternehmen auch künftig profitabel bleiben will.

Wir werden zunehmend Funktionen “on demand“ anbieten. Das heißt: Der Kunde kann bei Bedarf jederzeit neue Funktionen dazu erwerben – auch lange nach dem Kauf des Autos und gegebenenfalls auch nur temporär. Sei es einmalig gegen eine Gebühr, als Flatrate oder im Abo. (...) Denkbar ist zum Beispiel, sich Module aus dem Bereich des autonomen Fahrens individuell zusammenzustellen. Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich per Software-Update over-the-air kurzfristig ein paar zusätzliche PS oder eine andere Fahrwerksabstimmung runterladen, wenn Sie am Wochenende auf die Rennstrecke wollen – oder dynamisches Scheinwerferlicht, wenn Sie eine lange Nachtfahrt vor sich haben."


Es wird echt immer absurder und das Tragische ist ja, dass die Menschheit dieses Konzept einfach so freudig mittragen wird - so wie bei Handys und Co. Mhm! Oje, Deine Apps laden nicht mehr, es gibt keine Updates und für die neuen Funktionen musst Du das Doppelte im 3 Jahres-Abo zahlen? Oje, Deine Versicherung sagt, dass Du mehr zahlen musst, nur weil Du nicht das ABS 3.1 Upgrade dazu gekauft hast? Mhmmm.

Hier wird gerade mal wieder eine Büchse der Pandora geöffnet, die unbemerkt bleibt, solange, bis es normal ist. Unsere Kinder und sonstigen Nachfolger werden eines Tages gar nichts Anderes mehr kennen, denn klar ist, dass solche Dinge nicht nur in der Luxus-Klasse bleiben, sondern erst recht in den Massenmarkt einfließen werden.

"Aber es gilt auch: Wir wollen und müssen mit den neuen Diensten und Services Geld verdienen. Dafür benötigen wir vor allem Konzepte für ressourcenarmes Wachstum, bei denen wir nicht immer alle Ressourcen selbst besitzen müssen. (...) Zweitens kann die Nutzung einer so besonderen App gut einen vierstelligen Betrag kosten. Passend dazu buchen Sie sich vielleicht online für das Wochenende auf der Rennstrecke eine Zusatzversicherung über unsere Online-Plattform, die es übrigens jetzt schon gibt."

Ressourcenarmes Wachstum. Aja! Ob auch ihm klar ist, was für eine Welt er seine eigenen Kindern schafft? Ich stelle mir übrigens gerade liegen geblieben Autos mitten auf der Autobahn vor, weil der zentrale Server flöten gegangen ist und mitten im Update nichts mehr ging. Und dieses "lange nach dem Kauf" ist natürlich Larifari-Bla, denn wir wissen alle aus Erfahrung, wie es mit Apps, Updates und Sicherheit bei "älteren", wirtschaftlich nicht mehr interessanten Systemen so ausschaut. Ich glaube ja, dass man sich als Unternehmen damit eher einen Wandnagel eintritt und der spätestens dann oben rauskommt, wenn mal z.B. Ransomware über die Systeme stolpert oder die Kunden das Marken-Produkt einfach ohne Updates weiternutzt, dadurch auch ironischerweise als Problemklassiker in der Masse dann gilt und sich das Branding mal eben verflüssigt und in den nächsten Kanal läuft.

"Nein, ganz im Gegenteil. Für uns sind die Digitalisierung und das autonome Fahren keine Bedrohung, sondern eine große Chance. " Okay. Party hard! \o/

Ich bin ja mal wieder etwas hinten nach zeitlich, aber ich finde ja die Richtung, die hier losgetreten wird, interessant - ohne mich jetzt näher mit den technischen Aspekten beschäftigt zu haben: Chrome schmeißt Virenscanner raus.

Also interessant inweit andere Browser und Co. nachfolgen bzw. es generell den Trend auslöst, dass sich jedes "Tool" abkapselt sozusagen und für sich agiert, wenn es um sicherheitstechnische Ansätze geht. Prinzipiell gut, prinzipiell auch gefährlich. Schwierig, aber spannend zu beobachten.

Mittwoch 29. November 2017

"Doch das Ergebnis entspricht nicht den wissenschaftlichen Fakten. Diese sprechen klar für eine Verlängerung um 15 Jahre: Denn 3.300 Studien sowie sämtliche Gesundheitsbehörden weltweit, die mit einer Bewertung von Glyphosat beauftragt waren, kommen zu dem Schluss, dass Glyphosat bei sachgemäßem Einsatz sicher ist."

...sprach der Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP). Frage mich ja oft, wo und wie mit was die ihre eigenen Kinder ernähren und wie die denen die landwirtschaftliche Lebensvielfalt-Wüste erklären.

"Glyphosat ist das meist eingesetzte Pflanzengift der Welt. Es ist ein Breitbandherbizid und tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch so verändert wurde, dass sie den Herbizideinsatz überlebt. Je häufiger glyphosathaltige Pestizide angewendet werden, desto eher entstehen allerdings auch resistente Populationen von Beikräutern, die durch das Mittel eigentlich vernichtet werden sollten. Die pflanzenvernichtenden Eigenschaften von Glyphosat wurden von der Firma Monsanto in den 1970er Jahren patentiert. Das Mittel kam unter dem Namen "Roundup" auf den Markt und wurde zum Bestseller. Das Pestizid wirkt systemisch, das heißt aufgenommen über die Blätter gelangt es in alle Bestandteile der Pflanze: in Blätter, Samen und Wurzeln. Es lässt sich nicht abwaschen und wird weder durch Erhitzen noch durch Einfrieren abgebaut. Rückstände davon halten sich etwa ein Jahr lang in Lebens- und Futtermittel. ... Weltweit wurden 2014 etwa 826.000 Tonnen Glyphosat verkauft, 90 Prozent gingen dabei an die Landwirtschaft ... Im März 2015 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" (2A) für den Menschen eingestuft. "2A" ist die zweithöchste Gefahrengruppe." \o/

Dienstag 28. November 2017

Uff, momentan komme ich zu wirklich nichts. Lange Tage lassen grüßen und der Kopf rotiert mehrfach und man schiebt innere Deadlines permanent hin und her, weil man von anderen Entscheidungsträgern und Informationen abhängig ist. Berufsleben halt und gehört dazu, aber ich war schon irgendwie mal effizienter unterwegs. Das muss man wirklich sagen.

Wie auch immer..., ich nütze auf jeden Fall die wenigen Minuten, die ich zuhause dann manchmal geistig und körperlich an der Kiste noch reinschieben kann (oder will), und pflege ja ein bisschen so meine Linux-Spielwiese. Obwohl ich auch merke, dass meine Bastelleidenschaft sich dahingehend geändert hat, die einfachste Variante zu nutzen, die sich "mal eben" anbietet. Fahre also mit einem ziemlichen Standard durch das digitale Netz und tweake dieses Mal gar nicht so viel rum, einfach deswegen, weil ich keinen Bock (und Zeit) habe, bei einem anderen Umstieg wiederum meine Routinen zu ändern.

Vor dem privaten Windows-Ausflug, der sowieso im betrieblichen Alltag Standard und Gewohnheit ist, bin ich ja mit diversen Window-Managern unter Linux unterwegs gewesen und war mit meinen hunderten Shortcuts und der nicht grafischen Oberfläche sehr glücklich. Wäre ich noch immer, aber ich war natürlich nicht ordentlich genug, all diese Settings aufzuheben geschweige denn, genau von diesen Dingen und vor allem Skripte ein Backup zu machen. Yeah!

Aber alles gut, es läuft wieder Xfce und der Unterschied zwischen Windows und Mint ist im Alltag eigentlich gar nicht mehr wirklich auffällig und eh schon recht nahtlos geworden (nebenbei: über die Geschichte des Linux-Ausstieges der Stadt München kann man übrigens eh nur den Kopf schütteln - dumm, dümmer, am dümmsten - anstatt mal bei der Basis zu beginnen und das Chaos und Routinen sowie Arbeitsweisen-Chaos zu reseten und frisch zu starten, stolpert man halt wieder in den Windows-Alltag, den ich genau eben nicht in einem Organisations-Verwaltungs-Apparat sehe - das ist was für Zuhause, aber nicht für einen betrieblichen Alltag, wo vermutlich ganz viel auch über wesentlich einfachere Kanäle und Tools laufen könnte. Aber das öffentliche System kenne ich ja berufstechnisch auch und da gibt es definitiv Baustellen, die man mit "über den Tellerrand-Denken" anders angehen könnte)... ich schweife ab...

Aja, ich hatte nämlich versucht mit txt2html ein paar Texte - nicht ganz unüberraschend jetzt - in HTML umzuwandeln, was prinzipiell ja recht gut geht, aber scheitere komplett an der Setzung der Dict-Datei für die Links. Egal wie ich die ~/.txt2html.dict setze oder beifüge oder rumtrickse, bekomme ich die Links nicht konvertiert.

Schlußendlich bin ich jetzt auch unter Mint bei Pandoc gelandet und konvertiere Markdown-Files, was ja recht gut läuft und auch mit der Template-Funktion recht nutzbar ist, aber eigentlich wollte ich den old school Kram nutzen. Is aba nicht. Auch ok. Suche aber immer noch einen Konverter, um eine (oder mehrere) Textdateien in HTML zu wandeln, automatisch eine TOC-Index-Datei-erstellt und eine Navigation generiert (next entry, index,...). Ich muss mich echt mal mehr mit DocBook auseinandersetzen, was ich seltsamerweise bisher vermieden hatte. Ebenso wie LaTeX2HTML und dergleichen.

Und nein, ich habe keinen Book auf statische Blog-Engines, die das eigentlich ja auch so hinbiegen, denn ich will die Ausgabe auch in andere Formate bringen (grausiges PDF, Doc und so halt). Was verwendet denn ihr so für Dokumentationen und Co? Und kommt jetzt ja nicht mit Word oder dergleichen und deren HTML-Ausgabe und auch nicht mit dynamischen Tools, denn die schlage ich Euch um die Ohren! Zweckdienliche Hinweise und im Ideafall mit Example bitte an den Brieftaubenadresse emanuel - Klammeraffen - muli.nl. Ich bedanke mich! \o/

Nachtrag: Die Frage ist halt, wann lese ich mich durch das durch?


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