Donnerstag 04. Februar 2016

# Habt ihr nicht auch so das Gefühl, dass generell gerade so ein bisschen ein neues Zeitalter ist, wo Alles neu umbricht und sich ändert? Weil nicht nur der Banken-Markt ändert sich die letzten 2-3 Jahre radikal, sondern auch sonst hat sich die letzten Jahre doch einiges stark verändert. Lieferdienste für den Online-Versand, neue Berufsfelder und massenweise alte Gebiete, die nun wegbrechen mit Massenkündigungen und Co., Flüchtlings- und EU-Krise, die Rolle Europas, Russlands und der Amis in der Welt, die politischen Tendenzen, die sich der rechten Seite weiter zuwenden, überall bröselt es deutlich sichtbar und es wird eher festgetackert und verklebt, als neu gebaut, mehr und mehr Dienstleistungen werden an Subfirmen ausgelagert und dort sind wieder neue, unregelmäßige Arbeitszeiten in (und werden gefeiert als "die neue Flexibilität und der Arbeitnehmer ist ja dankbar dafür, nicht mehr von 8 Uhr bis 16 Uhr im Büro zu sitzen, sondern von 6 Uhr bis 12 Uhr und von 17 Uhr bis 20 Uhr, weil er ja nun besser Einkaufen und Haushalten gehen kann), Naturschutz und Forschung in dem Bereich ist irgendwie eher ein stilles Thema geworden, stattdessen redet man eher nur mehr von den großen Dingen wie Klimawandel, Meeresspiegel und den wirtschaftlichen Folgen und manifestiert das auf ein paar globale Politikertreffen, die nebenbei auch die Überfischung verhindern sollen und sonst bestehen die News aus Hipster-Startups da und dort, Eines cooler als das Andere und verschwinden aber dennoch genauso schnell nach 8 Monaten wieder und der Rest der Alltagsnachrichten besteht aus Adblocker-Klagen, Smartphone Nummer 345245, Firmenwerten an der Börse und irgendwelchen, ungeprüften Marketingblasen im Journalismus, die 1:1 so aus der Pressemitteilung publiziert werden und ansonsten noch autonome Fahrzeuge, Mars-Missionen und Facebook-Bla.

Weiß nicht, irgendwie läuft das Alles schon ein wenig anders als vor 10~15 Jahren. Mh.

08:14 Uhr | 04.02.2016 | 20160204080517.txt

# "Bankomaten ohne Banken - das Geschäft mit den Geldautomaten." Waren früher die Geldausspucker noch unter den Fittichen der jeweiligen Hausbank quasi, gibt es in den letzten Jahren eben neue, unabhängige Mitbewerber, die ihre Kisten da und dort aufstellen... so einer steht zum Beispiel auch bei dem einen Supermarkt unten im Foyer (allerdings traue ich dem Teil dort wirklich nicht). Gut, das ist alles nichts Neues, aber das jetzt die Kostendiskussion in Gang gesetzt wird, finde ich fast ein wenig amüsant.

Ich stelle ja hier mal eben folgende Behauptung auf: Und zwar dass in den nächsten Jahren+ die großen Banken generell sich aus dem "unrentablen" Geschäft der Bankomaten in den Straßen zurückziehen und stattdessen vermehrt auf Online-Services und Plastikkarten-Zahlungen setzen werden (auch wegen dem weiteren Filialen-Sterben), während diverse Klein-Anbieter und irgendwelche in- und ausländischen Ketten sozusagen diesen "freien" Markt dann übernehmen... ein wenig wie das Geschäftsstraßensterben, die sich dann recht flott mit geschmackslosen Pizza-Lieferdiensten, Wettbüros, Handyshops und Co. zusetzen und dann nicht nur optisch ein wenig versumpern. Und dabei wird es einen Wildwuchs geben, wo man dann jedes Mal erst schauen muss, welcher Anbieter ist das und was zieht mir der jetzt für eine Behebung oder Geld-Einzahlung ab... ah, der Eine 5% des Betrages, der Andere mindestens 1,50 Euro und so weiter. Ein bisschen wie das Spiel mit Prepaid-Karten oder Wertkarten-Telefon-Anbietern, die es ja auch wie Sand am Meer an diesen und jenen Ecken gibt.

Spannend wird das mit der Sicherheit, denn ich wette auch, dass so mancher Betreiber da ein bisschen die Kosten spart, nicht immer das volle Alarm-Paket eingebunden wird oder die Wartung der Mechanik auch ein wenig locker gehandhabt wird und wenn mal was passiert (Bankomat-Karte wird verschluckt), darf man dann irgendeine Nummer in Deutschland oder im Osten anrufen und muss dann die nächsten Tage mal ohne dem Ding auskommen. Und diverse Manipulationen werden sicher ebenfalls wieder steigen, speziell bei den Supermarkt-Foyers in größeren Filialen... manche stehen völlig frei, da sieht man, das hinten da und dort eine Schrauben fehlt, das Kabel liegt lose am Boden und so weiter. Ladet ja eigentlich dazu ein.

Und nachdem man als Kunde im Alltag trotzdem noch weiterhin Bargeld braucht - sei es dann, wenn mal wieder so wie gestern die Karten-Terminals im Supermarkt nicht gehen über Stunden oder für das kleine Essen im Billig-Hipster-Lokal, die Low-Budget-mäßig mit einer simplen Kassa unterwegs sind oder im China-Wühlkisten-Shop in der Seitengasse, wo man sich Untersetzer für die Pfanne kauft - werden die restlichen freien Betreiber dann ordentliche Aufschläge verlangen und man hat trotzdem kaum keine Chance, auszukommen. Wer geschickt ist als Betreiber, macht sich ja das zudem mit den Betrieben in irgendwelchen Seitengassen am Stadtrand aus "Ihr verlangt nur Bargeld und schickt die Kunden zu unserem Bankomaten und kassiert 10% der Gewinn-Summe, ok?" und es läuft.

Letztens schon darüber diskutiert, wenn man zu einer onlinebasierenden Direktbank wechselt und es keine Filiale mehr gibt, wie man dann zum Beispiel Kleingeld mal eben wo einzahlt und zu welchen Konditionen. Es rollen neue Zeiten im Geldgeschäft auf uns zu... ob zum Besseren kann ich mir aber irgendwie nicht ganz vorstellen. Wettbewerb hin und her.

07:58 Uhr | 04.02.2016 | 20160204074112.txt

Mittwoch 03. Februar 2016

# So. Also ich habe jetzt die zweite kleine Bastel-Himbeere Raspberry Pi nochmal neu aufgesetzt und mal eben vorhin alles so eingerichtet, dass ich jetzt glatt ein richtiges Old School-Gefühl habe und mich sogar richtig freue, diese Zeilen hier zu tippen. Ist irgendwie so eine Mischung zwischen Teletext, DIY-Heimcomputer, DOS und meinen ersten Versuchen mit Linux anno dazumal noch auf einem Röhrenmonitor - so in etwa fühlt und hört sich das Ganze an. So Retro-Leben.

Eine nicht mehr ganz neue, klapprige Tastatur (die klackert richtig schön laut, die Nachbarn werden sich vor allem am Abend freuen) und ein alter, staubiger Monitor, der die letzten 5 Jahre oder so in Kisten sein Dasein fristete - und nichts Anderes, als die gute, alte Konsole am Schirm.

Damit aber nicht genug, denn die Schrift ist zusätzlich schön (über)groß eingestellt und dadurch wirkt das Ganze wie so ein alter Computer-Terminal in einem Kraftwerk aus den 80ern beim Schreiben, ist zudem mehr als nur gut lesbar, schont die Augen auch zusätzlich durch den dezenten Kontrast und fühlt sich einfach fast analog an - auch wenn das jetzt seltsam klingt (das machen wohl die Tasten gerade, sorry).

Hier ein Schnappschuss-Foto davon, aber leider farblich recht verfremdet, weil zuwenig Licht für die Kamera und irgendein Verstärker-Autosetting-Schmarrn oder so. Auf jeden Fall macht es äußerst viel Spass mit dem Teil zu schreiben... das kommt sicher von dem deutlich besseren, haptischen Feedback als beim Laptop oder gar Smartphone-Touch und der minimalen Text-Umgebung vor der Nase. Da poppt zudem nichts auf, kein Maus-Geschiebe oder Rumklicken, gesurft wird flott mit Elinks (obwohl die Verbindung hier hinten beim Altbau-Hinterhof nämlich katastrophal ist, dafür gibt es aber auch Regen, Sonne und Bäume neben mir zu sehen) und getippt wird mit Nano, den Rest erledigen einige 5-Zeilen-Bash-Skripte. Und mehr braucht man nicht für das Schreibglück. \o/

Die vorherige Variante mit RetroPi ist übrigens stattdessen in das Wohnzimmer gewandert, wo das Ding nämlich eh besser aufgehoben ist, während dieser "Schreibcomputer" hier wirklich nur konsequent zum Schreiben gedacht ist und auch sonst nichts anbietet. Egal, was dieses Jahr ansonsten noch so bringen wird, ich hoffe, dass der eine oder andere Text hier in freien Stunden getippt wird - vielleicht sogar mal mit Vogelgezwitscher daneben an einem regnerischen, lauwarmen Sommerabend bei geöffnetem Fenster... auf das würde ich mich nämlich tatsächlich sehr freuen. Jaja, Großstädter - lacht nur. Früher habe ich mich sogar mit dem Laptop in den Wald oder auf eine Wiese gesetzt manchmal, um ein paar Zeilen zu tippen, aber das ist mir mittlerweile auch zu übertrieben und würde mich selber sogar nerven, so ein Teil rumzuschleppen. Und am Tablet weigere ich mich ja aus Prinzip, längere Texte zu schreiben. Ich hasse diese glatten Touchdinger, auch wenn sie natürlich eine großartige Erfindung sind.

Was noch kommt bzw. hier angehängt wird, ist das klassische Temperatur-Logging mit 2 oder 3 Stück an 1-Euro-Sensoren im Zimmer und am Fenster draußen kümmern (macht wohl auch irgendwie jeder mit dem Teil, oder?). Das wollte ich nämlich auch schon lange machen - völlig sinnbefreit (absolut), aber das ist ja bei den meisten Dingen so, die Spass machen. Schon ok. Das hier ist völlig losgelöst vom erwachsenen, restlichen Leben zu sehen. So, bevor hier noch mehr Blödsinn kommt... ich muss dringend ins Bett. Ende.

22:02 Uhr | 03.02.2016 | 20160203211933.txt

# "Die Sekundenmethode zur Überprüfung des Sicherheitsabstandes konnte zudem nicht einmal ein Drittel der befragten Lenker richtig erklären." Echt jetzt? Na, das erklärt aber auch vieles...

18:08 Uhr | 03.02.2016 | 20160203180724.txt

# Die Bank Austria geht ja Filialenmäßig den Bach runter, jetzt folgt die Volksbank. Volksbanken sperren 100 Filialen bis 2018 zu. "Damit werden auch weniger als die derzeit 4600 Mitarbeiter gebraucht. Der Mitarbeiterstand soll um mindestens 600 reduziert werden."

Wer traut sich zu wetten, dass die Alle ganz sicher umgeschult werden und dann problemlos in der neuen IT-Branche landen werden? Also zum Beispiel als Systemfachtechniker oder als Kiva-Roboter-Warter und dergleichen!

16:30 Uhr | 03.02.2016 | 20160203162654.txt

# Wie schaut das so aus, wenn ein Loch im Flugzeug ist? So. Und man beachte die Nahaufnahme am Ende des Videos.

14:19 Uhr | 03.02.2016 | 20160203141844.txt

# Ich komme da gerade nicht ganz mit... hier beschreibt ein IT-Mensch, wie sein Account gehackt oder was auch immer wurde und jemand versucht hat, an seine Kreditkartendetails und Co. zu kommen. Inklusive Screenshots des Service-Chats mit Amazon, die eben nicht von dem betroffenen User hier geführt wurden. Nicht uninteressant zu lesen.

Aber: "Let me just stop right there, so I can point out that address isn’t mine. It’s just a fake address of a hotel that was in the same zip code where I lived. I used it to register some domains, knowing that the whois information all too often becomes public." WHOIS-Infos sind doch immer offen zugänglich, solange ich nicht extra eben beim z.B. Hoster für einen "anonymen Domain" ansuche (und extra dafür zahle) - was übrigens mittlerweile heute gar nicht mehr so leicht ist und eher selten angeboten wird (zumindest in unseren Breitengraden). Abgesehen davon irgendwelche Adressen zu verwenden ("fake address of a hotel that was in the same zip code")?

"Wow. Just wow. The attacker gave Amazon my fake details from a whois query, and got my real address..." - also mir fehlt jetzt die Erfahrung über den US-Datenschutz, aber ich gehe davon mal aus, dass Wohnadressen generell und grundsätzlich eher leicht herauszufinden sind, auch über diesen Mann hier, solange er nicht wo unter falschem Namen lebt, nur dann ist es ja wiederum auch egal. Abgesehen davon würde ich doch prinzipiell und grundsätzlich davon ausgehen, dass meine Adresse (wenn ich sie richtig bei Amazon angebe), sowieso "öffentlich" ist - beginnt beim Bestellprozess und einem eventuellen Drittanbieter und geht weiter bis hin zum Lieferdienst, der mir das bestellte Ding ja irgendwie zustellen muss. Verwende ich hingegen eine anonyme Lieferadresse, dann kann ich die auch gleich für den generellen Account nehmen.

"Fast forward a couple of months, I made the big mistake of thinking the risk was gone, giving Amazon my fresh credit card and now new address details." Öhm, ok...?! \ô/ Wäre es zudem nicht sinnvoller, stattdessen eine extra Kreditkarte oder Prepaid-Karten-Nummer oder was auch immer für solche Dinge anzulegen und eben eine alternative Zustelladresse, als nach einem "Hack" wiederum das System mit den Daten zu füttern? Ich wäre spätestens nach dem ersten Versuch skeptisch und würde ab da mit dem Absichern beginnen und keine Echt-Daten mehr dort einfüttern. "I am in the process of closing my Amazon account, and migrating as much to Google services which seem significantly more robust at stopping these attacks." Ganz schönes Urvertrauen in solche Online-Dienste. Google hin oder her. Ok, die haben immerhin keine Ansprechpartner (hrhrhr). Aber vor allem, gut - jetzt löscht er den Amazon-Account und wechselt zu... Google...? Zudem bestellt er ja auch bei Amazon, wie löst er dieses Problem dann? Googles Lieferdienst?

Man darf mich nicht falsch verstehen - man braucht auch nur in die Kommentare schauen, ja klar ist es eine Sauerei und ein Sicherheitsproblem, so an private Daten zu kommen. Aber nach unzähligen geplatzten Datenbanken und offenen Accounts, Fehlern und so weiter, sollte man doch als "As a security conscious user who follows the best practices like: using unique passwords, 2FA, only using a secure computer and being able to spot phishing attacks"-Mensch doch in erster Linie mal davon ausgehen, dass die Daten bei dem Anbieter NICHT sicher sind und immer die Möglichkeit besteht, dass Adresse, Telefonnummer und eben Kreditkarten/XY-Karten-Details ins Netz schwappen können... und man deswegen sich entweder ein Postfach zulegt als "I used to work as a Software Developer and I am a heavy AWS user ($600/month)" und~oder eine eigene Karte für solche Online-Zahlungen, die man eben diversen Limits unterstellt.

Das ist jetzt meine Sicht... klar muss der Anbieter seinen Datenhaufen zusammenhalten und Mitarbeiter besser trainieren und sowas darf nicht passieren, aber speziell als jemand, der in so einem Gebiet unterwegs ist, sollte man doch ein grundsätzliches Misstrauen in solche Online-Dienste haben. Für bestimmte Accounts verwende ich auch eine eigene, mehr oder weniger anonyme, limitierte Prepaid-Karte, die von mir gelöst ist. Wem es wichtig ist, mietet sich um ein paar Euro ein eigenes Postfach an und gibt nur diese Details ohne Name raus. Und ja, mir wäre es auch sehr recht, wenn die WHOIS-Infos prinzipiell anonym wären... aber sind sie halt nicht. Klar kann ich Domains auf Fake-Adressen anmelden, aber damit kratzt und popelt man zumindest in Europa auch wieder an Rechtsdingen herum. Irgendwie ist das so eine halbgare Geschichte hier - vor allem, wenn man als Konsequenz dann halt alles zu Google schiebt?!

Nachtrag: Wenn ich da ürigens irgendwie an der Essenz vorbeigewabbert bin, dann lasst es mich wissen. Dass Amazon hier einen Fehler gemacht hat, ja - sicher. Und dort muss angesetzt werden. Darf nicht passieren und so weiter. Klar. Aber das ist doch Etwas, was man doch grundsätzlich heutzutage miteinkalkuliert als Risiko, wenn man nicht ganz artfremd in der IT-Materie herumstolpert und sich eben auch davor schützt, speziell als User, der das Service stark in Anspruch nimmt. Ich traue Amazon kein Stückchen über den Weg, weil auch da ist es nur eine Datenbank im Hintergrund, so wie bei allen anderen Service-Anbietern, Shops und Co. Meine Wohn-Adresse hingegen ist bei sovielen Stellen, ungesicherten Firmen, löchrigen Behörden, wackligen Online-Diensten, offenen Domains und Co. gespeichert, dass ich die gezwungenermaßen generell als öffentliches Gut betrachte (betrachten muss). Und Kredikarten und Co. splittet man doch auf... eine für Online-Dienste, eine für "privat ~ real life", usw... Das stört mich halt hier ein wenig. Sicherheit beginnt heutzutage doch zuerst beim User (leider), wie ja die Vorkommnisse der letzten Jahre so gezeigt haben.

Nachtrag: Ah, da hatte ich etwas übersehen - da macht das mit Google etwas mehr Sinn: "Google Domains offers free whois protection.". Wusste ich nicht. Dennoch werden ja auch dort die echte Adresse in einer Datenbank gespeichert. Google ist bis heute anscheinend noch nicht da und dort mal geplatzt, aber ich denke, früher oder später wird das dort genauso passieren, wie bei allen anderen Diensten.

Nachtrag: Wie ein User in den Kommentaren angemerkt hat, beginnt die Sicherheit schon früher "They got your WHOIS from your # domain because you let the privacy expire, which you pay for." Ist (leider) richtig.

Nachtrag: Verwendet jemand von Euch eigentlich bei Amazon Server~Speicherplatz und Co.? Würde mir gar nicht mal einfallen, irgendwie ist mir das Zeugs unsympathisch. Ist aber so wie mit Google Drive... verwende ich auch nicht, maximal für ein paar Katzenfotos.

Nachtrag: So, habe mal kurz gesucht und dann taucht dieser Beitrag woanders auf, mit folgendem Zusatz "Eric Springer is an Australian developer who worked at Amazon as a software developer engineer. He left a few years ago to work on several Bitcoin projects, one of which he sold." Wie jetzt? Er hat selber dort gearbeitet zuvor? Wirft für mich Fragen auf. Beschäftigt sich mit Bitcoins? Mhm. Na, ob das ratsam ist? Amüsant ist der Zusatz "For users, continue to be extremely careful with information you share. Even big companies like Amazon can’t keep it safe." Nein? Doch! Ooohhh!

09:22 Uhr | 03.02.2016 | 20160203085214.txt

Dienstag 02. Februar 2016

# Ja sieh mal einer an... da liegt ja eine leere SD-Karte einfach so rum!? Ha, da kannst ja eigentlich ein zweites Debian für den Raspberry draufspielen.
Dumdidum... formatieren... dumdidum.... Image aufspielen... dumdium.
Mh, eigentlich sollte ich das Teil jetzt auch sauber durchkonfigurieren wie bei der anderen Karte. Vom Swapping, Netzanbindung bis hin zu den geänderten User-Accounts und Gruppen und so weiter. Ist zwar Arbeit, aber ppfff.... macht man ja nur einmal am Anfang. Mh, wo habe ich eigentlich diese andere SD-Karte hingelegt?
Dumdidum.... rumsuch... dumdidum....rumsuch....

Wer jetzt richtig ratet, gewinnt eine Erwähnung hier im Blog - sogar mit einem Lob. \o/

Gewinner: Der äußerst scharfsinnige Martin aus Deutschland muss hier an dieser Stelle umfangreich gelobt werden, denn er hat sofort binnen kürzester Zeit den absolut richtigen Schluss gezogen und den Sachverhalt kombiniert - es handelte sich selbstverständlich um die gleiche SD-Karte. Ich bin und bleibe eben ein Profi! /ô\

20:05 Uhr | 02.02.2016 | 20160202200113.txt

# Falls es jemand mitbekommen hat in den IT-News... es gibt ja viele Youtuber, die große Stars sind und Millionen von Menschen erreichen. Freaks, Nerds und so weiter, die sich dann irgendwann professionalisiert und sich selber zur Marke erhoben haben. Ich folge selber zeitweise Einigen von ihnen und muss sagen "Schon ok, was manche so machen und jetzt auch nicht schlechter als irgendeine TV-Serie". Kann man mögen, muss man aber nicht halt und so.

Auf jeden Fall hat sich das auf Youtube bekannte Duo "Fine Bros" da aktuell einen Nagel eingetreten (und das Ergebnis), in dem sie dachte, sie "lizenzieren" mal eben sozusagen das Wort React bzw. generieren daraus eine Marke und somit natürlich eine Geschäftsidee. Das Ganze hat sich jedoch im Netz und in den Communities eher in das Gegenteil verkehrt - viel Kritik, viel Protest und auch die wachsende Diskussion um die grundlegende Vermarktung dieser Form und mit dem Umfang.

Dazu gibt es jetzt unter anderem diese Reaktion & Meinung des Youtubers boogie2988, die dieses Vorhaben eigentlich recht gut zusammenfasst und verdeutlicht.

17:45 Uhr | 02.02.2016 | 20160202173641.txt

# Es rollt ja übrigens auch das Problem heran, dass man als Webseitenbetreiber seine Webseite(n) recht bald eigentlich ausnahmslos verschlüsseln sollte. Google legt da "in Kürze" einen großen Fokus und Wert darauf - inklusive den Browsern - und mir graust natürlich, denn ich habe so an die 20 oder mehr Domains und Webseiten unter meinen Fittichen, teils aus historischen Gründen, teils aus freundschaftlichen Diensten oder wegen des Eigenbedarfs, unterschiedliche Pakete, Ansprechpartner und so weiter. Natürlich fast alles einfaches Standard-Hosting bei einem Provider, ohne da jetzt näheren Zugang zur Server-Konfiguration zu haben. Heißt weiters, da mal eben leichtfüßig Let's encrypt oder Co. selber einzuspielen ist bei den meisten Webseiten nicht drinnen oder wird auch noch (oder absichtlich) nicht unterstützt. Und die angebotenen, kommerziellen Zertifikate sind teilweise so teuer, dass ich ja dann lieber offline gehe.

Auch halt alles wieder so eine Sache, der man sich irgendwann demnächst widmen muss. Nervt zugegeben und macht mich unwirsch. Wird mich aber immerhin dazu animieren, meinen eigenen, verteilten Brei im Netz hier in das Wiki zusammen zu ziehen und weiter zu komprimieren. Endlich weg von der Vielfalt, hin zur einfachen Monotonie! ヾ(××)ツ

17:15 Uhr | 02.02.2016 | 20160202163327.txt

# Der einzige Lichtblick heute war übrigens der User Martin, der sich meines WLAN-Vorhabens (da, da und da) angenommen hat und seine private Lebenszeit investierte, um mir, sozusagen unbekannterweise und grenzübergreifend, eine Lösung anbieten zu können. Danke, vielen, vielen Dank! ^^ Da soll es nochmal heißen, der Netzgedanke ist tot. Er lebt und glimmt doch noch! Muss ich mir dann mal die nächsten Tage zu Gemüte führen in Ruhe und ich werde gegebenenfalls davon berichten.

16:22 Uhr | 02.02.2016 | 20160202161643.txt

# Gut, der Tag war bisher sehr mühsam und chaotisch. Kurzfassung ist, dass ich eigentlich in der Früh nur ein A4-Blatt ausdrucken wollte - ganz harmlos - und sich natürlich genau in dem Moment mein Drucker verabschiedet hat. Das ####-Teil!

Rumgemorchelt hat das Ding eh schon länger, die Schrift versetzt gedruckt oder gar Zeilen verschoben, weil der Durchlauf schon zerrattert ist, die Patronen prinzipiell nicht halb voll, sondern immer halb leer waren und ständig streikten und jetzt versetzt der Druckkopf auch noch den Service-Mode und platziert das Teil so, dass man für den Wechsel eine Plastikabdeckung wegdrücken muss - mühsam natürlich. Um danach aber natürlich erst recht nicht mehr drucken zu wollen und sogar zu vergessen, was für ein Gerät er ist und sich als leeres Gehäuse quasi ausgibt. Danach gibt es nur noch wirre Streifen und man weiß dennoch ganz genau, dass da sicher nur ein Zähler in irgendeinem Chip aktiviert wurde und das Teil bewusst stillgelegt wird. Wäre ich am Land, hätte ich das Teil heute definitiv aus dem Fenster geworfen. Wie auch immer... f### you und lebe wohl.

Dann in einen Copyshop, dort ein Gespräch über meinen Mini-USB-Stick, Lochkarten und Commodore geführt und wie schön noch die Zeit mit Disketten war, während ich nebenbei verfolgen durfte, wie meine private Unterlage und persönliche Infos über 3 alte Windows-PC wanderten, nur um dann mal eben bei irgendeinem Drucker zu landen... ich will ja gar nicht wissen, ob die überhaupt irgendwelche Sicherheitsmaßnahmen in so einem Geschäft haben oder sowieso alles dort 30-fach auf jedem Gerät irgendwo am Desktop liegt und alles sperrangelweit offen in das weltweite Netz strahlt.. mühsam und ungut irgendwie.

Dann Post. Ein Lehrlingsmädchen mit 40 Jahren vor mir, daneben das Klischee vom Postbeamten aus den 50ern mit grauen Zähnen, der sie belehrt, dass das dieses und jenes Format ist und man - vor mir - immer den Kunden erst den teuren Versand anbietet - um danach mich lächelnd anzuschauen und festzustellen, dass auch die Billigvariante ja "schweineteuer" ist und ihr noch irgendwas von Briefschlitzen erklärt, die zu schmal sind (die tat mir echt leid) und so weiter. Natürlich alles bei Frühlingswetter mit zu dicker Jacke und Menschen vor einem auf der Straßen, die weder wissen, wohin sie wollen, noch woher sie kommen. Schweißtropfen. Dass auch alle Bankomatkassen in den Supermärkten und beim Libro ausgefallen waren, lasse ich mal unerwähnt.

Und sowieso geht alles schief und fliegt runter, verheddert sich oder ist nicht auffindbar gerade. Hilfe! \o/

16:16 Uhr | 02.02.2016 | 20160202160247.txt

# Bei der Presse gibt es gerade einen Beitrag mit den Autos und den häufigsten Mängeln. Ein Thema, mit dem ich mich gerade gewungenermaßen beschäftige. Es werden dort die durchschnittliche Laufleistungen angegeben: Fiat 500 mit 28.000 km, Ford KA mit 31.000 km, Fiat Punto mit 36.000 km, Citroen C5 mit 64.000 km, Citroen C4 mit 65.000 km, Renault Kangoo mit 67.000 km, Dacia Logan mit 73.000 km, Chevrolet Captiva mit 102.000 km, Renault Laguna kommt auf 129.000 km, der Ford Galaxy sogar noch auf 145.000 km.
Der Kia Sorento kommt weiters auf 151.000 km und VW noch höher auf 170.000 km.

Und ich mit meiner Kiste auf aktuelle 175.000+ km. Yeah. \o/ Und beschwere mich in den letzten Tagen noch übermütig, dass die Bremsen und Handbremse neu gemacht werden müssen und teuer und Uff und so weiter. Und es da und dort klappert.

Übrigens liegt laut einer anderen Statistik der Volvo V70 mit 260.000 km ganz vorne, dicht gefolgt von der klassischen Mercedes E-Klasse W210 ~ E 290. Finde es zugleich erstaunlich, wie enorm die Diskrepanz bei manchen Fahrzeugen ist. So gesehen lohnt sich dann eigentlich doch wiederum eine (seltene) Reperatur mehr, wenn man einen treuen Kübel hat, der wacker läuft, als der Umstieg auf einen "neuen" Kübel, weil besser werden die Autos wohl heutzutage wirklich nicht mehr - wie die meisten Geräte. Ist nämlich wie mit dem Laptop... ich sehe ja nicht ein, ein neues Gerät zu kaufen, stattdessen soll der Jetzige nochmal die bisherige Laufzeit durchlaufen. Also 5 Jahre oder mehr. Und beim Auto wäre mir das auch sehr recht, abgesehen davon, dass ich sowieso keine Neu-Fahrzeuge mag. Der ganze elektronische Kram ist als IT-Mensch zum Diskutieren und so natürlich großartig und sehr spannend, aber aktiv selber im Einsatz will ich das Zeugs nicht. Lieber Schraubenzieher im Alltag als Laptop-Schnittstelle.

Nachtrag: Einzelne Autos, die es am weitesten gebracht haben.

08:49 Uhr | 02.02.2016 | 20160202082703.txt

# Warnung vor versteckten Bankomatgebühren. Wen man davor warnen muss, dass langsam diese Dinge vermehrt kommen, gehört sicher auch zu dem gleichen Schlag an Menschen, die dann ganz schockiert und überrascht sind, dass - wenn sich mal das Bargeldlose Zahlen mit Plastikkarte als Hauptzahlungsmittel durchgesetzt hat - plötzlich auf jede einzelne Zahlung mit Karte eine höhere Gebühr erhoben wird. Anscheinend vergessen viele Humanoide regelmäßig, dass Banken nicht Geld verschenken, sondern kommerzielle Unternehmen mit Gewinnabsicht sind.

08:25 Uhr | 02.02.2016 | 20160202082100.txt

# Noch so ein Nachtrag... also abgesehen von den Lösungsvorschlägen, die man mir geschickt (danke Martin) oder die ich im Netz gefunden habe und sich von 2 WLAN-Karten bis hin zu einem dritten Zugangspunkt erstrecken, ist eines auffällig - irgendwann heute Nacht (schlecht geschlafen) herumgesurft und irgendwo einen Eintrag in einem Forum gefunden, wo ein Typ genau das Gleiche fragt. Erklärt das lange und breit und versucht das ebenso auf das Minimalste in der Erklärung runterzubrechen "2 WLAN - 1 Computer - zugreifen"... die Leute checken es nicht.

Sie checken es wirklich nicht, dabei ist es doch eh einfach zu verstehen!? Aber nein "Ja, Du musst doch nur mittels Netzwerkkabel die beiden Router verbinden..." Neiiin, das soll eben nicht sein. "Kannst Du das genauer erklären? Zeig mal deine Configs her..." Welche Configs, gibt ja (noch) keine dazu?! Und dann geht es weiter, dass der Fragende dort glatt richtig angeflogen und über die Forenphilosophie aufgeklärt wird, so alias "Ohne Konfigurations-Beispiele gibt's hier gar nix und wenn Du nicht willst, dann bla..." und dann wieder der Nächste "Du verbindest das eine via WLAN und das Andere wie Kabel direkt..." Neiiiin, auch da soll ja nicht sein. Checkt denn das Problem echt keiner?

Der Typ hat dann übrigens aufgegeben (ist dann nochmal angeflogen worden) und ich habe mich umgedreht und weitergeschlafen - und mir ist wieder bewusst geworden, dass A) die Meisten sowieso keine Ahnung haben und schlicht nur das vorgefertige Schema kennen, das sie einmal irgendwo erlernt haben und da irgendwie gedanklich nicht ausbrechen können und B) sinnergreifend Lesen ist halt auch so eine Sache heutzutage... scheint recht schwer zu sein. Aber vor allem diese Sache, dass für viele Menschen Etwas dem Standard entsprechen muss, um damit umzugehen.

So quasi "Okay, Du willst Feuer machen, dann nimm das Feuerzeug" - "Gibt es nicht. Andere Idee?" - "Wie meinst Du das? Wie soll das ohne Feuerzeug gehen? Dann schau, dass Du eines findest!" - "Wieso, ich kann doch auch noch anders Feuer erzeugen, oder?" - "Nö, aber erklär mal Deine Holzkonfiguration, damit wir wissen, was Du eigentlich willst." - "Na Feuer machen ohne Feuerzeug?" - "Warum machst Du Feuer überhaupt? Leg doch einfach ein Fernwärmerohr zum Lagerplatz. Oder Du baust einen Pelletsofen." - "Bitte, ich will nur Feuer ohne Feuerzeug machen, um das Holz anzuzünden?! Das muss doch gehen, habe da was mit zwei Hölzern gelesen" - "Wie soll das gehen? Ohne Konfiguration wirst Du hier keine Hilfe bekommen, dann lass es bleiben und verschwende nicht unsere Zeit. Erkläre mal ganz genau, warum du nicht die Idee mit der Fernwärme nimmst?" - "Gibt es hier nicht." - "Dann kauf halt eine. Wozu willst Du Feuer??" - "Ich will hier dieses Lagerfeuer anzünden, habe aber kein Feuerzeug dabei" - "Hä? Jetzt komme ich nicht mit??! Wenn Du eh ein Lagerfeuer hast, wozu brauchst Du dann ein Feuerzeug??!" - "Na, es brennt ja noch nicht, ich frage ja Euch, wie ich es ohne Feuerzeug anzünden kann. Einer hat gemeint, zwei Hölzer aneinander reiben." - "Ich sag da jetzt auch mal was dazu - das Reiben kannst Du gleich mal vergessen, das geht nicht. Wie soll denn das funktionieren? Schreib mal, welches Holz Du hast und welche Rohrtypen herumliegen, vielleicht kann man ja eine provisorische Zuleitung bauen, außerdem ist das ressourcen-ökonomischer als Feuer. Aber eigentlich sollte man halt ein Feuerzeug dabei haben... wer nicht mitdenkt, hat in meinen Augen sowieso schon verloren. Vor allem sollen wir Dir jetzt helfen und Du zeigst nicht mal Interesse an den vorgeschlagenen Lösungen. Sorry, aber das geht echt nicht. Poste mal, was Du bisher geschafft hast und wo Deine Eigenleistung ist, dann reden wir weiter." ...und so weiter. Versteht ihr? WTF is wrong with these people today?!? \o/

07:39 Uhr | 02.02.2016 | 20160202072506.txt

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