Samstag 13. Februar 2016

# Wie der Journalismus so funktioniert: "Von der AfD habe er für den Nebenjob 4000 Euro monatlich verlangt, zu zahlen über Mittelsmänner. "Es wäre sicher ein leichtes gewesen, sich die loyale Berichterstattung dieses Herrn zu kaufen", so Pretzell. Petry habe das Angebot abgelehnt. Daraufhin hätte Lachmann, der zuvor wohlwollend über Petry berichtet habe, angefangen, "konsequent die Parteivorsitzende mit Dreck zu beschmeißen". Tatsächlich lesen sich die alten Texte Lachmanns anders als die aktuellen. Im Januar schrieb Lachmann dann einen Text, in dem er Petry als isoliert im Bundesvorstand darstellte. Daraufhin veröffentlichte Pretzell seine Vorwürfe – allerdings ohne Beweise vorzulegen." Es geht da übrigens um die "Welt".

# Falls jemand futuristische Retro-Plakate von der NASA und zukünftigen Weltraum-Reisen sucht, dann wird er hier fündig. Könnte ich mir gut in der Wohnung vorstellen - sind ja auch zum Ausdrucken gedacht.

# Gerade überschlagen sich ja die Meldungen zur Münchner Sicherheitskonferenz... Kurzfassung: Europa, Amerika und Russland in einer neuen Zeit des kalten Krieges und massive Differenzen in der Sichtweise. Europa stellt fest, dass es im Laufe eines Jahres zerbrechen könnte und sich mehr und mehr destabilisiert. Zusammenhalt bröckelt massiv. Lage im Osten und Süden verschlechtert. Flüchtlingskrise und Co. wird Rechte noch mehr nach oben schwappen lassen. Flüchtlingsstrom erneut am Weg nach Europa. Lösungen nirgends in Sicht, weil alle in ihrem Topf festsitzen und nicht rauskönnen und wollen und jeweils auf den Anderen warten.

Nun, das Ding wird wieder scheitern... und die Geschichte wiederholt sich. Da braucht man eigentlich je nach Land nur da und dort die Großeltern mal fragen - ich vermute, dass denen das Alles irgendwie vertraut vorkommt.

# Ich möchte bitte einen Pontiac Firebird Trans Am. Jetzt. Einfach vor meiner Haustüre abstellen und Schlüssel an die Wohnungstüre hängen. Dankeschön!

# Schon mal das Problem gehabt, eine 737 zu landen, weil die Piloten ohnmächtig sind und alle anderen Passagiere in Panik ausbrechen - also hilflos und kopflos sind? Falls ja, dann wisst ihr, dass das recht unangenehm ist...

Deshalb der Survival-Tipp des Tages: How to Land a 737 in 10 Minuten.

# "Natürlich reise ich viel und schaue mich um. Aber wissen Sie was? Das Leben in einer Metropole versaut einen. Man meint, alles zu kennen: die richtige Musik, die wichtigen Filme, die angesagten Restaurants. Die Information ist direkt vor Ihrer Nase. Jeden Tag. Deshalb sind Städter verwöhnt. Aber wenn man alles in Reichweite hat, nimmt man es nicht mehr richtig wahr. Wenn man dagegen nichts hat, sehnt man sich nach diesen Impulsen und tut alles dafür. Die Neugier und Sehnsucht der Provinz ist ein ganz wichtiger Antrieb für kreative Arbeit." Interview mit Andrea Rosso.

Nachtrag: Erwähne ich nur deswegen, weil ich nach 35 Jahren Großstadt-Leben oft darüber nachdenke, ein bisschen mehr Abstand zu gewinnen und neue Gefilde zu entdecken... aber dann immer im Hinterkopf habe "Ja, aber die Stadt und irgendwo da draußen versumpert man ja". Mh.

# Ich habe ja Zuhause irgendwo in einer Schachtel noch ein paar kleine Mikrocontroller rumliegen, ebenso einen Arduino sowie einen winzigen Micro, Nano Pro oder was auch immer (fällt es gerade nicht ein) mit USB-Anschluß... so ein kleines Ding, das man am Finger legen kann. Ich frage mich gerade, ob man so ein Ding nicht als Hardware-Passwort-Speicher verbasteln könnte? Ist zwar dann nichts anderes als ein USB-Stick, aber wenn man das erweitert mit Tasten oder so... Just for fun.

Nachtrag: Mhmhmhm. USB-Dongle zum Selbstbau tippt lästige Passwörter ein. Naja, so spricht mich das doch nicht an. Nochmal weiter nachdenken.

# Mal was aus der Welt des Holzes. In Deutschland möchte man am Land, weil es billiger ist, mit Holzpfählen Glasfaser-Kabel zu kleinen Dörfern, Einzelhäusern und so weiter legen. Geht schneller, weniger Aufwand, dadurch lassen sich eben mal zur Abwechslung auch mal kleine Gebiete leichter leistbar versorgen und so weiter. Die Holzmasten kennen wir noch von den Telefon-Leitungen oder Stromzuleitungen in den Dörfern anno dazumal. Die, die im Sommer so gut nach Teeröl oder was auch immer riechen, zwar vermutlich Krebs verursachen, aber so wirklich gestört haben sie mich eigentlich nie - Dorfcharakter eben.

Nun gut. Natürlich, wie könnte es anders sein, ein sehr heißes, strittiges Thema. Ich empfehle unter anderem die folgende, mehrseitige Diskussion zu lesen.

Das große Ding! Verfaulen im Boden (falls sich jemand die mal genau angeschaut hat - die stecken nicht direkt im Boden, sondern das Holz schwebt in Halterungen in eingelassenen Betonsockeln), kippen reihenweise um (die 30er sind schon lange vorbei), belasten die Umwelt (natürlich ganz im Gegensatz zu den in Boden eingelassenen Plastik-Rohren und den Aufgrabungen quer durch die Landschaft) und hat viel mehr Ausfälle (das mal im Dorf früher die Telefoleitung so oft gerissen ist, wie meine HighSpeed-Verbindung hier in der Großstadt fast jeden zweiten Tag mal am Abend kurz stolpert... da kann ich mich gar nicht daran erinnern, mh)... Immer unterhaltsam solche Meldungen und Reaktionen.

# Mal noch schnell zwei kleine, harmlose, politische Randnotizen... Polen beschwert sich über Deutschland wegen deren Geschäften mit... Russland und den Bruch der EU-Sanktionen sowie den riskanten Auswirkungen auf die Stabilität der Grenzländer - aber pfff, sollen sich doch nicht aufregen... "ist ja nicht politisch, sondern nur ein wirtschaftliches Ding". Hust! Man stelle sich übrigens vor, Polen würde das machen und so argumentieren.

Und dann so die kleine Notiz am Rande "Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil hat gestern bekräftigt, dass Österreich bereit sei, die Grenzsicherung in Mazedonien auch mit Soldaten zu unterstützen". Das ist ja auch eine ganz tolle Sache! Bei uns heißt es "Grenzen nein oder nur halb und schwierig und alte Zeit" und so weiter - aber in einem anderen Land haben wir anscheinend kein Problem, mal eben eine Grenze durchzusetzen und mit heimischen Nachwuchs zu "besoldaten". Aja, bloß nicht selber direkt die Hände schmutzig machen. Wir sind ja ganz sauber! "Grenzen? Was für Grenzen? Aso... ja da DRÜBEN bei DENEN. Aber da helfen wir nur bissi mit, also eigentlich ja gar nicht so wirklich, also... wir sind da nur halt so... so Freundesdienst, weil DIE wollten das und haben uns gefragt! Jaja, es hilft uns schon auch, aber das ist da jetzt nicht böse oder abwehrend gegenüber den Flüchtlingen gemeint, das dient ja der Verbesserung. In der Türkei und so ist es ja auch schön und eh besser. Wir helfen bitteschön, sind ja Österreich schließlich - die lieben, netten, ruhigen und freundlichen Nachbarn da."

# Erster Absatz: "Der umstrittene Pharmaunternehmer Martin Shkreli hat für den exklusiven Kauf des neuen Kanye-West-Albums The Life of Pablo zehn Millionen Dollar (8,9 Mio. Euro) geboten."

Letzter Absatz: "Zudem ist unklar, ob Shkreli die Summe wirklich aufbringen kann, da gegen ihn ein Prozess wegen Betrugsvorwürfen läuft. Dabei geht es um Anschuldigungen im Zusammenhang mit seinem früheren Job als Chef der Pharmafirma Retrophin. Er soll Geldbeträge in Millionenhöhe abgezweigt haben, um Verluste bei seinem Hedgefonds auszugleichen."

In meinem nächsten Leben gehe ich in das Börsen-Hedgefonds-Geschäft.

Freitag 12. Februar 2016

# Ärgert ihr Euch nicht auch immer über diese staatlichen Nachrichten-Sender? Alles Lügner und Betrüger. Deswegen ab sofort... die aktuellen Nachrichten aus dem Honig-Wohnzimmer. \o/

Nachtrag: Vor einer etwaigen Zuschrift mit einer Reaktion, erinnere ich sicherheitshalber noch schnell an diesen Beitrag von vorhin.

# Ähm, ähm... Luftangriffe in Syrien: Russische Bomben? Schlecht! Westliche Bomben? Gut! Aber beeindruckend ist die Gegenfrage - eigentlich eine Frechheit. Und man merkt herrlich, wie gereizt hier gleich argumentiert wird. Und die Antwort bezüglich ziviler Opfer... kein Kommentar.

Nachtrag: Im übrigen vermisse ich solche Fragen und Youtube-Beiträge aus Österreich massiv. Will denn das nicht mal jemand angehen?

# Ich bin ja eigentlich kein Freund von diesem Trend der "Standing-Desks" - also Tischen oder Tischaufsätzen, die man in der Höhe verstellen kann, um zum Beispiel am Laptop stehend arbeiten zu können. Genauso wie das lange Sitzen, ist schließlich langes Stehen auf einem Platz genauso ungesund für den Körper, das Kreuz, die Durchblutung und so weiter. Aber die Dosis macht natürlich das Gift und eine Mischung zwischen Sitzen, Stehen und Bewegen ist ideal. Am besten arbeiten man ja auf einem Laufband am Laptop.

Völlig verrückt sind aber auf jeden Fall die Preise für diese Tische und Aufsätze... lächerlich! Und nachdem ich ein sehr unruhiger Mensch bin und zugegeben auch xxx-mal am Tag aufspringe, rumgehen, etwas kurz hole, mal zwischen zwei Plätzen rumpendle und so weiter... sprich: da hänge ich entweder windschief und so halb stehend am Tisch dazwischen, schreibe nur mal eben ein Email und das jedes Mal länger als nur "mal eben" und richte mich dann mühsam nach oben - oder ich stehe im 30 Sekunden-Takt auf und setze mich wieder hin, auf, nieder, auf, nieder... habe ich mir also mal eben auch so ein Ding für Gelegenheiten aus alten Kasterl-Resten zusammen geklopft. Allerdings nur einen primitiven Tischaufsatz aus Holz mit fester Höhe. Intelligenzbestien nehmen natürlich übrigens schlicht und einfach einen netten Karton oder alte Zeitungen oder von mir aus ein ein Brett und ein paar Dosen - aber ich wollte mal wieder Nägel schief einschlagen... jetzt schaut das am Handy so aus.

Ist ok, mal abwarten, wie lange es dauert, bis mir das Ding wieder optisch auf den Nerv geht oder mich schlicht als Ding beim Tisch stört. Falls sich jemand über das Querbrett unten wundert... nimmt man das Untergestell, weil ich es nicht mehr benötige oder eben weg haben will, könnte man es auch drehen und als Schuhregal verwenden oder als sonstige Ablage im Kammerl oder was auch immer. Kosten: 1 €.

Nachtrag: Bevor da ein Schlaubi-Schlumpf daherkommt... nein, das ist kein Windows XP am Bildschirm, sondern ein Linux Mint mit Xfce.

Nachtrag: Wenn man das Ding ein Stück zurück schiebt, geht sich der Laptop unter der Platte übrigens aus, oben kann man damit dann Heferl, Naschzeugs, Papierkram oder was auch immer einstweilen hinpflanzen, wenn man mal wieder länger sitzt. Gut, denn das wollte ich vorher noch beifügen eigentlich.

# "Beamter ging sechs Jahre nicht arbeiten – niemand vermisste ihn. ... Seine Abwesenheit fiel nach Medienberichten vom Freitag erst auf, als die Stadtverwaltung von Cadiz ihm für seine 20 Dienstjahre eine Plakette überreichen wollte. ... Dass dies lange Zeit nicht auffiel, lag der Behörde zufolge an einer mangelhaften Abstimmung. Joaquin war von der Stadtverwaltung zu den Wasserwerken versetzt worden und sollte dort den Bau einer Kläranlage überwachen. "Im Rathaus glaubte man, er sei bei den Wasserwerken, und der Direktor der Wasserwerke wähnte ihn in der Stadtverwaltung." Hrhrhrhr.

# Griechenland! Ihr Sünder! Wo ist das ganze Geld?! Schämt Euc...

Oh! "Schäuble: Deutsche Schulden drohen auf 220 Prozent zu steigen." \o/


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